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Die D700 im Amateurbereich - Uneingeschränkt empfehlenswert, 19. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Nikon D700 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live View, Vollformatsensor) Kit inkl. Multifunktions-Batterie MB-D10 (Elektronik)
Nach dem Umstieg von meiner "alten", immer zuverlässigen D70S auf die D700 bin ich von dieser Kamera vollauf begeistert.
Ich bin ambitionierter Amateurfotograf und wollte mir einmal ein semi-professionelles Gehäuse leisten.
Meine Gründe für den Kauf der D700 waren:
- FX-Vollformat Chip (Verwenden von bestehenden Objektiven ohne Brennweitenverlängerung)
- DX Objektive (mit geringerer Bildauflösung 2784x1848) verwendbar
- Preis- / Leistungsverhältnis
- intuitive Bedienbarkeit (Alle wichtigen Einstellungen - Belichtungsmessung, AF Messfelder - über eigene Taster, Einstellräder bzw. Schalter)
- robustes Gehäuse (aus einer Magensiumlegierung)
- Mitgelieferter Batteriegriff für AA Zellen im Speed Kit
- CF- Kartenslot (in dieser Kameraklasse Standard)
Nach den ersten Aufnahmen begeistern mich vorallem diese Features:
- Aufnahmerate 5 bzw. 8 (mit Batteriegriff) Bilder /s
- helles, gut ablesbares Display
- D-Lighting Funktion bearbeitet wirkungsvoll Bilder mit grossen Helligkeitsunterschieden schon bei der Aufnahme
- "künstlicher" Horizont zum Ausrichten des Bildfeldes
- sehr zuverlässiger Autofokus über 51 Messfelder
- effiziente Navigation bei der Bildanzeige
- Menühilfe, die bei jeder Einstellmöglichkeit einen kurzen Erläuterungstext anzeigt
- und natürlich die brilliante Bildqualität!
Weiters ist mir aufgefallen:
Leider sind die Akkus meiner D70s nicht verwendbar, da der mitgelieferte EN-EL3e Akku über drei anstatt zwei Kontakte verfügt und sie sich trotz gleicher Produktbezeichnung, Spannung und Abmessungen nicht in dén Schacht der D700 einlegen lassen.
Der Live View Modus ermöglicht mir nun auch die Monitoranzeige analog der Funktionalität von Kompaktkameras. Die Verwendung hält sich allerdings sehr in Grenzen, da ich die Bildkomposition lieber über den Sucher festlege.
Die bei vielen SLRs angepriesene HD-Moviefunktion fehlt der D700. Ich habe sie bisher allerdings nicht vermisst, zumal hier auch oft mit Einschränkungen bei Autofokus und vorallem dem Ton zu rechnen ist. In diesem Bereich ist die Anschaffung eines HD- Camcorders sicher billiger und effizienter.
Das Gehäusegewicht von 840g ohne Akku gibt einem das Gehfühl ein nahezu unzerstörbares Gerät in Händen zu halten. Für die Urlaubsfotografie ist es daher nur für Personen geeignet, denen es nichts ausmacht mehrere kg Ausrüstung im Rucksack mit sich herumzuschleppen.
Mein Standardobjektiv ist das nun wieder unter normalen Brennweitenbedingungen verwendbare Nikon 28-105mm 1:3,5-4,5D (mit Makro). Die Kamera verfügt über einen breiten ISO Empfindlichkeitsbereich (bis 25.600), der auch unter schwierigen Lichtbedingungen, scharfe und rauscharme Aufnahmen ermöglicht. Mir sind damit auch ohne Stativ und Bildstabilisator eindrucksvolle Abendlicht- und Nachtaufnahmen gelungen.
Zusätzlich ergänzen das 20mm 1:2,8, ein 50mm 1:1,8 und ein 70-300mm (mit Makro) die Ausrüstung mit der D700. Mit diesem oder einem vergleichbaren Objektivportfolio ist man auf fast alle Aufnahmesituationen gut vorbereitet.
Die Erklärung der vielen anderen Konfigurationsmöglichkeiten würde den Rahmen der Rezension sprengen. Es lässt sich aber einfach mit den Worten "alles ist möglich" beschreiben. Alle Aufnahmeeinstellungen lassen sich natürlich auch in Konfigurationsprofilen zur späteren Verwendung abspeichern.
Fazit:
Die D700 ist eine Kamera, die meine Erwartungen, die aus dem Bereich der Hobbyfotografie stammen, mehr als erfüllt. Die Bildqualität des FX-Sensors und vorallem die klare Benutzerführung ergeben nach meiner Einschätzung eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für dieses Gerät. Wer lediglich über DX Objektive verfügt oder eine generelle Neuanschaffung im SLR-Hobbybereich überlegt ist mit der wesentlich günstigeren D300s sicher auch gut beraten. Sie verfügt über einen SD und CF Kartenslot sowie über die manchmal sicher auch ganz nette Moviefunktion.
