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am 14. November 2014
Ich besitze die Kamera jetzt ca. ein halbes Jahr und habe schon viele schöne Fotos damit machen können. Alles in Allem bin ich sehr zufrieden. Sie entspricht in etwa genau dem, was ich gesucht habe: gute Bildquailität, kompakt, großer Zoombereich. Auf das schwenkbare Display möchte ich nicht mehr verzichten.

Ich habe mich bewusst gegen eine Spiegelreflex entschieden, weil ich nicht so viel mit mir rumtragen wollte. Außerdem sind gute Objekte sehr preisintensiv.

Überaus gut finde ich vorallem das verfügbar Zubehör: Die Kamera besitzt ein Gewinde am Objektiv, an dem sich Filter in allen Variationen anbringen lassen. Empfehlenswert ist ein UV-Filter und ein Polfilter, somit wird die Linse auch nicht so schnell schmutzig. Zudem verfügt die Kamera über einen Blitzschuh. Somit lässt sich ein leistungsstarker externer Blitz (z.B. SB400) getreiben, der die Szenerie zudem indirekt ausleuchten kann.

Jedoch muss man sich mit der Kamera etwas beschäftigen. Es lässt sich wirklich viel einstellen. Es lohnt sich aber auf jeden Fall.

Nachtrag: Ich habe die Kamera jetzt über ein Jahr in Gebrauch und bereue den Kauf nicht. Im direkten Vergleich zu Spiegelreflexen ist mit jedoch das nicht unwesentliche Rauschen aufgefallen. Vor allem bei Nachaufnahmen und ab ISO 400 sieht man es deutlich. Ein weiterer Nachteil ist die maximale Belichtungsdauer von 60Sek. Das ist aber Meckern auf hohem Niveau. Ich habe in der Zeit das Raw-Format für mich entdeckt und fotografiere fast ausschließlich damit. Ausnahme mache ich nur bei Serienaufnahmen, da das Speichern dann sehr lange benötigt. In Verbindung mit Lightroom kann man sehr viel mehr aus seinen Fotos herauskitzeln, wenn man sich ein wenig damit beschäftigt. Gute Anleitungen dazu gibt es bspw. bei Youtube.
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am 30. April 2014
Ich musste lernen, dass es keine Spiegelreflex oder SLT gibt, die man mit einem Reisezoomobjektiv bestückt, die wirklich gute Fotos abliefert. Es sei denn, man verwendet sauteure Festbrennweiten die den technischen Möglichkeiten dieser Kameras mit APS-C Sensor gerecht werden und schleppt sich dann mit einem schweren Rucksack voll mit Fotogerät ab.
Ich wich auf die neue Sony RX Serie aus. Die liefern eine wirklich überraschend gute Bildqualität, haben aber nur einen kleinen Zoombereich, der nicht meinen Vorstellungen entsprach. begeisterte. Dann kam die Sony RX10. Ich probierte sie sofort aus. Eine Wucht! Tolle Aufnahmen und Zoom bis 200mm!! Genau das wollte ich. Mit ihrer Größe und mit ihrem Gewicht muss man sie allerdings wie eine SLR in einer Fototasche tragen. Und dann der Preis! Hm.... Gibt es da nicht etwas gleich Gutes und erheblich Billigeres von Nikon? Ja, die Nikon Coolpix P7800!
Sie hat zwar "nur" einen Sensor mit 12 Megapixeln, aber ein Objektiv mit f2.0 bis 4.0!! Und sie hat eine Brennweite von analog 27mm bis 200mm und sie kostet nur ein Drittel ( zurzeit etwas über € 400,- ) der Sony RX10. Sie liefert aber Bilder in einer Qualität, die der Sony RX10 in nichts nachstehen!
Sie ist meine Empfehlung nach jahrelangen, unbefriedigenden Ergebnissen SLR/SLT Kameras und bezahlbaren Reisezoomobjektiven. Die P7800 ist noch Jackentaschentauglich, bezahlbar und sie liefert eine Bildqualität, ( selbst in der Automatikeinstellung ) die mich immer wieder erneut in Erstaunen versetzt!
Für meine Bedürfnisse als reiner Hobbyfotograf glatte 5*****
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TOP 500 REZENSENTam 7. Dezember 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Da diese Rezension etwas länger geraten ist, beginne ich mit dem Fazit. Der schnelle Leser kann sich schon mal einen Überblick verschaffen, wer dann mehr wissen will, liest den Rest:

