Wer Jack Black witzig findet, der wird bei „Orange County" unterm Tisch liegen vor Lachen. Er ist die Figur, über die man am laufenden Band brüllen könnte. Mir sind sogar wirklich die Tränen gelaufen vor Lachen, und das kommt nicht wirklich oft vor. Jack Black spielt Lance, den Bruder von Shaun (der unbedingt an die Stanford Uni möchte um Schriftsteller zu werden). Doch ab dem Zeitpunkt, als die Schulberaterin die falsche Akte an die Uni schickt, scheint alles nur noch schief zu gehen. Und so setzen Shaun, Lance und Ashley (Shauns Freundin) alles daran, Shaun doch noch in die Uni einzuschleusen. Dass dabei eine kleine Katastrophe nach der anderen passiert, ist ja wohl klar, oder?
Dieser Film hat unglaublich viel Witz und vor allem sehr viel Situationskomik. Mit das beste ist natürlich die durch und durch chaotische und trotzdem überaus liebenswerte Familie von Shaun. Es ist nicht nur Lance, der einen so herzhaft zum lachen bringt. Auch Shauns Mutter (wundervoll dargestellt von Catherine O'Hara) ist für den einen oder anderen Reißer gut. Ich kann mir nicht helfen, aber ich bin ein riesen Fan von Jack Black. Er konnte mich das erste mal in „Schwer verliebt" begeistern, und seitdem habe ich mir nach und nach jede Komödie mit ihm angesehen, und die Begeisterung blieb. Kaum ein anderer Schauspieler kann mich so zum Lachen bringen nur durch seine Mimik und seine Körpersprache. Und auch bei „Orange County" werden seine Fans nicht enttäuscht, denn hier ist er wieder mal in Hochform. Die Rolle des ständig zugedröhnten und deshalb verwirrten Bruders passt einfach perfekt zu ihm. Und auch Colin Hanks hat super gespielt in diesem Film. Als „Roswell"-Fan kannte ich ihn bisher nur aus eben dieser TV-Serie, und ihn in einer so erfrischenden Komödie zu sehen, war wirklich mal eine angenehme und überraschende Abwechslung.
Mehr kann ich zu „Orange County" eigentlich nicht sagen. Eine tolle Komödie, die eben genau den Zweck erfüllt, wie es bei einer Komödie sein soll - sie bringt den Zuschauer so richtig zum Lachen durch einfache, ehrliche Witze. Nichts wirkt aufgesetzt oder krampfhaft gewollt und nicht gekonnt. „Orange County" hat mich auf voller Linie überzeugt. Und wieder mal als Tipp - gleich auf englisch ansehen!