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Nirgendwo in Afrika [Taschenbuch]

Stefanie Zweig
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (62 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1999
Inhaltsübersicht: Einführung in das Thema Rating und seine Bedeutung Einsatzgebiete und Definition Rating Kriterien der Rating-Analyse Mess-Standards (Messbarkeit der Kriterien) Wichtung (Gewichtung) der Kriterien Ergebnis der Rating-Analyse Qualifikation des Anwenders
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 364 Seiten
  • Verlag: Heyne (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453124294
  • ISBN-13: 978-3453124295
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (62 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 999.755 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Der Background wurde ausgezeichnet dargestellt [...] Stefanie Zweig beobachtet sehr genau." (Süddeutsche Zeitung)

"Eine literarische Liebeserklärung - vor tragischem Hintergrund." (Hamburger Abendblatt) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Klappentext

"Ausgezeichnet dargestellt [...] Stefanie Zweig beobachtet sehr genau."
Süddeutsche Zeitung

"Der Background wurde ausgezeichnet dargestellt [...] Stefanie Zweig beobachtet sehr genau."
Süddeutsche Zeitung

"Eine literarische Liebeserklärung - vor tragischem Hintergrund."
Hamburger Abendblatt -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
ein wundervoller & einfuehlsamer Roman, der Bruecken zwischen verschiedenen Kulturen, Religionen & Generationen schlaegt. Mit Ihrer detailgetreuen, doch sehr phantasievollen & sinnlichen Art zu Erzaehlen versetzt Stefanie Zweig den Leser direkt nach Afrika & spaeter in ein Nachkriegsdeutschland mit Ausflug in die idyllische Schweiz. Der Roman gefaellt deswegen so gut, da er den wunden Kern eines Menschen trifft, der in einer Welt & Kultur geboren wurde, diese verlies, um in einer neuen Welt seine Heimat aufzubauen. Die dabei entstehenden Konflikte mit Traditionen, Erziehung, emotionalem Heimweh in eine Nicht-mehr-existierende Scheinwelt & den undeutlichen Ausblick in eine unsichere Zukunft sind erstklassig eingefangen worden, ohne dass dem Roman eine tragische Schwere angelastet wird. Stefanie Zweig's zeitweilen sinnliche Erzaehlung ueber Afrika laedt den Leser ein, seine eigenen Sinne fuer das Leben & die afrikanischen Menschen & Kulturen zu oeffnen. Ein erstklassig gelungener Roman! Ich lass mich gerne wieder von Ihr einladen, eine unbekannte Reise anzutreten.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist autobiographisch geschrieben. Die Geschichte spielt in Kenia. Der jüdische Rechtsanwalt Walter Redlich aus Leobschütz rettet sich 1938 nach Ostafika und kann gerade noch rechtzeitig seine Frau Jettel und die fünfjaehrige Tochter Regina nachholen. Walter ist entschlossen, ein neues Leben in Kenia zu beginnen.Doch insgeheim leidet er an seiner Liebe zu Deutschland, und ihm und seiner Frau fällt das Eingewöhnen schwer. Regina jedoch verfällt dem Zauber Afrikas, der Natur, den Menschen mit ihren Riten und den Tieren, die zu ihren Freunden werden. Auf der einsamen Farm Ol'Joro Orok wird der Hausboy Owour zum guten Freund und zur Stütze der Familie. Walter meldet sich zur britischen Army und Regina besucht ein englisches Internat. 1946 wird ihr Bruder Max geboren. Jetzt aber zieht es Walter endgültig zurück nach Deutschland zurück, während Regina längst ihre wahre Heimat gefunden hat.... Das Buch erhielt 1995 den Gläsernen Globus als bestes Jugendbuch. Die Autorin berichtet mit sehr viel Liebe und Gespür besonders detailliert, wie Regina die fremden und neuartigen Eindrücke auf ihre kindliche Art wahrnimmt. Die Sprache ist dabei sehr poetisch.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wer ein Freund poetischer Sprache ist, wird an diesem Buch seine helle Freude haben. Stefanie Zweig füllt fast ein ganzes Buch mit blumigen Vergleichen in der Art von: „Stimmen, so hoch wie der Ruf eines Vogels, der die ersten Regentropfen auf den Flügeln fühlt!" „ Angst, die riecht, wie die letzte Milch einer vergifteten Kuh!" und „Neid, der Ruhe schneller fressen kann als grosse Safari-Ameisen ein kleines Stück Holz!"
Mir ist klar, dass dies bewusst als Stilmittel eingesetzt wurde, um zum einen die aussergewöhnliche Intelligenz und die Empfindsamkeit der afrikanischen Ureinwohner zu beschreiben und andererseits die enge, ja innige Beziehung zwischen Regina und den Schwarzen zum Ausdruck zu bringen. Trotzdem nimmt "Die Gewissheit, die in der Kehle kratzt wie ein versehentlich verschluckter Hühnerkochnen" und „Tage, die so schnell rasen wie Ochsen, die sich im Fieberwahn drehen" der eigentlichen Geschichte viel an Schwung und wirken vor allem im letzten Drittel des Buches übertrieben und ermüdend. Gegen Ende hielt mich eigentlich nur noch die Ungewissheit, ob Redlichs noch in diesem Buch nach Deutschland zurückkehren, bei der Stange, sonst hätte ich das Buch wahrscheinlich nicht ganz ausgelesen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Diese Autobiographie handelt von einer juedischen Familie, dieaus Oberschlesien nach Kenya flieht, weil sie sich nur fuer dieses Land das "Kopfgeld" leisten koennen. Der Vater (Rechtsanwalt) versucht, als Farmverwalter Fuss zu fassen. Die Einzige, die sich wirklich einlebt, ist die kleine Tochter, die auch Suaheli lernt und engen Kontakt zu den Eingeborenen bekommt. Sie geht dann spaeter auf ein (britisches) Internat, wo sie sich sehr unwohl fuehlt, und bringt ihrem kleinen Bruder - zum Entsetzen ihrer Eltern, die wollen, dass er Deutsch lernt - Suaheli bei. Die Eltern unterdessen leben in einer bedrueckenden Halbwelt aus Erinnerungen, Furcht, und Trauer um die in Deutschland ermordeten Familienangehoerigen und Freunde.

