26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr gutes Jump and Run mit knackigem Schwierigkeitsgrad, 3. Dezember 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Donkey Kong: Country Returns (Videospiel)
Überpünktlich am 1 Dezember geliefert, konnte ich das Spiel gleich starten.
Anfangs wusste ich nicht wie ich zu dem Spiel stehen soll, da die Test's teilweise sogar negativ waren... warum verstehe ich persönlich aber nicht.
Nach dem Einführungvideo startet man gleich los um die geklauten Bananen wieder zu besorgen und meine negativen Erwartungen waren sofort weg.
Das Spiel wird von Level zu Level immer Schwieriger und es gibt ziemlich viel zu sammeln, sodass man sehr viel Zeit an einem Level verbringt, wenn man alle Puzzelteile, KONG Buchstaben sammelt und das Level nochmal auf Zeit beenden will (dafür muss man es schonmal normal beendet haben).
Ich bin momentan Anfang der 4 Welt (habe aber bis jetz nur ein paar mal KONG komplett bekommen, alle Puzzelteile in einem Level hatte ich noch nicht, auf Zeit habe ich auch noch nicht gespielt) und bin jetz schon öffters gestorben als bei NSMBW, was ich ziemlich gut finde, da die letzden Wii Spiele meiner Meinung nach zu einfach gehalten wurden.. hier kommt echtes Retro feeling auf vorallem durch die geniale Musik.
Pro
- Endlich mal ein Wii-Spiel mit Anspruch
- Gute Grafik mit Liebe zum Detail
- Viel zum Sammeln, was für lange Spielzeit sorgt
- Man spielt wieder mir DK und Diddy wie im 1. Teil auf dem Snes
- Abwechslungsreiche Level
- Musik
- Co-op Modus
Kontra
- Es gibt Stellen, die man nicht auf Anhieb schaffen kann, da öffters mal etwas passiert was man nicht erahnen kann
- Es ist schade, das wenn man alleine Spielt nichtmehr zwichen Diddy und Donkey wechseln kann, bei den Snes Teilen hat dies ja auch problemlos geklappt
Mehr gibt es eigentlich nicht zu bemängeln. Für Gelegenheitspieler könnte es zu frustration kommen.. aber für die gibt es ja wieder den Supermodus wie schon in Smg2 und NSMBW..
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42 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der König ist zurück!, 5. Januar 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Donkey Kong: Country Returns (Videospiel)
Lange war es nahezu gänzlich still um den Herrscher der Kong-Insel, nur wenige Gastauftritte in diversen Mario-Spielen bewahrten ihn davor, völlig in der Versenkung zu verschwinden. Die Retro-Studios wurden nun von Nintendo erwählt, um dem Bananen liebenden Gorilla eine Rettungsliane zuzuwerfen und ihn in ein neues Abenteuer zu hiefen. Herausgekommen ist hierbei Donkey Kong Country Returns, das seinen Titel auch voll verdient hat.
Story
Okay, an der Story hat sich im Vergleich zum Ur-DKC von '94 nicht viel geändert: Donkey Kongs Bananenvorrat wurde geplündert, woraufhin er mit seinem kleinen Freund Diddy loszieht, um selbige zurückzuholen. Einziger Unterschied: nicht die krokodilartigen Kremlings, sondern die mysteriösen Tikis sind für den Raub verantwortlich. Manchen wird das zunächst sauer aufstoßen lassen. Donkey Kong ohne K.Rool und seine Schergen? Auch ich war erst wenig erfreut, die Gegner sind jedoch immer noch zahlreich, bunt, lustig und haben alle so ihre kleinen Tricks und Besonderheiten, um dem Affenduo das Leben schwer zu machen. Mir hat das Fehlen der Krokos nach 2 Leveln nichts mehr ausgemacht.
Gameplay
Das Gameplay ist nun an sich wie anno dazumal. Man steuert Donkey und Diddy durch zweidimensionale Level, in denen allerlei Bananen und weitere Gegenstände darauf warten, eingesammelt zu werden. Dazu zählen zum einen die bekannten KONG-Buchstaben, zum anderen sind nun (anstelle von Krem- oder Bonusmünzen) Puzzleteile hinzugekommen. Vor allem letztere sind z.T. ziemlich gut versteckt, gegen Bezahlung hilft der Papagei Sqwaks dem geneigten Schatzsucher jedoch durch lautes Krächzen, wenn man sich einem Teil nährt.
Damit kommen wir zu den tierischen Helfern, die in diesem Teil leider auf den genannten Papagei in seiner genannten Funktion (als Einblendung am Bildschirmrand) und Rambi, das Rhinozeros beschränkt sind. Rambi kann man wie damals schon zum Glück reiten und mit ihm Gegner und Hindernisse aus dem Weg räumen, die vorher eine zu große Herausforderung gewesen wären. Die Grauhaut ist leider nur äußerst selten im Spiel anzutreffen, dafür freut man sich jedes Mal umso mehr, wenn man denn die Hilfe des Nashorns in Anspruch nehmen darf.
Donkey und Diddy selbst haben nun auch einige Neuerungen zu bieten. Donkey beherrscht neben seiner Rolle und seinem Trommelangriff, dem diesmal eine große Bedeutung im finden von Geheimgängen und dem Besiegen von Gegnern zukommt, nun auch die Fähigkeit, in geduckter Haltung zu pusten, wodurch vornehmlich kleine Rätsel gelöst oder geheime Gegenstände aufgedeckt werden.
Auch Diddy kann pusten, seine größte Neuerung ist jedoch der aus DK64 bekannte Raketenrucksack, der es ihm nun erlaubt, eine Weile durch die Luft zu fliegen, ähnlich wie schon seine Freundin Dixie in DKC2. Ferner kann Diddy auch seine Pistolen benutzen, um die Gegner mit Erdnüssen zu besiegen, oder zumindest zu betäuben.
Diddy kann aber auch auf Donkeys Rücken klettern, um sich tragen zu lassen und die Gegner von dort aus aufs Korn zu nehmen. Donkey profitiert hierbei von Diddys Raketenpack, da er nun ebenfalls weite Sprünge machen kann. Außerdem vereinen sich die Lebensanzeigen der beiden Primaten, und hier liegt eine weitere Neuerung: Donkey und Diddy haben je 2 Herzen zur Verfügung, die man innerhalb der Level durch den Fund von Extraherzen auch wieder erneuern kann, sollte man getroffen worden sein. Solange Diddy auf Donkey sitzt, werden ihm stets zuerst die Herzen abgezogen.
Abseits der eigentlichen Level bietet diesmal nur Cranky Kong seine Hilfe an. Der grummelige Ur-DK hat wie immer ein loses Mundwerk (obwohl seine Sprüche dieses Mal bei weitem nicht die Qualität von damals erreichen), diesmal betreibt er jedoch kein Museum, sondern einen Laden, in dem man unter anderem Extraleben, Unverwundbarkeitstränke oder Sqwaks kaufen kann. Außerdem gibt es in jeder Welt einen Schlüssel zu ersteigern, der den Weg zu einem weiteren Level öffnet.
Die Welten bieten hierbei alle rund 7-8 Level, wodurch man bei 8 Welten auf eine mehr als ordentliche Anzahl kommt.
Nun kommt ein Punkt, an dem sich die Geister wohl scheiden werden. Die meisten Spiele sind heutzutage recht simpel, geübte Spieler durchschauen schnell die Abläufe auf dem Bildschirm und sind vielleicht ab und an leicht herausgefordert, aber nie wirklich in der Gefahr, dass das Spiel aufhört und man den Game Over Bildschirm sieht. Bei DKC ist das anders. Versucht man nicht, sich alle Puzzleteile etc. zu holen, sind die ersten Level überwiegend noch recht simpel. Trotzdem haben auch diese bereits ihre Tücken, und ob man nun allein oder zu zweit spielt: selbst Kenner der Klassiker und absolute Vielspieler werden nicht umhinkommen zu sterben. Spätere Abschnitte sind zum großen Teil Bockschwer und erfordern nicht nur die Beherrschung der Steuerung, sondern auch gehobenes Können im Bereich Plattforming. Man kann das Level zwar vom Spiel selbst durchspielen lassen, aber das ist natürlich nicht der Sinn eines Spiels.
Viele werden das Spiel wohl frustriert in die Ecke schmeißen, für mich war der Schwierigkeitsgrad grade richtig. Schon lange habe ich es nicht mehr erlebt, dass mich ein Spiel so oft sterben und fast verzweifeln lässt, ohne mich aber so sehr zu frustrieren, dass ich aus schalte, mich im Gegenteil immer weiter motiviert, es noch ein Mal zu versuchen. Hier kommt es sicherlich auf den einzelnen Spieler an, aber wie gesagt, für mich war es an keiner Stelle wirklich zu schwer, nur manchmal äußerst knifflig.
Technik
Grafisch präsentiert sich DKCR in einem wunderschönen Comiclook, der zu Donkey Kong passt wie die Faust aufs Auge. Alles ist hell, einladend und detailreich, die Animationen sind flüssig...hier gibt es nichts auszusetzen.
Auch der Soundtrack weiß zu überzeugen. Die meisten Stücke sind Neuauflagen von Tracks aus Donkey Kong Country 1-3, vor allem aus Teil 1 wurde hierbei geschöpft. Gleichzeitig bietet das Spiel auch einige neue Lieder, die ebenfalls schön anzuhören sind, wenngleich sie nicht ganz an die Stücke von damals heranreichen.
Steuern lässt sich das Spiel entweder nur mit der Wii-Remote, oder zusätzlich mit dem Nunchuckaufsatz. Hierbei habe ich letztere Variante nur kurz ausprobiert, die Variante ohne Nunchuck schien mir präziser und ging mir persönlich leichter von der Hand. Einzig etwas störend sind an und wann die Schütteleinlagen. Meistens kein Problem, können sie doch grade dann, wenn man äußerst schnell etwas anpusten oder auf den Boden trommeln muss, doch zu einem Krampf werden. Meistens gibt es jedoch keine Probleme.
Fazit
Donkey Kong Country Returns ist wohl eines der schwersten Spiele des Jahres 2010. Nintendo wollte den Affen wieder etablieren, hat das Casual-Publikum angesprochen, den Retro Studios war das aber scheinbar völlig egal, denn ohne den integrierten Super-Assistenten werden die meisten Gelegenheitsspieler wohl niemals das Ende erreichen, wohingegen geübte Spieler hier mal wieder ein Spiel kriegen, an dem sie sich die Zähne ausbeißen können, und das mit Genuss.
DKCR steckt von vorne bis hinten voll mit Nostalgie, ohne dabei eine gute Ladung frischer Ideen vermissen zu lassen, und bietet abseits des simplen Leveldurchlaufens noch zahlreiche Nebenmissionen, und eine setzt den Schwierigkeitsgrad hierbei nochmal höher an als die nächste.
Trotzdem weiß das Spiel zu motivieren, und ich hoffe, dass Nintendo motiviert ist, ein Donkey Kong Country Returns 2 zu schaffen. Gerne auch wieder von den retro Studios!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Endlich wieder ein richtiges Donkey Kong!, 7. Januar 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Donkey Kong: Country Returns (Videospiel)
Nachdem ich die Hoffnung auf ein normales Donkey Kong fast schon aufgegeben hatte, wurde ich von Nintendo überrascht. Nach den meiner Meinung nach nicht so tollen Donkey Konga Teilen für den GameCube und den anderen Games, die auch nicht wirklich viel mit Donkey Kong zu tun haben, kehrt Donkey Kong endlich wieder zu seinen Wurzeln zurück. Daher wohl auch der volle Titel "Donkey Kong Country Returns". Es war für mich ein würdiger Jahresabschluss, da es im Dezember erschienen ist und ich musste es mir sofort kaufen, konnte nicht bis Weihnachten warten. Und ich bereue den Kauf nicht, im Gegenteil ich bin regelrecht begeistert. Dieses Spiel zeigt einmal mehr, wozu Nintendo fähig ist. Neben Super Mario Galaxy 2 ist Donkey Kong Country Returns für mich das beste Wii-Game des Jahres 2010. Jetzt möchte ich aber doch etwas genauer auf das Spiel eingehen. Da es keine wirkliche Story gibt, überspringe ich diesen Punkt.
