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Produktinformation
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- 3 Schwierigkeitsgrade (Neuling,Standard,Experte)
- 4 Cups mit je 5 Strecken (auf Experte eine abgewandelte Version jeder Strecke, Ausnahme: der 4. Cup mit 8 Strecken des original F-Zero vom SNES)
- 30 Gleiter PLUS die 4, die man in der japanischen Version nur mit dem Card E-Reader freischalten konnte, also insgesamt 34
- 6 Modi(Story Modus,Grand Prix,Training,Zeitfahren, Multiplayer und Zero Test, wobei man im letzteren Streckenteile in einer bestimmten Zeit befahren muss und dabei erlernte Techniken anwenden muss, also eine wahre Prüfung der Fahrkünste)
Zum Handling muss ich sagen, dass sich da einiges getan hat. Die Gleiter rutschen nicht mehr so viel wie im Vorgänger, man kann fast problemlos durch die Kurven brettern, zumindest am Anfang.
Den Turbo kann man jetzt ab der 2. Runde einsetzen, wann man will, es kostet aber ein wenig Energie, was ich sinnvoll finde und auch logisch ist. Die Boxen-Felder sind jetzt nicht immer nur auf der Start- und Zielgeraden, sondern mehrere kleine quer auf den Strecken verteilt, um zwischendurch die Energie wieder aufzuladen.
Der Story Modus ist an sich eine gute Idee, die Geschichte wird im Anime-Style erzählt, die Handlungen der einzelnen Charaktere hängen alle miteinander zusammen, jedoch sind die Dialoge und die Story ziemlich schwach. Dennoch wird man ganz gut unterhalten.
Die Grafik wurde etwas verbessert, doch sind die Gleiter detaillierter und schöner texturiert. Aus den Triebwerken kommen jetzt blaue Strahlen, die kräftig funken und blitzen, wenn man den Turbo aktiviert.
Der Sound wurde deutlich aufgebessert. Fette E-Gitarren Sounds dringen ans Ohr und verleihen dem Spiel die nötige futuristische Atmosphäre, sogar alte Stücke vom SNES wurden übernommen und wurden überarbeitet.
Der Story Modus ist meiner Meinung nach insgesamt zu einfach, was ich auch zum gesamten Spiel sagen muss. Ich frage mich, warum Nintendo den Master-Schwierigkeitsgrad weggelassen hat. Vielleicht wollten die Entwickler mehr auf Spielspaß setzen als auf Herausforderung(alle, die noch nie ein F-Zero gespielt haben, sollten den letzten Abschnitt einfach wieder vergessen und sich eine eigene Meinung bilden, ich bin an den hohen Schwierigkeitsgrad der anderen Teile gewohnt).
Der Zero Test Modus ist nicht zu schwer und schult die Fahrtechniken. Doch um in allen Tests eine Gold-Trophäe zu bekommen, muss man sich schon mächtig ins Zeug legen.
Zum Multiplayer-Modus kann ich nichts sagen, da ich noch keine Gelegenheit hatte, ihn zu testen.
Alles in allem ist F-Zero: GP Legend ist ein würdiger Nachfolger, der auf der japanischen Anime-Serie basiert und fast alles besser macht als sein Vorgänger: Streckendesign, mehr und schöner designte Gleiter, mehr Modi, fetter Sound. Ich vergebe 4 Sterne allein aus dem Grund, dass ich das Spiel ein wenig zu einfach finde, aber das hängt natürlich auch vom Spieler ab, ansonsten habe ich nichts auszusetzen. Ein rundum gelungenes Spiel mit vielen freischaltbaren Gleitern und einer Menge Dauerspaß dank vieler Spielmodi.
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