kaisaschnitt gehört mit frauenarzt und orgasmus, aus gutem grund, zu den untergrundkönigen berlins (arzt is natürlich der könig der könige). der kaiza will nun hoch hinaus und mit steigendem ruhm, steigt auch die zahl der enttäuschten fans, falscher freunde oder neider die ihm schaden wollen. die grundstimmung auf dem album ist der hass auf diese menschen, den er mit seinem markaberen, schwarzen humor ausdrückt. zwischendrin beschäftigt er sich im kaizastil mit dem alltäglichen horror der welt, auf wirklich eindrucksvollen liedern wie keine wärme, krankenhaus, dunkelkammer, t.e.x.a.s, typisch frau oder auch mit sich selbst, auf dem sehr selbstkritischem "phantombild" (mein lieblingstrack auf NFK neben "keine wärme").
fazit:
an zuchtmeista oder ältere werke wie massengrab (sein bestes album) kommt NFK natürlich nicht heran, trotzdem gefällt es mir deutlich besser als traumfabrik oder stacheldrahtmörda. das liegt daran das es sehr viel solo-tracks gibt und nicht zuviel experimentiert wurde, also bis auf "hinterhof" keine peinlichen themen oder features. grosser pluspunkt sind die beats, die bis auf 3 ausnahmen relativ hart und düster sind und sehr gut zueinander passen.