19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das beste Mario aller Zeiten, 6. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Super Mario Sunshine (Videospiel)
Ich bin überwältigt. Dieses Spiel ist einfach genial. Seitdem ich es gekauft habe, bin ich nur noch zum Essen und Schlafen (also ca. 4 Stunden) vom Bildschirm weggekommen. Denn schon nach ein paar Minuten wird man süchtig von diesem Spiel. Es ist einfach großartig.
Zur Grafik:
Die Grafik ist wirklich gut gelungen. Mario und seine Feinde sehen "sehr gut" aus. Doch am meisten hat mich das Wasser überzeugt. Dieses sieht einfach fabelhaft aus. Wenn man z.B. durch Farbe läuft, welche dann an einem haftet, sieht man, wie sich die einzelnen Farbkleckse im Wasser auflösen. Einfach sensationell! Doch auch der Rest der Landschaft sieht (abgesehen von einigen nicht so gut gelungenen Texturen) schön aus und lässt Urlaubsstimmung aufkommen.
Zur Steuerung:
Die Steuerung ist wie immer sehr gut gelungen. Auf dem A-Button springt man und kann wie im Vorgänger einen Dreifachsprung oder einen hohen Sprung durch schnelles Vor- und Zurücklaufen zusammen mit einem Druck auf die A-Taste ausführen. Dann ist auch der Wandsprung wieder dabei. Außerdem gibt es noch den Drehsprung, mit welchen man ziemlich weit springen kann. Die Sprünge gehen alle wirklich sehr leicht von der Hand.
Die Wasserpumpe "Dreckweg 08/17" betätigt man mit dem R-Button. Mit dem X-Button kann man zwischen den Variationen der Pumpe umschalten. Davon gibt es insgesamt vier. Der normale Wasserstrahl, das Jet-Pack, der Raketenantrieb und die Turbo-Düse. Diese sind allesamt sehr praktisch und leicht zu bedienen. Mit dem C-Stick kann man die Kamera dirigieren.
Zum Spiel selbst:
Das Spiel selbst ist voller inovativer Ideen. Z.B. ist das Reiten auf einer Krake oder das Zerschießen von Luftballons aus einer Achterbahn wirklich klasse. Außerdem ist Yoshi wieder dabei. Mit diesem muß man aber leider nicht sehr viel machen.
Wenn man etwas an Super Mario Sunshine kritisieren möchte, dann ist das die Kameraführung. Diese ist leider nicht annähernd so gut wie in Super Mario 64. Es tritt häufig die Situation auf, dass man die Kamera nachjustieren muss und dadurch das Spielgeschehen unnötig hektisch wird. Doch nach einiger Zeit gewöhnt man sich daran, die Kamera manuell einzustellen.
Meiner Meinung nach gehört dieses Spiel in jede GameCube-Spielesammlung und falls einer noch keinen GameCube bestizt, sollte er sich schnellstens einen anschaffen, denn dieses Spiel muss man einfach haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
74 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das beste Jump'n'Run, das es gibt !!!, 27. Juli 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Super Mario Sunshine (Videospiel)
Endlich, das neue Mario ist draußen, viele haben ja am Anfang befürchtet, dass es sich nur um ein einfach herumgehüpfe auf einer bunten, detailarmen Insel handelt, FALSCH GEDACHT !!!
Dieses Spiel ist das beste Jump'n'Run, das es bis jetzt je gegeben hat !
Die Story ist besser, spannender und birgt ein paar Geheimnisse, was man von einem normalen Jump'n'Run eigendlcih nicht gewöhnt ist.
Dann, die Steuerung, einfach simpel und doch kann man viele verschiedene Sachen machen, wer Mario64 kennt, wird sich hier innerhalb von ein paar Minuten wie zu Hause fühlen !
