Der Autor Jake Hobsen, den es wegen eines Stipendiums nach Japan verschlagen hatte, wurde dort von der traditionsreichen Gartenkunst beeindruckt, vor allem von den niwaki, den Gartenbäumen. In Japan ist es üblich die Bäume im Hausgarten zu bearbeiten und so eindrucksvolle, lebende Kunstwerke zu erziehen.
Hobsen geht im ersten Teil des Buches auf Land, Traditionen und Kultur Japans ein, was eine wichtige Grundlage für das Verständnis der Entstehung der verschiedenen typischen Gartenelemte bildet.
Die Erziehung und Erhaltung dieser Formgehölze wird ausführlich erklärt. Zeichnungen und eindrucksvolle Fotografien runden dieses Buch ab. Mir gefällt sehr gut, dass hinter den vielen Erklärungen auch immer die Verankerung mit dem Land Japan steht, dafür fünf Sterne. Ein Buch, das informativ und ästhetisch ist!
Profis und Leien werden damit ihre Freude haben, denn ein echter Niwaki ist meistens eine große Investition, die aber gleichzeitig nur dann von Dauer ist, wenn die Pflege stimmt. Also, nehmen sie Buch und Schere zur Hand und erschaffen sie ihren eigenen Niwaki!