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No Guru No Method No Teacher
 
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No Guru No Method No Teacher [Original Recording Remastered]

Van Morrison Audio CD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von Van Morrison

Fotos

Abbildung von Van Morrison

Biografie

The Best Of Van Morrison Volume 3

1, und 2, und 3 - manche Künstler nummerieren ja einfach ihre Alben durch. Der seit rund 40 Jahren aktive irische Sänger und Songschreiber VAN MORRISON geht da noch einen Schritt weiter:
Er ist in der Lage, gleich ganze Best Of-Alben durch zu nummerieren. Und "The Best Of Van Morrison Volume 3" hat's dann auch noch doppelt in sich: 2 CDs mit insgesamt 31 Tracks aus… Lesen Sie mehr im Van Morrison-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (6. April 1998)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Original Recording Remastered
  • Label: Polydor (Universal)
  • ASIN: B000009DDM
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 63.408 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Got To Go Back
2. Oh The Warm Feeling
3. Foreign Window
4. A Town Called Paradise
5. In The Garden
6. Tir Na Nog
7. Here Comes The Knight
8. Thanks For The Information
9. One Irish Rover
10. Ivory Tower

Produktbeschreibungen

Audio

"No Guru, No Method, No Teacher" von '86 ist sein Meisterwerk der Dekade: aus einem Guß, die Arrangements delikat, ob verhalten wie meist oder bei der gospeligen Power-Hymne "Thanks For The Information" (05/04). "Poetic Champions Compose" (537 547-2) favorisierte '87 wieder einen deftigen Mix aus Jazz und Celtic Folk (04/04). Wer nur eine feine Auswahl plus einige Them-Oldies ("Gloria") will, ist mit "Best Of Van Morrison" ('90; 537 459-2) prima bedient. ** Klang: 02-04

© Audio


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41 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Celtic Soul" in Vollendung 15. November 1999
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Die Mitte der achtziger Jahre war keine Zeit, in der Liebhaber guter Musik es einfach hatten. Viele der altgedienten Stars lieferten schwache Alben ab, man denke etwa an Bob Dylans 'Knocked out Loaded', Neil Youngs 'Landing On Water', Bruce Springsteens 'Born In The U.S.A.'. Diese Liste ließe sich weiter fortsetzen. Wie gut für die Achtziger, dass es Van Morrison gab. Der hat 1986 mit 'No Guru, No Method, No Teacher' eines der schönsten Alben seiner Karriere herausgebracht, meilenweit erhaben über die Versuchungen dieser Zeit, selbst die schönste Musik durch den unkontrollierten Einsatz von Zerstörungswaffen wie elektronischen Drumkits und halbgaren Synthesizern zu vernichten.

Auf 'No Guru, No Method, No Teacher' herrscht das Schlichte, die Arrangements erinnern mit ihrem jazzigen Feel fast an Morrisons Solodebüt 'Astral Weeks', und doch ist dieses Album sehr viel kompakter und rhythmischer als das grandiose Erstlingswerk. Damit genug der Vergleiche, denn die hinken eh immer.

Der erste Song des Albums, 'Got To Go Back', ist programmatisch. Morrison verabschiedet sich hier vom klebrigen Sound des Vorggängeralbums 'A Sense Of Wonder', um sein Glück in der schon früher für ihn so perfekten keltischen Mélange aus Jazz, Blues und Soul auf sparsamer, nie überfrachtet instrumentierter Basis zu suchen.

Ungemein wichtig und tragend für dieses Albums ist freilich Van Morrisons großartiger Gesang. Wenn er mit dem schönsten Song des Albums, 'In The Garden', seine eigene Art der Religiösität zelebriert, mit unglaublicher Treffsicherheit das komplette Spektrum vom kräftigen Schmettern bis zum zarten Flüstern abdeckt, läßt das auch eingefleischte Atheisten nicht kalt.

Überhaupt ist 'No Guru, No Method, No Teacher' ein durch und durch religiöses Werk, das dabei aber nie platt missionierend daherkommt, sondern einfach nur Morrisons eigene Versunkenheit in seinen Glauben in wunderbar erbauender Weise transportiert, noch weit entfernt von der mitunter leider sehr langweiligen Lamentiererei, die viele seiner Alben aus jüngerer Zeit "auszeichnet". Ein ungemein rundes, in sich schlüssiges Werk, eines, auf das viele damals schon gar nicht mehr zu hoffen gewagt haben dürften.

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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vans Meisterwerk 23. Juli 2003
Format:Audio CD
Dieses Album ist ein großartiger Beweis für Morrisons Genialität - und es ist ein fulminantes Besipiel dafür, wie es Morrison gelingt, seine Suche nach dem Ursprüngichen, Ungebrochenen dem Hörer zu vermitteln.
Das Album startet mit "Got to go back..." der sänger sucht seine wurzeln. Es geht um "the healing" (dieses thema wird er in "the healing game" 11 jahre später wieder aufgreifen). In "all the warm feeling" hören wir eine traurige erinnerung an eine vergangene liebe, die schmerzen hervorgebracht hat. Im nächsten song betrachtet er sich selbst von einem "foreign window". ER sieht mit distanz seine mühen wieder zu sich zu finden. Ein ton von aggressivität ist in diesem song - ausgelöst durch das bewusstsein des scheiterns.
Die folgenden zwei nummern ("town called paradise" und "in the garden") zeigen den sänger, der nicht nur seine liebe gefunden hat, sondern durch diese liebe den zugang zu gott, zur spiritualität.
Nach diesem höhepunkt geschieht es: the knights kommen. They don't want this love forever last - und morrison zelebriert das scheitern, in einer solch atemberaubenden verstörung, wie es nur musik transportieren kann.

Dieses album hat mich von allen VM-alben am stärksten bewegt.

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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Van at his best... 3. Januar 2004
Format:Audio CD
Unter 30-40 Van-Alben hat sicher jede seine persönliche Vorlieben - "No guru..." gehört zu mich zu den 5 besten (zusammen mit "Wavelength", "Moondance", "Enlightenment"). Ein Album wie aus einem Guss, böse Zungen - wie meine Frau - werden sagen, alles hört sich gleich an. Fakt ist: Alles hört sich verdammt gut an. Van bewegt sich in mythischen Landschaften, sucht die Stadt "Paradies" und findet sie "In the Garden", einem der wunderschönsten Lieder überhaupt, ob von Van oder nicht. Als ich das Lied zum ersten Mal hörte, dachte ich schon ,es wäre zu Ende - und dann höre ich Vans Stimme wispern "No guru, no method, no teacher, just you and I and nature..." - und er singt sich in der Wiederholung des Refrains so richtig ein, bis zu einem befreind-trotzigen Vortrag, bevor der Song dann im fast Unhörbaren endet. Wie viele der guten Lieder von Van Morrison eine Reise die einen emotional aufrüttelt, auch wenn man mit seiner eigenen spiritistischen Suche vielleicht schon in Sackgassen gelandet ist und mit dem Religiösen nichts am Hut hat.

Geduld braucht man für diese Kompositionen schon, sie entwickeln sich langsam, über fünf, sechs Minuten hinweg, aber hier findet sich kein übertriebesen Geklimper, dass so manche Alben und Lieder in der Pop-Welt aufbläst. Im besten Sinne arrangierte Musik, sparsam instrumentiert. Mit offensichtlich guter Laune, die Van M. selten so rausbläst, entlässt einen "Ivory Tower" dann aus "No guru...".

FAZIT: Nach einem schwächeren Album("A sense of wonder") und vor einem allenfalls mäßigen ("Poetic Champion Compose") ein Highlight in Van Morrisons Werk.

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