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Nikon D7000 SLR-Digitalkamera (16 Megapixel, 39 AF-Punkte, LiveView, Full-HD-Video) Kit inkl. AF-S DX 18-200 VR II
 
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Nikon D7000 SLR-Digitalkamera (16 Megapixel, 39 AF-Punkte, LiveView, Full-HD-Video) Kit inkl. AF-S DX 18-200 VR II

von Nikon
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Produktmerkmale

  • 16,2 Megapixel (effektiv)
  • CMOS-Sensor 23,6 x 15,6 mm, DX-Format (Crop-Faktor: 1,5)
  • TTL-Phasenerkennung mit Autofokus-Sensormodul, 39 Fokusmessfelder (davon 9 Kreuzsensoren)
  • 7,7 cm (3 Zoll) Bildschirm mit ca. 921.000 Bildpunkten
  • Lieferumfang: Kamera, AF-S DX 18-200 VR II Objektiv, Akku, Schnellladegerät, Trageriemen, Audio-/Videokabel, USB-Kabel, Monitorabdeckung, Gehäusedeckel, Blitzschubabdeckung, Gummi-Augenmuschel, Okularabdeckung, CD-Rom (mit "ViewNX2")

Produktinformation

Technische Details D7000 [PDF]
  • Artikelgewicht: 780 g
  • Produktgewicht inkl. Verpackung: 3,1 Kg
  • Modellnummer: VBA290K002
  • ASIN: B00437RKH2
  • Im Angebot von Amazon.de seit: 1. Juli 2007
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (71 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.255 in Kamera & Foto (Siehe Top 100 in Kamera & Foto)

Auszeichnungen

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung




Die D7000, die eine Fülle von Hochleistungstechnologien in einem überraschend kompakten Gehäuse vereint, markiert den Beginn einer neuen Ära, was die kreative Flexibilität angeht. Die robuste Kamera ist der ideale Begleiter für unterwegs, um in allen erdenklichen Aufnahmesituationen großartige Aufnahmen zu ermöglichen. Sie besitzt eine Reihe beeindruckender Funktionen und Eigenschaften für kreative Fotografen, die ihre Möglichkeiten verbessern möchten. Wenn Fotografieren Ihre große Leidenschaft ist, ist diese digitale Spiegelreflexkamera genau die richtige für Sie.

Dank einer Reihe neuer Funktionen, wie dem neu entwickelten CMOS-Bildsensor im Nikon-DX-Format mit 16,2 Megapixel effektiver Auflösung oder der neuen Bildverarbeitungs-Engine EXPEED 2, bietet die D7000 allerhöchste Bildqualität. Dabei sorgt EXPEED 2 zudem für eine besonders schnelle Signalverarbeitung. Darüber hinaus ermöglicht die höhere ISO-Empfindlichkeit der D7000 (ISO 100 bis 6.400, erweiterbar auf bis zu ISO 25.600) auch ohne den Einsatz eines Blitzgeräts außergewöhnliche Detailschärfe mit minimalem Rauschen bei der Aufnahme von sich schnell bewegenden Motiven unter schlechten Lichtverhältnissen.

D-Movie in Full-HD-Qualität mit AF-F-Modus

Die D7000 ist mit einer speziellen Taste für Filmaufzeichnung ausgestattet, über die Sie schnell und einfach Filmsequenzen in Full-HD-Qualität (1.080p) aufzeichnen können. Im AF-F-Modus stellt die Kamera während der gesamten Filmaufzeichnung auf das Motiv scharf. Die Aufnahme erfolgt im MPEG4-Format mit AVC/H.264-Komprimierung. Die D7000 verfügt außerdem über eine Stereomikrofon-Anschlussbuchse für höchste Klangqualität. Dies bedeutet optimale Bildqualität und Benutzerfreundlichkeit bei Verwendung der D-Movie-Funktion.

Die integrierten Filmbearbeitungsfunktionen der D7000 bieten Ihnen sogar die Möglichkeit, Ihre Filmsequenzen zu kürzen und einzelne Standbilder aus der Filmsequenz als Fotos zu speichern. Ein Computer ist hierfür nicht erforderlich und Sie können Ihre Filme schnell und einfach direkt auf Ihrer Kamera bearbeiten und wiedergeben.