"Noch ein weiterer Schritt in die richtige Richtung" habe ich als Überschrift gewählt. Warum? Weil die Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist. Erhofft habe ich eine Nikon P7800 mit dem großen Sensor der Nikon-1-Serie und der Bedienlogik der P7700. Ein elektronischer Sucher dazu - und fertig wäre die Kompaktkamera, auf die nicht nur ich warte. Bekommen haben wir mit der P7800 eine P7700 mit elektronischem Mini-Sucher. Ansonsten ist fast alles beim Alten geblieben.

Auf der Habenseite der P7800 stehen nach wie vor ganz klar die hervorragende Bedienbarkeit - sämtliche wichtige Parameter können direkt eingegeben werden - und die sehr, sehr gute Bildqualität. Die Materialwahl und Verarbeitung sind dem Preis der Kamera angemessen. Die Speichergeschwindigkeit von raw-Dateien wurde im Vergleich zur P7700 etwas verbessert, lässt jedoch noch immer viel Spielraum nach oben.

Doch schön der Reihe nach:

Ein Jahr nach Erscheinen der Coolpix P7700 bringt Nikon mit der P7800 den erwarteten Nachfolger. Rein äußerlich fällt auf den ersten Blick die, auf der linken Seite, um ca. 4 mm höhere Deckkappe auf. Das mag rein von der Zahl her nach wenig klingen, doch im direkten Vergleich, wenn man beide Kameras nebeneinander stellt, wirkt die P7700 doch etwas gefälliger, eleganter. Grund des höheren Aufbaus ist der nun integrierte, elektronische Sucher.

Dieser Sucher ist auch der wichtigste Unterschied der beiden Kameras. Denn damit kann man nicht nur das Motiv ohne Parallaxe betrachten, er zeigt auch die wichtigsten technischen Informationen an. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Kamera nun nach dem Einschalten, auch bei nach innen geklapptem Display, sofort einsatzbereit ist. Leider ist diesem Sucher der von mir, bei der P7700 sehr geschätzte, Wahlschalter für ISO, WB, Bracketing und persönliche Konfigurationen zum Opfer gefallen. Diese Aufgabe übernimmt nun ein kleiner Knopf neben dem Sucher. Der ermöglicht, in Kombination mit dem hinteren Einstellrad, diese Einstellungen. Ich werde mich daran gewöhnen (müssen). Der elektronische Sucher selbst ist, für meinen Geschmack, eher als Notlösung zu sehen. Die Eintrittsöffnung ist relativ klein, die Arbeit damit strengt an. Nunja. Er ist besser als das "Guckloch" der P7100 und, wenn die Lichtverhältnisse das Arbeiten mit dem Display unmöglich machen, durchaus verwendbar.

Ich habe die P7700 bisher sehr gerne benutzt, wenn ich, z.B. auf einer Wanderung oder auf einer Messe, die D4 oder D800 nicht mitschleppen wollte. Auch wenn auf der D4 das 80-400 montiert war, hatte ich die P7700 für Aufnahmen in deren Brennweitenbereich in der Westentasche. Oft praktisch, weil damit kein Objektivwechsel bei der DSLR nötig ist und ich schneller reagieren konnte. Und genau das war dann auch der Grund, warum ich als WW-Body immer öfter die D5200 der P7700 vorzog: Bis ein raw bei der P7700 abgespeichert ist, können mehrere Sekunden vergehen.

In diesem Punkt hat die P7800 aufgeholt. Sie speichert die großen raw-Dateien zwar nicht so schnell wie eine DSLR, aber deutlich flotter als die P7700 und ist damit im, für viele Anwendungen, erträglichen Rahmen. Wenn wirklich schnelle Bildfolgen benötigt werden, kommt man nicht umhin, auf raw zu verzichten. Man muss dann, mit den allerdings sehr guten, jpegs zufrieden sein.

