No Code setzt den Weg, den die Band mit Vitalogy eingeschlagen hat, konsequent fort: sie entfernt sich immer mehr vom hymnischen Sound der sie groß gemacht hat, die Musik wird vielseitiger, atmosphärischer.
Waren auf Vitalogy noch zumindest zwei radiotaugliche Songs enthalten (Corduroy, Better Man), fehlen sie auf No Code komplett. Das tut der Fasznation aber keinen Abbruch. No Code ist neben dem grandiosen Riot Act das abwechslungsreichte Album von Pearl Jam.
Auf einigen Stücken hört man eindeutig den Einfluss von Neil Young, mit dem die Band ein Jahr zuvor das Album Mirrorball aufgenommen hat.
Ich will nicht näher auf einzelne Lieder eingehen, dieses Album muss man sich selbt anhören. Ein absolutes Meisterwerk und eines der mutigsten und besten Alben der 90er.