Grafisch gesehen ist es jedoch keine Überraschung, denn es sind zum Teil etwas verwaschene Texturen, positiv ist jedoch, dass die vielen Charaktere super animiert sind und sehr gut aussehen. Zu dem sieht man auch extrem weit, es ist also kein "Nebel" zu sehen. Die Levels und Welten sind jedoch sehr komplex ausgefallen, somit kann man die Aufgaben auf verschiedenste weise lösen, sehr gut gemacht !
Und nun nochmal zum mitschreiben;
POSITIV:
- Super Atmosphere
- sehr leichte, dennoch vielseitige Steuerung
- große Sichtweite
- komplexe und große Levels
- großer Spielspass
- gute Story
- typisches Myamoto-Flair
- komische Sprachausgabe ;)
- endlich mal ein etwas schwereres Mario...
NEGATIVE:
- ...aber teilweise, für ungeschisckte etwas zu schwer !
- teilweise verwaschene Texturen
So, ich hoffe ich konnte euch zum kauf überreden, doer zur Vorbestellung, denn dieser Titel ist eindeutig das Spiel des Jahres, bis jetzt !
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Sonne geht auf, 21. November 2006
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Super Mario Sunshine (Videospiel)
In erster Linie sind doch Mario und Zelda die Zugpferde für Nintendo, so natürlich auch für den Gamecube. Dass ich mir Super Mario Sunshine unbedingt zulegen musste, verstand sich daher praktisch von selbst, ohne das Mario-Abenteuer wäre meine Gamecube-Sammlung irgendwie nicht komplett, fand ich jedenfalls. Die Erwartungen an dieses Jump and Run waren aufgrund der riesigen Erfolge in der Vergangenheit natürlich riesengroß, nicht zuletzt deswegen, weil Super Mario 64 damals ein überragendes Spielerlebnis bot, welches völlig neue Maßstäbe setzte. Ich wurde schließlich von diesem Gamecube-Abenteuer von und mit dem berühmtesten Klempner der Videospielgeschichte nicht enttäuscht, erneut ist Nintendo mit diesem edlen Abenteuer ein ganz großer Wurf gelungen.
Worum geht es in Super Mario Sunshine für den Nintendo Gamecube eigentlich?
Mit dem Erscheinen des Gamecubes schlug bekanntlich die große Stunde von Luigi, Marios Bruder, die Qualität von Luigis Mansion wird hier allerdings bei weitem übertroffen, es herrschen in vielerlei Hinsicht große Unterschiede zwischen diesen beiden Abenteuerspielen für Nintendos Würfel. Die Geschichte ist bei Super Mario Sunshine zwar eher zweitrangig, doch kurz erwähnen möchte ich sie schon. Mario beschließt, endlich einmal richtig auszuspannen und macht erst einmal Urlaub. Zusammen mit Prinzessin Toadstool geht es auf eine tropische Insel, welche nicht nur wunderschön aussieht, sondern zudem einen friedlichen Eindruck macht. Diese Idylle wird natürlich (das war ja auch nicht anders zu erwarten!) empfindlich gestört, schnell ist es aus mit Ruhe und Erholung für unseren Mario. Seltsame große Farbkleckse sind urplötzlich über die ganze Insel verteilt, von den Übeltätern fehlt bislang jede Spur. Die Einwohner sind verzweifelt und absolut ratlos, daher bleibt unserem gutmütigen Mario natürlich nichts anderes übrig, als sich höchstpersönlich um die Angelegenheit zu kümmern. Doch von einer Freiwilligkeit kann dann gar nicht mehr die Rede sein, denn merkwürdigerweise taucht eine Art Phantombild auf, welches ziemlich verschwommen Mario zeigt. Urplötzlich ist die Inselbevölkerung felsenfest davon überzeugt, dass Mario der Übeltäter ist und so macht sich Mario sofort an die Arbeit. Er muss sämtliche Farbkleckse beseitigen und möchte der wahren Ursache für diese mysteriösen Vorkommnisse auf den Grund gehen.