Herausragende Zuverlässigkeit

Die D7000 ist mit einem hellen Glas-Pentaprismensucher mit einer Bildfeldabdeckung von ca. 100 % und ca. 0,94-facher Vergrößerung ausgestattet, der bei jedem Motiv beste Sicht und eine präzise Fokussierung sicherstellt. Der Verschluss bietet eine kürzeste Belichtungszeit von 1/8000 s und ist auf 150.000 Auslösungen ausgelegt. Darüber hinaus ist die Kamera mit oberen und hinteren Abdeckungen aus Magnesiumlegierung sowie einer strapazierfähigen Versiegelung gegen das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit selbst für die härtesten Einsatzbedingungen gewappnet.

Auch in puncto Datenspeicherung beweist die D7000 höchste Zuverlässigkeit. Das Doppel-Speicherkartenfach bietet zusätzlichen Speicherplatz und ermöglicht Ihnen alle Freiheiten bei der Verwaltung Ihrer Bilder und Videos. So können Sie im Moment der Aufnahme Sicherungskopien anlegen, verschiedene Formate getrennt speichern oder sich einfach Kapazitäten frei halten.

Optimierte Leistung

Das neu entwickelte AF-System der D7000 mit 39 Fokusmessfeldern, davon 9 Kreuzsensoren in der Mitte, ermöglicht eine gestochen scharfe Fokussierung - unabhängig von der Position des Hauptmotivs im Bildfeld. Dank Nikons neuem 2.016-Pixel-RGB-Messsensor, der die Effektivität des Motiverkennungssystems steigert und Highspeed-Serienaufnahmen mit bis zu 6 Bildern/s erlaubt, erzielen Sie jederzeit unglaublich präzise, hochwertige Ergebnisse.

Um möglichst lange von dieser beeindruckenden Leistungsfähigkeit profitieren zu können, ist für die D7000 außerdem ein spezieller Multifunktionshandgriff MB-D11 erhältlich (optionales Zubehör), der das nahtlose Umschalten der Stromversorgung mit dem kamerainternen Akku sowie Aufnahmen im Hochformat ermöglicht. Zudem trägt er zur zusätzlichen Stabilisierung des Kameragehäuses bei Aufnahmen mit einem Teleobjektiv bei.

