90 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hotel Dusk, der interaktive Krimi für den DS!, 17. Mai 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Hotel Dusk: Room 215 (Videospiel)
Hotel Dusk: Room 215 ist eines der Besten Spiele für den Nintendo DS. Vor dem Kauf war ich mir nicht sicher, ob mir diese Art von Point-and-Click Adventure Spiel zusagen würde, aber ich wurde nicht enttäuscht. Ich kann dieses Spiel jedem empfehlen der sich auf etwas mehr Text einlassen kann.
Story:
1979 - Es geht um den ehemaligen New Yorker Polizisten Kyle Hyde, der nun Vertreter für die Lieferfirma Red Crown ist. Total verkatert bekommt er einen Auftrag, er soll zum Hotel Dusk fahren um dort ein Paket entgegen zu nehmen. Hyde ist auf der Suche nach seinem ehem. Partner bei der Polizei: Brian Bradley. Bradley hatte ihn und die Polizei von Manhatten verraten, worauf hin Hyde ihn erschossen hat. Seine Leiche wurde jedoch nie gefunden. Seitdem ist er auf der Suche nach ihm und will wissen, wieso Bradley ihn verraten hat. Im Hotel Dusk findet er immer mehr Hinweise und kommt ihm so auf die Spur.
Grafik:
Die Grafik ist so ne Sache. Entweder man mag sie oder man mag sie nicht. Ich finde diesen Grafikstil super klasse. Anders kann man es nicht beschreiben. Dieser Grafikstil ist wie gemacht für das Genre Point-and-Click Adventure. Man hält den Nintendo DS wie schon bei Dr. Kawashimas Gehirn Jogging wie ein Buch, damit man wirklich das Gefühl hat man liest einen Krimi. Auf dem Touchscreen hat man eine einfache 2D Übersicht von oben und auf dem Topscreen wird die Umgebung in 3D angezeigt. Die Charaktere sind im Take on me - Stil von Aha aus den 80ern animiert, also schwarz/weiß flimmernde Figuren mit farbigem Hintergrund. Das trägt einen großen Teil der tollen Atmosphäre bei und gleichzeitig kommen dadurch die Charaktere besser zur Geltung, die ja nun auch den Hauptteil des Spiels ausmachen.
Sound:
Mir persönlich gefallen die Melodien in Hotel Dusk sehr gut. Immer passend zur jeweiligen Situation, mal ruhig, mal peppig und dann wieder emotional, aber nie piepsig.
Steuerung:
Gespielt wird Hauptsächlich mit dem Stylus auf dem Touchscreen, in dem man ihn in die Richtung hält, in die Kyle gehen soll. Nach kurzer Eingewöhnungsphase kommt man sehr gut mit der Steuerung zurecht. Nähert man sich einem Gegenstand oder einer Person, kann man durch antippen der jeweiligen Buttons, die unten eingeblendet sind mit den Personen sprechen oder sich die Gegenstände in der Umgebung ansehen und anhand von anklicken untersuchen. Steht man zB vor einer Tür, kann man durch mehrmaliges Tippen auf dem Touchscreen an der Tür klopfen.
Ablauf des Spiel:
In den 10 Kapiteln des Spiels geht es um die Dialoge mit den anderen Charakteren und dem Finden von Gegenständen zur Lösung kleinerer Rätsel. Einen Großteil machen jedoch die Gespräche aus. Man kann während des Gesprächs, durch antippen der Person Dinge hinterfragen. Oft muss man auch zwischen 2 Fragen oder Antworten entscheiden, dabei muss man aufpassen was man sagt, sonst kann man schnell aus dem Hotel fliegen und dann heißt es GAME OVER! Man kann das Spiel zum Glück jederzeit speichern. Ein besonderes Extra in dem Spiel ist das Notizbuch. Man kann einfach alles was man sich notieren will, handschriftlich eintragen. Das kann sehr hilfreich sein, wenn man zB mehrere Tage nicht spielt.
Gesamt:
Hotel Dusk: Room 215 ist ein richtig gutes Adventure Spiel mit sehr viel Tiefgang und einer sehr spannenden Story geworden. Mich haben die Geschichten der einzelnen Personen, die irgendwie alle miteinander was zu tun haben ca. 18 Stunden an meinen DS "gefesselt". Man will unbedingt wissen was da nun vor sich geht. Am Ende fügt sich alles zusammen und man ahnt vorher nicht was auf einen zukommt. Der Wiederspielwert ist leider sehr gering, weil man alles schon gesehen hat und die Geschichte bereits kennt. Einziger Anreiz sind vielleicht die verschiedenen Enden im Abspann.
Ich würde jedem der auch nur annähernd Adventure Spiele (wie zB. Another Code, Phoenix Wright..) mag und sich auf viel Text einstellen kann, Hotel Dusk: Room 215 empfehlen.
Mein Tipp --> KAUFEN!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hotel Dusk: Room 215, 4. Juli 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Hotel Dusk: Room 215 (Videospiel)
Story
Los Angeles, 1979:
Das Zimmer 215 lässt Wünsche wahr werden!
Dies bekommt Kyle Hyde - Ex-Cop und jetzt Geschäftsmann, der seit Jahren seinen Freund und Partner Bradley sucht - zu hören, als er im heruntergekommen Hotel Dusk eincheckt, um einige Besorgungen für einen Kunden zu erledigen.