Dabei kann Mario zumindest auf ein seltsames Werkzeug zurückgreifen, nämlich einer sprechenden Wasserspritze. Mit dieser machen wir uns auf einen langen Weg, um in insgesamt sieben unterschiedlichen Welten als Mario wieder für Ordnung beziehungsweise Sauberkeit zu sorgen. Die Steuerung ist dabei zwar ungewöhnlich, dafür aber wieder einmal ganz hervorragend durchdacht. Wir bewegen Mario elegant und superpräzise durch das Gelände, kontrollieren dabei die Stärke des Wasserstrahls aus unserer Spritze und können dabei sogar beides gleichzeitig tun. Dabei können wir viele unterschiedliche Perspektiven anwählen, die uns in alle Richtungen schauen lassen und uns so das genaue Zielen wesentlich erleichtern. Außerdem fühlen wir uns durch die Zoomfunktion immer mittendrin im Spielgeschehen und entdecken so manch ein wichtiges Detail, welches wir auf den ersten Blick übersehen oder als nicht so wahnsinnig wichtig eingestuft hatten. Unsere Wasserspritze lässt sich dann zudem im weiteren Verlauf dieses Hüpfabenteuers aufrüsten, die dann nicht nur alles sauber macht, sondern uns zudem Hindernisse überwinden lässt. Ihr wollt wirklich wissen, was mit diesem Gerät so alles möglich ist, glaubt einfach nicht, dass es ordentlich frischen Wind in den Spielverlauf bringt? Okay, dann sage ich noch etwas dazu.
Mit der Hover-Düsenfunktion können wir zum Beispiel für kurze Zeit über dem Boden schweben und überwinden Abgründe, die für uns zunächst ein unüberwindliches Hindernis dargestellt hatten. Während des Fluges können wir dabei auch noch ganz elegant die Verschmutzungen unterwegs beseitigen. Mit dem Raketenantrieb bringen wir das sich im Tank befindende Wasser zum Kochen und katapultieren uns anschließend weit in die Höhe und zwar senkrecht. Auch dies lässt uns Gebiete erreichen, die für uns zuvor Tabu waren. Schließlich befindet sich in unserem Rucksack noch ein weiterer sehr nützlicher Aufsatz für unsere Wasserspritze: der Turbo. Durch diesen verwandelt sich unser sprechender Begleiter in einen großen Propeller, der uns daraufhin in einem Affenzahn durch die Landschaft befördert. Besonders weite Wege (besonders, wenn wir eine Region erneut besuchen müssen, was ziemlich oft vorkommt!) sind somit nicht mehr ganz so lästig, außerdem hilft uns diese Turbo-Funktion, die ein oder andere Aufgabe, bei der ein Zeitlimit zur Geltung kommt, erfolgreich zu bewältigen.
Doch denkt nicht, dass es hier nur um das Saubermachen der großen Insel geht, es gibt noch einige andere Rätsel, die wir lösen müssen. Alles Andere wäre auch eine Enttäuschung gewesen. In jeder Spielwelt müssen oder dürfen, je nachdem wie man es sieht acht Aufgaben lösen. Sind wir erfolgreich, erhalten wir für jede gelöste Aufgabe eine Sonnenmedaille als Belohnung, die in etwas zu vergleichen sind mit den Goldmünzen aus dem Vorgänger auf dem Nintendo 64. Dies bedeutet auch hier, dass wir so viele wie nur irgend möglich sammeln sollten, da erst ab einer bestimmten Mindestanzahl an Medaillen können wir auch in andere Welten gelangen. Meistens geht es darum, den entsprechenden Abschnitt komplett von Gegnern zu säubern, einen speziellen größeren Feind zu besiegen oder die versteckten roten Münzen aufzuspüren. Ab und zu müssen wir auch richtig nachdenken, denn öfters gibt es doch noch einen Ausweg, lasst Euch daher nicht abschrecken, solltet Ihr ziemlich schnell das Gefühl haben, dass es nicht weitergeht. In erster Linie ist aber natürlich unsere Geschicklichkeit gefragt, denn es gibt einige heikle Hüpfpassagen, die uns über große Abgründe und schwebende Plattformen in schwindelerregender Höhe führt, außerdem noch Tauchgänge unter Wasser und knifflige Kletterpartien. Dabei ist die Steuerung von Mario erneut superpräzise gelungen und seine Animationen sind wieder einmal sehr geschmeidig, egal ob Mario gerade rennt, springt, klettert, balanciert, taucht, Hänge herunterrutscht, seinen Dreifachsprung oder Seitwärtssalto ausführt.
