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Ninragon 1: Die standhafte Feste
 
 

Ninragon 1: Die standhafte Feste [Kindle Edition]

Horus W. Odenthal
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Darachel, ein Ninra, Angehöriger einer uralten, weltabgewandten Rasse, die sich in ihre abgelegenen, gewaltigen Festungen zurückgezogen hat, findet einen schwerverletzten Menschen, der ihm die Geschichte seines Lebens erzählt.
Es ist die Geschichte von Auric dem Schwarzen, der dachte, nur um sein eigenes Leben und Schicksal zu kämpfen, sich aber unversehens in etwas viel Größeres, Dunkleres und Weitreichenderes verstrickt sieht.
Egal, wie die Zeit aussieht, in der wir leben, egal mit welchen Waffen wir kämpfen und wie die Städte aussehen, in denen wir leben, immer vergessen wir allzu leicht, dass unsere Gegenwart wenig mehr ist, als die uns sichtbare Oberfläche eines gewaltigen Ozean, der uns trägt, und in dem, uns unsichtbar, die Schatten und Mahre der Vergangenheit hausen.

Stimmen zu Horus W. Odenthal:

„Der Mann hat’s drauf, mein Kompliment.“ eBook-Salon

„Ein Fantasy-Epos das seines Gleichen sucht: NINRAGON von Horus W. Odenthal ist eine Trilogie, die jedem Leser das Herz in der Brust Purzelbäume schlagen lässt vor Glück, dass es auch noch in der heutigen Zeit brillant geschriebene Fantasy gibt, die einen für Tage zu fesseln weiß, und den Leser auf magische Weise verzaubert und in ein Land mitnimmt, das so atemberaubend schön und bildreich dargeboten wird wie in dieser Trilogie.“ MANIAX.cc

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 785 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 513 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B008COLIDE
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #16.822 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ninragon 30. Juli 2012
Format:Kindle Edition
Von diesem Roman und seinem Autoren habe ich zufällig über Facebook
erfahren.
Fantasy war eigentlich nie so mein Ding: Elfen, Gnome, Prinzessinen,
Zauberer und das ganze Zeug. Ich fand das irgendwie weltfremd und
uninteressant. Trotzdem war ich neugierig geworden und habe es erstmal mit
einer Leseprobe von Horus Odenthals Roman versucht.
Umso überraschter war ich daher von "Ninragon".Das ist eine Welt für sich, aber sie ist so "real", wie ich es von Fantasy
gar nicht erwartet hatte.
Zwar kommen hier auch die üblichen Zutaten vor, aber die sind irgendwie
realistischer, zwiespältiger und weitab der üblichen Schwarz-Weiß-Zeichnung
von Märchen. Die Elfen sind WIRKLICH fremdartig und weltabgewandt, fast wie
eine Rasse von Außerirdischen. Die Ungeheuer werden manchmal besiegt,
manchmal auch nicht. Einen Krieger als Protagonisten gibt es auch, aber der
ist, wie alles andere in diesem Buch, realer, "schmutziger", zerrissener.
Nirgends ist eine einfache Lösung in Sicht.Alles genau wie in unserer Welt.
Das fand ich überraschend. Das hat mir Lust auf mehr gemacht.
Und dann der Schreibstil! Wie es dem Autor hier gelingt, mit Wörtern Bilder
und Stimmungen entstehen zu lassen, das hat mich begeistert (und ehrlich:
das hat schon lange kein Schriftsteller mehr bei mir geschafft).
Die Geschichte ist temporeich, spannend und mitreißend.
Das alles hat mich ziemlich schnell durch das Buch gejagt. Jetzt will ich
die Fortsetzung.
Fazit: Ein Buch nicht nur für die Fans von Fantasy.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Welt, in der sie leben 24. September 2012
Format:Kindle Edition
Odenthal hat eine grandiose Welt erdacht. Plastisch jeder Stein, jedes Tal, alle Kampfschauplätze. Nachvollziehbar, als stünde man mitten im Geschehen. Krieg und Kampf herrschen hier, feindliche Rassen befehden sich, im Grunde ein Spiegel unserer Welt. Nur, dass sich hier Elfen, Homunkuli herumtreiben, mittendrin ein Mensch: Auric der Schwarze. Dieser Mensch bleibt nicht Feind, er wird Freund der verbannten nichtmenschlichen Rasse namens Ninraé. Insbesonders Darachel ist Auric in Freundschaft verbunden.

Der Held Auric der Schwarze
wird von Darachel schwerverletzt nach Himmelsriff gebracht, um dort mit Hilfe der vergeistigten Ninraé zu gesunden. Bislang ein schmerzgeprüfter Soldat, gewinnt Auric bei diesem Volk neue Erkenntnisse. Und der Leser erlebt eine faszinierende Heldenreise hautnah, fast schmerzhaft, nimmt er Anteil an blutigen Ereignissen, als Auric seinem Erretter Darachel aus seinem Leben erzählt. Um die Ninraé zu unterstützen, erteilt Auric ihnen vom Krankenlager aus Unterricht im Schwertkampf.
Gesundet nimmt er schließlich die Ernennung zum General an, womit nicht alle einverstanden sind. Er gerät in einen Hinterhalt, dem er knapp entkommt.
Abenteuer reiht sich an Abenteuer, plausibel ineinandergreifend, logisch aufgebaut. Mann muss diese Bücher einfach lesen.

Als pazifistisches Wesen
konnte ich mich dem Geschehen dennoch nicht entziehen. Das liegt vor allem an Odenthals Erzählstil, andernfalls hätte ich Ninragon wohl beiseite gelegt. Aber die Art und Weise, wie der Autor schreibt/beschreibt, ließ mich nicht mehr los. Seine Wortgewalt und Ausdrucksfähigkeit „spielt alle Stückln“, wie man in Wien sagt. Abwechslungsreich und lebendig benützt er unverbrauchte Formulierungen, langweilt nicht durch Wiederholungen, was leider bei nicht so wortgewandten Indie-Autoren leider allzuoft passiert. Außerdem ist das Werk bestens lektoriert, das sieht man.
Zudem verfügen die Figuren über Charakter und Mehrdimensionalität, was für mich ausschlaggebend ist, an einem Buch dranzubleiben.
Der Plot, relativ kompliziert durch die vielen Figuren und Ereignisse, ist einwandfrei erdacht und ausgeführt.
Der Mann hat’s drauf, mein Kompliment.
Wer Fantasy schätzt, findet hier einen Schatz.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düstere Fantasy für Erwachsene 28. Juni 2012
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Wenn ich Rezensionen bei Amazon lese, stelle ich immer wieder fest, dass Romane unabhängig von ihrer Qualität mit 1 bis 5 Sterne bewertet werden. Entscheidend ist da wohl eher der Geschmack des Lesers.

Dies trifft für Ninragon wohl besonders zu: Ein Buch, dass sicher eine Gemeinde von großen Fans um sich scharen wird und gleichzeitig andere Leser mit den harten Kampfszenen, der zwiespältigen Gesinnung der Protagonisten und auch der opulenten Sprache vor den Kopf stossen wird.

Während in der derzeit zumindest in Deutschland populären Fantasy ursprüngliche Horror-Figuren als (un-)gefährliche Romantikpartner mit Keuschheitsgebot angeboten werden, findet sich Ninragon genau auf der Gegengeraden: Brutal, dreckig, sprachlich anspruchsvoll.

Ninragon spielt damit eher in der Liga mit Büchern von George R. R. Martin, R. Scott Bakker und Co, wobei die Intrigen hier mehr im Hintergrund stehen, die Protagonisten selbst an der Abgrenzung zwischen Gut/Böse verzweifeln und ein deutlich stärkerer Schuss Gewalt und Horrorszenarien in dem Buch vorkommen. (Einige der Wesen in den Kampfszenen könnten gut im Lovecraftschen Universum ihren Platz finden...)

Auch sprachlich hat mir das Buch gut gefallen, wobei auch das sicherlich Geschmackssache ist. Odenthal hat seine eigene Sprache auf die man sich einlassen können muss. Aber das lässt sich schnell anhand der Leseprobe feststellen. Was die Geschichte angeht, ist die Leseprobe leider etwas kurz. Es geht eigentlich danach erst richtig los. Wem also der Stil der Leseprobe gefällt und sich für hartgesottene Fantasy ala 'Game of Thrones goes Lovecraft' interessiert, sollte zugreifen.

Ich finde es jedenfalls sehr erfrischend, diese Art von Fantasy mal von einem deutschen Autor zu lesen, statt ein durch eine Übersetzung gemangeltes Buch.

