Aus der Amazon.de-Redaktion
Man könnte fast vermuten, dass hier Vetternwirtschaft im Spiel ist, aber mit seiner wunderbaren Besetzung aus Neulingen und Veteranen setzt sich Nix wie raus aus Orange County über dieses Stigma hinweg. Der Film ist nicht schlechter oder besser als andere Teenager-Komödien, aber Regisseur Jake Kasdan (Sohn des Regisseurs Lawrence Kasdan) kombiniert geschickt die üblichen Teenie-Film-Gags (zotige Witze, wüste Parties) mit einem bissigen Unterton südkalifornischer Absurdität. Diese Komödienstruktur unterstützt Colin Hanks (Toms Sohn) und Schuyler Fisk (Sissy Spaceks Tochter) dabei, ihr Kinopotenzial zu beweisen.
Sie spielen den Orange-County-Teenager und hoffnungsvollen Schriftsteller Shaun, der an der Universität Stanford aufgenommen werden möchte, und seine vernünftige Freundin, die genau weiß, wie sie seine Träume nähren kann. Viel Witz der Komödie liegt in den Eigenheiten von Shauns chaotischer Familie (perfekt gespielt von Jack Black, Catherine O'Hara und John Lithgow). Zusätzlichen Pep verleihen diesem Film Gastauftritte von Ben Stiller und Kevin Kline, der -- zum größten Teil erfolgreich -- versucht anders zu sein. --Jeff Shannon
Video Jakob Kurzinhalt
Er ist ein echter California-Boy: Shaun Brunder hat nichts anderes im Sinn als das Surfen, Girls und Partys. Doch nachdem sein Kumpel beim Surfen den Kampf gegen eine Riesenwelle verliert, ist sein Partyleben mit einem Schlag beendet. In Gedanken versunken sitzt Shaun am Strand, als er im Sand zufällig ein Buch des Autors Marcus Skinner entdeckt. Sein Fund erweist sich als ein Schatz. Shaun ist so fasziniert von dem Buch, dass er es wieder und wieder liest - nach dem 52. Mal geht ihm schließlich ein Licht auf: Er will Schriftsteller werden und bewirbt sich bei der Stanford Universität, an der sein großes Idol Marcus Skinner unterrichtet. Voller Zuversicht wartet er auf die Antwort der Universität und freut sich schon auf ein Leben als Stanford-Student. Doch zu früh gefreut. Als Shaun endlich den heiß erwarteten Brief in den Händen hält und das Ergebnis liest, fällt er aus allen Wolken: abgelehnt! Seine schusselige Studienberaterin hat tatsächlich die falsche Bewerbung verschickt. So einfach gibt Shaun aber nicht auf! Gemeinsam mit seiner süßen Freundin Ashley und seinem durchgeknallten Bruder Lance macht er sich auf den Weg nach Stanford, um mit allen Mitteln noch in der Universität aufgenommen zu werden. Denn für ihn gilt nur noch: Nix wie raus aus Orange County....
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Um seinem "trauten Heim" zwischen daueralkoholisierter Mutter und pyromanisch veranlagtem Kifferbruder Lance zu entkommen, schwingt sich Shaun Brumder täglich aufs Surfbrett. Der einziges Sinn seines Lebens besteht die Suche nach der perfekten Welle - bis er eines Tages im Sand ein Buch des Stanford-Professors Marcus Skinner findet. Von nun an will der begabte Junge bei ihm studieren - und nur bei ihm. Doch der Schulbehörde unterläuft ein Fehler und Shaun erhält trotz bester Noten eine Absage...
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Regisseur Jake Kasdan lotet die Tücken des scheinbar sorgenfreien Teenagerlebens im sonnigen Kalifornien mit viel Gespür für sein jugendliches Klientel aus. Colin Hanks - Sohn des großen Tom - als Shaun und Sissy Spaceks Tochter Schuyler Fisk in der Rolle als dessen süße Freundin erweisen sich in diesem warmherzigen Beachspaß als würdige Nachwuchsdarsteller. Mit allerlei witzigen Einfällen aufgepeppt - darunter Marihuana-Maniac Jack Black als lebende John-Belushi-Hommage - dürfte das Werk bei seinem Zielpublikum gut ankommen.