Er hält nicht viel von Hotelzimmern über die man sich Geschichten erzählt, doch eine kleine Bemerkung weckt dann doch sein Interesse für kurze Zeit.
Und zwar hat sich vor gut sechs Monaten ein anderer Gast auf seinen Namen im Hotel Dusk angemeldet, doch mehr verrät Dunning nicht.
Doch damit nicht genug.
Im Hotel halten sich merkwürdige Gäste und Angestellte auf, die alle was zu verheimlichen haben und mit denen es Kyle regelmäßig in den darauffolgenden Stunden zu tun bekommt.
Da gebe es zum einen den jugendlichen und schnell reizbaren Jeff Angel aus dem Zimmer 213, der eine stumme junge Frau auf der Straße aufgelesen hat oder den Kleinkriminellen Louis DeNonno, den Kyle noch von früher her kennt und reinzufällig im Hotel arbeitet.
Kyle Hyde fängt an sich Fragen zu stellen.
Wer war dieser andere Kyle vor sechs Monaten?
Was hat es mit all den Gästen auf sich?
Und wird er endlich eine Spur finden, die ihn auf seiner Suche nach Bradley behilflich sein kann?
All das erfährt ihr in Hotel Dusk: Rom 215.
Gameplay
Während Kyle Hyde`s Aufenthalt im Hotel Dusk verbringt man die meiste Zeit damit, sich mit anderen Gästen und Angestellten zu unterhalten und Fragen zu stellen.
So hat man immer mehrere Möglichkeiten zum Fragen und Antworten, worauf auch dementsprechend eingegangen wird.
Wenn man sich allerdings zu weit aus dem Fenster lehnt indem man z.B. die kleine Melissa Woodward im Treppenhaus unhöflich in ihre Schranken weist, muss man damit rechnen, im späteren Verlauf vom Hotelbesitzer Dunning aus dem Hotel geworfen zu werden und dann ist das Spiel vorbei.
Das sorgt für Abwechslung bei den Dialogen, da man somit immer aufpassen muss, was man als nächstes sagt.
Abgerundet werden die stimmigen Dialoge von der immer passenden Mimik und Gestik der einzelnen Charaktere und Ironie sowie Sarkasmus werden zusätzlich großgeschrieben und sorgen meistens oft für den ein oder anderen Lacher, die das Spiel positiv auflockern.
Rätsel dürfen in einem Adventure natürlich auch nicht fehlen, so gibt es diese zwar nicht wie Sand am Meer und einige sind alles andere als einfallsreich, sind aber dennoch spassig, da man die mit Hilfe des Stylus lösen muss.
Dabei variiert der Schwierigkeitsgrad nur leicht und richtige Kopfnüsse sucht man meist vergebens.
Ansonsten verbringt man die restliche Zeit damit, das Hotel zu erkunden und jede Kiste und jeden Schrank genauer unter die Lupe zu nehmen.
Dabei hat man Hotel Dusk in mehreren Kapiteln unterteilt und nach jeden Kapitel geht Kyle Hyde noch mal in sich, wo man in Form von Frage und Antwort die wichtigsten Ereignisse festhält.
Speichern ist übrigens überall möglich und die Spieldauer beträgt ca. 15 Stunden und somit zählt Hotel Dusk mehr zu den längeren Adventures.
Grafik, Steuerung und Kamera
Das Besondere in Hotel Dusk ist, dass die handgezeichneten Charakteren in schwarz-weiß gehalten sind und man den Nintendo DS wie ein Buch seitlich hält.
Zwar bewegt man sich nur als Pfeil mithilfe des Stylus auf den rechten Touchscreen durchs Hotel, doch sieht man dafür auf den linken Bildschirm die Umgebung, die einen perfekt vermittelt, dass man sich doch eher in einem schäbigen Hotel befindet anstelle eines Luxushotels.
Man merkt schon, Hotel Dusk geht in dieser Hinsicht seine eigenen Wege, doch wissen diese zu begeistern, auch wenn die ein wenig gewöhnungsbedürftig sind.
Sound
Während Geräusche wunderbar wiedergegeben werden, sei es eine zufallende Tür, ein verschobenes Regal oder ein Dietrich in Aktion, erfüllt die Musik ihren Zweck.
Die ist weder langweilig noch setz sie neue Maßstäbe.
Die passt eben perfekt zur Atmosphäre und darüber lässt sich nicht streiten.
Fazit
Von Hotel Dusk: Room 215 bin ich begeistert.
Zwar hat es einige Mängel die man kaum übersehen kann, doch die dichte Atmosphäre, die gelungene Story und Dialoge, die Charaktere mit ihrer eigenen kleinen Geschichte sowie die zwar meist einfachen aber dank Stylus abwechslungsreichen Rätsel sorgen für ein unvergessliches Abenteuer das zu begeistern weiß.
Abgerundet wird Hotel Dusk von einer langen Spielzeit und mehreren Enden.
Cing kann man für dieses Werk nur gratulieren und hoffen, dass man mehr davon in Zukunft erwarten darf.
Pro:
+ Lange Spieldauer von bis zu 15 Stunden
+ Gelungene Story in bester "Film Noir"-Manier
+ Speichern überall möglich
+ Einzigartige Dialoge
+ Innovative Steuerung dank Stylus
+ Gute Übersetzung
Contra:
- Zu einfache Rätsel
- Gegen Ende zieht es sich zu sehr in die Länge
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein