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Metroid: Other M
 
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Metroid: Other M

von Nintendo
Nintendo Wii  USK ab 12 freigegeben
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (92 Kundenrezensionen)
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Informationen zum Spiel

  • Plattform:   Nintendo Wii
  • USK-Einstufung: USK ab 12 freigegeben
  • Medium: Videospiel
  • Artikelanzahl: 1
  • Sprache: Deutsch, Deutsch, Deutsch
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Produktmerkmale

  • Metroid

Produktinformation

  • ASIN: B003V8APIA
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 13,5 x 1,4 cm ; 141 g
  • Erscheinungsdatum: 3. September 2010
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (92 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 669 in Games (Siehe Top 100 in Games)


Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Diesmal spielt die Handlung in einem gigantischen Raumschiff der Galaktischen Föderation, das komplette und höchst unterschiedliche Biotope beherbergt. In jedem davon existiert eine eigene Tier- und Pflanzenwelt, in der wiederum sehr spezielle, tückische Gegner auf Samus lauern. Die Story schließt an die von Super Metroid an. Darin hatte ein junges Metroid sein Leben geopfert, um Samus zu schützen. Alles in allem wartet Metroid: Other M mit mehr als einer Stunde prächtig animierter Zwischensequenzen in englischer Sprachausgabe auf. Damit ist der Titel nicht nur spielerisch ein Genuss, sondern auch fantastisch anzuschauen und machen dieses Spiel mehr als alle seine Vorgänger zu einem geradezu cineastischen Erlebnis.

Screenshot: Metroid - Other M
Die Handlung spielt in unterschiedlichen Biosphären, wie einer Lavawelt, ...

In der Rolle ihrer Heldin Samus Aran können die Spieler Metroid: Other M zwischen First- und Third-Person-Perspektive wechseln. Das eröffnet ihnen völlig neue Möglichkeiten, zu kämpfen oder ihre Umgebung zu erkunden. Richten sie die Wii-Fernbedienung auf den Bildschirm, sehen sie die virtuelle Umgebung mit Samus’ eigenen Augen: Sie erspähen versteckte Gegenstände, erhalten wichtige Informationen oder können Gegner mit Präzisionsattacken lahmlegen.

Halten sie die Fernbedienung dagegen seitwärts wie einen klassischen Controller, blicken sie Samus über die Schulter und haben damit den besseren Überblick. So können sie ganze Scharen angreifender Gegner mit ihrer Strahlenwaffe aufhalten. Eine automatische Zielhilfe macht das Spiel aus diesem Blickwinkel noch schneller, noch wilder und noch mitreißender.

Screenshot: Metroid - Other M
... einem künstlichen Dschungel und einer eisigen Schneewelt
eurogamer.de

„Metroid: Other M sprengt die etablierten Kamera-Konventionen auf und nimmt sich Freiheiten wie kein anderes Spiel heraus. In manchen Bereichen wechselt die Kamera auf einmal in eine Resident-Evil-5-artige Schulterperspektive und Samus erkundet vorsichtig ihre unheimliche Umgebung.

Dann wieder fährt die Kamera heraus in eine Art Arena-Ansicht, um euch bei einem kniffligen Monsterkampf die volle Übersicht zu bieten. Rollt Samus als Kugel durch enge Schächte, seht ihr sie mal von der Seite und mal von hinten. Sind dagegen eure Sprungkünste gefragt, ist die richtige Übersicht das oberste Gebot.

Screenshot: Metroid - Other M
Neue Waffen wie der Diffusion Beam können gleich mehrere Gegner unschädlich machen

Und trotz dieser ungemeinen Dynamik fällt euch die Kameraarbeit des Spiels eigentlich nie auf. In beeindruckender Feinarbeit wurde für jeden Raum, für jede Passage und für jede Herausforderung die perfekte Kameraposition ausgetüftelt, die euch nicht nur stets die beste Übersicht ermöglicht, sondern auch das Geschehen so schick wie nur möglich in Szene setzt. …

Nicht ganz sollten wir übrigens die Präsentation unterschlagen. Metroid: Other M sieht hervorragend aus, übertrifft grafisch sogar das herrliche Super Mario Galaxy 2 noch ein Stück und kann sich mit Fug und Recht als grafisch schönster Wii-Titel bezeichnen. Tatsächlich würde sich Metroid: Other M auch auf den großen HD-Konsolen ziemlich gut machen.