Ansonsten hat sich nichts getan. Der Sensor und das Objektiv sind gleich geblieben, weshalb man sich nach wie vor über eine sehr gute Bildqualität freuen darf. Unter ISO 400 ist auch das Rauschverhalten erträglich, unter ISO 200 ist es zu vernachlässigen. Der AF ist, für eine Kompaktkamera, flott und präzise. Dank Hilfslicht ist er auch bei völliger Dunkelheit treffsicher. Das Display ist in allen Richtungen dreh- und schwenkbar Es kann bei Nichtgebrauch mit der Rückseite nach außen angeklappt werden, es ist dann sinnvoll geschützt. Wie Eingangs erwähnt, kann man dann mit dem EV-Sucher dennoch fotografieren.

Schon bei der P7700 haben einige Kunden bemängelt, dass das Objektiv bei Nichtgebrauch an Stelle des Lammellenverschlusses (bei der P7100) mit einem recht massiven Snap-Objektivdeckel geschützt wird. Denn dieser Deckel kann leicht verloren gehen. Wer das befürchtet, bohrt mit einer heißen Nadel einfach ein kleines Löchlein rein und bindet ihn mit einem reissfesten Faden am Kameragurt fest. Dafür hat der Snap-Deckel handfeste Vorteile: Zum Einen ist er wesentlich stabiler, zum anderen wurde so die Möglichkeit geschaffen, ein Filtergewinde zu realisieren. Wer das Objektiv mit einem UV-Filter schützen will, kann das jetzt tun. Auch eine Gegenlichtblende kann eingeschraubt werden. Inwieweit die bei einem Zoom mit diesem Brennweitenbereich sinnvoll ist, sei jedem selbst überlassen.

Die Haptik des Gehäuses, aus Magnesium (Vorderseite, Deckkappe, Boden) und hochwertigem Kunststoff (Rückseite), ist nach wie vor hervorragend. Die Drehrädchen sitzen ergonomisch genau dort, wo man sie intuitiv sucht. Wer die Bedienung und den Funktionsumfang einer DSLR schätzt, ist begeistert vom Handling der Nikons aus der P 7000er-Serie. Da macht der jüngste Spross keine Ausnahme. Auch, dass schon mit dem integrierten Blitzgerät das Creative Lightning-System von Nikon komplett angesteuert werden kann, zeugt von der Professionalität der P7800.

Schon mit der P7100 habe ich Fotos gemacht, die in diversen Zeitschriften auf komplette A4 Doppelseiten formatfüllend gedruckt wurden. Das war mit der P7700 nicht anders, von der P7800 erwarte ich das selbe.
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am 20. April 2015
Auf der Suche nach einer kompakten Kamera, die über mehr als den Standardzoombereich der typischen Edel - Kompakten hinausreicht,
bin ich bei der P7800 gelandet. Eigentlich kann sie vieles richtig gut. Sie deckt mit dem KB-äquivalenten Brennweitenbereich von 28 - 200 mm
so gut wie alle Aufgaben des Fotoalltags ab: Ob im Weitwinkel eine Landschaft bei Blende 2.8 oder am Teleende bei Blende 4.0 die Kugel einer Kirchturmspitze, alles kein Problem. Die Abbildungsqualität ist erstaunlich gut. Störende Randunschärfen bei 1:1 Betrachtung am Bildschirm
sind nicht auszumachen. Und das bei allen Brennweiten. Für mich aber viel elementarer noch die Schärfeleistung des Objektivs. Auch hier
kann ich der P7800 nur gutes bescheinigen. In allen Brennweiten wird eine sehr gute Schärfe erreicht. Am Teleende sogar bei Offenblende.
Ich würde sogar soweit gehen das Ausschnittsvergrößerungen bei 200 mm mit den 400 mm (optisch) einer Panasonic FZ1000 gut mithalten können. Einfach mal selbst probieren und sich vom Ergebnis überraschen lassen..

Bzgl. der Ergonomie kann ich auch nur gutes berichten. Sobald man die Kamera entsprechend konfiguriert hat
(z. Bsp. ISO auf Fn1 + Einstellrad vorn, Belichtungsmessung auf Fn1 + Drehrad, gelegentliche RAW -Speicherung auf Fn1 + Auslöser)
kann man die Kamera via Sucher sowie dem dedizierten Belichtungskorrektur Regler quasi im 'Blindflug' steuern.
Aufgrund der generell gut durchdachten Haptik der Kamera macht es einfach nur Spaß sie in der Hand zu halten.
Das der Sucher nicht gerade hoch auflöst stört eigentlich auch nicht weiter , allerdings würde ich mir einfach mehr Kontrast wünschen.
Die unterschiedliche Farbdarstellung zwischen Sucher und LCD-Monitor ist allerdings etwas unschön...

