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Nirgendwo in Afrika
 
 
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Nirgendwo in Afrika [Gebundene Ausgabe]

Stefanie Zweig
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Langen/Müller; Auflage: 6., Aufl. (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3784425607
  • ISBN-13: 978-3784425603
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (58 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 496.266 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Stefanie Zweig
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Der Background wurde ausgezeichnet dargestellt [...] Stefanie Zweig beobachtet sehr genau." (Süddeutsche Zeitung )

"Eine literarische Liebeserklärung - vor tragischem Hintergrund." (Hamburger Abendblatt ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Kurzbeschreibung

In Form einer Romanbiographie erzählt Stefanie Zweig, Jahrgang 1932, die Geschichte ihrer Familie. 1938 können sich die Redlichs, Juden aus Oberschlesien, nach Ostafrika retten. Auf einer einsam gelegenen Farm, versuchen sie zu überleben. Was dem Vater, der an seiner Liebe zu Deutschland leidet, nicht gelingt, schafft Regina, die Tochter. Sie verfällt dem Zauber Afrikas, liebt die überwältigende Natur, die Riten und Bräuche der Menschen. Als die Familie Kenia 1946 verläßt, verliert Regina erneut die Heimat.

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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Genialer Brueckenschlag zw Kulturen, Religionen&Generationen, 28. März 2001
Von Ein Kunde
ein wundervoller & einfuehlsamer Roman, der Bruecken zwischen verschiedenen Kulturen, Religionen & Generationen schlaegt. Mit Ihrer detailgetreuen, doch sehr phantasievollen & sinnlichen Art zu Erzaehlen versetzt Stefanie Zweig den Leser direkt nach Afrika & spaeter in ein Nachkriegsdeutschland mit Ausflug in die idyllische Schweiz. Der Roman gefaellt deswegen so gut, da er den wunden Kern eines Menschen trifft, der in einer Welt & Kultur geboren wurde, diese verlies, um in einer neuen Welt seine Heimat aufzubauen. Die dabei entstehenden Konflikte mit Traditionen, Erziehung, emotionalem Heimweh in eine Nicht-mehr-existierende Scheinwelt & den undeutlichen Ausblick in eine unsichere Zukunft sind erstklassig eingefangen worden, ohne dass dem Roman eine tragische Schwere angelastet wird. Stefanie Zweig's zeitweilen sinnliche Erzaehlung ueber Afrika laedt den Leser ein, seine eigenen Sinne fuer das Leben & die afrikanischen Menschen & Kulturen zu oeffnen. Ein erstklassig gelungener Roman! Ich lass mich gerne wieder von Ihr einladen, eine unbekannte Reise anzutreten.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Leben einer dt. Familie in Kenia zur Zeit des 2.Weltkrieges, 8. Mai 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Nirgendwo in Afrika (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist autobiographisch geschrieben. Die Geschichte spielt in Kenia. Der jüdische Rechtsanwalt Walter Redlich aus Leobschütz rettet sich 1938 nach Ostafika und kann gerade noch rechtzeitig seine Frau Jettel und die fünfjaehrige Tochter Regina nachholen. Walter ist entschlossen, ein neues Leben in Kenia zu beginnen.Doch insgeheim leidet er an seiner Liebe zu Deutschland, und ihm und seiner Frau fällt das Eingewöhnen schwer. Regina jedoch verfällt dem Zauber Afrikas, der Natur, den Menschen mit ihren Riten und den Tieren, die zu ihren Freunden werden. Auf der einsamen Farm Ol'Joro Orok wird der Hausboy Owour zum guten Freund und zur Stütze der Familie. Walter meldet sich zur britischen Army und Regina besucht ein englisches Internat. 1946 wird ihr Bruder Max geboren. Jetzt aber zieht es Walter endgültig zurück nach Deutschland zurück, während Regina längst ihre wahre Heimat gefunden hat.... Das Buch erhielt 1995 den Gläsernen Globus als bestes Jugendbuch. Die Autorin berichtet mit sehr viel Liebe und Gespür besonders detailliert, wie Regina die fremden und neuartigen Eindrücke auf ihre kindliche Art wahrnimmt. Die Sprache ist dabei sehr poetisch.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Unverstellte Afrika-Erfahrung eines mehrsprachigen Kindes, 20. Dezember 1998
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Nirgendwo in Afrika. (Taschenbuch)
Diese Autobiographie handelt von einer juedischen Familie, dieaus Oberschlesien nach Kenya flieht, weil sie sich nur fuer dieses Land das "Kopfgeld" leisten koennen. Der Vater (Rechtsanwalt) versucht, als Farmverwalter Fuss zu fassen. Die Einzige, die sich wirklich einlebt, ist die kleine Tochter, die auch Suaheli lernt und engen Kontakt zu den Eingeborenen bekommt. Sie geht dann spaeter auf ein (britisches) Internat, wo sie sich sehr unwohl fuehlt, und bringt ihrem kleinen Bruder - zum Entsetzen ihrer Eltern, die wollen, dass er Deutsch lernt - Suaheli bei. Die Eltern unterdessen leben in einer bedrueckenden Halbwelt aus Erinnerungen, Furcht, und Trauer um die in Deutschland ermordeten Familienangehoerigen und Freunde.

Die Geschichte ist autobiographisch (S.Z. ist die Tochter) und die Beschreibungen der Landschaft und das Einfuehlungsvermoegen in die Menschen und ihre Sprache (nicht nur die Eingeborenen, sondern auch die britischen Kolonialherren) haben mich stark bewegt und sehr viel einfuehlsamer fuer die Erfahrungen meiner eigenen mehrsprachigen Kinder in einem tropischen Land gemacht - und auch nachdenklich gegenueber der "toten" Vergangenheit und Sprache, die ich in meinem Gepaeck habe

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Rezension 0 30.09.2007
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