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Der Regisseur Guido Contini (Daniel Day-Lewis) ist ganz oben angekommen: Er gilt in den 1960er Jahren als bester Filmemacher der Welt, hat dem italienischen Kino zu internationalem Glanz verholfen und wird von den schönsten Frauen der Welt begehrt. Doch gerade, als er mit der Arbeit an seinem mit Spannung erwarteten neuen Film beginnen will, stürzt er plötzlich tief in eine kreative Lebenskrise. Verwirrt, verführt und angeregt von den Frauen in seinem Leben - seiner Ehefrau (Marion Cotillard), seiner Geliebten (Penélope Cruz), einer amerikanischen Mode-Journalistin (Kate Hudson), seiner Kostümdesignerin (Judi Dench), einer Muse (Nicole Kidman), der Verführerin aus seiner Jugend (Stacy Ferguson) und seiner verstorbenen Mutter (Sophia Loren) - ringt er um Inspiration und Rettung.
Die legendäre Bühne 5 in den Cinecittà Studios in Rom wird dabei zum Schauplatz von Guidos wildesten Träumen, Erinnerungen und Begierden - und gebannt wartet sein Publikum darauf, dass er dem Dämonen seiner Fantasie Herr wird und endlich Action ruft.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
"Seite 1...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Nine (DVD)
...wie fange ich diese Seite an?" Eigentlich ist das ein Problem, das nur Autoren kennen. Aber wenn wir Guido Continis(Daniel Day-Lewis) Stimme aus dem Off hören, wissen wir, dass es auch Regisseure erwischen kann. Wir schreiben das Jahr 1965 und der bekannte Regisseur will seinen neuen Film "Italia" an den Start bringen. Im Nacken sitzen ihm dabei sein Produzent Dante und seine letzten beiden Filme, die geflopt sind. In Rom ist alles angerichtet: Schauspielerinnen, Kulissen, ein Heer von Medienvertretern und...und...und. Was allerdings niemand weiß: Guido hat noch keinen einzigen Satz für das Drehbuch zusammen. So macht Guido das, was er am besten kann; er verschwindet. Allerdings nimmt er all seine Probleme mit. Die Geliebte Carla(Penelope Cruz), die nicht ohne Guido leben will. Seine Ehefrau Luisa(Marion Cottilard), die er abgöttisch liebt und dennoch immer wieder enttäuscht. Seine Maskenbildnerin Lili(Judi Dench), die ihn mütterlich umsorgt. Seine Mutter(Sophia Loren), die über allem in Gudios Leben steht. Dazu kommen noch Saraghina(Fergie), Stephanie(Kate Hudson) und Claudia Jenssen(Nicole Kidman), die Guido hin und her reißen zwischen Arbeit, Liebe, Alltag und Schicksal. So verwebt sich Guidos Leben in die Szenen des hektischen Alltags und einer Traumwelt, die er mit Musik und Erinnerungen füllt. In diesem Wirrwarr der Emotionen kommt Guido zu allem, nur nicht zum arbeiten...Angelehnt an Fellinis autobiografischen Film Achteinhalb, hat Rob Marshal sein -Nine- ins Rennen der Broadway-Musical-Verfilmunngen geschickt. Wenn sie mich fragen: -Nine- ist ein ordentlicher Beitrag zur ganz großen Musicalszene der letzten Jahrzehnte. Vielleicht nicht vergleichbar mit Stücken wie -A chorus line- oder -Fame- aber in sich ernsthaft und ambitioniert bis in die Haarspitzen. Maury Yestons Musik geht nicht gleich beim ersten Hören ins Ohr, findet aber ihren Weg in den Kopf des Hörers und überzeugt dort nach und nach. Wie Marshall die Traumsequenzen Guidos in Bilder eingefangen hat, das ist aller Ehren wert. In hervorragend gemachten schwarz-weiß Schnitten, die sich, passend zur Musik in Farbbilder verwandeln visualisiert Marshall die Musik absolut perfekt. Dazu übertüncht er die Produktion gewollt mit einer gewaltigen Patina Italiens, die so vorurteilhaft wie wunderbar ist. Seine Zeitsprünge, mit denen er tief in Guidos Leben eintaucht, sind märchenhaft gelungen. Was die Besetzungsanliste angeht, so konnte Marshall aus dem Vollen schöpfen. Da ist zum einen der begnadete Daniel Day-Lewis. Wie er den genial hilflosen Guido Contini gibt, ist beeindruckend. Dazu kommt der Fluch einer Riege von wunderschönen Frauen. Egal, ob Carla im Hotelzimmer zu Gudio sagt "Ich warte auf dich...und mache schon mal die Beine breit" oder Guido hilfesuchend in die Arme seiner Mutter flieht, Penelope Cruz, Sophia Loren und Co. spielen, tanzen und singen am oberen Level ihres Könnens. -Nine- zeigt dabei, dass ein Großteil der wirklich guten Schauspieler auch gesangstechnisch einiges zu bieten haben. Zudem sind fast alle Tanzszenen hocherotisch angelegt und verfehlen ihre Wirkung beim Zuschauer nicht. Rob Marshall hat vielleicht nicht alles, aber doch eine Menge richtig gemacht. Klar, dass man bei jeder Musicalverfilmung Vergleiche herbeizieht, aber -Nine- braucht diese nicht zu scheuen. Der Film kommt eigenständig und mit jeder Menge Potential daher. Marshalls Filmende ist dabei so bewegend italienisch, wie seine gesamte Kulisse und Anlage des Stoffs. Ich habe mich von -Nine- in jedem Fall sehr gut unterhalten lassen. Den Anblick dieser vielen wunderbaren Frauen habe ich als Zugabe genossen. Wie sagt Lili in einer Filmszene so schön: "Unsere Aufgabe ist es zu unterhalten!" Ja...genau so sieht das aus! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ästhetisch ansprechend mit hochkarätigem Cast,
Von
Rezension bezieht sich auf: Nine [Blu-ray] (Blu-ray)
FILMREZENSION - nicht die BLURAYEs ist sicherlich viel zu bemängeln an diesem Film, wie sollte jedoch ein Film, mag er auch noch so lose auf Fellini basieren, diesem gerecht werden. Daniel Day Lewis spielt gewohnt hervorragend auch wenn sein Gesang bestenfalls mittelmässig ist. Ein Blick auf die Castliste enthüllt im Übrigen einen der grossen Vorzüge des Films: Judy Dench, DDL, Marion Cotillard usw. Die Ästhetik des Films ist dann der zweite grosse Vorzug des Filmes, er ist durchwegs auf hohem Niveau stilisiert. Die gesungenen Lieder sind nach Musicalart einfach gestrickt aber haben doch einen gewissen Charme. Ich halte den Film für sehenswert, wenngleich er kein Meisterwerk ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Leider ein totaler Reinfall ...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Nine (DVD)
Bei der Besetzungsliste ist man schon erstaunt, wenn der Film nicht mehrere Wochen im Kino läuft und eine schwere Marketingkampagne die Leute vor die große Leinwand lockt. Aber egal. Endlich den Film gesehen, gefreut wie ein Schnitzel auf unzählige wirklich großartige Schauspielerinnen und deren Gesangstalent, was z.B. Nicole Kidman ja schon bravurös bei Moulin Rouge unter Beweis gestellt hat und ... dann die herbe Entäuschung:Wild aneinandergereihte, unzusammenhängende Szenen, lieblose Massen-Musical-Musik ohne Herz und Leidenschaft und keinerlei Interaktion zwischen den großen Darstellern, die nämlich alle allein ihre Gesangsszenen haben ... Dazu noch das andauernde Guido-Geschrei (ich glaube, selten wurde ein Name so häufig gerufen, wie in diesem Film!) und der total dämliche, italienische Akzent, der von den ganzen Hollywoodschauspielern als Anstandsleibchen vorneweggetragen wurde. Wahrlich ein schauerlicher Film. Allen Fans von Musical-Filmen kann ich Moulin Rouge wärmstens empfehlen. Dieser Film hat den zweiten Stern lediglich wegen der großartig inszenierten Tanzszene von Fergie und Penelope Cruz verdient. Ansonsten wäre es ein Film für die Tonne! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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