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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Nip/Tuck" macht auch in Hollywood eine gute Figur,
Von
Rezension bezieht sich auf: Nip/Tuck - Staffel 5.1 (5 DVDs) (DVD)
"Nip/Tuck" goes Hollywood - eine wirklich gute Idee der Autoren die Serie nachLos Angeles zu verlegen - in die Welt der Schönen und Reichen. Nicht nur um die Möglichkeit zahlreicher neuer Geschichten deutlich zu erhöhen, sondern auch weil die Serie vom Grunde her durch ihre absurden und überspitzten Geschichten viel besser in das ebenfalls verrückte Hollywood passt. Und tatsächlich findet sich die Serie um das Chirurgenpaar Sean McNamara und Christian Troy sofort in Hollywood zurecht. Die Geschichte knüpft dort an wo die vierte Staffel aufhörte - diesmal ohne einen packenden Spannungsbogen wie wir es von den ersten drei Staffeln gewohnt waren. Allerdings wird diese Staffel wieder einen Derartigen bereit halten, soviel sei gesagt. Qualitätsverluste büst die Serie durch den Standortwechsel nicht ein. Im Gegenteil, Hollywood scheint der Serie richtig gut zu tun, immerhin befinden wir uns nun im Paradis der Schönheitschirurgie und Potenzial für neue Geschichten gibt es hier somit genügend.. Leider neigt die Story häufig dazu zu klischeelastig zu werden und serviert ein absolut kitschiges und übertrieben verrücktes Hollywood. Alle neuen Charaktere wirken abgedrehter denn je - und viele Nebenrollen verfallen in ein Meer aus Klischees. So ist der radikale Kritiker, der in einer Episode Sean McNamara bis aufs übelste kritisiert, selbstverständlich ein äußerst hässlicher und mit sich unzufriedener Mensch ohne jeglichen sozialen Kontakt - Klischee erfüllt sozusagen. Leider findet man viele solcher Beispiele in der aktuellen Staffel, was nicht gerade für Glaubhaftigkeit steht. Doch wirklich glaubhaft wollte Nip/Tuck auch nie sein. Nip/Tuck will unterhalten und den Zuschauer mit spannenden, dramatischen und humorvollen Episoden begeistern, was der Serie bisher in jeder Staffel gelang. So gefallen auch die neuen Ideen in Staffel 5 von der ersten bis zur letzten Episode. Insgesamt 14 Folgen bekommt der Zuschauer zunächst geboten, da durch den Autorenstreik die restlichen geplanten 8 Folgen nicht rechtzeitig fertiggestellt wurden. Betrachtet man allerdings das Finish der 14 Episoden könnte man vermuten, dass diese verbleibenden 8 Folgen eventuell auch in eine 6. Staffel mitaufgenommen werden, immerhin bestanden die vorherigen Staffeln ebenfalls nur aus 15 bzw. 16 Episoden. Darstellertechnisch bietet Nip/Tuck das gewohnt hohe Niveau der vorherigen Staffeln. Gerade Dylan Walsh und Julian McMahon überzeugen in ihrer mittlerweile gewohnten Routine als plastische Chirurgen und vom Schicksal geplagten Charaktere. Doch auch die Nebendarsteller können mithalten und liefern im Gesamtpaket eine runde Schauspielerleistung ab, die der Story deutlich gut tut. Natürlich fehlen auch die herrlich übertrieben dargestellten Patienten nicht, die sich wegen absurdester Geschichten einer Schönheitsoperation unterziehen wollen und für den ein oder anderen Lacher gut sind. Für Unterhaltung ist wiedermal bestens gesorgt, denn Nip/Tuck macht auch in Hollywood eine sehr gute Figur. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nichts mit aufgegebenen Prinzipien - nur ein neuer und willkommener satirischer Grundton,
Von D. Model "ILuvNY05" (Berlin, Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER)
Rezension bezieht sich auf: Nip/Tuck - Staffel 5.1 (5 DVDs) (DVD)