Kommen wir noch kurz zur Qualität der Bilder an sich. Bilder direkt aus der Kamera überzeugen mit guter Schärfe und realistischer
Farbdarstellung. Außerdem arbeitet Nikon die Details sehr gut heraus ohne zu sehr an den Mikrokontrasten 'zu schrauben' wie es bei der
RX100 III der Fall ist. Bilder in der 1:1 Ansicht können sich wirklich sehen lassen so das trotz der 'nur' 12 MPixel sogar noch Crop-Potential
vorhanden ist. Noch bessere Ergebnisse konnte ich mit DxO 10 erreichen. Aufgrund der guten Rauschunterdrückung (PRIME)
lässt sich die Kamera jetzt auch bei ISO-3200 gut nutzen. Das hätte ich dem kleinem Sensor eigentlich gar nicht zugetraut.

Sonstige Besonderheiten die mir aufgefallen sind:

- der klapp- und drehbare Monitor ist einfach klasse , man kann damit sehr komfortabel die meisten Situationen meistern
- der Panorama-Modus (Schwenkpanorama) gefiel mir weniger, entweder ich war zu schnell oder zu langsam oder es fehlte am Ende
ein Frame im Gesamtbild, trotz zusätzlichen Stativ-Versuchen gelangen mir nur wenig brauchbare Panoramen
- die Speichergeschwindigkeit bei JPEG's ist ok (bei Einsatz einer schnellen SD-Karte) , bei JPEG + RAW bzw. nur RAW
dauert es dann aber doch etwas lang mit ca. 2 Sekunden.
- der Autofokus ist soweit ok und treffsicher, leider aber zu langsam für spontane Schnappschüsse
- die Akkuleistung geht sehr in Ordnung , vor Allem bei ausschließlicher Sucherbenutzung hält er lange durch
- die Kamera hat einen eingebauten regelbaren Mikrofonanschluß (sowas ist mittlerweile selten geworden)
- der Bildstabilisator arbeitet bei bis zu 1/2s erstaunlich effektiv (ruhige Hände vorausgesetzt)
- sehr guter Makromodus (nur 2 cm Mindestabstand bei Blende F2 im WW)

Mein Fazit:

