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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Idee gut, Umsetzung schwach, 14. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix S1100PJ Digitalkamera (integrierter LED-Projektor, 14 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, HD-Videofunktion) schwarz (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Vorab: Als Eigentümer zahlreicher aktueller Digitalkameras im hier beschriebenen Preissegment habe ich recht gute Vergleichsmöglichkeiten. Zum Lieferumfang muss ich mich nicht weiter auslassen, erwähnenswert ist hier lediglich die im Lieferumfang befindliche Fernbedienung für den Projektor sowie der 'Stift' zum malen oder schreiben auf dem Display. Beim Auspacken der Kamera fällt zunächst der eigenwillige Materialmix auf: Die Front der Kamera ist aus Metall, oben, unten und die Rückseite sind aus Plastik. Eine schlechte Wahl und in diesem Preissegment nicht hinnehmbar. Schön die Tatsache, dass das Objektiv durch eine versenkbare Klappe automatisch geschützt wird. Unschön, dass der Projektor ohne diesen Schutz auskommen muss. Halber Kram. Hier hätte es auch eine manuelle Schiebevorrichtung getan. Als nächstes fällt auf, dass auf der Rückseite lediglich drei Knöpfe vorhanden sind: 'Filmaufnahme', 'Szenen-Einstellung' und 'Wiedergabe'. Zur Bedienung: Wie bemerkt, sind alle Einstellungen über den Touchscreen vorzunehmen. Hier sind allerdings die Menüpunkte derart in die Ecken gequetscht, dass es wahrlich eine Herausforderung ist, diese beim ersten mal zu korrekt zu treffen. Ich brauche meist mindestens zwei Anläufe. Sehr ungünstig und gerade für Schnappschüsse ein no-go. So muss auch die Einstellung des Blitzes über ein Menü auf dem Touchscreen vorgenommen werden. Die spontane Einstellung 'Zwangsblitz' bei Gegenlicht wird da schon zur Aufgabe. Für die Bedienung des Displays sind immer beide Hände notwendig. Eine Hand hält die Kamera, mit der anderen werden die Einstellungen vorgenommen. Warum Nikon hier dem Anwender nicht die Wahl lässt, die Einstellungen über herkömmliche Knöpfe vorzunehmen, ist mir ein Rätsel. Platz genug wäre allemal auf der Rückseite der Kamera. Das unsensible Display ist für mich auch gleichzeitig Hauptkritikpunkt der Kamera. Wie das deutlich besser geht, hat z.B. Panasonic mit der FX550 bewiesen (besserer Touchscreen PLUS Möglichkeit, die Einstellungen klassisch über Knöpfe zu gestalten). Klar gibt es die Möglichkeit, mit dem beigefügten Stift auf dem Display herumzustochern. Das kann die Lösung jedoch nicht sein und ist auch laut Bedienungsanleitung nicht vorgesehen. Hat man im Szenen-Modus sich einmal für einen Modus entschieden und schaltet dann zwischendurch mal auf die Automatik, um dann wieder in den Szenenmodus zu gehen, sind die Einstellungen verloren. In den Menüs kommt es häufig vor, dass Buchstaben in der Überschrift verloren gehen (z.B.: 'Tochscree -Funkti') ' beim nächsten mal geht's dann wieder. Wann und wo und warum dieser Bug auftritt kann ich nicht beschreiben. Ist auf jeden Fall bei einer Kamera dieser Preisklasse völlig überflüssig. Die Bildqualität bewegt sich etwas unter dem Niveau vergleichbarer Kameras. Die Bildkorrektur greift bei sehr guten Lichtverhältnissen sehr stark ein und vermatscht die Fotos in Details stark ' auch, wenn nicht die 100%-Ansicht am PC gewählt wird. Wer 14 Megapixel verbaut, sollte auch damit rechnen, dass diese genutzt werden. Richtig ärgerlich wurde ich beim Thema Blitz: Im 'Automatik-Modus' löst der Blitz bei schlechtem Licht mal aus ' mal aber auch nicht. Hier kommen dann Bilder mit einer Belichtungszeit von 1/30 ohne Blitz zustande, die