In der fünften Staffel von NIP/TUCK - SCHÖNHEIT HAT IHREN PREIS verschlägt es die plastischen Chirurgen Dr. Sean McNamara (Dylan Walsh) und Dr. Christian Troy (Julian McMahon in der Rolle seines Lebens) vom sonnigen Miami ins ebenso leuchtende Los Angeles, der Hauptstadt der Filmindustrie. Obwohl Serienmacher Ryan Murphy Jahre zuvor in einem Interview behauptete, die Dramaserie eigentlich nicht in L.A. spielen zu lassen, um die Zuschauer nicht durch potentielle Gaststars ablenken zu lassen, verrät der Erfinder NIP/TUCK nicht. Vielmehr wird die Show durch den Ortswechsel optisch aufpoliert. Kalte Farben treten in den Hintergrund und werden durch warme und anheimelnde ersetzt. So bekommt man einen guten Eindruck vom verlockenden aber gleichzeitig auch ziemlich verhängnisvollen Los Angeles. Des Weiteren ist das fünfte Serienjahr von NIP/TUCK das bisher wohl witzigste. Aus Drama wird zunehmend Satire und durch die Serie in der Serie nimmt sie sich sogar selbst aufs Korn. Schlimm wäre es, wenn man dabei nicht die Gelegenheit ergreifen würde, bekannte Schauspieler als Gaststars zu engagieren. Der zu diesem Zeitpunkt noch recht unbekannte Bradley Cooper (HANGOVER) ist hier zum Beispiel mit divenhaftem Gehabe als kindischer TV-Doc, der die Hauptrolle der Serie in der Serie verkörpert, zu sehen. Auch sehr lustig: Jennifer Coolidge (AMERICAN PIE, NATÜRLICH BLOND, FRIENDS), die sich mehrfach als Candi Richards selbst parodiert (herrliches Zitat: "Ich bin eine gottverdammte Ikone!"). Die Liste lässt sich noch endlos weiterführen (AnnaLynne McCord aus 90210, Ian Buchanan aus REICH UND SCHÖN und CHARMED, Donna Mills und Joan Van Ark aus UNTER DER SONNE KALIFORNIENS...) . Tragende Charaktere aus früheren Staffeln lassen es sich nicht nehmen, erneut aufzutreten (liebenswert fies: Kimber und Gina).Ein weiterer Faktor, der dazu beiträgt, dass die fünfte NIP/TUCK-Staffel durchaus sehenswert ist, ist die durchgeschüttelte Figurendynamik. Durch Seans unfreiwillige Hauptrolle in "Hearts and Scalpels" wird er vom ewigen Sympathieträger zum oberflächlichen und arroganten Schnösel, der sich dazu auch noch unverständlicherweise in ein manipulatives Teenie-Biest verguckt. Dagegen erweist sich Womanizer Christian erstmals als deutlich sympathischer Pol der beiden, auch wenn der Neid ihn wegen des seines Freundes in den Schoß gefallenen Ruhmes fast zerfrisst. Seine Reaktion ist aber äußerst menschlich und nachvollziehbar. Sicherlich wäre es einfach gewesen, aus ihm den großen Star zu machen, aber man entschied sich bewusst dagegen. Das macht NIP/TUCK aus: das Unberechenbare, das den Zuschauer dazu zwingt, die Serie weiterzufolgen. Apropos unberechenbar: Seans wahnsinnige Agentin Collien Rose (wunderbar böse: Sharon Gless) sorgt für den großen Thrill in dieser Season - und auch für die rote FSK-18-Plakette auf dem Cover. Zur DVD-Ausstattung: Bild und Ton sind für eine Warner-Veröffentlichung überdurchschnittlich gut. Auch auf einem LCD-Fernseher können die vierzehn Episoden auf fünf DVDs überzeugen. Extras bilden sich aus dem Standard-NIP/TUCK-Programm: nicht verwendete Szenen, herrliche Verpatzer (Julian McMahon muss im Privatleben wirklich ein Clown sein :-D) und ein Featurette, das diesmal aber ziemlich mager ausfällt. Da hat man schon informativere Sonderausstattung auf vergangenen DVD-Veröffentlichungen gesehen. Ich bin aber wohl etwas zu verwöhnt, denn bei manchen TV-Serien gibt es keine Extras. Von daher fallen die wenigen Extras nicht ins Gewicht. Zumal es eben welche gibt. Fazit: Ich hätte nicht gedacht, dass dieser Ortswechsel gelingen würde und war dementsprechend voreingenommen. Würde die Dramaserie nicht ihre Prinzipien aufgeben? Stattdessen wurde ich zum Glück in bekannter NIP/TUCK-Manier positiv überrascht. Die fünfte Staffel ist genauso wendungsreich wie die zweite und hochspannend wie die dritte, aber bestimmt nicht so bodenständig und nostalgisch wie die vierte. Tragische Ereignisse sind zwar noch vorhanden, bleiben jedoch nicht das tragende Element der fünften Season. Viel Satire und Parodie über die scheinheilige Filmwelt lassen so stark auflachen, wie bei noch keiner anderen NIP/TUCK-Staffel zuvor. So macht Fernsehen Spaß! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fast genauso perfekt wie die 2. Staffel!,
Von NW (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Nip/Tuck - Staffel 5.1 (5 DVDs) (DVD)
Diese Staffel knüpft an Season 2 an (sowohl inhaltlich, als auch dramaturgisch)! Ich will jetzt gar nicht auf den Inhalt eingehen - ich müsste dann viel zu viel spoilern. Nur so viel: Es wird extrem dramatisch und wieder tiefgründig. Das betrifft vor allem die Protagonisten Julia und Matt.Bevor ich loslege, möchte ich noch kurz auf eine andere Rezension eingehen. Natürlich sind auch in der 5. Staffel wieder Julia, Matt und Liz dabei. Zum Glück! Es sind schließlich Hauptrollen und dementsprechend Sympathieträger. Sie gehören zur Serie! Julia zum Beispiel zieht nach L.A. Abgesehen davon ist es Nip/Tuck-typisch, dass es zwischen den einzelnen Folgen gewisse Zeitspannen gibt, dementsprechend einzelne Figuren fokussiert, oder eben mal nicht weiter beleuchtet werden. Ja, und es geht nun mal um alte Kamellen wie Sean liebt Julia, Christian liebt Julia, Julia liebt immer den, den sie gerade nicht hat! Und wenn Julias Freundin mehr im Hintergrund bleibt, als ihre Tochter Eden: In der 2. Staffel war es zum Beispiel Famke Janssen, die als Femme Fatale im Mittelpunkt stand; ihr Sohn weniger. Und hier ist es umgekehrt. Also: Für mich war die erste Staffel grandios, die zweite war einzigartig und dabei noch besser als die erste, die dritte war - trotz Carver-Story und enttäuschender Auflösung - immer noch sehr gut, die vierte war sehr schwach und die fünfte geht zurück zu Staffel 2. Ich will es einmal anders ausdrücken. Bislang habe ich nur drei Staffeln am Stück durchgeschaut (das heißt, ich konnte nicht mehr ausmachen). Und das waren Six Feet Under 5, Nip/Tuck 2 und Nip/Tuck 5. Hier stimmt wieder alles: Dramaturgie, Psychologie, Schauspieler sowieso, Kamera, Schnitt, Musik (viel 80er) usw. Ich will jetzt mal zu den Punkten kommen, dich mich als Fan bei Erscheinen dieser Staffel interessiert haben: 1. Hollywood: bringt der Serie Abwechslung und unterstreicht die eigentliche Ironie der Serie 2. halbe Staffel: es gibt einen Cliffhanger - ist aber auszuhalten 3. FSK 18: Ich kann nicht nachvollziehen, warum die FSK plötzlich ein Auge auf Nip/Tuck geworfen hat. Es geht definitiv nicht um die Operationen, sondern um Dinge, die zum "Nachmachen" anregen könnten (in einer Folge fährt zum Beispiel jemand einer Person mit einem Motorrad übers Gesicht). Drei Folgen sind ab 18: Dr. Joshua Lee, Kyle Aigne und Rachel Ben Natan. Für mich als Nip/Tuck-Fan ist diese "halbe" Staffel ein Weg zurück zu den Anfängen. Dahin, was ich an dieser Serie mochte: Witz, Ironie, Suspense und Surprise. Viele alte Dinge werden wieder aufgegriffen, z. B. Christians Vergewaltigung. Außerdem ist die Leistung der Schauspieler grandios (vor allem von Joely Richardson). Zur DVD: Das Bild ist gut, der Ton ist schlecht. Wie auch bei Six Feet Under, legt Warner Deutschland offenbar keinen Wert auf einen fehlerfreien und zeitgemäßen Ton: 2.0, d.h. wenig Bass, null Dynamik. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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