Die P7800 ist eine gute Bridgekamera mit Schwächen bei der Autofokusgeschwindigkeit sowie dem Speichern der Bilder.
Auch der Sucher könnte Kontrastreicher sein.
Was jedoch die Qualität der Bilder anbegeht, so muss sie sich auch vor Kameras mit größeren Sensoren und Wechselobjektiven
nicht verstecken.....
Speziell in Verbindung mit Programmen wie DxO läuft sie diesbezüglich zur Hochform auf !
Für den zur Zeit aufgerufenen Preis von ca. 350 Euro (Stand 04/2015) kann man absolut nichts falsch machen.
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am 6. März 2014
Vorweg: Vor einem Jahr habe ich meiner Tochter 15 J. für einen längeren Auslandsaufenthalt (10 Mon.) das Vorgängermodell, die P7700 gekauft. Bin von ihren gemachten Bildern qualitativ begeistert. Das heisst auch von Normalbenutzern werden hier knackscharfe Bilder erzeugt. Konnte Vergleichsbilder von Canon SLR 1100 vergleichen, - in Foto und Video deutlich überlegen. Für mich habe ich als ambitionierter Amateurfotograf nun die P7800 zugelegt, da ich neben der schweren SLR Ausrüstung einen für mich sehr guten Kompromiss geleistet habe. Wollte ein Compactkamera, bei der keine Objektive gewechselt werden müssen.
Im Einzelnen das positive:
+ der Sucher bietet nun bei der P7800 auch bei Sonne genau den richtigen Ausschnitt zu wählen. Waren auf Skitour und da sieht man auf dem Display nicht so viel --> also Sucher ist hier sehr hilfreich
+ Klappdisplay: Einfach genial, man kann die Kamera in Bodennähe bringen und kann die Kamera in dieser Perspektive bequem bedienen und auch schön aufs Display schauen, Auch bei Selbstportraits, z.B. auf Reisen kann man den Hintergrund sehr gut selbst bestimmen.
+ Zoombereich: 28-200, sehr großer Bereich für eine Kompakte und qualitativ erkenne ich hier keine wesentlichen Einbußen. Auch im Telebereich habe ich top Ergebnisse erzielt. 28mm ausreichend, 24mm wären wünschenswert, aber dann hatte die Kamera offensichtlich eine schlechtere Qualität
+ Bedienbarkeit: wie eine SLR, wenn man will. Viele Direktzugriffe, Rädchen vorne und hinten für Blende und Zeit, Toll auch die gute Auswahl an Autofokuspunkten, nutze am meisten dein kleinsten Autofokuspunkt, der selektiv verschoben werden kann. Aber auch automatischer Autofokus bietet für die meisten Anwendungen gute Ergebnisse, Netter Gimik ist der Smiley Auslöser.
+ Panoramafunktion: Habe tolle "automatische" Panoramas durch das Drehen der Kamera ohne Stativ, von Hand gemacht, Bieten zwar nicht die volle Auflösung, nimmt man die Kamera aber senkrecht bietet es vertikal glaube ich rund 1000 px. d.h. es geht schnell und man bekommt ein Tolles Panorama in ausreichender Auflösung mit adequater Bildgröße (MB). habe dies auf Din A 4 ausgedruckt. Hier ist die Auflösung noch top!
+ Blitzfunktion: Da ich eine SB910er Blitz habe und diesen mit der P7800 auch als Slave betreiben kann, erweitert dies den Anwendungsbereich blitztechnisch erheblich. Auch beim normalen Auslösen kann man alle Blitzfunktionen gut nutzen. Passt.
Auch der normale Blitz reicht schon meistens aus.
+ Umwelteinflüsse: Diese Kamera ist nicht auf rauhe Umwelteinflüsse ausgelegt, schonen tue ich diese jedoch nicht, Habe diese bei -13°C im Hochgebirge im laufenden Einsatz gehabt und konnte keine Beeinträchtigung feststellen. Bei Regen würde ich allerdings auf eine wasserdichte Outdoorkamera zurückgreifen
+ Akku: Mit Original - Akku ist die Reichweite gut, d.h. reicht locker 1,5 Tage, wenn man laufend Fotos (~500Fotos) macht auf einer Tour und am Abend die Bilder sich in Ruhe anschaut. habe den 2 Akku von Patona gewählt. Dieser zeigte aber nach dem Laden ein schnelles Blinken am Ladegerät, Offensichtlich ein Fehler. Auch die Reichweite des Ersatz Akkus von Patona ist ca. 50%, Bestelle nun den doppelt so teueren Nikon Akku, der auch die volle Leistung hat.
+ Makrobereich: liefert hier sehr gute Ergebnisse und man kommt nahe ran ca. 2.3cm

Hier was verbessert werden könnte:
- Das Drehrad dreht sich für meine Geschmack etwas zu leicht.
- Man muss schon wissen wie man die Kamera anlangen muss. Meine Frau nimmt die Kamera aus der Tasche --> Batteriedeckel ist offen, Kam offensichtlich auf den Batteriedeckelöffnungsknopf und der Deckel ging auf. (Ist ggf. etwas leichtgängig). Mir ist das noch nicht passiert.
- sonst fällt mir hier zu nichts ein!

Fazit: Für mich die optimale "leichte" Ergänzung für meine SLR Ausrüstung, die ich bei Reisen/Wanderungen getrost zu Hause lasse und die P7800 mitnehme. Habe ich somit immer dabei und bin begeistert. Qualitativ top!
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am 2. Mai 2014
Ich denke, daß das meiste zu dieser Kamera in vorhergehenden Rezensionen bereits gesagt wurde und in weiten Teilen stimme ich dem auch so zu. Allerdings muß man hier und da auch mal die Kirche im Dorf lassen und den Preis und den Anwendungsfall einer Kompakten fair beurteilen. Ich habe die Kamera nach reiflicher Überlegung und Recherche meiner Frau zum Geburtstag geschenkt, da ihr die D5000 die sie vorher hatte zu klobig war. Ich selbst fotogafiere mit einer D200 und D700, bin also SLR Kamera gewohnt, weswegen ich mit den kompakten nicht viel am Hut hatte (bisher jedenfalls).