dann a) verrauscht und b) i.d.R. verwackelt sind, sofern lebende Objekte abgelichtet werden. Warum der Blitz mal auslöst und mal nicht, hat sich mir nicht erschlossen. Eine Fehlbedienung kann ich nach ausgiebigen Tests ausschließen. Die an Bord befindlichen Bildbearbeitungsfunktionen: Gut gefällt mir die Möglichkeit, Teilbereiche der Fotos coloriert zu lassen, während der Rest s/w ist. Funktioniert gut, sofern es gelingt, auf dem Touchscreen die richtige Einstellung hinzubekommen. Die Funktion 'Fisheye' ist kompletter Quatsch. Bilder dehnen oder stauchen halte ich ebenfalls für überflüssig. Die D-Lightning-Funktion ermöglicht es, dunkle Bildbereiche aufzuhellen. Klappt auch gut, allerdings sollte man sich darauf gefasst machen, dass Details dann endgültig verschwinden. Der Videomodus ist okay, schön ist die Tatsache, dass während der Aufnahme gezoomt werden kann. Das schafft nicht jeder Wettbewerber. Last but not least: der Projektor: Bei guten Lichtverhältnissen, also einem wirklich dunklem Raum, ist die Projektorfunktion prima und macht Spaß. Sobald es jedoch etwas heller wird, sind die Details der Bilder oder Videos nicht mehr erkennbar. Fotos auf einer Party in 50 Zoll auf einer Leinwand oder an der Tapete zeigen: ja, aber nur, wenn es eine Engtanzparty mit entsprechender Schummerbeleuchtung ist. Gleichwohl: ich finde die Idee smart und es macht Spaß, den Projektor zu nutzen, zumal das Scharfstellen über das Drehrad an der Oberseite der Kamera gut und schnell von der Hand geht. Man sollte die Kamera tunlichst nicht ohne geeignete Kameratasche transportieren: die Gefahr, die Projektorlinse zu beschädigen, ist zu groß. Fazit: Schade Nikon: hier wurden Chancen vertan. Insbesondere der für mich persönlich sehr unbefriedigende Touchscreen sowie der Materialmix sorgen dafür, dass ich die Kamera nur sehr eingeschränkt empfehlen möchte: Als einzige Digitalkamera im Haushalt kann ich die S1100pj nur empfehlen, wenn hauptsächlich im Automatikmodus fotografiert werden soll und die Ansprüche an Bedienbarkeit und Bildqualität bescheiden sind.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Handlich und innovativ - mehr als nur eine Kamera...., 15. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix S1100PJ Digitalkamera (integrierter LED-Projektor, 14 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, HD-Videofunktion) schwarz (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Meine bisherige Kamera ist eine minikleine Ixus 100 IS von Canon. Eine kleine nette Kamera, die überall mit hingenommen werden kann und für meine privaten Ansprüche (ich zähle mich zu den "Laienfotografen" und kenne mich auch nicht sonderlich gut mit Bildbearbeitungen aus) ideal war. Nun kam also die Nikon "Coolpix S1100pj" an. Sie ist schon eine Idee größer als meine kleine Canon, aber wenn der Akku drin ist, schenken sich die beiden Kameras gewichtstechnisch zumindest nicht viel. Optisch spricht mich das Modell mäßig an. Die Kamera ist nicht hässlich, aber auch kein umwerfend toller Blickfang. Aber sowas ist bekanntlich Geschmackssache. Natürlich erwarte ich, wenn die Kamera etwas größer ist, daß sie auch mehr kann als meine andere Digicam. Also, was hat die Coolpix S1100pj zu bieten? + Projektor: Hier bekommt man nicht nur eine Kamera sondern auch einen Projektor (die Kamera sollte max. 2,4m von der Fläche, auf die projeziert werden soll, entfernt sein). Ein schönes Gimmick, um anderen die Bilder / Filme zu zeigen. Es gibt auch kleinen integrierten Projektorfuß mit dem die Kamera leicht gekippt auf die Fläche gestellt werden kann. + Touchscreen: Die Kamera wird über einen Touchscreen gesteuert. Dieser