Michael Chrichtons Roman ist ein spannender Wirtschaftsthriller, der viele Hintergrundinformationen über die japanische Gesellschaft liefert - seien es die verklausulierten Verhaltensmuster im öffentlichen Umgang, das eiskalt-höfliche Geschäftsgebaren oder die sprichwörtliche Emsigkeit der Japaner. Dabei wirft er zugleich einen rabenschwarzen Blick auf die amerikanische Wirtschaft und analysiert die Geschäftsbeziehungen zwischen den USA und Japan Anfang der neunziger Jahre.
Freilich, wer nicht auf Wirtschaftskrimis steht, wird sich manchmal etwas langweilen. Doch ein Tipp hilft: einfach drüber hinweg lesen, denn die Story bietet mit ihrer Komplexität, der Spannung und den überraschenden Wendungen genug Stoff für einen rasanten Thriller.