|
Produktinformation
|
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Coen Brüder wieder auf "Fargo-Niveau",
Von
Rezension bezieht sich auf: No Country for old Men (DVD)
Die Coen Brüder melden sich endlich wieder zurück und gewinnenso aus dem Stand mal gleich 4 Oscars. Nach zahlreichen Produktionen wie "The Big Lebowski", "Ladykillers", oder dem ebenfalls sensationellen "O Brother where art thou", kehren die beiden Regisseure nun nach gut 12 Jahren wieder zu ihren "Fargo"-Spuren zurück. Mit "No Country for Old Men" knüpfen sie eins zu eins an die Storygrundlagen von "Fargo" an und lassen ein weiteres mal einen unglaublich schwarzhumorigen modernen Western entstehen. Die Umstände ähneln tatsächlich dem Meisterwerk "Fargo" in vielen Stellen. Die Story spielt im wüstenähnlichen Outland, die dortigen Bewohner sind zum größten Teil Dorfdeppen, allen vorweg die Polizisten, und die Killer lassen vor coolness nichts anbrennen. Wirklich innovativ klingt das Ganze nicht wirklich, doch schaffen es die Coen-Brüder, wie bereits in "Fargo", die Geschichte in einer faszinierenden Einfachheit darzustellen, und aus banalen Szenen grandiose zu machen. Alleine die Dialoge des hervorragend spielenden Javier Bardem, der die Rolle des kaltblütigen Profikillers spielt, sind einfach grandios. Als Kritiker könnte man behaupten, dass die Story nie wirklich an Fahrt zulegt, und man müsste denjenigen Recht geben. Langsame Kamerafahrten, späte Schnitte und ausgedehnte Einzelszenen, wirken allerdings insgesamt als rundes Werk, dass keineswegs Langeweile aufkommen lässt. Vielmehr gewöhnt man sich regelrecht an die einzigartige Art der Coen Brüder Filme zu machen, und ähnlich wie bei "Fargo" wird man am Ende plötzlich aus dem Film gerissen. Insgesamt ist "No Country for old Men" stellenweise noch besser geworden als "Fargo". Die Story ist noch perfider und spannender, ebenso werden die einzelnen Charaktere diesmal detaillierter dargestellt und interessanter in Szene gesetzt. Was Ethan und Joel Coen hier kreeiert haben ist ganz großes Kino, ein moderner, schwarzhumoriger Western der Extraklasse. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die eigentümliche Sicht der Coen-Brüder,
Von Filmfreund "Bernd" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: No Country for old Men (DVD)
Der Jäger Llewelyn Moss (Josh Brolin) stößt in der texanischen Ödnis auf die Reste eines Massakers einer gescheiterten Drogenübergabe. Er findet im weiteren Verlauf einen Toten mit einem Geldkoffer, nimmt diesen an sich. In der Nacht beschließt er, den Tatort erneut aufzusuchen und löst damit eine verhängnisvolle Kette von Ereignissen aus...Nach "Fargo" und "the man, who wasn`t there" gelingt es den Coen-Brüdern erneut, ihre eigentümliche Sicht auf ein Amerika der banalen Provinzialität geschickt mit den sattsam bekannten Klischees einer Verfolgungsjagd zu verknüpfen. Wenn da nicht die Protagonisten wären. Ein wortkarger Jäger, der zum Gejagten wird, ein noch wortkargerer Auftragskiller, welcher mit eigenartigen verbal-banalen Botschaften, einem apokalyptischen Engel gleich seine Opfer ihrem nachgerade unausweichlichem Schicksal zuführt. Zuletzt ein berufsmüder Sheriff, dem man die Gleichgültigkeit seines Recherchierens mitleidsvoll nachsieht. Dazwischen leuchten wie kleine Blitze in die Handlung eingestreut, die Renitenz oder der Sarkasmus oder einfach nur die Dämlichkeit des nebendarstellerisch gezeigten