Blickpunkt:
Das Außergewöhnlichste an der harmlosen Teeniekomödie 'Orange County' ist der Umstand, dass sich vor und hinter der Kamera der Nachwuchs von Hollywoods größsten und respektiertesten Stars findet. So mimt Colin Hanks (Sohn von Oscarpreisträger Tom) einen literarisch begabten Schüler, dessen einziges Ziel es ist, aus seinem erstickend oberflächlichen Heimatsuburb zu entfliehen und die Universität von Stanford zu besuchen, Schuyler Fisk (Tochter von Sissy Spacek) spielt seine verständnisvolle Freundin und Jake Kasdan (Sprössling von Regieikone Lawrence Kasdan) inszeniert den gutmütigen Coming-of-Age-Spaß.[BR][BR]Shaun Brumder (Hanks) lebt in Orange County, Südkalifornien und bis vor einem Jahr war ihm, wie den meisten seiner Altersgenossen, das Surfen am Allerwichtigsten. Doch als er im Sand ein Buch vom Autoren und Stanford-Professor Marcus Skinner (Kevin Kline erinnert an Michael Douglas' Akademiker in ' Wonderboys') findet, will er unbedingt Schriftsteller werden und sein Leben umkrempeln. Er verfügt über beträchtliches Talent und so scheint es kein Problem zu sein, von der renommierten Uni aufgenommen zu werden. Doch versehentlich wird sein Antrag verwechselt und so erhält er eine Absage. Sein dauerzugedröhnter, pyromanisch veranlagter Bruder Lance (Jack Black aus 'Schwer verliebt') weiß Rat und fährt ihn in einem beängstigenden Roadtrip nach Nordkalifornien, wo er den zuständigen Aufnahmebeamten mit einem persönlichen Gespräch überzeugen soll. Es ist die zufällige Begegnung mit seinem Idol Skinner, die Shauns Leben einmal mehr verändert. Der Prof verklickert ihm, dass viele der angesehensten Schriftsteller wie Faulkner und Tolstoi, ihre Inspiration aus ihrer Umgebung zogen und dass es Shaun mit Orange County genau so ergehen würde. Das strahlend sonnige Happy End ist somit in die Wege geleitet. [BR]Regisseur Kasdan zeichnet einen buntgemischten Familien- und Freundeskreis, der vom Protagonisten vorwiegend seufzend ertragen wird. Seine Mutter (Catherine O'Hara) ertränkt ihre Frustation über ihre Ehe mit dem reichen, doch pflegebedürftigen zweiten Mann (dient als Zielscheibe für blutigen Slapstick) im Alkohol; Shauns arbeitswütiger Vater (John Lithgow) ist in seiner zweiten Ehe mit einer jungen Nymphomanin auch nicht gerade glücklich; Bruder Lance verbringt die meiste Zeit zugedrogt in seiner Unterwäsche vor dem Fernseher und Shauns beste Freunde haben lediglich surfen und kiffen im Kopf. Lediglich Shauns Freundin Ashley (Fisk), eine engagierte Tierliebhaberin mit einem Herz aus Gold scheint der ruhende Pol in Shauns Leben zu sein. Das klingt alles recht deprimierend, doch wird ein leichtherziger Ton angeschlagen, der all den vorgeführten Charakterschwächen eine erheiternde Seite abgewinnt. Komiker wie Chevy Chase und Lily Tomlin liefern Kurzauftritte als in Sachen Vernunft lernbedürftige Lehrer ab. Der Soundtrack bietet einer MTV-Films-Produktion entsprechend energetischen Poprock. Zwar werden keine Boxoffice-Rekorde gebrochen werden, doch braucht den Beteiligten ihr Mitwirken später sicherlich nicht peinlich zu sein. ara.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Harmlose Teeniekomödie, um den Coming-of-Age-Prozess eines literarisch begabten Schülers aus einem humorvoll chaotischem Umfeld.
Kurzbeschreibung
Er ist ein echter California-Boy: Shaun Brunder hat nichts anderes im Sinn als das Surfen, Girls und Partys. Doch nachdem sein Kumpel beim Surfen den Kampf gegen eine Riesenwelle verliert, ist sein Partyleben mit einem Schlag beendet. In Gedanken versunken sitzt Shaun am Strand, als er im Sand zufällig ein Buch des Autors Marcus Skinner entdeckt. Sein Fund erweist sich als ein Schatz. Shaun ist so fasziniert von dem Buch, dass er es wieder und wieder liest - nach dem 52. Mal geht ihm schließlich ein Licht auf: Er will Schriftsteller werden und bewirbt sich bei der Stanford Universität, an der sein großes Idol Marcus Skinner unterrichtet. Voller Zuversicht wartet er auf die Antwort der Universität und freut sich schon auf ein Leben als Stanford-Student. Doch zu früh gefreut. Als Shaun endlich den heiß erwarteten Brief in den Händen hält und das Ergebnis liest, fällt er aus allen Wolken: abgelehnt! Seine schusselige Studienberaterin hat tatsächlich die falsche Bewerbung verschickt. So einfach gibt Shaun aber nicht auf! Gemeinsam mit seiner süßen Freundin Ashley und seinem durchgeknallten Bruder Lance macht er sich auf den Weg nach Stanford, um mit allen Mitteln noch in der Universität aufgenommen zu werden. Denn für ihn gilt nur noch: Nix wie raus aus Orange County....
Produktbeschreibungen
Paramount Nix wie raus aus Orange County, USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 08.04.03