Die Geschichte ist autobiographisch (S.Z. ist die Tochter) und die Beschreibungen der Landschaft und das Einfuehlungsvermoegen in die Menschen und ihre Sprache (nicht nur die Eingeborenen, sondern auch die britischen Kolonialherren) haben mich stark bewegt und sehr viel einfuehlsamer fuer die Erfahrungen meiner eigenen mehrsprachigen Kinder in einem tropischen Land gemacht - und auch nachdenklich gegenueber der "toten" Vergangenheit und Sprache, die ich in meinem Gepaeck habe

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Originell geschriebenes, wichtiges Zeitdokument 8. Januar 2004
Von dibegup
Format:Taschenbuch
Dieses Buch von Stefanie Zweig ist ein wichtiges Zeitdokument, das die inneren und äußeren Leiden der Emigrantenfamilie Redlich, die sehr unterschiedliche Entwicklung der einzelnen Familienmitglieder in der Emigration und zugleich erschreckend deutlich das innere Band der Familie, ja die Fessel durch das gemeinsam Erlebte aufdeckt.

Sprachlich besonders gelungen ist die Beschreibung der Denk- und Empfindungsweise der schwarzen Bevölkerung Kenias reflektiert in der Tochter Regina, die als einzige der Familie in Kenia Wurzeln schlägt. Die Übertragung dieses "Heimatempfindens" in die deutsche Sprache kreiert eine originelle und zugleich ehrliche Ausdrucksweise, die das tiefe Verständnis des zum Zeitpunkt der Flucht aus Deutschlandd 5jährigen Mädchens für die Menschen Afrikas auf schlichte Weise zeigen. Das rührt sehr an.

Durch die Detailfreudigkeit, mit der von Anfang an jede einzelne, der Familie nahe stehende Person beschrieben wird, erlebt der Leser schmerzhaft mit, wenn die Familie wieder einmal alles hinter sich lassen muß, und der Leser mit ihr die liebgewonnen Charaktere verliert und ebenfalls am Verlust leidet.

