Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ausgezeichnete Fortsetzung, 27. Januar 2008
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Dark Conflict ist eine sehr gelungene Weiterentwicklung seines Vorgängers Dual Strike.
Der eher kindliche Mangastil macht einem etwas erwachsenerem Stil platz, der (jedenfalls für mich) für eine dichtere und packendere Atmosphäre sorgt.
Die Einzelspielerkampange hat eine viel durchdachtere Story als der Vorgänger (auch wenn dazu nicht sehr viel gehört). Die Fronten sind nicht mehr vollkommen "gut und böse" abgegrenzt und gegen einige Charaktere (auch auf der eigenen Seite) wird erfolgreich eine starke Abneigung geweckt. Die Geschichte handelt von den Überlebenden in einer Postapokalyptischen Welt.
Am Spielprinzip hat sich nichts geändert und wer Dual Strike gespielt hat wird sich sofort wieder zu Hause fühlen. Die Steuerung wurde leicht überarbeitet und funktioniert jetzt besser mit dem Stylus, den ich bei DS praktisch nie benutzt habe.
Einheiten sammeln jetzt Erfahrung, wenn sie gegnerische Einheiten vernichten und werden damit etwas stärker, wodurch der Reiz seine Einheiten am Leben zu erhalten sehr viel größer ist.
Die unausgeglichenen CO-Kräfte wurden aus dem Spiel entfernt und es gibt auch keine Dual-Screen Schlachten mehr. Leider wurden auch der Survival- und der Echtzeitmodus aus dem Spiel genommen, aber die
Multiplayertauglichkeit (lokal und Internet) gleicht das für mich mehr als aus. Sogar Voice-Chat ist möglich.
Strategische Tiefe wurde z.B. durch neue Einheiten wie den Flare Launcher und die Motorrad-Infanterie verbessert.
Der neuste Titel der Advance Wars Reihe ist für mich mit Abstand der beste.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Für Strategen alter Schule , 22. Mai 2008
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Die Grafik des rundenbasierten Strategiespiels ist simpel, aber effektiv. Man kann die einzelnen Einheiten gut voneinander unterscheiden und sich zusätzlich im oberen Bildschirm entweder die Karteninfo oder die Truppeninfo anzeigen lassen. Und dies ist auch wirklich nötig, denn hier ist Fingerspitzengefühl und Taktik gefragt. Sonst wird es nämlich ärgerlich, wenn Fahrzeuge ohne Sprit oder ohne Waffen mitten im Kampf stehen. Deshalb sollte man stets die Fähigkeiten der einzelnen Einheiten im Hinterkopf behalten und diese notfalls lieber reparieren oder auffüllen lassen. Auch ein gutes Gespür für das Gelände ist wichtig, da dieses die Möglichkeit bietet, eine höhere Defensiv-Stufe zu erhalten, sich einen Überblick zu verschaffen oder man seine Einheiten auch vor dem Feind verstecken kann.
Wie die momentane Mission im einzelnen aussieht, erfährt man teilweise durch die vorherigen Gespräche der Charaktere vor dem Kampf oder durch den Missionsbildschirm. Wer unsicher im Spiel ist, kann sich hier taktische Tipps geben lassen und seine eigene Lage überblicken. Hier finden sich auch die Siegbedingungen und die Möglichkeit zur Kapitulation, wenn alles schief gegangen ist. Die Grafik des Spiels ist zweckmäßig. Auch die Gespräche der Charaktere laufen lediglich mit wechselnden Sprechblasen ab. Doch das tut dem Spiel keinen Abbruch, denn man erkennt schließlich alles Nötige auf dem Kartenabschnitt.
Advance Wars - Dark Conflict" ist ein kleines, aber feines Strategiespiel für alle Knobler und Strategen. Hier gewinnt nicht derjenige, der schnell und geschickt ist, sondern der Spieler, der seine eigenen Truppen überlegt einsetzt, das Gelände zum Kampf nutzt und sich auch nicht zu schade für einen Rückzug ist, um seine Ressourcen aufzufüllen. Es macht wirklich Spaß, die einzelnen Missionen durchzuspielen und obwohl die Bildschirme des Nintendo DS doch recht klein sind, passen alle notwendigen Informationen und Karten darauf, ohne dass man sich in seiner Sicht eingeschränkt fühlt.
Für Strategen der alten Schule bringt dieses Spiel eine Menge Spaß.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Advance Wars - geschossen wird immer., 15. Juni 2009
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Advance Wars - Dark Conflict ist eine würdige Fortsetzung des guten ersten DS-Teils. Es wurden einige Schwächen ausgemerzt und einige neue Funktionen hinzugefügt.
Die augenscheinlichste Neuerung ist der erwachsenere Look des Spiels. Meiner Meinung nach eine durchaus sinnvolle Anpassung, da Advance Wars grundsätzlich ein knallhartes Strategiespiel ist;
allerdings stehen die nun realistischeren Darstellungen der Kriegsgeräte nach wie vor einer comichaften Spielkarte gegenüber, auf der kleine bunte Panzer durch die Gegend tuckern. Ein Stilbruch, der aber nicht wirklich ins Gewicht fällt.
