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Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg: Ein Porträt [Gebundene Ausgabe]

Konstanze von Schulthess
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

16. April 2008
Sie ist eine der faszinierendsten Frauenfiguren im deutschen Widerstand. Am 20. Juli 1944 verliert Nina Schenk, Frau des Hitler-Attentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg, alles, was sie liebt. Was war ihre wahre Rolle in der Geschichte? Es ist der 21. Juli 1944 als Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg ihren Kindern eröffnet, dass ihr Vater erschossen wurde. Zu dieser Zeit ist sie schwanger mit Konstanze von Schulthess. Jetzt hat die Tochter das Leben ihrer Mutter nachgezeichnet.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Pendo; Auflage: 8., Aufl. (16. April 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3858426520
  • ISBN-13: 978-3858426529
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 151.373 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Über den Autor

Konstanze von Schulthess ist die jüngste Tochter Nina Schenk Gräfin von Stauffenbergs, der Ehefrau des Hitler-Attentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Konstanze von Schulthess kam 1945 im Gefängnis zur Welt, wo ihre Mutter nach dem Attentat des Ehemannes inhaftiert saß. Die Nachkriegszeit verlebte sie im Kreis ihrer Familie im Haus der Großmutter in Lautlingen und in Bamberg. Nach ihrer Ausbildung als Wochenpflegerin heiratete sie 1967, bekam 4 Kinder und zog nach Zürich, wo sie noch heute mit ihrem Mann lebt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
77 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Leben im Untergang 22. April 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Konstanze von Schulthess
Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg Pendo
ISBN 3858426520
Leben unter Bedrohung in einer Diktatur!
Als Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg am 21. Juli 1944 ihren beiden ältesten Söhnen Berthold und Heimeran erklären musste, dass ihr Vater in der Nacht zuvor erschossen worden war, brach ihre ganze bürgerliche und familiäre Welt zusammen. Nicht nur diese Nachricht, sondern auch die, dass sie ein Kind erwartet, musste vermittelt werden. Das Kind war das fünfte der Familie, eine Tochter, die Anfang 1945 im Gefängnis geboren wurde. Sie ist die Autorin des vorliegenden Lebensbildes ihrer Mutter.
Der Vater, Claus Schenk Graf von Stauffenberg, war der Täter des missglückten Attentats auf Adolf Hitler am 20 Juli 1944.
Die beiden ältesten Söhne waren damals erst 8 und 10 Jahre alt.
Nicht nur die Nachricht vom Tod ihres Mannes bedeutete einen Schock für die Familie. Die Mutter musste die Kinder zusätzlich schützen, in dem sie vorgab, sich auf Seiten Hitlers zu befinden. Der Vater habe sich geirrt, und den Führer habe die Vorsehung gerettet, lügt sie ihnen vor.

Kann man sich heute überhaupt noch ein Bild davon machen, was diese Haltung einer Frau abverlangte?
Mit Spannung liest man über das Leben, das die mutige junge Frau mit zuletzt fünf Kindern zu bewältigen hatte. Zum Todeszeitpunkt ihres Mannes war sie erst 31 Jahre alt.

Ihrem Mann war bewusst gewesen, wie unsicher der Ausgang des geplanten Attentats war. Er hat ihr vieles zugemutet, und sie hat ihn selbstlos unterstützt. Am Ende zählte nicht nur der Erfolg des Attentats, sondern auch die Notwendigkeit, der Welt vor Augen zu führen, dass es einen Widerstand gegen die Hitlerdiktatur gab. Es ging um die Ehrenrettung des Landes, mit der man dem Ausland demonstrieren wollte, dass der Unrechtsstaat keine uneingeschränkte Billigung mehr erfuhr, und eine verantwortliche Elite um das Ansehen in der Welt bangte.

