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Nirvana (Twilight Classics Nr. 03) [Limited Edition]
 
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Nirvana (Twilight Classics Nr. 03) [Limited Edition]

Christopher Lambert , Diego Abatantuono , Gabriele Salvatores    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Christopher Lambert, Diego Abatantuono, Sergio Rubini
  • Regisseur(e): Gabriele Salvatores
  • Komponist: Mauro Pagani, Federico De Robertis
  • Format: Dolby, Limited Edition, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Französisch, Spanisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 26. Februar 2010
  • Produktionsjahr: 1997
  • Spieldauer: 113 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0030XPSLU
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 34.362 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"Die Tage sind kalt im nördlichen Agglomerat des Jahres 2005. Besonders jetzt, drei Tage vor Heiligabend. Der erfolgreiche Computerspiel-Designer Jimi sitzt vor seinem Rechner und arbeitet fieberhaft an seinem neuen, potentiellen Game-Hit namens NIRVANA. Zum äußeren Frost gesellt sich bei Jimi eine spürbare innere Kälte. Seit ihn seine Geliebte Lisa verlassen hat, scheint das Leben seinen Sinn verloren zu haben. Jimi widmet sich ganz seiner Arbeit. Und die Zeit drängt: NIRVANA soll pünktlich zu Heiligabend in den Geschäften stehen... Unvermutet reißt ein folgenschweres Ereignis Jimi aus seiner Lethargie: Ein Virus hat das Programm befallen. Solo, eine der Spielfiguren, hat ein Bewußtsein entwickelt. Er hat erkannt, daß er nur ein virtueller Charakter in einer imaginären Computerwelt ist - verständlicherweise ein höchst unbefriedigender Zustand. Solo bittet Jimi, das Spiel und damit ihn selbst zu löschen. Aber das ist leichter gesagt als getan: Eine Kopie von NIRVANA befindet sich bereits in der Datenbank von Jimis Auftraggeber, des mächtigen Multimedia-Konzerns Okosama Starr. Jimi muß sich in das abgeschirmte System einloggen, und das schafft er auf keinen Fall allein. Gemeinsam mit den beiden Hackern Joystick und Naima stellt sich Jimi der Herausforderung. Und er ist entschlossen, seine Aufgabe zu vollenden. Vielleicht hat sein Leben wieder einen Sinn bekommen. Vielleicht ist die Zerstörung dessen, was er selbst erschaffen hat, der einzig wirkliche Akt der Freiheit..."

VideoMarkt

Jimi arbeitet gerade an der Realisierung des Computerspiels "Nirvana". Doch ehe er damit fertig ist, befällt ein hochinfektiöser Virus das gesamte System. Die Folge: Der Protagonist des Spiels wird sich bewußt, daß er nicht wirklich lebt und fordert deshalb seinen Herrn und Meister auf, das Spiel - und damit ihn selbst - zu vernichten. Doch die Macht über seine Schöpfung hat Jimi längst verloren, und so beginnt ein verwirrend-faszinierender Wettlauf zwischen Phantasie und Wirklichkeit, bei dem nicht abzusehen ist, wer am Ende der Sieger sein wird.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
In der Matrix 24. Januar 2002
Format:Videokassette
Was würdest Du machen, wenn Dir klar wird, daß Du der Protagonist eines Computerspiels bist? Was würdest Du tun, wenn Du als Programierer feststellst, daß Deine Hauptfigur plötzlich ein wenig zu viel künstliche Intelligenz entwickelt?...
Eine spannende Reise durch die Matrix beginnt, denn hast Du Dich ersteinmal gegen das System entschieden, dann gibt es kein zurück mehr... Um die Hauptfigur seines "Spiels" vor einer ewigen Verdammnis zu bewahren, muß die "Mastercopy" der Betaversion des Spiels auf dem Hauptrechner der Spielefirma gelöscht werden...

Für mich einer der ersten Filme in denen Realität, und virtuelle Realität wirklich miteinander verschmelzen und man nie weiß in welcher Realität man sich befindet... wer Matrix mochte wird auch diesen Film mögen...auch wenn die Spezialeffekte noch nicht so atemberaubend sind, die Geschichte ist es. Leider lief der Film gleichzeitig mit dem 5ten Element an...und da wurde er ziemlich übersehen.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
nirvana für das Alt-TV 9. März 2010
Von A. Reiter
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Der Film selbst zählt zu den sehr spärlich gesääten Titel des Computer-Science-Fiction, Kritiken sind vielfältig im Netz zu finden. Ich mag ihn, daher ist diese verhunzte Veröffentlichung ein Schock.
Bisher hatte ich die skandinavische Version von Scanbox. Die kommt mit 1,85:1 Bild anamorph und Englisch DD 5.1 daher, die französische Version wie im Kino vor 20 Jahren 2,35:1.
Jetzt kann man meine Freude erahnen, dass dieser Film in Deutschland auf 4:3 nur mit deutscher Tonspur erscheint. Interessanterweise war die Veröffentlichung auch auf der Webseite angekündigt mit 1,85:1 und deutscher und englischer Tonspur. Dies wurde auf mein Anfragen heute morgen aber korrigiert, dieser Film erscheint aus Lizenzgründen nur im bildfüllenden Format der Altfernseher, rechts und links kann man sich die gleiche Breite noch dazudenken.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Cyberpunk at it's best 10. Juli 2008
Format:Videokassette
Amerika in einer nicht allzu fernen Zukunft. Jimi ist ein Programmierer. Er programmiert spiele, eins pro Jahr. Und er verdient damit viel Geld. Allerdings ist er, seit seine Freundin ihn verlassen hat in Lethargie verfallen und vegetiert vor sich hin, nur noch an dem neuen Spiel programmierend und sonst nichts mehr machend. Dann, drei Tage vor Release des Spiels, wird dieses von einem Virus befallen, sein Hauptprotagonist findet heraus, dass er nur eine Computerspielfigur ist, findet das ungemein unbefriedigend und bittet Jimi darum, ihn zu löschen. Das ist allerdings nicht so einfach, da sich noch eine Kopie des Spiels auf der Datenbank der Spielefirma befindet. Also macht sich Jimi auf, um in diese einzubrechen und außerdem den Spuren zu folgen, welche seine Freundin bei ihrem Verschwinden hinterlassen hat. Eine atmosphärisch wie philosophisch beeindruckende Tour durch die Welt der Zukunft beginnt...