Ebenfalls neu ist die Abänderung des KO-Systems, für Nicht-Kenner: beim ersten Teil füllte das Zerstören feindlicher Einheiten oder der Verlust eigener Einheiten die KO-Leiste, einen Energiebalken, der je nach Befehlshaber für eine bestimmte Aktion eingesetzt werden konnte.
Bei Dark Conflict nimmt der General selbst an der Schlacht teil, man setzt ihn in ein Fahrzeug seiner Wahl, und fortan füllt sich ebenso der genannte Balken, bei erfolgreichen Angriffen innerhalb eines gewissen Radius um das Fahrzeug. Wird das Fahrzeug zerstört, ist der Balken wieder leer.
Wer sich ebenso wie ich furchtbar über das nervige KO-System beim ersten Teil geärgert hat, wird erfreut sein: da dank der neuen Regelung deutlich langsamer die Energie für die berüchtigten Spezialfähigkeiten gesammelt wird, muss man sich seltener über völlig hirnrissige Kampfereignisse ärgern, bei denen plötzlich durch irgendwelche Fähigkeiten die halbe eigene Armee hinweggeräumt wird, bloß weil man durch ausgeklügelte Strategie die Einheiten des Gegners in der letzten Runde hinwegfegen konnte und er dadurch eine volle KO-Leiste zusammenbekommen hat.
Generell wurden die Fähigkeiten dankenswerterweise etwas entschärft.
Auch die Option, seinen Befehlshaber in ein Wägelchen setzen zu können, ist eine nette Sache: so hat man seinen persönlichen Avatar am Schlachtfeld, der die eigene Truppe anführt.
Hier fällt aber der neue Grafikstil von Dark Conflict etwas unangenehm auf; im Gegensatz zum Vorgänger ist die Anzahl der 'spielbaren Figuren' deutlich niedriger, sprich, wer mit dem leicht minderbemittelten Story-Held Ed nicht glücklich wird, hat bereits das erste Problem, eine passable Gallionsfigur für seine Truppe zu finden.
Abseits des Protagonisten finden sich in der KO-Riege nämlich hauptsächlich die üblichen Feindfiguren und Sonderlinge wieder, die allesamt betont auf unsympathisch (oder zumindest seltsam) getrimmt wurden.
Wer seine Generäle ohnehin nur nach Fähigkeiten wählt und einem hässlichen Charakterportrait keine Bedeutung beimisst, kann den letzten Absatz aber getrost ausblenden.
Ebenfalls gestrichen wurde die Möglichkeit, vor einer 'freien' Partie die eigene Mannschaft zu personalisieren, z.B. mit größerer Distanzfeuerkraft, höherem Einkommen, etc;
wahrscheinlich im Sinne der Spielbalance, da es wirklich übermächtige Kombinationen gab... weswegen der Verlust zu verkraften ist.
(obwohl hier - im Gegensatz zu den KO-Fähigkeiten, alle Spielteilnehmer gleiches Recht hatten)
Stichwort Spielbalance, das Waffenarsenal von Dark Conflict bietet einige neue Einheiten wie das Bike oder die Missiles; lediglich die Anti-Tank-Artillerie tanzt in puncto Balance etwas aus der Reihe, ist aber dennoch nicht übermächtig.
Nicht mehr dabei ist der Stealth-Fighter - einerseits schade, da er sicher für viele Spieler das Lieblingsspielzeug war; aber auch oder gerade deswegen, weil er im Vergleich zu anderen Einheiten als übertrieben stark gelten durfte.
Der Umfang des Spiels ist gewachsen: neben Story-Missionen bietet die Welt von Dark Conflict auch jede Menge nicht im Zusammenhang stehende Nebenschauplätze. Karten für 'freie Spiele' sind sowieso wieder in Hülle und Fülle vorhanden, und auch der Editor wurde merklich verbessert.
Der einzige echte Kritikpunkt an Dark Conflict ist die wieder einmal sehr schale Story. Immerhin sind die Zwischensequenzen grafisch recht nett inszeniert, auch wenn nur die starren Charakterzeichnungen vor wechselnden Hintergründen klischeehafte Äußerungen von sich geben.
Das wahre Dilemma liegt weniger an den 08/15-Charakteren, die kaum jemals für eine echte Überraschung gut sind, sondern an der Hintergrundgeschichte, die die Story in eine von Meteoren verwüstete, postapokalyptische Welt verlegt;
denn trotz einiger halbgarer Versuche, Untergangsstimmung zu erzeugen, kommt niemals wirklich das Gefühl des Überlebenskampfes in einer ins Chaos gestürzten Welt auf.
Vielmehr herrscht der Eindruck 'business as usual' vor.
Insgesamt ist das zweite Advance Wars aber ein ausgezeichnetes Spiel, das ohnehin nicht von seiner schwächelnden Hintergrundgeschichte lebt, sondern von packender Rundenstrategie. Und in diesem Punkt überzeugt Dark Conflict voll und ganz.
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