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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Nette und kurzweilige Unterhaltung für Zwischendurch,
Von
Rezension bezieht sich auf: Nimmermehr: Erzählungen (Taschenbuch)
Christoph Marzi ist mit seiner Buchreihe "Lycidas", "Lilith" und "Lumen" bekannt geworden, die die fantastische Geschichte von Emily Laing erzählt. Diese Romane sind äußerst umfangreich geraten und bieten viel Lesestoff. In "Nimmermehr" widmet er sich einem gänzlich anderen Bereich, nämlich den Kurzgeschichten.Der Autor erzählt von einer Frau, die auf der Suche nach ihrer Vergangenheit ist, der Entstehung des Lebens auf unserer Welt während eines Karaokewettbewerbs, einer Frau, die gleichzeitig eine Katze ist, einem Mann, dem während einer Busfahrt das schleimige Grauen begegnet, einem Rotkäppchen, das mitnichten so harmlos ist, wie wir es aus dem bekannten Märchen kennen, einer ungewöhnlichen Art, sich das Rauchen abzugewöhnen, einer blutsaugenden Kaiserin von Österreich, einem Held im Kaufhaus und vielem mehr. Die einzelnen Geschichten unterscheiden sich sehr stark in ihrer Qualität. Einige wenige sind geheimnisvoll und spannend, andere leider so belanglos, dass man sich fast fragt, ob sie vom gleichen Autor geschrieben wurden. Oft beginnt Christoph Marzi seine Erzählungen auf sehr gelungene Weise. Man möchte gerne wissen wie es ausgeht. Doch die Auflösungen sind zu oft unbefriedigend. Gerade in einer Kurzgeschichte erwartet man ein überraschendes Ende, allerdings gelingt das hier leider nur selten. Etwas störend sind außerdem die immer wieder auftauchenden Anspielungen auf andere Literatur. Einige sind geschickt in die Erzählung verwoben, die meisten wirken jedoch eher plump und vermitteln den Eindruck, als hätte der Autor keine eigenen Ideen gehabt. Die Titel gebende Erzählung "Nimmermehr" weiß dem Leser am meisten zu fesseln. Sie ist mit über einhundert Seiten allerdings deutlich länger als alle anderen Storys des Buches und kaum noch als Kurzgeschichte zu bezeichnen. Marzi hat deutlich mehr Talent dafür, weit auszuholen und Charaktere zu entwickeln, als seine Figuren in kurzen Begebenheiten etwas besonderes erleben zu lassen. "Nimmermehr" handelt von einem Jungen, den es auf eine alte Burg verschlägt. Dort lebt ein Mädchen in seinem Alter, dass ihm viele Geschichten zu dem Gemäuer erzählt. Sie verbergen ein Geheimnis, das überraschend und mystisch zugleich ist. Sehr gelungen ist das Vorwort, in dem der Autor zu jeder Geschichte etwas zu sagen weiß. Sei es etwas zu der Entstehung oder ein Hinweis darauf, für wen er sie geschrieben hat. Man merkt deutlich, dass seine Erzählungen sehr persönlich sind und ihren eigenen Hintergrund haben. Wie wichtig Geschichten sind und was sie für Christoph Marzi selbst bedeuten, hat er nicht nur hier beschrieben, sondern das auch in seine Erzählungen einfließen lassen. Fazit: Man sollte von "Nimmermehr" nicht zu viel erwarten. Der Band bietet eine nette und kurzweilige Unterhaltung für Zwischendurch, ihm fehlt aber die Tiefe. Man vermisst das Besondere, das dafür sorgt, dass man eine Geschichte nicht wieder vergisst. Lediglich "Nimmermehr" selbst sticht hier positiv hervor. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ganz nett, aber leider nicht überzeugend,
Von
Rezension bezieht sich auf: Nimmermehr: Erzählungen (Taschenbuch)
Ich bin ein großer Fan von Christoph Marzis Büchern. In seiner Emily Laing Reihe nimmt er den Leser auf eine phantastische Reise. Die Bücher sind fesselnd und mitreißend.Nun hat er ein Kurzgeschichtenbuch veröffentlicht, zur richtigen Zeit für mich. Die Zeit für einen großen Roman hat man nun mal nicht immer... da bieten sich Kurzgeschichten, die man auch in kürzerer Zeit lesen kann, einfach an. Soweit die Theorie. Doch leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Ja ein Teil der Geschichten zeugen wieder einmal von seiner Phantasie und sind auch gut geschrieben. Ein wenig kurz, natürlich, aber so sind Kurzgeschichten nunmal. Und auf der anderen Seite gibt es Geschichten, die ziehen sich wie zäher Kaugummi, sie kommen nicht in Fahrt und ein wirkliche Spannung, nicht im Sinne von Action sondern von Neugierde, will teilweise einfach nicht aufkommen und so pläscherten die Geschichten nur vor sich hin und reißen einen nicht in den gewohnten Bann, den ich sonst von seinen Büchern kenne und schätze. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nette Geschichten-Sammlung um zwischendurch einfach mal abzuschalten...,
Rezension bezieht sich auf: Nimmermehr: Erzählungen (Taschenbuch)
Nimmermehr ist mein erstes Buch von Christoph Marzi.Insgesamt sind 15 Geschichten darin, die zwischen 6 und 115 Seiten lang sind. Zu jeder Geschichte hat der Autor noch ein winziges "Vorwort" verfasst, in dem er beschreibt wie er zu der Geschichte, bzw. sie zu ihm gekommen ist. Die meisten Geschichten (z.B. Die lügenhafte Liebe der Lady Lynx, Nimmermehr, Briefe vom Abgrund, Sukkubus, Vardoulacha... ) haben mir gut gefallen und mich mitgerissen. Einige hingegen fingen zwar gut an, waren dann am Ende aber eher enttäuschend und belanglos. (Nachtfahrt, Prinzessin Parvati und der Elefantenkopfgott...) Aber bei einer Kurzgeschichtensammlung ist es wohl normal, dass auch die eine oder andere dabei ist die einen nicht so fesselt. Die Atmosphäre in den meisten Geschichten ist wirklich schön dargestellt und man kann richtig darin versinken. Besonders gut gefällt mir Christoph Marzis Schreibstil, der zum Träumen einläd und einen in seinen Bann zieht. Ab und an komme ich nicht am Bücherregal vorbei, ohne das Buch zu nehmen um die eine oder andere Geschichte noch einmal zu erleben Das Buch ist perfekt um sich an einem Regentag damit ins Bett zu kuscheln, eine lange Bahnfahrt damit zu überbrücken oder einfach nur damit auf einer Wiese zu liegen und sich darin fallen zu lassen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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