Meine Frau fotografiert meines Erachtens recht gut, weswegen es mir wichtig war, daß die Kamera Funktionen einer SLR Kamera hat und auch ein RAW Format anbietet. Im Gegensatz zu manchen Pixel-Fanatikern und wegen den normalerweisen recht kleinen Chips in den komakten Kameras, wollte ich irgendetwas zwischen 10 und 12 Megapixeln finden (das reicht vollkommen aus). Preislich waren 400 Euro +/- 30 Euro die angestrebte Preisklasse.

Die Coolpix p7800 liegt gut in der Hand und verfügt über eine ausreichende Anzahl von Drehreglern und Knöpfen, die die Bedienung nach etwas Zeit der Eingewöhnung recht einfach machen.

Das was ich sofort wieder ausgestellt habe ist die Möglichkeit Bilder sofort nach dem Auslösen im Display oder dem elektronischen Sucher anzuzeigen, da diese Möglichkeit einfach zu langsam ist wenn man im RAW Format fotgrafiert. Im manuellen Modus bietet die P7800 die Möglichkeit im elektronischen Sucher und dem Display die Aufnahme so anzuzeigen, wie sie mit der gewählten Einstellung auch ensteht. Diese Information plus das Histogramm, das im Display und dem Sucher zu sehen ist, machen "chimping" unnötig so daß eine Ansicht der Bilder im Anschluß der Aufnahme ausreichend ist.

Die Programmautomatiken (inklusive der Idiotensicheren Vollautomatik) arbeiten sicher und zufrieden stellend. Bei schwierigen Lichtverhältnissen kann man die Belichtung recht schnell und einfach über die Drehwähler in 1/3 Stufen verändern (hier zeigt sich das Histogramm erneut als hilfreich). Oder man stellt Bracketing ein im mehrere Bilder zu machen (hier allerdings zeigt die P7800, daß sie keine SLR ist und braucht etwas länger um die drei Aufnahmen zu schießen).

Bei der Bildqualität bin ich zufrieden muß aber festhalten, daß die Komfortzone dieser kamera bei ISO 800 ufhört. Ab ISO 800 gilt dann der Reporterspruch: lieber ein schlechtes Bild als garkeines. Eine kamera, die laut Hersteller ISO 3200 meistert sollte meines Erachtens bis ISO 1600 noch keine Probleme haben. Allerdings ziehe ich hierfür nichts ab, da ich bei einer Kompakten nicht die Leistungen der D700 erwarten würde (wie gesagt, die Kirche mal im Dorf lassen). Ist ja auch nicht so, daß Bilder ab ISO 800 unbrauchbar sind.

Wo ich den Punkt für abziehe ist die Menüführung im Display (Mann, was habe ich da zwischendurch gesucht). Ist aber auch eh' gewöhnungssache.

Die elektronische Wasserwage finde ich ein nettes Feature - man braucht es nicht unbedingt, aber wenn es mal ein Panorama sein soll, so braucht man kein Zubehör mehr.

Alles in allem habe ich bekommen was ich gesucht habe. Vier Sterne also mit gutem Gewissen.
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am 17. Oktober 2015
Kürzlich schrieb ich eine Rezension über die Lumix TZ 71, die ich eine FAST eierlegende Wollmilchsau nannte. Am Schluss schrieb ich, daß
ich die Nachfolgerin der Lumix LF1 bevorzugen würde, in erster Linie wegen eines höher auflösenden Suchers. Da bisher keine LF2 angekündigt
wurde, habe ich mich der Nikon P7800 zugewendet, die für mich mehrere positive Übereinstimmungen mit der LF1 hat.
Beide haben einen 1/1,7 Sensor, also größer als der 2,3 Sensor der TZ71. Beide haben ein 7-fach Zoom von 28-200 mm.
Die Nikon hat aber die bessere Lichtstärke 2.0-4.0, die LF1 2.0-5.9. Zudem hat die Nikon ein Klappdisplay, die Lumix einen festen Monitor.
Und das für mich Wichtigste: Die Nikon hat einen Sucher mit 921.000 Pixeln Auflösung, die Lumix nur 200.000.
Ok, die Nikon ist größer als die Lumix, aber auch diese habe ich nicht in die Hosentasche gesteckt.
Aus diesen Gründen ist die Nikon P7800 im Moment der für mich beste Kompromiss zwischen Format, Zoomfaktor und Bildqualität.
Dazu ein guter Sucher und ein solides Klappdisplay, gute Verarbeitung und ein inzwischen günstiger Preis. Habe Sie bei Amazon Warehouse
für nur 328,00 gekauft. Klare Empfehlung.
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TOP 100 REZENSENTam 21. Dezember 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Also mal vorneweg, das ist meine erste Nikon. Bisher hatte ich überwiegend Sony, Canon und Olympus und hier meistens Systemkameras wie Nex 7 und Pen 3/5. Deshalb kann ich hier auch mal aus einer neutralen Sicht berichten, ohne vorbelastet zu sein. Meistens klingen die Aufzählungen ziemlich kritisch, aber ich will hier wirklich Klartext "schreiben":