funktioniert sehr gut durch "wischen" (z.B. um zwischen den einzelnen Bildern hin und her zu wechseln) und "antippen" (um etwas auszuwählen). Es wird auch ein Stift mitgeliefert (kann am Trageriemen befestigt werden), wenn einem die Bedienung mit den Fingern nicht zusagt oder man z.B. bei der Bearbeitung der Bilder (hierzu später mehr) etwas dazu schreiben / zeichnen möchte. + Fokussierung: Die Bilder können klassisch über einen Button an der Kamera ausgelöst werden oder direkt über den Touchscreen. Man kann anklicken welcher Bereich fokussiert werden soll (es erscheint dann ein kleines Kästchen) und es wird direkt das Bild gemacht. Es lässt sich aber auch so einstellen, daß man den Bereich anklickt, der fokussiert werden soll, und das Bild dann über den Button an der Kamera auslöst. + Fernbedienung: Die Kamera wird mit einer Fernbedienung geliefert (sie ist sehr klein: 5,5cm hoch, 3,5cm breit und gerade mal 0,5cm tief). Diese kann sowohl für die Aufnahme als auch für die Wiedergabe des Projektors (Wechseln der Bilder und Filme) verwendet werden. + Menüführung im Aufnahmemodus: Es gibt links am Touchscreen (wenn die Kamera im Querformat gehalten wird) ein kleines Menü bei dem man schnell den Blitzmodus ändern sowie die Nahaufnahme, an- und ausschalten kann. Unten am Touchscreen läßt sich ein größeres Menü öffnen, das einem eine Vielzahl an Möglichkeiten (Selbstauslöser, Bildqualität, ISO-Empfindlichkeit, Serienaufnahme, etc.!) bietet. + Menuführung im Wiedergabe-Modus: Rechts am Touchscreen (wenn die Kamera im Querformat gehalten wird) kann man seine Bilder bewerten (0-5 Sterne, einfach gewünschte Sternanzahl antippen und auf das entsprechende Bild "ziehen") und sich Bilder mit einer bestimmten Bewertung anzeigen lassen. Unten am Touchscreen öffnet sich (wie auch im Aufnahmemodus) ein großes Menü mit vielen Möglichkeiten (Löschen, Diashow, Überarbeiten, etc. - und auch das Systemmenü für die Grundeinstellung lässt sich hier öffnen). + Überarbeiten: Dieses Feature möchte ich besonders hervorheben, da ich es gerade für Laien super finde. Man kann das Bild auf dem Touchscreen selbst direkt bearbeiten, so kann man z.B. im Modus "Schwarz-Weiß koloriert" auf einem Schieberegler eine gewünschte Farbe anklicken und diese Farbe wird auf dem Bild beibehalten während alle anderen auf dem Bild befindlichen Farben in Graustufen (also schwarz-weiß) gewandelt werden. Super einfach - auch für Laien ;-) - und beeindruckend. + Filmaufnahme: Es können HD-Filme mit einer Länge von max. 29 Min. aufgenommen werden. + Zoom: 5facher Zoom, der sogar bei der Filmaufnahme funktioniert. Wirklich klasse! Was mich persönlich gestört hat, war die Tatsache, daß ich mit einigen Symbolen auf dem Touchscreen erst mal nichts anfangen konnte und durch antippen, den "Effekt" direkt ausgewählt habe statt erst mal eine Info zu bekommen was das überhaupt ist. Wenn man mit der Kamera vertrauter ist, ist das sicher kein Problem, da man dann schon weiß für was welches Symbol steht. Viele Symbole sind natürlich auch selbsterklärend. Aber bei einigen hätte ich mir gerne erst mal eine Info gewünscht was mit dem Symbol gemeint ist! (Ich habe auch keine Möglichkeit gefunden, daß man dies irgendwo aktivieren kann?). Die Bildqualität ist in Ordnung, aber gegenüber meiner Ixus jetzt auch nicht deutlich besser, was ich aufgrund des doch recht hohen Preisunterschieds schon erwartet habe. Speziell bei schlechten Lichtverhältnissen hat die Kamera Defizite mit Scharfstellung und Farbmanagement. FAZIT: Für eine kompakte Digitalkamera bekommt man hier mehr als nur eine Kamera geboten (Projektor, Bildbearbeitung auf dem Touchscreen, etc.). Für mich selbst ist die ideale Ergänzung zu meiner kleinen "Spaßkamera", der Ixus 100 IS, denn diese Kamera kann nun mal wirklich einiges mehr. Wenn die Bildqualität noch etwas besser wäre, würde es fünf Sterne geben, so gebe ich vier Sterne mit Tendenz nach oben.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute Bilder, toller Zoom, netter Projektor - So passt es!, 13. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix S1100PJ Digitalkamera (integrierter LED-Projektor, 14 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, HD-Videofunktion) schwarz (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Alles in allem ist die Nikon Coolpix S1100PJ eine feine Digitalkamera, die mich vor allem durch ihre intuitiv ziemlich gut händelbare Menüführung, die hervorragende Zoom-Funktion, die gute Qualität der Fotos und den - von mir als Spiel-Gymmick empfundene - Projektor fast vollständig überzeugt. Hier meine Eindrücke zur Kamera in loser Reihenfolge: Die Ausstattung ist üppig. Neben der Kamera gibt es noch eine Fernsteuerung (wegen der Projektions-Möglichkeit), einen Stift (den ich irrtümlich erst für einen Standfuß hielt...), Trageriemen (superleicht einzufädeln; der Stift für den Touchscreen lässt sich hieran auch befestigen), ein Akkuladegerät und ein Akku, USB-Kabel, Audio-/Videokabel und zwei CD-ROMs (das ausführliche Handbuch als pdf-Datei und die Software ViewNX 2). Außerdem befindet sich noch ein Garantieschein und eine gedruckte, multilinguale Schnellstart-Anleitung im Karton. Einen ersten negativen Punkt stellt für mich das Akkuladegerät dar, denn ich kenne auch Kameras, bei denen sich das Gerät direkt per USB-Kabel (und passendem Stromadapter) problemlos laden lässt und man somit einfach weniger Zubehör rumliegen hat. Die Menüführung läuft sehr gut und intuitiv ab, den Stift habe ich nicht benötigt, Fingerspitzen für den Touchscreen genügen. Beim Touchscreen habe ich bemerkt, dass ich auch häufiger unfreiwillig Fotos geschossen habe, weil die Kamera angeschalten an meinem Handgelenk baumelte und ich wohl somit unwissentlich fotografiert habe. Ist im digitalen Zeitalter nicht wirklich schlimm, sollte aber meiner Meinung nach genannt werden, weil es mir eben negativ aufiel. Meine Schnappschüsse ließen sich problemlos durch Anstöpseln der Kamera an den Mac in die iPhoto-Bibliothek übertragen, eine Softwareinstallation war nicht vonnöten. (Auch VieNX 2 habe ich nicht zu installieren versucht, da ich die Kamera nicht als Projektor für den Bildschirm benötige, kann somit zu diesem Punkt nichts schreiben, und hoffe, ein Mitrezensent kann zu diesem Teilaspekt erhellendes beisteuern). Überzeugt bin ich von der hohen Detailgenauigkeit beim Zoom (siehe auch meine Produktfotos). Auch die knackigen Farben sorgen bei mir für große Freude. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Kamera. Ach ja, zum Projektor: Eine nette Spielerei die natürlich ordentlich am Akku saugt. Habe sowohl Fotos als auch mit der Kamera gefilmte Clips an die nächste Wand geworfen, die Schärfe lässt sich komfortabel auf der Oberseite der Kamera mittels Rädchen einstellen. Ein netter Gag, aber für meinen Gebrauch auch nicht mehr. Insgesamt eine überzeugende Kamera. Meine Bedürfnisse, die ich an eine Kamera als Hobbyfotograf stelle (schnell bei der Hand, gute Farbsättigung und Schärfe, guter Zoom) werden voll erfüllt. Allerdings muss sich jeder Käufer die Frage stellen, ob das Preis-Leistungsverhältnis für ihn okay ist. Aus den gennannten Gründen somit 4 sehr gute Sterne, mit etwas Modifikation von Seiten des Herstellers sind auch 5 vorstellbar.
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