Alle Funktionen im Überblick
  • Der neue CMOS-Bildsensor im DX-Format mit 16,2 Megapixel liefert Ihnen naturgetreue Bilder in lebendigen Farben mit minimalem Rauschen und sanften Farbübergängen. Mit integrierter Sensorreinigung.
  • Hohe ISO-Empfindlichkeit (ISO 100 bis 6.400) manuell erweiterbar auf bis zu ISO 25.600 über die Einstellung »HI (Stufe 2)«. Ermöglicht kürzere Belichtungszeiten und trägt so zu detailreichen Bildern mit minimalem Bildrauschen von sich schnell bewegenden Motiven oder bei schwacher Beleuchtung bei. Verfügt über ISO-Automatik.
  • Die neue Bildverarbeitungs-Engine EXPEED 2 optimiert alle Technologien der Kamera und sorgt so für maximale Leistung und höchste Bildqualität, und das bei minimalen Stromverbrauch.
  • Solide Konstruktion: Oberes und hinteres Gehäuseteil aus einer leichten, robusten Magnesiumlegierung; aufwendige Abdichtung gegen Feuchtigkeit und Staub.
  • Sucher mit 100% Bildfeldabdeckung und 0,94-facher Vergrößerung für eine präzise Motivkontrolle.
  • Solides, auf 150.000 Auslösungen getestetes Verschlusssystem. Präzise Verschlusssteuerung und höchste Zuverlässigkeit mit einer kürzesten Belichtungszeit von bis zu 1/8.000 s und einer Blitzsynchronzeit von bis zu 1/250 s.
  • Doppel-SD-Speicherkartenfach: Für mehr Flexibilität beim Fotografieren. Nutzen Sie die zweite Karte als Reserve, zur Sicherungskopie oder zur getrennten Aufzeichnung von JPEG- und NEF-Dateien. Freie Kartenfachwahl für die Aufzeichnung von Filmen.
  • Neues ultraflexibles Autofokussystem mit 39 Messfeldern mit 9 Kreuzsensoren im mittleren Bereich. Für eine reaktionsschnelle und präzise Abdeckung fast des gesamten Bildfelds. Vier Modi für die Messfeldsteuerung wie etwa »3D-Tracking« liefern in jeder Situation scharfe Ergebnisse – egal ob sich Ihr Motiv außerhalb der Bildmitte befindet, sich schnell oder sogar völlig unvorhersehbar bewegt.
  • Der 2.016-Pixel-RGB-Messsensor liefert präzise Daten, die neben einer zuverlässigen Belichtungssteuerung schon vor dem Auslösen für eine sichere Motiverkennung, die AF-Messfeldsteuerung und den Weißabgleich genutzt werden.
  • Serienaufnahmen mit 6 Bildern/s halten das Geschehen auch bei sich schnell bewegenden Motiven fest.
  • Leise Auslösung: spezieller Auslösemodus mit deutlich verringertem Geräusch durch verlangsamte Spiegelbewegung.
  • Schnelle Reaktionszeit: Eine nahezu sofortige Aufnahmebereitschaft und eine Auslöseverzögerung von nur 0,052 s.
  • D-Movie – Full-HD-Filmsequenzen (1.920 x 1.080): Mithilfe einer speziellen Aufnahmetaste können Sie sofort fantastische HD-Filmsequenzen aufzeichnen. Im AF-F-Modus fokussiert die Kamera während der Aufzeichnung fortlaufend auf das Motiv, und die Kamera unterstützt die Verwendung eines externen Mikrofons, sodass Sie Ihre Filme mit Stereoton in hoher Qualität aufnehmen können. Eine einfache Bearbeitung von Filmen inklusive Einzelbildextraktion im JPEG-Format ist direkt in der Kamera ohne Computer möglich.
  • Großer hochauflösender 7,5-cm-LCD-Monitor (3 Zoll) mit 921.000 Bildpunkten und gehärtetem Glas für komfortablen Blick auf die Kameraeinstellungen sowie zur bequemen Kontrolle und Bearbeitung Ihrer Fotos und Filmsequenzen.
  • 48 Individualfunktionen mit ca. 100 Einstellungen.
  • 17 Bereiche für vielfältige Bildbearbeitung, schnell und direkt über die Kamera.
  • Active D-Lighting zur verbesserten Darstellung kontrastreicher Motive.
  • Auto-Verzeichniskorrektur: korrigiert bei der Aufnahme automatisch Verzeichnungen im Randbereich des Bildes (mit kompatiblen Objektiven).

Produktbeschreibungen

NIKON D7000 16,2MPixKit AF-SDX18-200VRII

Die D7000, die eine Fülle von Hochleistungstechnologien in einem überraschend kompakten Gehäuse vereint, markiert den Beginn einer neuen Ära, was die kreative Flexibilität angeht. Die robuste Kamera ist der ideale Begleiter für unterwegs, um in allen erdenklichen Aufnahmesituationen großartige Aufnahmen zu ermöglichen. Sie besitzt eine Reihe beeindruckender Funktionen und Eigenschaften für kreative Fotografen, die ihre Möglichkeiten verbessern möchten. Wenn Fotografieren Ihre große Leidenschaft ist, ist diese digitale Spiegelreflexkamera genau die richtige für Sie.


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932 von 953 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von H. Hellwig TOP 50 REZENSENT
Stil:Gehäuse ohne Objektiv|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe die D7000 gekauft, weil sie gegenüber meiner D200 laut Beschreibung und Bewertungen im Internet endlich einen Generationswechsel darstellt. Die vorherigen Modelle waren mir alle noch zu nah an der D200, als daß sich ein Umstieg gelohnt hätte.
Ist es jetzt tatsächlich der erhoffte Generationswechsel?
Ja, er ist es.

