Nintendo DS-Spieler nutzen bereits die einfache, sichere und kostenlose Nintendo Wi-Fi Connection für Videospiele mit Freunden in aller Welt. Rund 1,7 Millionen einzelne Nutzer (unique users) sind damit bisher online gegangen. Nintendo erweitert diesen Service für seine tragbare Konsole mit Hilfe eines Internetbrowsers von Opera Software.
Der praktische und preisgünstige Nintendo DS Browser ermöglicht den Nintendo DS-Besitzern das Surfen im Internet, E-Mail-Kommunikation, Live-Chats mit Freunden sowie Online-Banking/Shopping. Bevorzugte Seiten lassen sich über eine Lesezeichen-Funktion markieren. Kurze Ladezeiten sorgen für schnelle und problemlose Internetverbindungen ob zuhause oder unterwegs. Denn die Nintendo DS-Fans können ihre private Wi-Fi-Verbindung ebenso nutzen wie die kostenlosen, öffentlichen Hotspots der Nintendo Wi-Fi Connection.
Besonders bequem ist das Surfen mit dem Nintendo DS dank seines Touchscreens. Um Seiten anzuklicken oder Links zu aktivieren, genügen einfache Berührungen mit dem Touchpen. Internetadressen oder andere Informationen können über eine digitale Bildschirmtastatur oder einfach handschriftlich eingegeben werden, da der Nintendo DS über ein entsprechendes Erkennungssystem verfügt.
Die Internetseiten werden in zwei Varianten angezeigt: Der Übersichtsmodus stellt auf einem Bildschirm die komplette Seite dar und hebt einzelne, markierte Abschnitte auf dem anderen vergrößert hervor. Dazu kommt ein weiterer von Opera Software entwickelter Modus, der jede Webseite an die Größe beider Nintendo DS-Bildschirme anpasst und damit das Bildschirmrollen (das sogenannte Scrolling) überflüssig macht. Die Nintendo DS Browser Software befindet sich auf einer herkömmlichen Nintendo DS-Karte.
Um Seiten mit vielen Bild- oder Multimedia-Elementen rasch aufbauen zu können, wird die Nintendo DS Browser-Karte zusammen mit einem Memory Expansion Pak, eine Speichererweiterung für die tragbare Konsole, angeboten. Das Memory Expansion Pak passt bequem in den Modulschacht für Game Boy Advance-Spiele und wird in zwei Versionen erscheinen: eine für den klassischen Nintendo DS und eine kleinere für den neuen, schlanken Nintendo DS Lite.
Eltern können auf dem Nintendo DS-Browser durch eine Passwort-Einstellung den Internet-Zugang ihrer Kinder auf bestimmte Seiten beschränken. Zusätzlich bietet Nintendo in Zusammenarbeit mit Astaro eine Kontrollmöglichkeit an, die Seiten automatisch - wie bei einem Proxy-Filter - mit unerwünschten Inhalten blockiert. Ob surfen, chatten oder mailen mit dem Nintendo DS-Browser passt das World Wide Web in die Fläche einer Hand.
golem.de
Dem Nutzer stehen zunächst zwei Anzeigemodi zur Verfügung. Im Übersichtsmodus verhält sich der Browser praktisch wie sein Desktop-Vorbild. Auf dem unteren Bildschirm wird die Webseite in einer verkleinerten Form angezeigt und mit dem Stift lässt sich ein kleines Rechteck verschieben, welches den oberen Schirm darstellt, der eine vergrößerte Ansicht anbietet. Links lassen sich so mit dem Steuerkreuz anwählen und öffnen.
Der zweite Modus stellt das Small-Screen-Rendering (SSR) dar. In diesem wird die Webseite auf die Breite des Handhelds eingestampft. Besonders gute Ergebnisse gibt es bei Webseiten, die ein tabellenloses Design bieten.
Der "Nintendo DS Browser" von der norwegischen Browserschmiede Opera ASA lässt Besitzer des WLAN-fähigen Spiele-Handhelds Nintendo DS erstmals auch Webseiten anzeigen. Mit zwei Anzeigemodi und Stiftbedienung bietet der Browser zudem mehr Komfort als die PlayStation Portable.
Fazit: Operas Browser für Nintendo DS gehört von der Anzeigequalität sicher zum Besten, was es derzeit für das mobile Browsen auf kleinem Bildschirm gibt. Webseiten werden korrekt angezeigt und dank Small-Screen-Rendering und verschiedener Zoom-Stufen werden auch komplexe Designs einigermaßen zugänglich.
Seine Stärken spielt der DS-Browser dann wieder bei der Bedienung aus: Mit dem Stylus lassen sich Links direkt antippen, die Webseite nach Belieben scrollen, Bookmarks per Drag und Drop verwalten und Einstellungen vornehmen.
mag64.de
Kümmern wir uns um die Anzeige Varianten. Gibt man also die Adresse im Eingabefeld ein wird die Seite geladen. Im sogenannen Übersichtsmodus bekommt man nun alles angezeigt. Dabei erscheint im Touch Screen die Seite komplett. Schnell zu sehen das im Touch Screen ein kleines blaues Viereck zu sehen ist, das nur einen Teil der Seite transaprent überlagert. Der Inhalt dieses Vierecks wird nun aufgezoomt im Top Screen dargestellt. Nimmt man unsere Seite so erscheint die Startseite unten, während oben das Mag'64 Logo, ein Teil der Navleiste bis zum ersten Inhalt des Infoteils.
Hier kommt der Zoom zu seinem Recht. Per Symbol könnt Ihr die Anzeige auf dem Touch Screen in den Stufen 50, 80, 100, 125 und 150% zoomen. Im Falle unseres Magazins wird die Startseite bei 80% komplett und auch richtig dargestellt. Farben sind gleich, wie auch der komplette Aufbau samt IFrame Inhalten. Wer möchte kann die Inhalte der beiden Screens auch vertauschen.
Selbst Email ist kein Problem, beschränkt sich aber auf Webmailer, die man auch per Nintendo DS nutzen kann. Formular und Scrollfelder sind ebenso möglich wie einfache Chats. Was man nicht erwarten sollte sind Flash oder Videoinhalte. Diese sind mit dem Nintendo DS Browser nicht möglich. Machbar ist dagegen z.b. das Nutzen von Foren. Selber aus der Innenstadt über einen HotSpot einen Eintrag in unser Forum getätigt, der auch ohne Probleme ankam.
gbase.de
Was lässt sich nun konkret mit dem DS-Browser anstellen? Ihr könnte Emails abrufen, News lesen, in Foren posten und sogar Webcomics anschauen. Die Steuerung erfolgt auf zwei verschiedene Arten: Einmal könnt ihr die Seite an die Begrenzungen des DS anpassen, was effektiv heisst, dass Bilder verkleinert werden und Links der Reihe nach dargestellt werden. Für nicht auf PDAs angepasste Webseiten ist dies vermutlich nicht die optimale Lösung, weshalb es noch die Lupe gibt. Hier wird auf dem Touchscreen die gesamte Webseite angezeigt, zumindest was die Breite angeht, und mit dem Stylus könnt ihr einen Kasten bewegen, dessen Inhalt auf dem oberen Bildschirm angezeigt wird.
Ihr könnt zudem nicht nur lesen, sondern auch schreiben: Klickt auf ein Eingabefeld und ihr bekommt eine Mini-Tastatur präsentiert, die ihr am besten mit dem Stylus bedient. Wem das zu langweilig ist, der kann auf die Schrifterkennung umschalten, woraufhin ihr zwei Kästchen präsentiert bekommt. Immer wenn ihr nach dem einen Kästchen das andere beschreibt, wird der Inhalt des ersten interpretiert, weshalb ihr euch ruhig Zeit lassen könnt, die i's zu betüpfeln. Ist die Eingabe missverständlich, könnt ihr aus verschiedenen Möglichkeiten auswählen. Insgesamt ist die Texteingabe so wesentlich angenehmer, da intuitiver.
Wie lässt sich nun der Browser in der Praxis nutzen? Optimal ist es, wenn man sich zunächst die Webseiten als Bookmarks sichert, die man unterwegs besuchen will, um später keine Zeit zu verlieren. Schön sind auch PDA-Portale wie dieses hier, welche verschiedene Webseiten zusammenfassen, die bereits auf PDAs zurechtgeschnitten sind. Zuhause ist die Nutzung nach der Einrichtung absolut kein Problem, die meisten Seiten lassen sich angenehm navigieren. Das gleiche gilt für unterwegs, wenn der Access Point entsprechend schnell ist.
Features:
- Surfe mit dem Nintendo DS Lite schnurlos im Internet!
- Basierend auf der populären Opera Browser-Software
- Kurze Anlaufzeit
- Eingebaute Webseiten-History- und Lesezeichen-Funktion
- Navigiere mit dem Touchpen und gib Texte über den Touchscreen ein!
- Zwei Darstellungs-Modi nutzen die beiden DS-Bildschirme
- Passwort-Kontrolle und Inhalte-Filter für Eltern
- Inklusive Memory Expansion Pack