Screenshot: Metroid - Other M
Das Spiel ermöglicht den Wechsel zwischen First- ...

Saubere Grafik, tolle Effekte und detaillierte, toll designte Szenarien überzeugen auf der ganzen Linie. Das Spiel zeigt deutlich, was die Wii grafisch alles zu leisten vermag und lässt viele Drittentwickler, die der Wii kaum mehr als halbgare PS2-Optik entlocken können, ziemlich alt aussehen. …

Spielerisch ist Metroid: Other M ein Titel, an den man sich noch lange erinnern wird. Nie zuvor gelang der fließende Übergang zwischen verschiedenen Genres so sauber, schnell und schmerzlos. Metroid lässt sich nicht in ein festes Gameplay-Korsett zwängen, sondern nutzt stets die Darstellungsform, die für die momentane Situation am besten passt. Da ist es auch verzeihlich, dass das Leveldesign nicht so perfekt durchdacht ist wie bei Super Metroid und dass sich der recht lineare Aufbau auch eher an der ersten GBA-Episode Metroid Fusion als an den erste Teilen der Reihe orientiert.“

Screenshot: Metroid - Other M
... und Third-Person-Perspektive
golem.de

„Die Bedienung funktioniert erstaunlich gut - sowohl im Kampf mit automatischer Zielfunktion als auch bei Geschicklichkeitspassagen wie Wandsprüngen. Um enge Passagen zu passieren, verwandelt sich Samus weiterhin in einen Morphball. Eine Ego-Ansicht gibt es trotzdem: Wird die Wiimote auf den Fernseher gerichtet, schauen Spieler durch die Augen der Heldin, was vor allem im Kampf mit großen Gegnern und beim Scannen von Objekten von Vorteil ist. Es dauert eine Weile, bis dieser Wechsel gekonnt beherrscht wird - vor allem, weil sich Samus in der Ego-Perspektive nicht bewegen kann, sondern nur ihr Blickfeld gesteuert wird. ...

Auch spielerisch hat sich der Schwerpunkt verschoben: Weniger Erkunden und Erforschen, mehr Kämpfen lautet die Devise. Samus verfügt über viele Möglichkeiten und Spezialfähigkeiten, sich gegen die zahlreichen Gegner zu wehren, ist agiler und beherrscht herrlich animierte Spezialmanöver. Der erhöhte Actionanteil geht mit mehr Linearität einher; fast immer ist sofort ersichtlich und dank Minikarte auch optisch eindeutig, wo das nächste Missionsziel liegt.

Optisch begeistert Other M nahezu uneingeschränkt: Vielseitige Welten von Dschungeln über Wüsten bis hin zu Eisgegenden und Science-Fiction-Arealen - lebendige Texturen, fantasievolle, flüssig animierte und teils beeindruckend große Boss-Gegner. Von Monotonie oder sich oft wiederholenden Designs ist hier nichts zu spüren. ...

Fazit: Metroid erfindet sich neu: Other M überrascht mit zahlreichen spielerischen Neuerungen, ohne dabei seine Geschichte aus 2D-Zeiten zu vergessen. Die düstere, isolierte, vor allem auf Erkunden setzende Atmosphäre der letzten Jahre ist einem deutlich actionlastigen und linearen Spielprinzip gewichen. Wii-Besitzer sollten diese Veränderung aber mitmachen: Sie werden mit einem optisch grandiosen und inhaltlich packenden Abenteuer belohnt.“

Features:
  • Angriff Overblast Attack: Samus Aran springt auf ihre Gegner.
  • Counter Attack: benötigt richtiges Timing.
  • Sensemove: zur Abwehr ihrer Feinde.
  • Lethal Strike: gibt Gegnern den Rest.
  • Concentration Move: stellt Kampfkraft von Samus wieder her.
  • Neue Waffe: Diffusion Beam, deren Strahl dank Streuwirkung gleich mehrere Gegner unschädlich macht.
  • Biosphere ist ein riesiges Gewächshaus: mit einem Dschungel, einem Wasserfall, Regen – und zahllosen angriffslustigen Kreaturen.
  • Cryosphere ist eine eisige Schneewelt: mit so tiefen Temperaturen, dass die Durchgänge oft zugefroren sind.
  • Pyrosphere mit ihren Vulkanen und Lavaflüssen: In einigen Gegenden ist es so heiß, dass Samus nur in ihrer hitzebeständigen Varia Suit überleben.
  • Wechsel zwischen First- und Third-Person-Perspektive.
Pressestimmen:
  • Computer Bild Spiele (10/10) Note 1,71
  • CONSOL PLUS (08/10) 88%
  • Game Master (Best of 2010) Note 1

Produktbeschreibungen

Diesmal spielt die Handlung in einem gigantischen Raumschiff der Galaktischen Föderation, das komplette und höchst unterschiedliche Biotope beherbergt. In jedem davon existiert eine eigene Tier- und Pflanzenwelt, in der wiederum sehr spezielle, tückische Gegner auf Samus lauern. Die Story schließt an die von Super Metroid an. Darin hatte ein junges Metroid sein Leben geopfert, um Samus zu schützen. Alles in allem wartet Metroid: Other M mit mehr als einer Stunde prächtig animierter Zwischensequenzen in englischer Sprachausgabe auf. Damit ist der Titel nicht nur spielerisch ein Genuss, sondern auch fantastisch anzuschauen und machen dieses Spiel mehr als alle seine Vorgänger zu einem geradezu cineastischen Erlebnis.

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59 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Metroid Gaiden?!? 6. November 2010
Spaß:   
Länge: 9:58 Minuten
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35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Diese Rezension kann Spoiler enthalten. Lesen auf eigene Gefahr!

Als großer Metroid-Fan der zweiten Stunde (angefangen habe ich zwar erst mit Metroid 2 auf dem Game Boy, bis auf Corruption habe ich aber jeden einzelnen Teil mindestens dreimal durchgespielt) konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, das lang erwartete Metroid Other M bei Amazon vorzubestellen, sobald dies möglich war.

Die Lieferung erfolgte amazontypisch wie immer vorbildlich und pünktlich, so dass das Spiel am Veröffentlichungstag gegen Mittag bei mir zu Hause eintraf.

Die Vorfreude war natürlich groß, endlich wieder ein Metroid im klassischen Stil spielen zu können, also nicht aus der Ego-Perspektive, sondern im ursprünglichen 3rd.-Person Look.

Grafik:
Optisch ist Metroid Other M ein wahrer Augenschmaus und momentan der Titel für die Wii, an dem sich alle anderen Spiele messen lassen müssen.

Der Spieler bewegt Samus durch eine grafisch sehr ansprechende und detaillierte 3D-Umgebung und betrachtet das Spielgeschehen aus der Vogelperspektive meist von der Seite oder von hinten, gelegentlich auch von vorne, so dass die Spielfigur gelegentlich auf den Spieler zuläuft. Die Größe mancher Räume wird in einigen Fällen durch eine, nennen wir es mal, "unsichtbare Barriere" begrenzt, so dass man manchmal Räume betritt, die auf den ersten Blick etwas größer erscheinen als sie tatsächlich begehbar sind. Die wahren Ausmaße der Räume kann man auf dem in der oberen rechten Bildschirmecke befindlichen Radar oder der Automap (erreichbar über den Plusbutton) erkennen.

An nahezu jeder erdenklichen Stelle kann der Spieler von der 3rd.-Person-Ansicht in die ebenfalls sehr ansprechende Ego-Perspektive wechseln, indem er die WiiMote auf den Fernseher richtet.

Das Spiel beginnt mit einem geradezu bombastisch inszenierten Introvideo, welches das Ende des dritten Teiles der Metroid-Reihe, Super Metroid vom SNES, wiedergibt und Samus' Kampf gegen Motherbrain zeigt. Gerade am Anfang wird das Spiel oft durch Rendersequenzen unterbrochen, in denen die Story weitererzählt wird. Teilweise sind diese Videos aber auch in In-Game-Grafik gehalten. Alle Videos sind für Wii-Verhältnisse auf höchstem Niveau und laufen absolut ruckelfrei.

Während des Spielens hatte ich jedoch einige Male den Eindruck, dass bei zu viel Action auf dem Bildschirm kurze aber doch spürbare Slowdowns zu beobachten waren. Auch beim zügigen Wechsel der Räume, gerade nach einem frisch geladenen Savegame, kommt es öfter mal zu Ladeverzögerungen, in denen das Spielgeschehen komplett einfriert und der Schriftzug "Ladevorgang" eingeblendet wird.

Sound:
Hier liegt leider der größte Schwachpunkt des Spieles.
Bisher glänzten alle bisherigen Teile mit mehr oder weniger ohrwurmartiger Hintergrundmusik, die deutlich zur typischen Metroidatmosphäre beitrug. Ich denke hier speziell an die zwei Musikstücke der Tallon-Oberwelt von Metroid Prime 1, die direkt ins Ohr gehen. Leider fehlt dies bei Other M komplett.

An einigen wenigen Stellen sind Ansätze metroidtypischer Klänge wiederzuerkennen, so zum Beispiel beim Laden eines Spielstandes im Navigationsterminal oder bei dem einen oder anderen Bossfight. Insgesamt ist mir persönlich aber deutlich zu wenig Metroidmusik enthalten. Die verschiedenen Levelabschnitte sind zwar mit einer Hintergrundmusik unterlegt, diese ist aber kaum wahrnehmbar und vor allem nicht einprägsam genug. Noch nicht einmal das Einsammeln von Raketen oder Energietanks wurde mit den seit den Anfängen der Metroid-Reihe bekannten Jingles musikalisch untermalt. Hier wurde leider einiges verschenkt.

Die restliche Sounduntermalung ist jedoch durchaus stimmig und gelungen. So bekommt der Spieler beispielsweise eine akustische Rückmeldung über den Lautsprecher der WiiMote, sobald der Chargebeam voll aufgeladen ist. Auch die übrigen Soundeffekte für Raketen oder Powerbomben wissen zu gefallen.

Gameplay:
Der Spieler steuert Samus durch die Station, indem er die WiiMote (der Nunchuk wird nicht benötigt) waagerecht wie ein klassisches Gamepad hält und mit dem Steuerkreuz lenkt, mit 2 springt und mit 1 schießt. Das funktioniert erstaunlich gut, bereits nach wenigen Minuten hat man sich gut daran gewöhnt und steuert Samus zielsicher durch die Gänge.
Mit der Plustaste schaltet man ins Menü, in dem man die Karte, Informationen über Samus' Ausrüstung oder den Handlungsverlauf findet. Die Minustaste schließlich lässt den Spieler Zwischensequenzen überspringen.

Wie bereits erwähnt, wechselt man in die Ego-Perspektive, indem man mit der WiiMote auf den Fernseher zeigt. In dieser Ansicht kann Samus nicht laufen, sondern sich lediglich durch Gedrückthalten der B-Taste umsehen und Gegner oder andere Ziele anvisieren und mit A schießen.
Auch dies funktioniert tadellos und ist in vielen Situationen auch notwendig, um z. B. im Raum versteckte Eingänge oder Schalter zu finden und vor allem um die Bossfights zu bestehen.

Was eingefleischten Fans sofort auffällt ist die Tatsache, dass man die Türen nun nicht mehr aufschießen muss, sondern diese automatisch öffnen, sobald man sich in unmittelbarer Nähe befindet. Das tut dem Spielspaß zwar keinen Abbruch, verhindert aber nicht, dass ich dennoch immer wieder aus reiner Gewohnheit reflexartig vor den Türen auf den Feuerbutton drücke.

Ebenfalls neu ist die Tatsache, dass man von besiegten Gegnern nun keine Energiekapseln oder Raketen mehr bekommt. Die einzige Möglichkeit, seine Energie und Raketen komplett wieder aufzuladen, besteht an den zahlreich verstreuten Navigationsterminals, an denen dann auch gleich der Spielstand gespeichert werden kann. Darüber hinaus kann man jedoch auch unterwegs mit dem Concentration Modus seine Raketen komplett und die Energie, sollte sie unter 25 gefallen sein, bis zu einem gewissen Level wieder aufladen. Voraussetzung ist jedoch, dass man während des Aufladevorganges, der ca. 5 Sekunden lang dauert, nicht getroffen wird, sonst war alles umsonst.

Neu sind ebenfalls der Sensemove, Lethal Strike und Overblast.
Mit dem Sensemove kann man durch Drücken einer Richtungstaste im richtigen Moment, kurz bevor man von einer gegnerischen Attacke getroffen wird, der Attacke ausweichen und durch rechtzeitiges Drücken der Feuertaste den Chargebeam direkt voll aufladen.

Beim Lethal Strike handelt es sich um eine besonders kraftvolle Attacke. Der Spieler muss Samus auf einen am Boden liegenden Gegner steuern und die Feuertaste gedrückt halten. Bei voll aufgeladenem Chargebeam führt Samus dann einen besonders effektiven Angriff aus.

Beim Overblast verhält es sich ähnlich wie beim Lethal Strike, nur dass Samus dem Gegner auf den Kopf springen muss und der Gegner nicht betäubt sein muss.

Leider lauert auch beim Gameplay ein weiterer großer negativer Aspekt:
Das Spiel ist deutlich zu linear!
Wie oft habe ich mich gefreut, endlich das Item XY bekommen zu haben, mit dem ich nun endlich an Stelle Z weiterkommen könnte... Doch weit gefehlt!
Adam, der kommandierende Offizier, dem sich Samus in diesem Spiel unterordnen muss, verbietet das freie Erkunden der Raumstation. Wie schon in Metroid Fusion gibt es auch diesmal wieder jemanden, der Samus sagt, was man zu tun oder zu lassen hat. Das Besuchen vorher erkundeter Sektoren mit neu erworbenen Ausrüstungsgegenständen ist dabei jedoch leider nicht vorgesehen. Erst nach dem Beenden des, ich nenne es mal "Storymodus", kehrt man erneut auf das Schiff zurück und kann die bis dahin verschlossenen Bereiche nun endlich erneut und vor allem frei besuchen.

Doch hier verbirgt sich leider direkt ein weiterer Nervfaktor:
Man startet also wieder im Hauptdeck und möchte zum Beispiel zum Sektor 3. Leider ist der direkte Weg zum zentralen Transporterraum aus nicht näher genannten Gründen plötzlich blockiert (einer der Aufzüge streikt) und man muss nun einen umständlichen Umweg über einen halben anderen Sektor in Kauf nehmen, um zum Transporterraum zu gelangen.

Das wäre nur halb so schlimm, würde man nicht nach dem wirklich endgültigen Beenden des Spieles und dem erneuten Laden dieses Spielstandes wieder am Anfang des Hauptsektors anfangen und, will man den Finalboss noch einmal besiegen, erneut eben diesen Umweg gehen müssen.

Ebenfalls etwas nervig sind zahlreiche Passagen, in denen man Samus im Schneckentempo durch die Gänge steuern muss. Man blickt der Spielfigur dabei meist von hinten rechts über die Schulter, so wie man es auch von Resident Evil 4 kennt. Dabei kann Samus nicht rennen oder schießen. Zudem empfinde ich an diesen Stellen die Steuerung als leicht hakelig. Das Ganze stört meiner Meinung nach irgendwie den Fluss des ansonsten hohen Spieltempos und hätte auch gerne anders gelöst werden können.