Die Features, die gegenüber der D200 völlig neu sind, mag jeder selbst bewerten: HD-Video-Aufnahme (dafür habe ich eine gute Videocam), ausgefeilte Bildbearbeitung in der Camera (brauche ich nicht - ich fotografiere RAW und mache den Rest mit Lightroom), Sensorreinigung (die habe ich tatsächlich schon vermisst), Akkulaufzeit (ist wirklich erheblich länger, aber es gibt momentan aber keine no-names für die D7000), die Motivprogramme (die werde ich für simple Familienfotos zu schätzen wissen, glaube ich), die zwei Custom-Settings (endlich eine praktikable Speichermöglichkeit für Camera-Einstellungen, so wie sie die Minolta 7D schon vor 8 Jahren hatte!!!), u.s.w.

Was ich sofort und ausführlich getestet habe: Bildqualität/Auflösung und ISO-Verhalten.

Bildqualität/Auflösung:
definitv ein deutlicher Fortschritt. Vergleichsaufnahmen zeigen einen spürbaren Schritt zwischen 10MP und 16MP. Die D7000 hat eine ähnliche Bildqualität die D200 (Schärfe, Kontrast ...) - aber eben mit 16MP statt 10MP. Das merkt man. Ausschnittvergrößerungen, auf die selbe Größe hochgerechnet, sprechen eine deutliche Sprache.

ISO-Verhalten:
das hat mich am meisten beeindruckt: bis ISO800 für meine Bedürfnisse absolut o.k., bis 1600 gut brauchbar. Bei der D200 habe ich nur bis ISO 200 benutzt - alles andere war mir zu grieselig. Die D7000 läßt sich bedenkenlos bis ISO400, fast ohne Bedenken bis ISO 800 nutzen. Das bringt viel. siehe auch nächster Punkt.

Objektive/Verwacklung:
die D7000 bringt mich allerdings dazu, mein Objektivportfolio zu überarbeiten. Den Sensor der D7000 nutzt man nur aus, wenn man die entsprechenden Linsen anschraubt. Es hat sich bei meinen Tests recht schnell herausgestellt, daß einige meiner Objektive mit der Auflösung nicht mehr mithalten können. Wenn man eher zweitklassige Objektive besitzt, sollte man das in die Rechnung miteinbeziehen... Ich werde einige aussortieren, und einige neu kaufen. Das gute alte 18-200VR hat sich übrigens sehr gut geschlagen. Das behalte ich auf jeden Fall.
Verwacklung: auch geringe Verwacklung macht dem Auflösungsgewinn den sofortigen Garaus. VR-Objektive sind gut, und die ISO-Stärke der D7000 sollte man ggf. nutzen, um Freihand-Aufnahmen bei nicht optimalen Verhältnissen zu machen.

Weiterer Aspekt:
die D7000 ist kompakter und erheblich leichter als die D200 - obwohl sie besser ist. Schön. Ausser für die, die eine große & schwere 'rumschleppen, um Eindruck zu schinden.

Alles in allem:
Ich behalte die D7000. Und investiere in neue Objektive. Ich bin allerdings auch ein Perfektionist, der Fotos nicht nur für's Album, sondern auch für Agenturen und die Firma schiesst. Wer nur Fotoalben macht, kann getrost bei 10MP bleiben. Wer höhere, semiprofessionelle Ansprüche stellt, aber mit der gleichen Cam auch privat fotografiert, für den ist die D7000 m.E. eine sehr gute Wahl.

update zur Videofunktion:
jetzt habe ich die Videoeigenschaften doch mal getestet:
die Bildqualität ist o.k., der Autofokus irrt nur manchmal im Nirwana. Am besten ist es noch im Weitwinkelbereich, da macht es nichts aus. Oder den Autofokus ganz abschalten, und ggf. manuell fokussieren. Nicht vom Weitwinkel in den Telebereich zoomen - dann wird's immer unscharf.
Den VR beim Objektiv unbedingt abschalten! Der knistert ins Mikrophon - das stört sehr! Oder, wenn VR wichtig ist, ein externes Mikro verwenden, aber das nicht auf den Blitzschuh setzen - da knistert es nur etwas leiser. Ohne VR hat man natürlich ein Problem - es wackelt.
Wie gedacht: die Videofunktion ist für meine Bedürfnisse nur eine Notlösung, wenn mal gar keine Videocam zur Verfügung steht. Dann aber auf's Stativ und VR abschalten.
Was durchaus Sinn und Spaß macht, ist Video mit Extremweitwinkel: das haben die meisten Videocameras nicht - und die Defizite kommen nicht zum tragen (AF und VR braucht man nicht).