Immer wieder wird dieser Film mit Matrix verglichen, was ich um ehrlich zu sein überhaupt nicht nachvollziehen kann. Matrix beeindruckt hauptsächlich durch überbordende Spezialeffekte und einer Vielzahl pseudophilosophischer Sprüche und religiöser Zitate (was wie ich zugeben muss zusammen einen sehr guten Film ergibt), basierend auf der Idee, dass man in einer Computerwelt gefangen ist und aus dieser ausbricht. Es ist im Grunde die inoffizielle Fortsetzung von Ghost in the Shell.

Nirvana wiederum ist anders gestrickt. Hier ist nicht der Mensch das irreale Wesen, sondern die Computerspielfigur, welche sich dessen aber auch bewusst ist, vor allem, dass sie nie in die wirkliche Welt wechseln kann (und niemals aufhören kann zu spielen).

Dies ist auch einer der Haupthandlungsstränge: die Erlebnisse von Solo (der Spielfigur) in dem Computerspiel, als einzige Figur darin, welche sich dessen bewusst ist, und nach einem Ableben im Spiel sein Gedächtnis behält. Dabei ist dieser Plot filmisch abgegrenzt vom zweiten durch eine monochrom gehaltene Farbgebung mit wenigen Farbtupfern, welche immer wieder mal den Farbton wechseln (vor allem das Kleid und der Lippenstift einer Nebendarstellerin, welche immer, auch nach einem Farbwechsel, den gleichen Farbton haben. Muss man gesehen haben, einfach göttlich).

Der eigentliche Hauptstrang - Die Reise Jimis seiner Freundin hinterher - ist in normalen, wenn auch düsteren Farben gehalten, wobei hier die Detailfülle auffällt, mit welcher der Regisseur seine Welt angereichert hat. Da erläutert dann auch schon mal auf einer Großleinwand in den Slums ein Junge namens "Joker" den Kids äußerst anschaulich die Verfügbarkeit und Wirkung der "neusten Drogen, welche diese Woche in die Stadt gekommen sind". Für die Handlung ist das eigentlich unwichtig, ist aber ein gutes Beispiel dafür, wie der Regisseur es schafft, durch solche Nebensächlichkeiten, welche im Hintergrund ablaufen, eine Atmosphäre zu erschaffen, welche die Welt der Zukunft beschreibt, und welcher man sich nur schwer entziehen kann.

Allerdings muss man sich auf den Film auch einlassen können, und ein gewisses philosophisches Vorwissen wäre von Vorteil. Philosophie wird hier zwar nicht direkt angesprochen, spricht aber fast aus jeder Szene. Ein Film, bei dem man nachdenken muss, um ihn wirklich verstehen zu können.

Dies vor Allem auch, da er immer wieder zwischen den verschiedenen Ebenen hin und her springt: Der Spielwelt des Computerspiels, der normalen welt (in welcher Jimi aber auch immer wieder mal über den Monitor mit seiner Computerspielfigur spricht), der "Gegenwart" (Im Grunde ist der Hauptstrang nur eine Erläuterung, wie es zu der gegenwärtigen Szene gekommen ist, und auf welche sich der Plot die meiste Zeit des Films zubewegt; diese wird immer wieder mal gezeigt, und die Stimme von Jimi erläutert aus dem Off neue Begebenheiten. Das ganze geht so weiter bis diese Szene schließlich vom Handlungsstrang eingeholt wurde, wonach beide verschmelzen), sowie schlussendlich immer wieder Einspielungen eines Abschiedsvideos, welches Jimis Freundin Lisa ihm da gelassen hat. Genau dieses Springen zwischen den Ebenen macht diesen Film so komplex, aber auch so reizvoll.

Was die Welt angeht, in welcher der Film spielt, sowie das Genre, so kann beide am ehesten dem Cyberpunk nach William Gibson zuzurechnen, wobei das mehr die Atmosphäre und die Terminologie angeht und weniger die Spezialeffekte. Wer also "Newromancer" gemocht hat oder gerne "Shadowrun" spielt, dem kann ich diesen Film nur wärmstens ans Herz legen.

WIe gsagt: Cyberpunk at it's best!

P.S. Nur das Ende habe ich bisher immer noch nicht wirklich verstanden
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