Die Bosse sind allesamt sehr gut inszeniert, teilweise aber alte Bekannte aus vorherigen Metroid-Teilen.
Diesen Umstand sehe ich ein klein wenig mit gemischten Gefühlen. Einerseits hat das Ganze einen ganz leichten Beigeschmack von "Wir recyceln Bosse aus alten Spielen". Auf der anderen Seite sind diese aber so genial präsentiert und in Szene gesetzt, dass sich bei mir immer sofort der "WOW, wie geil ist das denn! Lesen Sie weiter... ›
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spaß:   
Was waren alle Metroid-Fans begeistert, als Metroid Other M vor gut zwei Jahren angekündigt wurde.
Ein neues, altes Metroid, welches wieder aus der dritten Person gespielt wird, aber die gelungenen Aspekte aus der Prime-Reihe übernimmt, um ein perfekt ausbalanciertes Spielerlebnis zu schaffen.
Sozusagen ein Spiritual Sequel auf Super Metroid. Auch dadurch klar angedeutet, dass dieser Ableger in der Chronologie der Reihe direkt hinter Super Metroid spielt.
Allerdings lief nicht viel so wie erhofft. Wenngleich Other M ein solides Action-Spiel darstellt, ist es, insbesondere für Fans der Reihe, doch eine herbe Enttäuschung.
Ich selbst sehe mich als Fan der Serie an, zumal ich mit Metroid Fusion, Zero Mission, Prime, Prime: Hunters und Prime 3: Corruption die meisten Ableger durchgespielt, sowie alle anderen angespielt habe. Fusion hat es in die Reihe meiner absoluten Lieblingsspiele geschafft.

Doch auch für Nicht-Fans bietet das Spiel nicht allzu viel reizvolles. Es fühlt sich, wenn man die Metroid Verpackung mal wegnimmt, wie ein völlig durchschnittlicher, trivialer Third-Person Shooter an, der, zu allem Überfluss, in einigen Bereichen auch böse murkst.

Nichtsdesdotrotz gibt es natürlich auch einige postive Aspekte, mit denen ich auch Beginnen möchte.

Pluspunkte:

Der dickste Pluspunkt ist in meinen Augen die Präsentation. Das Spiel ist nämlich schon technisch eine feine Sache, Grafik und Soundeffekte sind für Wii-Verhältnisse absolut top und sorgen für das nötige Science-Fiction-Flair [Echte Musik ist jedoch quasi nonexistent]. Obendrauf gibt es dann noch eine gute [englische] Sprachausgabe, bei der diesmal auch Samus eine Stimme bekommt, sowie einige atmosphärische Zwischensequenzen, die teilweise vor Action nur so strotzen. Meiner Meinung nach der stärkste Bereich des Spiels.
Gut ist auch, besonders für Fans, dass der Schwierigkeitsgrad merklich angezogen wurde und mehr an Metroid: Fusion oder Super Metroid, denn an Metroid Prime erinnert.
Bei den Gegenständen ist es erfreulich, dass auch Team Ninja auf die Serienklassiker zurückgreift.
Munitions- und Energiekapseln gibt es diesmal jedoch nicht, stattdessen können Lebenskraft und Raketenvorrat immer selbst aufgeladen werden, wenn sie einen kritischen Bereich erreichen.
Der Umfang geht mit etwa 8-10 Stunden Hauptquest für das Genre [Third-Person-Shooter] absolut in Ordnung. Danach kann man dann alle Räume betreten, alle Erweiterungen einsammeln und den optionalen Endboss besiegen.
Das wird auch nochmal einige Zeit in Anspruch nehmen. Es gibt also im Bereich Spielzeit nichts zu meckern.

Das war es dann meiner Meinung nach mit den Dingen, die Other M gut macht. Kommen wir also zu den Sachen, die besser sein könnten.