P.S. wenn Sie diese Bewertung als hilfreich empfunden haben: ich freue mich sehr über jeden Klick auf den "ja"-button - es ist schön wenn man merkt, daß es nützlich ist, hier eine Rezension zu erstellen.
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569 von 585 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ein starkes Stück 4. Dezember 2010
Von Llewellyn709 TOP 100 REZENSENT
Stil:Kit inkl. AF-S DX 18-105 VR|Von Amazon bestätigter Kauf
[Rezension geupdatet 09/2011]

Nachdem ich fast 30 Jahre analog fotografiert und mich lange den digitalen DSLR's verweigert hatte, gönnte ich mir dann vor einiger Zeit doch eine D5000. Zuvor gab es noch etliche Experimente mit digitalen Kompakt- und Bridgekameras, die aber nur kurzfristig befriedigen konnten. Auch die D5000 erwies sich letztendlich eher als Appetitanreger, denn ich stieß bald an ihre Grenzen. Zwar war die Bildqualität auf D90 Niveau und somit sehr gut, aber sie hatte lediglich ein einzelnes Einstellrad und bot für meinen Geschmack einfach zu wenig Direktzugriffstasten. Flüssige Bedienung geht anders, ich krame nicht gerne in Menüs herum. Also besorgte ich mir die D7000, sobald die ersten Exemplare verfügbar waren. Sie ist zwar kein Schnäppchen, aber bietet solide Gegenleistung fürs Geld. Mittlerweile, ein dreiviertel Jahr später, sogar noch mehr Gegenleistung, denn der Preis ist seit dem Erscheinungstermin um ca. 200¤ gesunken.

Hier zunächst die objektiven Unterschiede, die mir im Vergleich zur D5000 auffallen (vieles davon gilt auch für die D90):

- neu entwickelter 16 MP-Sensor
- U1 und U2 Usermodes
- Gehäuserück- und Oberseite aus Magnesiumlegierung
- Environmental Seal (Versiegelung gegen Staub, hohe Luftfeuchtigkeit, Spritzwasser)
- RAW-Aufnahmen mit 14bit statt 12bit möglich (mehr Farbtiefe und Dynamik)
- 6fps Serienbildgeschwindigkeit (variierbar)
- AF mit 39 Sensoren (9 Kreuzsensoren)
- 100% Sucher-Bildfeldabdeckung
- schnellerer Bildprozessor (Expeed 2)
- Belichtung bis 1/8000sec (statt 1/4000sec)
- hochauflösendes Display (kein Klappdisplay) mit 921k Pixel
- Verschluss für mindestens 150.000 Auslösungen ausgelegt
- viele Direktzugriff-Tasten, kombinierbar mit beiden Einstellrädern
- hohe Konfigurierbarkeit, wesentlich mehr änderbar als bei D5000
- Abblendtaste zur Tiefenschärfekontrolle (auch als 2. Fn-Taste konfigurierbar)
- Doppel-SDHC-Speicherkartenfach (konfigurierbar)
- für Bilder ist wahlweise Auslöse- oder Schärfepriorirät einstellbar (hat D5000 nicht)
- Full-HD-Video (1.920*1.080) incl. Autofokus während der Aufnahme
- externes Stereo-Mikrofon anschließbar
- virtueller Horizont (elektronische Wasserwaage) zuschaltbar
- minimal größer als die D5000, aber deutlich schwerer (ca. 780g mit Akku)

