25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Metroid Prime 3 - Ein krönender Abschluss (Kurz-Review), 3. Oktober 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Metroid Prime 3 - Corruption (Videospiel)
Nachdem die Retro-Studios das Metroid Universum in 3D neu belebt haben, kam für die Nintendo Wii endlich der lang erwartete letzte Teil der Reihe. Ob er mit den anderen beiden grandiosen Teilen mithalten kann?
Grafik:
+ sehr schöne Levels
+ bombastische Präsentation
+ abwechslungsreich gestaltete Schauplätze
+ Licht- und Schatteneffekte
+ Animationen
+ Charaktermodelle
+ sehr detailiert
---> 5/5
Sound:
+ guter Soundtrack
+ stimmige Hintergrundmusik
+ Sprachausgabe
+ Sounds
---> 5/5
Steuerung:
+ bisher beste Ego-Shooter Steuerung für Wii
+ sehr präzise
+ leicht zu erlernen
+ Bedienung
+ Tastenbelegung
+ Handhabung
---> 5/5
Gameplay:
+ sehr Abwechslungsreich
+ offene Spielwelt
+ gute KI
+ Morph-Ball Feature auch heut noch grandios
+ ausgefeilte und stets faire Rätsel
+ bombastische Bossgegner
+ Leveldesign großartig
- leider nicht mehr so wegweisend wie Teil 1 und 2
- ab und an frustrierend
---> 4,5/5
Fazit:
Mit Metroid Prime 3 schaffen es die Retro-Studios das Niveau der MP-Reihe zu halten, wenn nicht sogar durch die neuen Ideen noch zu verbessern. Für Fans der Reihe pflicht, alle anderen sollten sich Metroid Prime 3 auch keinesfalls entgehen lassen!
---> 5/5
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124 von 134 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der finale Akt, 27. August 2007
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Metroid Prime 3 - Corruption (Videospiel)
(basierend auf US-Version)
Mit Trillogien ist es immer so eine Sache. Der erste Teil überzeugt meist, dann schwächt alles bis zum Stumpfsinn ab. Die Metroid Prime Serie schien in diese Richtung abzudriften, war der zweite Teil (Echoes) doch deutlich schlechter als der grandiose Erstling. Mit Corruption hingegen wird wieder ein Meilenstein gesetzt wie damals auf dem Cube mit Prime.
Der Titel wurde Anfangs noch als Launchtitel angepriesen, dann jedoch immer wieder verschoben. Dem Spiel hat dies aber offensichtlich sehr geholfen, denn das was Retro auf Wii zaubert hinterlässt einen bleibenden Eindruck und wird sich definitiv zum besten Konsolenshooter überhaupt mausern.
Wieso, weshalb, warum? Die Grafik? Nun, sind wir mal realistisch. Wii ist ohne Frage nicht mit einem Multimediazentrum zu vergleichen, doch die Umsetzung der Artdirection ist eine Wucht. Ein gekonnter, "smoother" Mix aus organischen und technischen Gebilden wie man ihn selten gesehen hat erzeugt ein wahrliches Feuerwerk für die Augen von Zocker und Zuschauer. Selten hat man solch eine einzigartige Welt gesehen und obwohl Wii die grafisch unterlegene Konsole ist übertrifft Corruption hier mehr als nur einen Titel für die jeweils anderen Flagschiffe der Konkurrenz.
Gekrönt wird diese opulente Inszenierung durch Partikel, Licht und sonstige kleine Highlights die sich optimal in`s Gesammtbild einfügen und sehr viele aktuelle Titel alt aussehen lassen kann.
Ich möchte an dieser Stelle den Designern aber etwas "Einfallsarmut" nachsagen, denn die einzelnen Planeten unterscheiden sich nicht so arg. Man sieht nur minimal etwas vom Planeten selbst, der Rest sieht irgendwie immer etwas identisch aus. Dunkle Gänge, Hallen... alles könnte prima in nur einem einzigen Level sein. Wenn schon verschiedene Planeten anzutreffen sind, dann hätte man doch einen ganz verwachsenen, grünen Planeten, oder einen Wasserplaneten machen können, oder? Dies ist aber kein zu großer Beinbruch, ebenso wie die etwas dünn angesiedelten Remixe alter BGM-Stücke. Kenji Yamamoto war hier wieder für den Score verantwortlich und hat offensichtlich doch etwas mehr auf neue Tunes setzen wollen. Ein guter Schritt, doch hätten einige alte Melodien im neuen Gewand mein Retroherz doch noch etwas mehr hüpfen lassen.
