Schon beim ersten Durchhören des Albums hat mich die Abgeklärtheit der Band verwundert, für ein Erstlingswerk klingt das so verdammt erfahren und dabei handelt es sich hier eher um eine Newcomerband im wahrsten Sinne des Wortes. Jubby und Ben gründeten 2005 die Band als sie noch zum College gingen. Auch die beiden anderen Bandmitglieder sind junge Burschen die sie von der Schule kannten. Zusammen musizieren sie nun und was dabei herauskommt, ist eine Art Postpunk. Ein wenig klingt es nach Arctic Monkeys, ein wenig nach Franz Ferdinand (das mag daran liegen, dass die vier Burschen aus der Arbeiterstadt Sheffield stammen) und doch haben sie irgendwie etwas eigenes. Unter den zwölf Songs, bei einer Gesamtlaufzeit von ca. 42 Minuten, finden sich neben der aktuellen Single "Dear Constable" noch eine Menge weitere Hits, wie z.B. "Man of the hour", "Wishing well", "Take it to the mattress", "Blue note" und das großartige "Monday's arms" (welches Franz Ferdinand nicht hätten besser spielen können). Alles in allem ein beachtliches Debüt.