Haptik:
Die D7000 liegt wesentlich besser in der Hand als die D5000 und fühlt sich wertiger an. Lassen Sie sich nicht von den "offiziellen" Abmessungen (132*105*77 vs. 127*104*80 mm) täuschen: Aufgrund etwas anderer Proportionen ist der Griff der D7000 nicht die suggerierten 1mm, sondern tatsächlich ca. 1cm höher. Wer kleine Hände hat, den wirds kaum interessieren - alle anderen haben jedoch endlich mehr Platz für den kleinen Finger. Das betrifft allerdings nur die Aufrüster von D3000/D3100/D5000 oder älteren Low-End-Modellen, denn der Unterschied zur D90 ist gering und im Vergleich zur D300s schneidet sie hier schlechter ab, diese liegt deutlich "fülliger" in der Hand.

high ISO:
Bemerkenswert. Es stimmt tatsächlich, auch wenn vereinzelt Gerüchte oder gar Tests existieren, die das Gegenteil behaupten. Der beliebteste Begriff, mit dem hier hantiert wird, nennt sich "Texturverlust" und besagt, vereinfacht ausgedrückt, daß durch die Rauschunterdrückung feinste Bilddetails verlorengehen. Die Meinungen hierzu sind extrem unterschiedlich, ich für meinen Teil kann im Vergleich zur D5000 (gleicher Sensor wie D90 und D300s) kaum eine Verschlechterung feststellen. Was ich allerdings sehr wohl feststelle ist, daß besonders das überaus lästige Farbrauschen (die vielen bunten Punkte in dunklen Bildbereichen bei high ISO Aufnahmen) bei der D7000 weitaus geringer ausfällt als bei den Modellen mit dem alten 12MP-Sensor. Und, soweit ich es aus Vergleichsbildern im Web beurteilen kann, auch geringer als bei den Canons der 18MP-Klasse (550D, 60D, 7D).

Selbst falls also beim "Pixel-Peeping" auf 200% ein geringfügiger high ISO Texturverlust bei der D7000 vorhanden sein sollte - meiner Ansicht nach wiegt das deutlich verbesserte Farb-Rauschverhalten das mehr als auf. Urteilen Sie selbst und lassen Sie mal ein high ISO Foto mit dunklen Stellen im Bild als Poster (A3 aufwärts) vergößern, dann wissen Sie, was ich meine. Farbrauschen fällt selbst aus mehreren Metern Entfernung noch äußerst unangenehm auf oder macht das Bild im Extremfall sogar unbrauchbar, während man über einen etwaigen Texturverlust nur mit der Schulter zuckt und ihn nicht mal wahrnimmt. Soviel zu Thema Praxisrelevanz.

Dennoch: Diese Verbesserung liegt höchstens bei ca. 1 Belichtungsstufe, was zwar ganz ordentlich, aber nicht weltbewegend ist. Für wen z.B. die Haptik der Kamera oberste Priorität hat, wird sich von so etwas kaum beeindrucken lassen und nach wie vor zur D300s (oder deren baldigen Nachfolgerin) greifen. Der euphorische Hype, der im Web und in "Fach"Zeitschriften gemacht wird, ist jedenfalls völlig übertrieben - und das effekthascherische Gegenteil dessen ebenso. Nüchtern betrachtet ist die high ISO Fähigkeit der D7000 für mich zwar eine nette Dreingabe, aber kein vorrangiger Kaufgrund. Dasselbe gilt für die 16 Megapixel.

sonstige Bildqualität:
Die Qualität und Auflösung der Sensoren hat mittlerweile ein Niveau erreicht, bei dem das verwendete Objektiv der limitierende Faktor ist. Ich schätze das 18-105mm Kitobjektiv aufgrund seiner für diesen niedrigen Preis ungewöhnlichen Schärfe - dennoch heißt es immer wieder, daß es dem Sensor nicht gerecht wird. Das mag stimmen oder nicht, mir fehlt das Meßlabor, um diese Aussage zu überprüfen. Da mir das Kitobjektiv aber letztlich eh zu lichtschwach ist, werde ich es verkaufen, zumal ich sowieso hauptsächlich mit dem Tamron 17-50 2.8 VC und meinem alten Nikkor AF 80-200 2.8D fotografiere; mit beiden bin ich an der D7000 sehr zufrieden. Und wenn ich mal zu faul zum Objektiv wechseln bin oder nur mit wenig Gepäck reise, mit meinem geliebt-gehaßten Tamron 18-270. Fotosnobs dürfen über letzteres gerne verächtlich die Nase rümpfen. :)

Belichtung:
Es gibt vereinzelt Meldungen, daß die D7000 in sehr kontrastreichen Szenen zur Überbelichtung ("highlight clipping") neigen würde. Ich kann das bisher nicht bestätigen, aber auch nicht völlig ausschließen. Beispielsweise war ich neulich bei Sonnenschein den ganzen Tag im Münchener Zoo und habe ca. 1000 Bilder gemacht; von ein paar Makros abgesehen, alle mit dem Nikkor 80-200 2.8. Darunter waren bestenfalls 10, die ich als überbelichtet eingestuft hätte. Also eigentlich im grünen Bereich, denn die Fehler dürften eher bei mir gelegen haben.
Es läßt sich nicht ausschließen, daß das ganze Thema (so es denn überhaupt ein Thema ist) nur indirekt mit der D7000 zu tun hat und eher objektivabhängig ist. Auch Nikkor-Optiken wären dann nicht gefeit davor, denn in Zeiten, in denen sogar in Objektiven bereits winzige CPU's sitzen, die per Firmware geupdatet werden können, ist so ziemlich alles möglich. Hier werde ich noch weiter experimentieren. Falls sich besonders auffällige Häufungen bei bestimmten Objektiven ergeben, ergänze ich die Rezension.
Update 03/2011: Nach einem Schottland-Urlaub mit dem 18-270 habe ich eher den Eindruck, daß zumindest dieses Objektiv an der D7000 in manchen Aufnahmesituationen zu Unterbelichtungen neigt. Nichts Weltbewegendes (zumal sich Unterbelichtungen im Gegensatz zu Überbelichtungen nachträglich recht problemlos korrigieren lassen), aber speziell bei weniger gutem Wetter setzt das 18-270 auf die eh schon schummrige Beleuchtung noch eins drauf
(bis zu -1 Blende).
Update 06/2011: Nach etwa 1000 Bildern im sonnigen Rom mit dem Tamron 17-50 2.8 VC eher das gegenteilige Bild. Mit diesem Objektiv gibt es tatsächlich gelegentliche Überbelichtungen, etwa bis zu +1 Blende. Einerseits is die Quote aber nicht allzu hoch (ca. 5-10% der Aufnahmen), andererseits handelte es sich meist um schwierige Fotos bei knallender Mittagssonne - und da springt selbst bei idealer Belichtung kaum brauchbares Material heraus.
Unterm Strich also bisher kein eindeutiges Ergebnis zu Lasten der D7000.

Autofokus:
Die 39 AF-Meßfelder sind zwar ein 'nice-to-have' und lassen sich werbewirksam vermarkten, aber in den meisten Aufnahmesituationen benutze ich den stinknormalen Single-AF (und verschiebe das Fokusfeld bei Bedarf), lediglich bei bewegteren Motiven wechsle ich auf Mehrfeld AF-C. Ein kleiner Tip: Lassen Sie die Finger vom Auto-AF, der ist strohdumm und stellt auf alles Mögliche scharf - nur meistens nicht auf das, was scharf sein soll.
Grundsätzlich gilt wie bei allen Kameras: Die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit des Autofokus liegt mindestens ebensosehr am Objektiv, über die Kamera sagt das nur bedingt etwas aus. Lichtstarke Objektive sind hilfreich, ein schneller, hochwertiger Ultraschallmotor ebenfalls.

Serienbildfunktion:
6 Bilder pro Sekunde sind ziemlich beachtlich. Allerdings sollte nicht verschwiegen werden, daß der Pufferspeicher der D7000 etwas mickrig geraten ist. Die Herstellerangaben, wie lange die Kamera Serienbilder durchhält, bevor die Speicherkarte die Geschwindigkeit begrenzt, sind nach meinen Erfahrungen eher übertrieben. Lesen Sie weiter... ›
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227 von 238 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von shetani
Stil:Kit inkl. AF-S DX 16-85 VR
Ende November erhielt ich die erste D7000. Als bisheriger Nutzer einer D90 und D300
war die Einarbeitung zügig und die Kamera gefiel mir, da sie meiner Meinung nach das
Beste aus beiden Welten der D90 und D300 kombiniert und zusätzlich noch einige nette
neue Feature mitbringt, sehr gut.