Warum ein hochqualitatives Buch wie dieses nicht als Print erscheint, ist mir allerdings ein Rätsel. Ich kann es mir nur damit erklären, dass es zu gewagt für den deutschen Fantasy-Markt ist. Was das angeht, wäre es im Englischen wahrscheinlich besser aufgehoben...

Auf dem deutschen Markt dürfte es derzeit einzigartig sein...

Update: Zum 2. Band:
Gelungene Fortsetzung
=====================

So gut der 1. Band mir gefallen hat, hatte ich doch bei dessen Ende ein wenig die Befürchtung, dass im weiteren Verlauf der Trilogie die militärische Laufbahn von Auric eine zu große Rolle spielen würde (was mich als Handlung wenig interessiert hätte).

Zum Glück ist dem nicht so: Im 2. Band stehen politische Intrigen, Verrat und vor allem die allmähliche Entfaltung der kompletten Drohkulisse im Vordergrund. Erzählt wird der Hauptplot weiterhin aus der Sicht Aurics und so bleiben für den Leser die Kräfte und Motive, die zu den Verwerfungen in Ninragons Welt führen, zu großen Teilen im Hintergrund. Für mich ein hautnahes Erlebnis durch die Augen des Protagonisten verbunden mit dem Gefühl, nur die Spitze des Eisbergs zu erahnen.

Ich mochte den 1. Band sehr. Diesen konnte ich kaum aus der Hand legen...

Update: Zum 3. Band:
Atemberaubender Abschluss
=========================

Bei einer Trilogie kommt dem letzten Band besondere Bedeutung zu: Zu häufig können Autoren zwar eine spannende Geschichte erzählen, finden aber keinen befriedigenden Abschluss des Abenteuers. Bei der Ninragon-Trilogie kommt erschwerend hinzu, dass einem nach den ersten beiden Bänden überhaupt nicht klar ist, wo das Ganze letztendlich hinsteuern kann bzw. soll. Es gibt hier nicht den recht üblichen Ablauf, bei dem eine Heldengruppe eine bestimmte Aufgabe erfüllen muss und diese zum Schluss nach langem hin und her endlich schafft: Odenthal lässt uns bis weit in den 3. Band hinein über die letztendliche Auflösung der Geschichte im Dunkeln.

Der letzte Band ist atemberaubend, fulminant, wahrlich ein Ritt durch die Hölle. Vom Lesererlebnis her der intensivste der 3 Bände. Mit der ganzen Geschichte im Blick, sehe ich auch die ersten beiden Bände, insbesondere den Darachel-Erzählstrang, der mir weniger gefiel, als der Auric-Erzählstrang, in einem anderen Licht. Wirklich ein sehr intensives Fantasy-Erlebnis. Mehr kann bzw. darf man an dieser Stelle nicht verraten...

Insgesamt:
==========
Die Ninragon-Trilogie bietet ein vielschichtiges Leseerlebnis: Vordergründig eine actionreiche Abenteuerstory in einer sehr detailliert entworfenen Welt. Hintergründig die persönliche Entwicklung von Auric, der sich gegen das Erbe seines Vaters stemmt, indem er sich weigert in die Fußstapfen des gewalttätigen Barbaren zu treten, sondern stattdessen die Bildung sucht, zu der ihm seine Mutter die Grundlagen gegeben hat. Der aber um dieses Ziel zu erreichen, immer wieder dazu gezwungen wird, eben doch das zu tun, was von ihm als Barbaren erwartet wird: Zu kämpfen. Und damit endgültig zu seinem von ihm selbst verhassten Vater zu werden droht.
Dazu die geschickte Verknüpfung mit dem parallelen Plot um Darachel, der ähnlich wie Auric eine Außenseiterrolle einnimmt, ähnlich wie Auric mit Erwartungen, die durch seinen Vater entstehen, zu kämpfen hat und ähnlich wie Auric andere Ziele hat als sein Volk, den Ninrae, die in ihrem vergeistigten Zustand, den Gegenentwurf zu Aurics Umfeld bilden.
Bei der Entwicklung dieser Plots gibt es, trotz der erfundenen Welt, starke Parallelen zu den Themen unserer Realwelt, gesellschaftlich wie politisch.
Für jeden, der mit anspruchsvoller Fantasy zurechtkommt, eine echte Empfehlung.
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Hi zusammen,

Finde Ninragon bisher sehr gelungen. Einzig der Überheldmodus ist bisschen dick aufgetragen. Lesen Sie weiter...
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Vor 2 Monaten von Sternchen veröffentlicht
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