Dramatisch und lebensbedrohlich war die Lage für alle Familienmitglieder nach dem misslungenen Attentat, von denen viele in Sippenhaft genommen wurden, so auch Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg.
Konstanze von Schulthess hat mit Detailwissen über ihre Eltern berichtet. Die Fakten sind bekannt, Mitverschwörer namentlich aufgeführt.
Zu verdanken ist ihr im Besonderen die Innenschau über das Erleben einer Frau, die nicht nur ihre Familie und ihre Kinder auseinander gerissen sah, sondern die Wochen und Monate lang im Ungewissen blieb, ob es überhaupt noch ein Überleben und eine Zukunft für sie und ihre Kinder gab.
Stärke, Mut und innere Überzeugung über den richtigen Weg, den sie gemeinsam mit ihrem Mann gegangen war, und die Zuversicht, dass sie und die Kinder wieder zusammen finden würden, gehörten zu den Tugenden der Gräfin von Stauffenberg!
Obwohl in den Vorkriegszeiten die Frauenemanzipation, wie wir sie heute kennen, noch in weiter Ferne war, hat Nina Schenk schon damals ein aufrechtes und selbst bestimmtes Leben geführt. Ganz selbstverständlich hat sie mit ihrem Mann politische Überzeugungen geteilt und ihm zur Seite gestanden. Die auf sie zukommenden Gefahren hat sie weitsichtig antizipiert. Ihre Ängste blieben verborgen für die Umwelt, denn sie besaß ein hohes Maß an Selbstdisziplin und Selbstkontrolle.
Schulthess beschränkt sich in ihrem Porträt im Wesentlichen auf das Leben ihrer Mutter. Wie sie mit der politischen Tragödie umgegangen ist, und wie sie alle Strapazen der Gefangenschaft und eines Neuanfangs nach dem Kriegsende mit eisernem Willen durch gestanden hat: das beschreibt ihre Tochter nach genauem Studium aller Dokumente und Zeitzeugnisse. Dabei vermeidet sie Heroisierungen.

Die Autorin hat das Bild einer längst vergangenen Epoche mit ihrem Bericht noch einmal heraufbeschworen. Dazu gehören Bilder der weitläufigen Verwandtschaft, die sich in gegenseitiger Hilfsbereitschaft überbot, und deren Zusammenhalt beispielhaft war. Einige gut ausgewählte Fotoserien bieten Einblicke in das Familienleben. So lässt sich der Weg vom jungen Mädchen bis zur alten Frau auch in Bildern nachvollziehen.