Nach einigen Tagen der Nutzung fiel dann allerdings bei Langzeitbelichtungen ISO 100
und bei Belichtungszeiten zwischen 1s und 8s auf, das bei orangerötlichen Farben Pixelfehler
sichtbar waren. Diese sind definitiv weder als Dead, Stuck oder Hotpixel einzustufen.
Weiß bis gräuliche Pixel die sich mit mehr als 1000 Stück auf den Bildern breit machten.
Kamera ab zum Service in der Hoffnung, das ein Pixelmapping hilft. Ergebnis war jedoch, das
das Pixelmapping keinerlei Wirkung zeigte. Auf Anraten des Services wurd die Kamera dann durch
amazon getauscht. 1 Monat später traf die Austauschkamera ein. Nun, was soll ich sagen - die
Austauschkamera hatte das gleiche Problem mit den Pixelfehlern. Zusätzlich stellte sich bei
der Austauschkamera noch ein netter kleiner Backfokus ein. Die Aussage des Nikon Services dazu,
das es an den Objektiven liegen müsste (allesamt Nikon) und die Kamera auf Grund Ihrer Pixeldichte
für gute Abbildungsleistung hochwertige Objektive benötigen würde war dann doch mehr als Scherz zu
betrachten.

Reproduzierbare Tests vom stabilen Stativ mit Lenscal zeigten eindeutig, das die Objektive zum Beispiel
im Liveview mit kontrastbasiertem Autofokus perfekt scharf stellten, mit dem Phasen AF jedoch grundsätzlich
einen Backfokus erzeugten und unscharf waren. Also liegt es nicht an den Linsen sondern am AF Modul.
Das integrierte AF Feintuning hilft hier zwar und kann vermeindlich bestimmte Toleranzen ausgleichen, doch
stellte sich heraus, das bei 40x Brennweite zum Feintuning zwar alles fein ausschaut, geht man in den Nahbereich
oder weiter weg, stellt sich Front- oder Backfokus ein.

Lange Rede kurzer Sinn, ich hätte die Kamera gerne behalten doch unter den besagten Bedingungen findet entweder
ein kompletter Systemwechsel statt oder ich gebe der D300s noch einen Versuch.

Update 05.03.11 : Ich habe mich getraut der D7000 noch einen weiteren Versuch zu geben und erneut ein Modell der Serie bestellt. Bis auf ein paar kleinere Pocken bei ISO 100 und 8s Belichtung unter ganz bestimmten Licht/Farbverhältnissen kann ich nur sagen, sie arbeitet soweit wie ich es von Anfang an erwartet hätte. Der Autofokus sitzt nun da wo er soll mit allen Objektiven, das Rauschverhalten / Detailvermögen bei höheren ISOs haut mich immer wieder um und die Features der Kamera versprechen das, was ich Eingangs schon geschrieben habe. Ein guter Hybrid zwischen D300s und D90. Für Kaufinteressenten ein kleiner Hinweis - kauft euch, wenn Ihr Serienbildaufnahmen in jpg large fine machen wollt auf jeden Fall eine schnelle und vernünftige Karte. Die Sandisk Extreme Pro UHS-I bringt schonmal einige Bilder mehr bei 6fps als die 30MB/s Edition und vielmehr als eine Noname Class 10 SDHC. - Hm, was mache ich nun mit der Bewertung. Die lasse ich auf 3 Sternen stehen (sonst hätte sie 4 bekommen wenn da eben nicht die Startschwierigkeiten gewesen wären)

Update 27.04.11 : Nikon hat am 25.04.2011 ein Firmware Update veröffentlicht, das das "Pixel/Pockenthema" behandelt. Geändert wurde die Zeitspanne, ab der die Langzeitrauschunterdückung (Dunkelbildabzug) nutzbar ist. Statt ab > 8s ist diese nun ab > 1s bei Bedarf nutzbar und beseitigt damit evtl. auftretende Störungen.
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