Man spürt zu jedem Zeitpunkt, daß dieses Buch aus einem echten Bedürfnis heraus geschrieben wurde. Es ist unsentimental und aufrichtig in der Beschreibung aller Charaktere, mit einem genauen Blick für deren kleinste Veränderungen in Aussehen, Verhalten und innerer Entwicklung.

Erschreckend präzise sind auch die Beobachtungen im Nachkriegsdeutschland nach der Rückkehr der Familie Redlich 1947....

So ergibt sich ein sehr diffenziertes Bild sowohl der jüdischen Sicht auf die Jahre 1938-1959 als auch der deutschen Sicht auf die Nachkriegszeit, und das Fazit, das Komplexität nicht wirklich vereinfacht werden kann. Man muß sich schon die Mühe machen, detailfreudig hinzuschauen, und diesen Verdienst hat die Autorin zweifellos errungen. Das ist umso bewundernswerter, als eine solche Haltung als "Opfer" keine Selbstverständlichkeit ist.

Das Buch ist uneingeschränkt empfehlenswert. Ich gebe nur deshalb keine fünf Sterne, weil ich zur gleichen Thematik den "Roman eines Schicksallosen" von Imre Kertesz literarisch einfach noch höher einschätze. Lesen Sie weiter... ›

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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen ein Teil von Stefanie Zweigs Leben in Romanform
Den Film kenn ich natürlich schon lange und hab ihn immer gemocht. Jetzt endlich habe ich das Buch gelesen und bin froh drum. Dort ist doch manches differenzierter. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von maraka veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Stefanie Zweig
Ich habe gerade die Autorin für mich entdeckt, da sie einen wunderbaren Schreibstil hat.Auch bei Themen, die einem als Leser nicht immer angenehm sind!
Vor 2 Monaten von Peggy Ellmer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gutes Buch
Hat mir sehr gefallen. Bin ein großer Afrika-Fan. Ist sehr gut geschrieben und kurzweilig erzählt. Sehr gut und kann ich weiterempfehlen.
Vor 2 Monaten von Doris Meier veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Echt gut!
Echt gut!
Hat alles gepasst, super und wie ich es mir vorgestellt habe, könnte eigentlich nicht besser sein, top, echt!
Vor 5 Monaten von Stephan Busenkell veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Rechtschreibfehler...
Nirgendwo in Afrika. Bild Bestseller Bibliothek Band 4 erzählt von Regina und ihrer Familie, Juden aus Schlesien, die zum Beginn des zweiten Weltkriegs nach Afrika, genauer... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von kaenguruhs veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr spannend
Ich habe dieses Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen und habe es gleich in einigen Tagen gelesen gehabt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2011 von Michaela
1.0 von 5 Sternen Alle Rezensionen falsch!
Alle hier aufgeführten Rezensionen beziehen sich nicht auf Beierleins Buch, sondern auf ein Afrika Buch von Stefanie Zweig.
Bitte mal korrigieren!!!
Veröffentlicht am 16. November 2010 von Johann Lang
4.0 von 5 Sternen Flucht nach Afrika
In ihrem Autobiographischen Roman erzählt die Autorin die Geschichte einer jüdischen Familie, die vor den Schrecken des Dritten Reiches flüchtet und nach Afrika... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. November 2010 von Susanne
3.0 von 5 Sternen Zweig erzählt ihre Geschichte
Ich gebe zu: Ich hab's mir schlimmer vorgestellt. Dennoch fand ich die Geschichte um die jüdische Familie Redlich, die 1937 vor den Nazis nach Kenia flieht, ein wenig... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2010 von Thomas Schmitz
4.0 von 5 Sternen Wir dringen mit der Autorin in eine Welt vor, die uns fremd und...
Hitlers Regime löscht Walters Anwaltstitel, einfach so. Unter den Nazis verlieren die Juden ihre Würde und bevor auch noch ihr Leben gefährdet ist, flieht Walter mit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Juni 2010 von Redaktion Literaturtipp.com
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Rezension 0 30.09.2007
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