Das Buch ist konsequent mit dem Focus auf das Porträt der Mutter konzipiert, die sich im Gestrüpp eines katastrophalen Untergangsszenarios ihren Weg bahnen musste.
Das liebevolle und ehrliche Porträt einer Tochter über ihre außergewöhnliche Mutter Verdient Annerkennung und Hochachtung.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein Stück Zeitgeschichte 5. Mai 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Nachdem im Jahre 2004 der Film Stauffenberg von Jo Maier im Fernsehen ausgestrahlt wurde, fragte ich mich des öfteren - Wie nahm die Familie die Nachricht über das gescheiterete Attentat auf? - Inwieweit war seine Frau in seine Pläne eingeweiht? - Was geschah mit der Witwe, kam auch sie in Haft? - Wie lebte die Familie nach Kriegsende weiter?
Auf alle diese Fragen gab mir nun das Buch von Konstanze von Schulthess Antwort. Sie ist die jüngste Tochter von Stauffenberg, kam in der Haft ihrer Mutter zu Welt und lernte ihren Vater nie kennen. Sie erzählt sehr anschaulich was mit ihrer Familie nach dem 20. Juli geschah. Sie berichtet sehr detailgetreu und mit großem Respekt vor ihrer Mutter, die eine sehr starke Frau war. Konstanze von Schulthess bietet uns mit diesem Buch ein Stück Zeitgeschichte an, wirklich lesenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine bewunderswerte Lebenskraft 28. April 2012
Von Adele
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Von Stauffenberg, eine interessante Familie, daher habe ich mir die Biografie von Nina von Stauffenberg und die neue Biografie ihrer Schwägerin Melitta von Stauffenberg gekauft. Das Buch über Melitta von Stauffenberg, Ein deutsches Leben, geschrieben von Thomas Medicus hat mich enttäuscht. In meiner Rezension zu dem Buch von Thomas Medicus habe ich schon ausführlich dazu Stellung genommen. Im nachhinein muss ich allerdings sagen, dass meine Wertung mit drei Sternen für das Medicus-Buch zu hoch war. Jetzt, nachdem ich das Buch von Konstanze von Schulthess über ihre Mutter Nina von Stauffenberg gelesen habe, und dies mit dem Medicus-Buch vergleiche, merke ich, wie eine wirklich gute Biografie aussehen kann. Konstanze von Schulthess hat für ihr Buch fünf Sterne verdient, für das Medicus-Buch würde ich heute nur noch einen Stern vergeben.
Nach der enttäuschenden Erfahrung mit dem Medicus-Buch, bin ich ziemlich skeptisch auf das Buch von Konstanze von Schulthess zugegangen. Doch schon nach den ersten Seiten war ich begeistert. Nicht nur ihr Art des Schreibstils, sondern auch wie sie die Zusammenhänge dargestellt hat, verdient ein Lob.
Da Konstanze von Schulthess die Tochter von Nina von Stauffenberg ist, hatte ich die Befürchtung, dass sie sich zu euphorisch äussert. Dies ist nicht so. Konstanze von Schulthess hat es verstanden, den Lebensweg ihrer Mutter so zu beschreiben, dass man als Leser mitempfinden kann, was die Frau von Claus von Stauffenberg vor und nach dem 20. Juli durchmachen musste. Anders als beim Medicus-Buch, möchte man das Buch von Konstanze von Schulthess nicht mehr aus der Hand legen. Sie hat den Lebensweg ihrer Mutter Nina von Stauffenberg so lebendig und einfühlsam geschildert, dass man bis zum Schluss gespannt bleibt, wie Nina von Stauffenberg ihr Leben gemeistert hat.
Dank an die Autorin für diese Lese-Erfahrung.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Der Artikel hat mich sehr gefreut und ich bin gut zufrieden , bei...
vDer Artikel hat mich sehr gefreut und ich bin gut zufrieden , bei Bedarf werde ich wieder diesen Artikel bestellen -
Vor 3 Tagen von Hermann Hemkendreis veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Liebevolles Porträt
Zwei Linien vermischen sich in diesem Buch. Zum einen die Frau des Widerstandkämpfers, zum anderen die reiche Gräfin. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Regine Brauer veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Schlecht - auch wenn man es sich kaum zu sagen traut
Wie schon zuvor gesagt, handelt es sich leider um ein ziemlich schlechtes Buch. Für alle, die gerne mehr über die Familie Stauffenberg lernen wollen, gilt natürlich,... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Der Haifisch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Interessant.
Konstanze von Schulthess schreibt eine Biografie über ihre Mutter Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg. Sie ist die Witwe von Claus von Stauffenberg, der am 20. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. April 2011 von Ritja
5.0 von 5 Sternen Schicksal der Familie eines deutschen Helden
Der 20. Juli 1944 war Deutschlands wichtigste und letzte Chance zur Selbstbefreiung von der Nazidiktatur. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. November 2010 von Cats friend Karlheinz
5.0 von 5 Sternen Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg
Das Buch "Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg" ist eine hoch interessante Lektüre. Anders als viele andere Biographen versteht es Frau Konstanze von Schulthess, sehr... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. April 2010 von Moritz
5.0 von 5 Sternen Buch
Das Buch liest sich wunderbar.es zeigt authentisch, was die Fam.Stauffenberg durchgemacht hat und wie sehr sie zusammengehalten haben.Wirklich lesenswert.Renate Claus
Veröffentlicht am 12. März 2010 von Renate Claus
5.0 von 5 Sternen Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg
Das Buch ist spitzenmäßig. ganz mein Geschmack. Schnelle Lieferung, liest sich wunderbar. Renate ClausNina Schenk Gräfin von Stauffenberg: Ein Porträt
Am 17. Oktober 2009 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg
Wer sich für die Geschichte von Frauen im zweiten Weltkrieg interessiert, ist hier gut beraten. Eine informative, lehrreiche und spannende Geschichte einer mutigen Frau.
Veröffentlicht am 4. Oktober 2009 von Regina
2.0 von 5 Sternen schade
Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit den Beteiligten des 20. Juli und habe auch schon eine Menge Biografisches hierzu gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. August 2009 von emubonn
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Stauffenberg und der vorauseilende Gehorsam 1 27.07.2009
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