Tief in der marokkanischen Sahara hat eine Crew den Auftrag einen neun Meile tiefsitzende Hohlraum anzubohren. Seit drei Tagen herrscht Funktstille mit der Bohrstation und Jack soll im Auftrag einer Sicherheitsfirma nach dem Rechten schauen.
Bei seiner Ankunft wütet ein Sandsturm. Die Station wirkt verlassen. Die Gebäude sind menschenleer. Chaos in den Räumen und Warnungen an den Wänden lassen nichts Gutes erahnen. Wie ein Phönix aus der Asche taucht die bildhübsche Wissenschaftlerin Dr. Jennie Christianson plötzlich vor Jack auf. In aller Ruhe, unverletzt und auch nicht traumatisiert berichtet sie Jack von den Ereignissen der letzten Tage. Sie ist die einzige Überlebende und sie führt Jack zu den Leichen der Verstorbenen. Jack hat eine Liebesnacht mit Jennie. Bereits in dieser Nacht wird er von Albträumen heimgesucht und hat fortan Schwierigkeiten Realität und Trugbilder auseinander zu halten. Es hat den Anschein, als sei Jennie ein Dämon, der mit Jack sein böses Spiel treibt.
Nach zwei Drittel des Films naht Rettung und man ist geneigt zu fragen, was jetzt noch kommen soll, aber die Scharade ist noch nicht zu Ende und wird mit weiteren Mitspielern fortgesetzt.
Das gezeigte Katz und Maus Spiel bewegt sich auf hohem Niveau und zieht den Protagonisten, wie auch den Zuschauer in seinen Bann. Das Szenario ist asketisch, schafft es aber Atmosphäre zu vermitteln. Das eine oder andere Klischee ließ sich nicht vermeiden, aber im Großen und Ganzen wirkt der Handlungsstrang raffiniert und originell. Regie und Schauspielern ist ein feiner Psycho-Thriller gelungen, der nicht unbedingt in die Horrorschublade gehört.