- Grafik & Sound -
Ich weiß, dass viele Leute die Grafik der Wii bemängeln, aber dieses Spiel verdeutlicht die Detailverliebtheit von Nintendo. Die Grafik ist einfach spitzenklasse, das Leveldesign verdient meiner Meinung nach einen eigenen Award. Es gibt so viele Ideen und so viele kleine Dinge, die DKCR so wunderbar machen. Auch die Musik der jeweiligen Welten und der Bosskämpfe ist sehr stimmig und wunderbar in Szene gesetzt. Jedes Level bietet seine eigene Hintergrundmusik die mir wirklich immer gefallen hat.
- Gameplay & Steuerung -
Was das Gameplay betrifft, hat sich Nintendo wiedermal selbst übertroffen. Es gibt so viel zu sammeln, so viele Geheimnisse zu entdecken und eine große Vielfalt an Gegnern. Selbst kleine Blumen oder Laternen am Wegesrand lassen sich anpusten und oft springt dabei etwas heraus. In jedem Level gibt es die KONG-Buchstaben zu sammeln. Wenn man es schafft, in jedem Level alle Buchstaben einzusammeln, schaltet man damit ein Bonuslevel frei. Zusätzlich sind in jedem Level Puzzleteile versteckt. Diese schalten Objekte in der Bilder-Galerie frei. Anfangs noch einfach zu finden, sind die Puzzleteile in späteren Welten deutlich raffinierter versteckt und oft muss man einen Level mehrmals durchspielen, um auch wirklich alle Puzzleteile zu finden. Hierbei gibt es allerdings eine Hilfe. In jeder Welt befindet sich Cranky Kongs Hütte, wo man mit den Bananenmünzen Items kaufen kann. Dazu zählen Extraleben in Form von Ballons, Extra-Herzen sowie Bananensaft der unverwundbar macht. Außerdem gibt es noch einen Schlüssel, der ein optionales Level in der Welt öffnet. Der grüne Papagei Squwaks besitzt die Fähigkeit Puzzleteile zu finden und gibt ein Zeichen, sobald man sich in der Nähe eines solchen befindet.
Steuern lässt sich das Spiel entweder mit Wiimote+Nunchuk oder nur mit der Wiimote, welche dann aber waagerecht gehalten wird. Durch Schütteln der Wiimote führt Donkey Kong ein kräftiges Erdbeben durch, welches Gegner betäubt und auch Objekte im Hintergrund beeinflusst. Es gibt zudem spezielle Level in denen man entweder auf einem Raketenfass reitet oder mit einer Lore fährt. Hier muss man sich anfangs etwas an die Steuerung gewöhnen, aber es ist keineswegs schwierig.
Der Grund, warum ich jedoch nur vier Sterne vergebe ist, dass das Spiel an manchen Stellen ziemlich frustrierend sein kann. Da braucht man dann doch einige Extraleben, um weiter zu kommen. Besonders die Bonuslevel sind oft richtig schwer, vorallem da es dort keine Speicherpunkte gibt. Ich denke zwar, dass diese Bonuslevel absichtlich schwerer sind, aber teilweise sind sie fast schon unfair. Dort alle Puzzleteile einzusammeln, erfordert ein großes Maß an Geschick.
--- FAZIT ---
Im Großen und Ganzen kann ich dieses Game jedem empfehlen, der Jump'n Runs liebt. Es ist endlich wieder ein Donkey Kong so wie man es von damals gewohnt ist. Auch der gewaltige Umfang ist nicht zu verachten. Nachdem man ein Level beendet hat, kann man es nämlich nochmal auf Zeit spielen und versuchen die Bestzeit zu schlagen. Falls man es zudem schafft, in allen Welten alle Bonuslevel zu meistern, lüftet man damit noch ein sehr großes Geheimnis. Einmal mehr bin ich froh, mir eine Wii gekauft zu haben, denn Donkey Kong Country Returns ist eine wahre Spieleperle.
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