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73 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Top Zweit-Cam zur D3, 9. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Nikon D700 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live View, Vollformatsensor) Kit inkl. Multifunktions-Batterie MB-D10 (Elektronik)
Das ist eine Rezession für D3-Besitzer.
Als ich vor über einem Jahr die D3 kaufte wußte ich noch nicht, daß es so schnell eine D700 geben würde. Für die D3 hätte ich mir heute locker zwei D700 speed kit kaufen können. Schluß mit dem Gejammer. :-) Die D3 ist eine fantastische Kamera und gilt nicht ohne Grund als die weltweit beste DSLR. Die D700 steht ihr in nichts (Bildqualität) nach.
Unterschiede und was mir noch so auffiel zur D3
- die äußere Form, mit speed kit etwas höheres Gehäuse
- die etwas geringere Geschwindkeit, bei einer Zweitcam nicht entscheidend. AF schnell genug - konnte noch keinen Unteschied feststellen.
- das äußere Bedienkonzept, schon der D3 weitgehend angepaßt, so daß man sich als D3 Besitzer schnell damit anfreunden kann. So kann ich die Basisfunktionen der Kamera wie bei der D3 gewohnt mit den gleichen Handgriffen bedienen ohne die Cam vom Auge zu nehmen. Auch mit programmierbarer Funktions- und Abblendtaste.
- Das Display ist genauso gut wie bei der D3 und hat sogar einen Schutzschild.
- der Hebel für die AF-Einstellung ist zwar auch links, aber die Reihenfolge der AF-Modi ist umgekehrt (wer denkt sich so etwas aus?), statt M-S-C eben C-S-M.
- Als D3-User wird man auch mit der Menüführung auf Anhieb zurecht kommen. Innerhalb weniger Minuten habe ich die D700 auf meinen D3-Standard konfiguriert. Einen Blick ins Handbuch habe ich nur gewagt, um zu sehen ob alle Seiten mitgeliefert wurden. :-)
- sehr angenehme empfinde ich das Einblenden der Gitterlinien in den Sucher. Für die D3 benötigt man eine optionale Einstellscheibe.
- der Sucher ist etwas kleiner. Aber bitte, es ist doch nur eine Zweitcam. :-)
- Der speed kit ist nur zu empfehlen. Mit dem Akku EN-EL4a und dem optinalen Batteriehalter BL-3 geht die D700 fast so schnell wie eine D3. Damit ist auch das Akku-handling für den Profi durchgängig. Jede Cam hat einen EN-EL4a und einen Akku in Reserve. Damit kommt man lange über den Foto-Tag! Diese Akkus sind extraklasse. Selbst auf Hochzeiten u. a. großen Events ist ein Akkuwechsel sehr selten, wenn man mit geladenen Akkus loslegt (über 5000 JEPGs oder über 3000 RAWs) .
Fazit:
Wer eine D3 hat und die Anschaffung einer Zweitcam plant muß sich aktuell zwischen den Modellen D3X, D300 und D700 entscheiden. Die D3X nehme ich mal aus. 24 Megapixel sind Dateien (50MB!) nicht gerade handlich und für die meisten Shoots nicht zwingend erforderlich. Es ist eben eher eine Studio-Cam mit Mittelformat-Ambitionen.
Also - so ging es mir - muß man sich zwischen einer D300 und D700 entscheiden. Nach langen Überlegungen habe ich mich für die D700 entschieden. Zwar wird mir die zunächst präferierte "Brennweitenverlängerung" mit 1,5 im Telebereich (Naturfotografie) fehlen. Aber die optimal nutzbaren hohen ISO-Bereiche bis 6400, und das Vollformat wiegen diesen Nachteil auf. Bei wichtigen Events kann ich mit quasi zwei identischen Kameras, aber unterschiedlichen Optiken schnell reagieren und so die sonst lästigen Objetivwechsel vermeiden. Kollegen die bereits eine D300 als Zweicam hatten sind mittlerweile auch auf die D700 umgestiegen.
Für den Aufsteiger (von D40 bis D200/300 kommend):
Ganz klar: Daumen nach oben = Kaufbefehl, wenn Geld vorhanden ist. Wer mit dem Vollformat (traumhaft!) liebäugelt kommt an der D700 nicht vorbei. Übrigens, die DX-Optiken sind weiter einsetzbar. Allerdings dann nur mit 5,2 Megapixel.
P.S.: 12.2.2011
Nun arbeite ich bereits fast zwei Jahre mit der D700 neben meiner D3. Beide sind absolut zuverlässige Arbeitspferde, die ich nie missen möchte. Bisher habe ich bei der D3 seit März 2008 knapp 160.000 Auslösungen ohne Fehl und Tadel geschafft. Bei der D700 sind es "nur" 58.000. Welche Probleme gab es:
Bei der D700 keine, die mir jetzt einfallen müßten. Die D3 hat ab und zu sehr einzelne "Hotpixel", aber das kommt sehr, sehr selten vor. auch zickte hier einmal das Display. Allerdings reaprierte sich das selbst. :-) Jetzt läuft es wieder wie gewohnt.