Kommunikation wird natürlich auch betrieben und das in Super Mario Sunshine ziemlich viel, mehr als in den vorherigen Mario-Abenteuern. In den vielen Gesprächen mit den Bewohnern, erhalten wir als Mario nützliche Hinweise oder Tipps, die uns die Lösung eines Rätsels erleichtern. Sogar unsere sprechende Wasserspritze hilft uns mit Ratschlägen manchmal aus der Patsche. Schließlich feiern wir ein fröhliches Wiedersehen mit einem alten Bekannten, nämlich dem niedlichen Yoshi. Ihn dürfen wir als Reittier benutzen und auf und davon hoppeln oder besser gesagt zum nächsten Gebiet reisen. Doch damit nicht genug: je nachdem, was Yoshi unterwegs für Früchte isst, gewinnt er an zusätzlichen Eigenschaften hinzu. In flüssiger Form spuckt Yoshi das Obst nämlich wieder aus und räumt auf diese Art und Weise lästige Gegner aus dem Weg.
Obwohl die Welten in Super Mario Sunshine (wieder einmal) riesengroß sind, verlieren wir eigentlich nie den Überblick. Als Orientierungshilfe dienen große 3D-Schilder, welche uns den Weg weisen. Die Landschaften an sich sind dabei nicht nur riesig, sondern auch abwechslungsreich gestaltet, aber auch das hatte ich, um ehrlich zu sein, von diesem Spiel auch gar nicht anderes erwartet. Wir sind unter anderem in der Stadt unterwegs, in einem Vergnügungspark und einem Erholungsbad, im Hafengebiet und am Strand. Wieder einmal genießen wir in diesen Arealen einen großen spielerischen Freiraum. Bis auf die Tatsache, dass wir eine bestimmte Mindestanzahl an Medaillen brauchen, um ein Gebiet betreten zu können, bleibt es uns überlassen, wie viele Aufgaben wir dort auf einmal erledigen. Manche Missionen können außerdem erst dann erfüllt werden, wenn wir über eine bestimmte Eigenschaft, wie bereits erwähnt, verfügen. Beeindruckend viele unterschiedliche Fortbewegungsmöglichkeiten in Verbindung mit einer supergenauen und sehr feinfühligen Steuerung, zahlreiche zu entdeckende Geheimnisse und eine blitzsaubere Kamera sorgen für ein intensives Spielerlebnis. Der Umfang ist derart groß, dass die Meisten von und, mich mit eingeschlossen, weit über 50 Stunden bestens beschäftigt sind. Dabei wird es nie richtig langweilig und das ist eben eine ganz große Stärke dieses Hüpfspiels.
Schließlich gibt es keine unfairen Stellen, niemals fühlt Ihr Euch benachteiligt oder habt das Gefühl, dass das Spiel durch extrem schwierige Stellen künstlich in die Länge gezogen wird. Dies heißt aber auf keinen Fall, dass der Schwierigkeitsgrad niedrig ist, nein, ganz bestimmt nicht, dieser steigt nach und nach immer mehr an, doch dies auf eine Art und Weise, dass wir nie die Lust verlieren. Manchmal, aber eben nur manchmal gibt es Aufgaben, die so...
Lesen Sie weiter... ›
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein