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Nirgendwo im Haus meines Vaters: Roman Gebundene Ausgabe – 22. Dezember 2009


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: S. Fischer Verlag; Auflage: 3 (22. Dezember 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100145003
  • ISBN-13: 978-3100145000
  • Originaltitel: Nulle part dans la maison de mon père
  • Größe und/oder Gewicht: 13,9 x 3,7 x 21,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 433.202 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Assia Djebar wurde 1936 unter dem Namen Fatima-Zohra Imalayène in Cherchell bei Algier geboren. Sie schreibt auf Französisch und ist eine der renommiertesten Autoren aus Algerien. Ihre Themen sind der algerische Freiheitskampf sowie die gesellschaftliche Stellung der arabischen Frau. Assia Djebar wurde neben vielen anderen Preisen 2000 mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Sie ist die erste Autorin aus dem Maghreb, die 2005 in die Académie francaise gewählt wurde. Assia Djebar lebt und lehrt in New York.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. Epperlein am 20. Dezember 2009
Format: Gebundene Ausgabe
In diesem autobiographischen Roman erinnert sich Assia Djebar, geboren 1936 bei Algier, an Szenen aus ihrer Kindheit und Jugend, die bis ins Jahr 1953 reichen, ein Jahr vor Ausbruch des Algerienkrieges.
Die erinnerten Szenen wirken, als durchlebe die Autorin diese erneut, so plastisch sind die Bilder, die von der jungen Fatima (Fatima-Zohra ist der Geburtsname der Autorin) entworfen werden.

Eine frühe Erinnerung der dreijährigen Fatima führt in der Kleinstadt Caesarea, in der ihre junge verschleierte Mutter nur an der Hand ihrer Tochter das Haus verlassen darf.
Die Mutter, die aus einer angesehenen maurischen Familie stammt, folgt ihrem Ehemann, "Sohn eines Armen", in ein Dorf, in dem er als einziger "einheimischer" Lehrer an der École Normale d'Instituteurs arbeitet. Fatima wird an dieser Schule die einzige arabische Schülerin in ihrer Klasse.

Es ist die Zeit der französischen Kolonisation in Algerien, das Land gespalten. Fatima wächst als "Einheimische" fast ausschließlich in Gesellschaft von Frauen auf, "zusammengepfercht", "Frauen, die sich nach nichts anderem sehnen als der Welt draußen".
Dabei fühlt sich Fatima als die "Tochter ihres Vaters", des geliebten und idealisierten. Er ist Befreier und Richter gleichermaßen. Fortschrittlich einerseits, bietet er seiner Frau Gleichberechtigung an, strenggläubig anderseits, verbietet er Fatima das Fahrradfahren, da sie dabei "ihre Beine zeigt". Diese Verbot löst bei der Vierjährigen eine Verletzung aus, die auch noch ein halbes Jahrhundert später wirkt.

Als Fatima auf das Collège in der Garnisonstadt Blida kommt, lernt sie die Welt der Bücher kennen, die ihren Horizont erweitern und ihre Fantasie beflügeln.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 2. Januar 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Die größte Gegenwartsautorin aus Algerien schreibt auf Französisch, lebt heute 73 jährig in Paris und hat mit "Nirgendwo im Hause meines Vaters" wohl ihr persönlichstes Buch, eine Autobiographie in Romanform, geschrieben. Assia Djebar, eine sehr kluge Frau, ist Mitglied der Akademie francaise. Es ist ihre algerische Jugend die sie in diesem Buch beschreibt. Diese romaneske Fatima ist in einem kleinen algerischen Dorf groß geworden. Sie ist Tochter eines Dorflehrers in der Kolonialzeit, hat, wie es sich für die Tochter eines Schullehrers gehört, Französisch gelernt. Einstellungen und Welten wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten, treffen schon in ihrer Familie aufeinander, denn die Mutter ist eine selbstsichere Frau von europäischer Kultiviertheit, ihr Vater, den sie abgöttisch liebt, ist durchaus liberal und aufgeklärt, befolgt aber auch streng die arabischen Bräuche, hat jedoch seine Tochter nicht gleich mit vierzehn Jahren verheiratet, wie es vielen ihrer damaligen Freundinnen passiert ist.

Man kann das Buch mit sehr viel Seelenregung lesen, weil es eine verschwundene alte Welt noch einmal illuminiert, vor allem die Welt der islamischen Frauen jener Zeit. Eine Frauenwelt die in den Innenhöfen noch ganz weggesperrt war. Das mag furchtbar sein, aber Assia Djebar beschreibt auch welch ein Zauber damit einher ging. Es war ein großes, weibliches, sinnliches, farbenprächtiges Leben, ein Frauenleben mit Tänzen, Feiern und rituellen Waschungen. Ein Frauenleben, wie es in dieser ausführlichen Schilderung in der Literatur nie eine Sprache gefunden hat, schon gar nicht auf Französisch.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cl.borries am 25. November 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Tastend und vorsichtig bewegt sich Assia Djebar unter dem Tarnnamen Fatima auf den Wogen der Erinnerung zurück in ihre Heimat Algerien, damals noch französisches Kolonialgebiet, und in ihre Kindheit.
Der Vater, ein arabischer Lehrer unter vielen Europäern, ist die überragende Gestalt ihrer Kindheit. Mit Strenge wacht er über seine Tochter und hält arabische Sitten und Gebräuche in der Familie hoch. Seine Frau, jung und schön, sonnt sich in seiner abgöttischen Liebe. Vier Kinder gab es in der Familie; über den Tod des zweiten Kindes, einen Sohnes, durfte nie gesprochen werden. Fatima ist mit reicher Fantasie begabt. So wie sie als Kind die Eindrücke erlebt hat, gibt sie diese wieder: versponnen, geheimnisvoll, ängstlich und erstaunt zeigt die Autorin, wie sich Eindrücke in Kinderseelen festsetzen.
Es entsteht das Bild einer Familie mit Traditionen, mit einem sich liebenden Elternpaar und gewissen Einschränkungen, die eine strenge Erziehung mit sich bringen.

Die Kinder der Familie sind begabt und gehen auf weiter bildende Schulen, wo sie eine ausgezeichnete Schulbildung erhalten.

Viele Seiten füllt Assia Djebar mit den Erinnerungen an ihre Schulzeit im Internat, mit Schilderungen von Freundinnen, von denen besonders eine ihr Leben prägte: eine Französin mit Namen Mag, mit der sie die tiefe Liebe zur Literatur teilt, ja, in der die Literatur zum verbinden Glied der Freundschaft wurde.
Die beiden Welten, die des Maghreb und die Europas, stehen sich fremd und doch einander erkundend gegenüber.
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