Reif für die Insel Meine Familie, meine Farm, meine Insel! - Nach diesem Motto können Nintendo DS-Spieler ein friedliches und harmonisches Zweitleben als Inselfarmer beginnen. Denn die Simulation Harvest Moon DS: Mein Inselparadies erscheint für die tragbare Spielkonsole. Auch der zweite Nintendo DS-Titel dieser Reihe gibt den Spielern wieder unendliche Freiheiten in der Gestaltung des süßen Landlebens - mit Tieren, Pflanzen und allem, was da kreucht und fleucht.
Das Spiel beginnt als Robinsonade: Nach einem Schiffbruch stranden die Spieler auf einer einsamen Insel. Doch davon lassen sie sich nicht unterkriegen, packen an und bauen sich ein neues Leben auf. Sie errichten ein Farmhaus, bestellen das Land, züchten Tiere und machen mit der Zeit - und etwas Glück - ein Vermögen. Außerdem können sie die Liebe ihres Lebens kennenlernen, heiraten und eine Familie gründen.
Am ersten Tag auf der Insel können die Spieler in die Rolle eines männlichen oder weiblichen Charakters schlüpfen. Hilfreich zur Seite stehen ihnen weitere Schiffbrüchige: der alte Taro, seine Tochter Felicia sowie deren Kinder Natalie und Elliot. Bald entdecken die Gestrandeten Spuren einer früheren Besiedlung, jetzt aber scheint die Insel völlig verlassen zu sein.
Die erste Aufgabe der Robinsons besteht also darin, gemeinsam eine Farm aufzubauen. Je erfolgreicher sie damit sind, desto mehr Menschen ziehen auf die Insel, eröffnen Geschäfte und Werkstätten und bringen die insulare Wirtschaft in Schwung. Mit den Neuankömmlingen erhalten die Spieler aber nicht nur zusätzliche Gesprächspartner. Sie helfen ihnen auch, neue Regionen der Insel zu entdecken, so dass ihre kleine Welt immer größer und aufregender wird.
Die hellen, farbenprächtigen Grafiken von Harvest Moon DS: Mein Inselparadies bereiten den Spielern bei all dem ein visuelles Fest. Vor ihren Augen entsteht ein ländliches Idyll, in dem sie erleben, wie aufregend es ist, eine wachsende Familie zu ernähren, Geschäfte zu betreiben und etwas für die Gemeinschaft zu tun. Dank der intuitiv verständlichen Steuerung über den Touchscreen können selbst unerfahrene Nintendo DS-Farmer ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen.
In der Rolle ihrer Spielfigur können sie säen und ernten, Felder pflügen und bewässern, indem sie ganz einfach den Bildschirm mit dem Touchpen berühren, kombiniert mit dem Steuerkreuz und den Tasten des Nintendo DS. Und wer seine Leistungen als Farmer mit denen anderer Spieler in aller Welt vergleichen möchte, kann dies über die kostenlose Nintendo Wi-Fi Connection tun.
Auf die Frage, welche drei Dinge sie auf eine einsame Insel mitnehmen möchten, kann es für Fans von Simulationsspielen ab jetzt nur noch eine Antwort geben: den Nintendo DS, Harvest Moon DS: Mein Inselparadies - und viel, viel Zeit.
4players.de
Okay, ich habe hier ein Aufbauspiel vor mir. In diesem Genre muss ich meine Arbeit eben so organisieren, dass ich alles rechtzeitig über die Bühne bringe, meinen armen kleinen Manga-Bauern nicht durch zu viele angelegte Felder überfordere und trotzdem noch Zeit finde, meinem Schwarm zu imponieren. Dabei kann sie mich nicht mal leiden - und das, obwohl ich sie seit Tagen mit Schokolade überhäufe. Ich muss mir wohl ein effektiveres Geschenk einfallen lassen.
Im Grunde ist es aber gut so, dass es in diesem Spiel von Beginn an zur Sache geht. Der Trubel ist mir bei weitem lieber als der zähe Einstieg des PSP-Ablegers »Innocent Life«, bei dem ich mir erst nach einer gefühlten Ewigkeit Tiere in den Stall stellen durfte. »Mein Inselparadies« orientiert sich stark am Vorgänger Harvest Moon DS. Wie immer schlüpfe ich in die Rolle eines Bauernjungen, um einen florierenden Landwirtschaftsbetrieb aufzubauen. Wie in der Serie üblich sind technische Errungenschaften der letzten hundert Jahre verpönt.
Statt mich mit Treckern und Massentierhaltung auseinanderzusetzen, baue ich mir einen romatischen vorindustriellen Bilderbuchbauernhof auf. Ich jäte eigenhändig Unkraut, sähe, gieße und ernte allerlei saisonabhängige Feldfrüchte. Das verdiente Geld bildet den Grundstock für meine Tiere, um die ich mich ebenfalls jeden Tag kümmern muss. Neben Hühnern, Kühen und Schafen darf ihr mir auch Pferde in den Stall stellen oder Hunde anschaffen.
gamecity.ch
Da ein Tag sehr schnell vergeht, bleibt nur wenig Zeit für die Liebe. Doch um eine Familie aufzubauen, müssen Kontakte geknüpft werden. Egal ob ihr euch für einen weiblichen oder männlichen Charakter entscheidet, ihr habt immer eine kleine Auswahl von Personen. Wenn ihr euch entschieden habt, dürft ihr versuchen mit Geschenken die angebetete Person für euch zu gewinnen. Auch Festivals, die oftmals ein kleines Minispiel enthalten, bringen euch einen Schritt weiter.
Wenn ihr es geschafft habt, klingeln irgendwann die Hochzeitsglocken und vielleicht kommt dann auch der Nachwuchs. Um aber soweit zu kommen, braucht es einige Monate auf der Insel. Damit die Steuerung leichter von der Hand geht, entschieden sich die Entwickler ausschliesslich für eine Touchsreen Steuerung. So zeigt ihr einfach an wo der Charakter hinlaufen soll. Auch der Ackerbau sowie die Viehzucht erledigt ihr mit dem Stilusstift.
Das gesamte Spiel läuft auf dem unteren Bildschirm ab. Auf dem oberen sieht man eine Karte der Insel. Jedoch zeigt die Karte nicht euren konkreten Standort an, so dass ihr euch oft verlauft. Ansonsten kommt das Spiel in einem putzigen Comiclook daher, der zwar nicht den DS fordert, jedoch einen gewissen Charme versprüht.
Features:
- Spiele als Junge oder als Mädchen
- Ziehe mit dem Bau deiner Farm weitere Siedler an
- Verliebe dich und gründe eine Familie
- Erkunde das umfangreichste Harvest Moon aller Zeiten
- Konkurriere mit anderen Farmern über die Nintendo Wi-Fi Connection