Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tell us what you don't like about yourself, 7. Oktober 2005
An dieser Serie gibt es einfach nichts auszusetzen, es sei denn man kann klein Blut sehen. Erstklassig besetzt, toller Soundtrack und fesselnde Stories. Manche Handlungsfäden ziehen sich über mehrere Episoden, was zum Problem werden konnte wenn man im TV eine versäumt hatte - aber das kann ja auf DVD nicht passieren :-)
Erzählt wird eine Menge: Über die beiden sehr unterschiedlichen Schönheitschirurgen, den eher skrupellosen und kalten Frauenheld Dr. Troy und den ethisch korrekten Familienvater Dr. McNamara ( hinter dessen Heile-Welt-Fassade es aber ganz schön bröckelt). Man sieht und erfährt viel technisches über Schönheits-OP's, aber am interressantesten sind immer die Motive für die angestrebten Veränderungen. Diese reichen von ernsten körperlichen Makeln über Banalitäten wie Klassentreffen wo man gut aussehen will bis zur Verwirklichung einer Lebenslüge.
Ferner haben die Herrn Doktoren noch mit einem Drogenboss zu tun der sie erpresst und für seine Zwecke einspannt. Die Lösung die ihnen just zum Ende der 1. Staffel für dieses Dilemma einfällt ist ebenso simpel wie überraschend, mehr sei hier nicht verraten. Eine absolute Kultserie!!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bis auf leichte Schwächen genial, 23. März 2005
Vorweg: Nip/Tuck wird mit Sicherheit nicht jedermanns Geschmack sein. Welch listiger Schelm die Serie bei Pro7 anfangs direkt vor "The Swan" positioniert hatte, verdient einen Orden, denn gleich im Piloten legen Troy und McNamara ein deftiges Pfund auf die Waage: Mit beißendem Zynismus behandelt die Serie ihr Hauptthema und ist so der Gegenpol zu Beauty-OP-Shows wie "The Swan", wo den Zuschauern plastische Chirurgie als legitimes Mittel gegen kleine körperliche Makel promotet wird.Mit äußerst unromantischem Blick werden dann auch die OP's selbst inszeniert. Qualitativ das beste, was man an nachgestellter Chirurgie zu sehen bekommt, zeigt sich dem Zuschauer der Berufsstand von seiner häßlichen Seite: Gelbes dickflüssiges Fett wird abgesaugt, ganze Fleischlappen abgesäbelt und in Nahaufnahme Nasen zur Korrektur gebrochen. Das geht ganz klar über die Geschmacksgrenze des deutschen Durchschnittszuschauers hinaus, der sonst das gemütliche Tempo der Sachsenklinik gewohnt ist. Leider schafft die Serie es nicht, qualitativ an den Piloten anzuknüpfen, sondern gerät ersteinmal in ruhigeres Fahrwasser. Die Längen der ersten "richtigen" Folgen werden eben erst durch den furiosen Piloten offenbar, trotzdem bleibt die Serie spannend und ab und zu wird es sogar richtig rührend. Wem diese relativ neue Art von Serie liegt, die eben nicht auf festen Wertvorstellungen und klarer Moral aufbaut, sondern (teilweise jedoch etwas arg gezwungen) kontrovers ist, sollte sich Nip/Tuck auf keinen Fall entgehen lassen. Gutes Fernsehen ist gerade in Deutschland Mangelware, da kann es eigentlich nicht zuwenig von dieser Art geben.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unterhaltung in Perfektion, 10. Juli 2007
Wenn es in den letzten Jahren eine Serie gab, die sowohl witzig, dramatisch,
spannend als auch innovativ war, dann fällt einem spontan "Nip/Tuck" ein.
Ein absolut geniales Werk ist "Nip/Tuck" geworden, dass sowohl durch die
raffinierten Storys jeder einzelnen Episode brilliert, als auch durch die
hervorragenden Darsteller, besonder erwähnenswert Julian McMahon
in der Rolle des Dr. Christian Troy.
Der geniale Mix aus schwarzem Humor und dramatischen
Schicksalsschlägen bannt einen für Stunden vor den Bildschirm und
macht regelrecht süchtig.
Die Story taucht ein in das Leben zwei sehr erfolgreicher Schönheits-
chirurgen, die unterschiedlicher nicht sein können.
Der eine ein Frauenschwarm und Dauersingle,
der andere der geborene Familienvater mit Eheproblemen.
Das allein dieser Unterschied schon für Spaß sorgt muss wohl nich weiter
erwähnt werden.
Doch auch die Schicksalschläge der beiden werden in krassen Geschichten
erzählt und knallhart dargestellt.
In den USA hat die Serie zu Beginn für ziemlichen Aufruhr gesorgt, da vor allem
Sexszenen ziemlich oft und detailliert dargestellt werden.
Außerdem wurde die Oberflächlichkeit der Serie, alles aufs äußere Erscheinungs-
bild zu reduzieren, kritisiert.
Doch eben dies ist nicht der Fall. Hierin liegt der Sarkassmus der Serie, die sich
in Sachen Schönheitsfragen selbst nicht all zu ernst nimmt und die Patienten
oft als selbstbewusstlose und leicht dämlich Personen darstellt, was allerdings
erheblich den Unterhaltungswert für den Zuschauer steigert.
Natürlich wimmelt es in der Serie von hübschen Menschen, die noch hübscher
sein wollen.
Doch Nip/Tuck zeigt vor allem auch die Dinge hinter der schönen Fassade,
und diese sind meist nicht so schön wie das äußere Erscheinungsbild.
Regisseur Ryan Murphy hat mit ein Dylan Walsh und Julian McMahon zwei
Darsteller gefunden die kaum besser als Hauptdarsteller in ihre Rollen passen
könnten.
Auch der Rest der Crew, unter anderem Joely Richardson, brillieren,
und übertreffen sich von Episode zu Episode erneut.
Nip/Tuck gelingt es in jeder Folge eine spannende, witzige
und dramatische Story zu erzählen, die den Zuschauer fesselt
und somit von Folge zu Folge, von Staffel zu Staffel zu leiten.
Ein absolut geniales Werk für jeden Serienfan.
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