Minuspunkte:

Das fängt bereits bei der Story an.
Die ist zwar nicht wirklich schlecht, wird aber dilletantisch aufgezogen und unbefriedigend beendet. Anstatt sie Serientypisch über die Bühne zu bringen, hat man sich für eine epische und melodramatische Geschichte á la Final Fantasy entschieden. Das ging schief. Die Story lässt den Spieler nämlich mit ein paar Fragezeichen bei den Credits zurück.
Darüberhinaus interessiert sie einen beim Spielen auch irgendwie nicht wirklich.
Ebenfalls Abzüge gibt es beim Gameplay. Die eigentliche Ballerkost macht zwar Spaß, ist aber ausgelutschte Shooter-Mechanik und mit seinem Ausweich-Konter-Breitseite System auch ziemlich angestaubt. Oberes Mittelmaß. Die restlichen Gameplay-Elemente sind aber das größere Übel. Der Wechsel in die Ego-Sicht klappt sehr zögerlich und man kann sich, während man sie verwendet, wegen der suboptimalen Steuerung auch nicht bewegen. Dadurch wird das Zielen mitunter sehr hektisch ausfallen. Im Grunde bleibt Wechsel in die Ego-Perspektive also nur eine gute Idee, die leider schlecht ausgeführt wurde und durch den ständigen Nutzzwang mit zunehmender Spieldauer damit zu einem erheblichen Nervfaktor wird. Die Passagen, in denen die Kamera über Samus' Schulter platziert ist und man nur die Umgebung untersuchen und nicht kämpfen oder rennen kann wirken einfach nur wie aufgesetzte Pseudo-Spannungsmomente und gehen mit viel zu langsamer Spielgeschwindigkeit über die Bühne. Ein weiterer, erwähnenswerter Spielspaßkiller sind einige Situationen, in denen das Spiel in der Ego-Sicht einfriert und man sich mit dem Curser auf die Suche nach einem bestimmten, kleinen Objekt begeben muss. Oftmals findet man es jedoch einfach nicht. Da das Spiel nicht weitergeht, bis man letztendlich die Stelle getroffen hat [meistens zufällig], sorgt diese Mechanik allenfalls für qualmende Ohren und verzweifelndes Haareraufen, aber defintitiv nicht für Atmospähre.
Wie man, anhand meiner Erläuterungen, deutlich erkennen kann, sind Story, Steuerung und Gameplay von Other M alles andere als perfekt. Nun gut, damit könnte man sich ja arrangieren. Angesichts der hervorragenden Präsentation kann da ja immer noch ein relativ gutes Spiel draus werden.
Völlig vergeigt wird es aber dann durch die zwei gravierensten Fehler... und diese werden alle Fans am meisten Schmerzen bereiten.
Der ganze Entdeckungs- und Erkundungspart der Serie ist weg. Nicht nur eingedampft. WEG. Obwohl man einiges an Gebieten nach Upgrades durchsuchen kann, ist Erkunden im eigentlichen Sinne reine Zeitverschwendung. Denn die meisten Upgrades springen einem sofort ins Auge und man wird auf Schienen an der Hauptstory entlang geführt.
Selbstständiges Denken ist so gut wie nie erforderlich. Auch bei den Kämpfen nicht. Man bedient sich nur seiner Wumme und hält einfach drauf bis sich nichts mehr rührt.
Als wäre das dann noch nicht genug, liegt der zweite Kardinalfehler bei Samus selbst.
Man wollte ihr mehr Charakter geben... Naja, diese Rechnung ging volle Lotte nach hinten los.
Samus wirkt in dem Spiel wie ein unsicheres kleines Mädchen, dass seiner Vergangenheit nachtrauert und ohne die führende Hand ihres Captains [zu dem sie einen Vater-Komplex hat], zu rein gar nichts in der Lage ist.
Doch, wirklich! Echt toll hingekriegt. Daumen hoch!

Fazit:
Wenn man die tolle Präsentation und den Metroid-Bonus wegnimmt, entpuppt sich Other M als rätselhaftes Third-Person-Shooter Gebilde mit viel zu vielen falschen Entscheidungen.
Denkt man daran, wieviel an Potenzial verschenkt wurde, dann kommen einem die Tränen.
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