Allerwelts-US-Amerikaners wie eine kontra-karrikierende Antwort auf den gezeigten Handlungsverlauf auf. Der Besitzer des Wüsten-Stores, der nicht begreift, daß ihm eine Münze das Leben schenkt, weil sie mit der richtigen Seite auf dem Tisch liegt, die fette Campingplatzsekretärin, die mit ihrer Renitenz sogar den Killer verblüfft, oder der großmäulige Grenz-Marshal, der den verletzten Moss wieder in die USA einreisen lässt, weil sich dieser als Vietnam-Veteran zu erkennen gibt. Die USA als Schauplatz einer permanenten Verfolgungsjagd mit Blutspur, gerät zur uninteressierten Farce für Land und Leute. Kein Schwein scheint zu interessieren, was Llewelyn Moss und den Killer Chigurh umtreiben. So auch das logische Ende des Films. Mir bleiben zwei Aussagen im Kopf, die das Geschriebene unterstreichen. Der Kollege/Vorgesetzte zu Sheriff Ed Tom Bell: "Was ist aus unserem Land geworden, wenn sich unsere Kinder ihre Haare grün färben und Knochen in die Gesichter stecken." Und Ed Tom Bells geschilderter Traum am Ende dieses beeindruckenden Filmes. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Wiederentdeckung der Langsamkeit,
Von
Rezension bezieht sich auf: No Country for old Men (DVD)
Es ist bekanntlich nicht allzuschwer einen Thriller zu drehen. Es braucht schnelle Schnitte, Action, Verfolgungsjagden, dramatische Musik, da übersieht der Zuschauer auch gerne mal handwerkliche Fehler. Die große Kunst ist es, einen Thriller zu drehen der unglaublich langsam ist. Dazu braucht es nicht nur ein sehr gutes Drehbuch, sondern auch einen hervorragenden Regisseur, einen hervorragenden Kameramann und natürlich gute Schauspieler. All das haben die Coen - Brüder für ihren neuen Film zusammengetragen. Sie haben das Drehbuch eigens verfasst (basierend auf einem Roman von Cormac McCarthy, sie haben die Inszenierung übernommen und mit Roger Deakins einen der wohl besten Kameramänner der Welt gewonnen.Die Story handelt von einem Vietnamveteranen namens Llewelyn Moss der in der Wüste eine handvoll Leichen und einen Koffer mit zwei Millionen Dollar findet. Er nimmt ihn mit und hat schon bald einen psychopathischen Killer am Hals (genial verkörpert von Javier Bardem) der ihm das Geld abnehmen will. Hinzu kommt ein alternder Sheriff (Tommy Lee Jones) der sich ebenfalls an des Koffers Fersen heftet. Das alles erzählen die Coens in sehr ruhigen und von Deakins perfekt komponierten Einstellungen die komplett ohne Musik auskommen (lediglich im Abspann ist ein vereinzeltes musikalisches Thema zu hören). Der Film erinnert in sener Langsamkeit an Filme wie "Spiel mir das Lied vom Tod" oder "The Straight Story". Bei der diesjährigen Oscarverleihung konnte man in den Kategorien "Bester Film", "Beste Regie", "Bestes adaptiertes Drehbuch" und "Bester Nebendarsteller" (Bardem) siegen und war noch in vier weiteren Kategorien nominiert. "No Country for old man" ist sicher der bis dato beste Film der Coen - Brüder- Er spart nicht an Gewalt, doch das wird wieder aufgefangen durch den herrlich schwarzen Humor der sich durch die Geschichte zieht. Vor allem Javier Bardem als Killer Anton Chigurh ist absolut herrausragend und in seiner Darstellung eines Psychopathen steht er Anthony Hopkins in nichts nach. Neben Paul Thomas Andersons "There will be Blood" ist "No Country for old man" einer der besten Filme die in den letzten jahren im Kino zusehen waren. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
|||||||||||||
|
|