Das Battery-Pack mit dem großen Akku (aus D3) ist absolut empfehlenswert. Die Kapazität ist einmalig (oft 3000-5000 Fotos am Stück , alles RAW, wie bei D3).
Die D700 empfehle ich jedem, der mit dem Nikon FX-Format fotografieren will. Die D3 kann gegenüber der D700 alles noch ein bißchen besser. Das gilt vor allem für das Handling und die Bedienung. Subjektiv meine ich auch, daß die D3 etwas schneller ist als die D700 (nicht auf die Bildrate bezogen). Nachgemessen habe ich jedoch gar nichts.
Damals schrieb ich zum fehlenden Cropfaktor, der nicht so wichtig sei. Nun, jetzt fast nach 2 Jahren sehnte ich mich immer wieder nach etwas mehr Brennweite. Da auch ein 2.8/300 nicht ausreichte, selbst mit TC20EIII mußte die neue D7000 her, um den Telebereich zu erweitern. Es hat sich gelohnt. Die Rezension habe ich zwar hier geschrieben, ist aber irgendwo im Amazon-Nirwana untergegangen.
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
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absolut farbecht, 2. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Nikon D700 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live View, Vollformatsensor) Kit inkl. Multifunktions-Batterie MB-D10 (Elektronik)
Ich fotografiere seit etwa 2 Jahren mit DSLR, und besitze die D700 seit 2 Monaten.
Davor hatte ich eine von einem Hersteller mit 6 Buchstaben und großem P am Anfang.
Absolut kein Vergleich. Die D700 liefert vor allem eines: farbechte Bilder. Am Tage sowieso aber auch indoor bei schlechten Lichtverhältnissen und mit Kunstlicht.
Die Farben stimmen praktisch immer. Ich hatte vor dem Kauf auch eine D90 ausgeliehen aber auch hier kein Vergleich. Vor allem die Farbechtheit der D700 schlägt die D90 ganz klar.
Wer sich die D700 kauft tut dies vor allem wegen dem Vollformat und der damit verbundenen Lichtempflindlichkeit. Ich empfinde Fotos mit 3200 ISO aufgenommen dann noch rauschfrei wenn das Motiv nicht zu viele dunkle Anteile enthält. Bei sehr vielen dunklen Anteilen würde ich für mich die Grenze bei 2000 ISO sehen. So, und in Kombination mit einem lichtstarken Objektiv (1,4 50mm) sind dann schon Wohnzimmeraufnahmen sehr gut machbar. Vielleicht kein Posterabzug aber " normale Größe" absolut super.
Über die Features brauche ich nichts schreiben, das steht alles irgendwo schon im Netz. Meine Erfahrung beim Handling: da ich von einer Einsteiger DSLR komme ist es nicht immer leicht alle Parameter schnell so zu einzustellen wie man es für die jeweilige Situation haben möchte (man muss sich auch erstmal überlegen was man überhaupt für Einstellungen möchte: Blende, Zeit, kontinuierlicher Fokus, Spotmessung, Matrixmessung, leichte Belichtungskorrektur da das Motiv einen hellen oder dunkleren Tonwert hat, etc. Praktisch hier: alle Individualeinstellungen können auf die Speicherkarte geschrieben werden und bei Bedarf "geholt" werden.
Für relative Beginner empfehle ich Literatur oder einen Fotokurs o.ä. um die Kamera kennenzulernen. Ich würde mich schon durchaus technikaffin bezeichnen, aber die Kamera wird mich noch Monate mehr oder weniger stark beschäftigen um sie wirklich in allen Situationen kennenzulernen - aber das empfinde ich auch als sehr befriedigend und als Kennzeichen für wirklich intelligente Technik und nicht diese "die Kamera macht schon alles für mich" - Mentalität wie sie im Digicam Zeitalter aufgekommen ist.
Die D700 ist ein Werkzeug, das der Fotograf beherrschen muss, aber dann entstehen auch wirklich fantastische, plastische und farbechte Bilder. Zur D700 gehören auch die entsprechend hochqualitativen Objektive, sonst macht die Anschaffung der Kamera eigentlich keinen wirklichen Sinn. Ich habe mir das Nikkor 24-70mm, 2.8 und das 105 mm, 2.8 micro gekauft. Damit macht das fotografieren richtig, aber auch wirklich richtig viel spaß.
Gibt es auch negatives? Bisher ist mir nichts aufgefallen, sicher könnte man jetzt hier Anleihen an die D3 nehmen und irgendwas vermissen, aber im Grunde ist die D700 eine ausgereifte Kamera mit allen Features die man für wirklich tolle Bildgestaltung benötigt (Videofunktion wird ohnehin kein ernsthafter Fotograf vermissen - da kauf ich mir lieber einen HD Camcorder für 700 Euro der alles viel besser kann...).
Alles in allem eine klare Kaufempfehlung!
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