Kann es also an der Story liegen, wieso das Game solch einen Meilenstein darstellt? Ja, richtig gelesen - STORY! Dieser Teil beinhaltet wirklich eine Geschichte, nicht nur wenige Zeilen zu Beginn die einfach nur ein Mittel zum Zweck darstellen.
In Corruption gibt es mehrere Charaktere mit denen man interagieren kann, die sich in astreiner Sprachausgabe (!) unterhalten und durch das Game als auch Filmsequenzen führen. Selbst Samus darf etwas sprechen, was mich aber auch gleich um ein eventuelles neues Zelda fürchten lässt in dem dann Link mit seiner Reibeisenstimme (bekannt von "AAAAAAAAAARGH"-Einlagen) vom Honigbrotbaum erzählt.
Jedenfalls hat man hier nicht krampfhaft versucht eine Story wie in "Metroid Fusion" einzubauen, sondern sich wirklich Gedanken gemacht und so erstrahlt Metroid irgendwie in einem neuen Gewand das sowohl fremd als auch vertraut gleichzeitig wirkt.
Dieses Gewand wird zudem durch eine weitere Änderung gestärkt. Samus besucht nun nämlich verschiedene Planeten die sie selbst ansteuern kann. Und damit nicht genug, denn das Schiff selbst kann man zu jeder beiebigen Landeplattform steuern und es wird sogar da für verwendet Feinde an Land anzugreifen. Das Raumschiff spielt diesmal also eine sehr große Rolle.
Eine weitere Neuerung sind Checkpoints. Stirbt man muss also nicht von einer Speicherstation gestartet werden, sondern es wird einfach der letzte Checkpoint angesteuert. Ebenfalls dürft ihr jetzt munter "Auszeichnungen" sammeln die ihr für das erlegen einer gewissen ANzahl von Gegnern und anderen Dingen bekommt.
Auch neu ist die Tatsache das Samus nicht zu Beginn alle ihre Dinge verliert sondern gleich "voll" durchstartet. Dies bedeutet aber nicht dass die Kopfgeldjägerin nicht aufestockt werden kann. Zumal es da ja noch den Hypermodus gibt in dem sich dann nach der ersten Stunde auch wieder die kargen Storyelemente der beiden Vorgänger treffen, denn wie Primezocker wissen ist Samus von Phazon infiziert. Diesen Modus gilt es zu bändigen und nur zur rechten Zeit zu benutzen, ansonten stirbt unsere Protagonistin durch Energieverlust.
Obacht ist dennoch geboten, denn auch dieses Phazon hat seine Tücken die beim Spieler durachaus Panik verursachen können (keine Spoiler an dieser Stelle).
Was macht das Game denn nun also zu dem was es ist? Ganz klar, die Steuerung! Wiimote macht`s möglich, denn man kann mehr als exakt selbst die kleinsten Gegner treffen, egal wie weit diese Weg sind. Damit nicht genug, denn es gilt auch Samus Hände mit Wiimote/Nunchuk bei einigen Puzzles zu bewegen und somit ist man erstmalig wirklich bei einem Konsolenshooter im Spiel (wobei das Spiel kein wirklicher Schooter ist sondern Rätsel bei diesem Teil deutlich im Vordergrund stehen und gigantische Formen annehmen).
Die Retrostudios haben sich die Verzögerung wirklich hingesetzt und alles ausgefeilt. Es gibt keine Problemchen die man vieleicht bei einem Redsteel kennt und die manchmal etwas gefrustet haben, NEIN, es funktioniert einfach wie man es von einem Nintendogame nunmal erwartet. Die Bewegungen sind gut durchdacht, die Menüs lassen sich optimal steuern, es passt wie die Faust auf`s Auge.
Wirklich negativ fällt höchstens auf dass die Eröffnungsfanfare von Metroid zu oft verwendet wird und man sie schnell nicht mehr höhren will. Ebenfalls ist das SCannen etwas auf die Spitze getrieben denn gleiche gegenstände müssen jetzt durchaus öfter gescannt werden wenn sie in einer anderen Location stehen. Auch gilt es jetzt Knöpfe und Schalter in ihrer aktiven und inaktiven Form zu scannen, was auf die Dauer etwas anstrengend wirken kann.
Denno - Retro hat es also geschafft das erste wirkliche Wiigame zu präsentieren in dem alles durchdacht ist und in dem Wii zeigen kann wwas es leisten kann. Stoßen wir also an auf das Ende der Minigame-Ära und freuen uns auf weitere Games die Videospiele so revolutionieren wie es Metroid Prime Corruption macht.
Zum Thema Online-/Multiplayer noch eine kleine Sache: Nope, nicht bei diesem Spiel. Es mag zwar ärgerlich erscheinen, doch anhand des abgelieferten Games vergisst man das Fehlen dieses Modus. Zudem gibt es andere Online-Spielchen, aber die darf jeder selbst herausfinden ;)
Unterm Strich bleibt zu sagen: Empfehlenswert, empfehlenswert hoch 10!
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fast schon ein Meisterwerk, 29. April 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Metroid Prime 3 - Corruption (Videospiel)
Eins vorweg: Nachdem ich jahrelang keinen PC-Shooter mehr in der Hand hatte (letzter Shooter den ich gespielt habe war ST:Voyager) und auf der Konsole noch NIE einen Shooter gekauft habe (wegen der miesen Steuermöglichkeiten mit den klassischen Controllern) stellt dieses Spiel für mich eine Art Novum dar. Meine Ansprüche sind demnach eher gering, da ich HL2, Crysis, UT.., usw nur aus Testberichten und Videos kenne.
Die Grafik:
Für die Möglichkeiten die eine Wii bietet kann man das fast schon grandios nennen. Das einzige was ab und an stört sind die groben, verwaschenen Texturen wenn man mit selbigen auf Tuchfühlung geht. Dafür sind die SFX gut gemacht und das Spiel läuft in allen Situationen butterweich. Butterweich sind auch die Animationen der NPCs.
Die Steuerung:
Obwohl nicht alle zustimmen werden. Für einen Shooter sicherlich die beste Steuermöglichkeit auf einer Konsole. Kein anderer Shooter auf PS2/3 XBOX(360) wird mit so einer passenden Steuerung aufwarten können.
Es fehlt natürich die Präzision einer WASD-Maus Kombination. Allerdings könnte ich Maus und Tastatur auch nicht so locker flockig auf meinem Sofa einsetzen. Für Wohnzimmerspielgenuss die beste denkbare Lösung.
Kritikpunte sind für mich die mangelnde Steuerbarkeit der Kamera im Morphball-Modus und die eingeschränkte Sichtveränderung nach oben und unten.
Eingewöhnungszeit gab es bei mir praktisch keine. Das ging wirklich intuitiv.
Story:
Der nicht textbasierte Teil ist nicht überragend, aber gut gemacht. Wirklich tief hinein zieht einen die Geschichte aber erst, wenn man die zahlreichen "Textschnipsel" an den verschiedenen Orten der Planeten scannt und liest. Bei mir kam da erst so richtig Stimmung auf. Keine überraschenden Wendungen, ich würde das solide S/F-Kost nennen.
Sound:
Nur ein Wort: Traumhaft
Schon beim Titelsong bekam ich Gänsehaut....
Spielspaß, Spielgefühl:
Alles in allem war das Spielerlebnis wirklich genial. Man wird wunderbar an alles herangeführt, die Story muss man nur erleben wenn man es wirklich will. Keine übertriebene Gewaltdarstellung, trotzdem Action satt. Allerdings NICHT non-stop. Es gibt einige Rätselpassagen/Jump'n Run-Abschnitte in denen man nicht wirklich oft einen Gegner trifft (Morphballrätsel zB). Spieltechnisch erinnerte mich das manchmal an PP-Sands of Time.
Was mich als PC-Spieler nervt waren die Speicherpunkte, allerdings hab ich dann manchmal einfach ins "Home-Menu" gewechselt und die Wii über nacht stehen lassen.
Nervig war ab und an die Steuerung des Sichtfeldes im Morphballmodus, und wenn Objekte überhalb des Sichtfeldes anzuvisieren waren.
Die Bossfights waren fast durchwegs fair und die Taktik erkennbar. Ausnahmen bestätigen die Regel, ein-zwei Fights waren so abstruß kompliziert dass ich mich wirklich gefragt habe wer so was konzipiert.
Alles in allem kann das aber das Gesamtbild nicht trüben.
Dieses Spiel ist schlicht herausragend gut!
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