- Die hier bei Amazon aufgeführte Beschreibung oben stimmt leider nicht: Zitat" Auch bei längeren Serienaufnahmen sehen Sie ein dauerhaftes Livebild nahezu ohne Unterbrechungen (der unerwünschte „Blackout-Effekt“ bleibt aus)". Es ist leider kein Vorschaubild zu sehen, weder auf dem Display, noch mit dem Sucher, habe ich alles ausprobiert. An Amazon, wenn möglich, löschen!

- Das Gehäusematerial macht einen guten Eindruck. Der Handgriff erzeugt ein rutschsicheres Gefühl. So ein richtiges Metal-Feeling will aber nicht rüberkommen. Liegt wohl daran, dass Rückseite und Klappmonitor leider nur aus Plastik sind. Aber sonst wirklich gelungen. Tolle Verarbeitung. Die Klappe für HDMI und A/V Out funktioniert zum Glück mit Scharnieren. Bei denen für das Mikro und den GPS Empfänger gibt es leider wieder diese frickeligen Stöpsel mit einer dünnen Plastikverbindung zum Gehäuse, die ich überhaupt nicht leiden kann. Versucht mal mit einer Hand (also mit der Linken - die andere trägt ja die Kamera) dort einen Stecker reinzustecken.

- Der Monitor ist schon erstaunlich dünn und verwindet sich so stark, dass die Drehereinen sich schon als dunkle oder helle Flecken auf dem Display bemerkbar machen. Ihr kennt das vielleicht von den alten PC Monitoren, wenn man die mit den Fingern gedrückt hat, gab es einen ähnlichen Effekt. Ansonsten ist er aber sehr klar und mit über 921.000 Pixel schon ziemlich "hochauflösend".

- Der Sucher: Naja, eine Brille sollte man nicht tragen, die wird gleich mal verkratzt weil es keine Augenmuschel aus Gummi gibt. Auch nicht als Zubehör. Schade. Ohne Brille lässt sich aber gut damit Arbeiten und es gibt auch keine platte Nase wenn man mit dem rechten Auge durchschaut. Dioptrieneinstellung (-3 bis +1 dpt)!

- Der Blitz wird zum Glück mit einem mechanischen Schieberegler ausgefahren. Was bedeutet, er fährt dann aus, wenn ich es für nötig halte, bravo!

- Bedienung: Drehräder und Knöpfe machen einen soliden Eindruck. Außerdem folgt die Anordnung einer klassischen Bedienung, die ich schon seit vielen Jahren so kenne und die sich auch nicht verändern sollte. Wie oft geht es mir bei Sony oder Canon so, dass Knöpfe mit der gleichen Funktion plötzlich beim nächsten Modell wieder an eine ganz andere Stelle gewandert sind. Das Menü wirkt aufgeräumt und zeigt nur für den gewählten Programm-Modus relevante Einstellmöglichkeiten.

- Optik: Das Ausfahren und besonders das Einfahren der Optik klingt schon merkwürdig. Als würde man einen kleinen Blasebalg bedienen. Auch der Motor klingt wie eine Akkubohrmaschine, der so langsam der Saft ausgeht. Aber es scheint alles "normal" zu sein. Jedenfalls bemerkt man keine negativen Eigenschaften. Der Deckel muss leider per Hand abgenommen werden. Ich kenne da das automatische "abfallen" bei Canon oder Olympus. Wenn man die Kamera einschaltet, drückt die Optik den Deckel von der Halterung und wird dann an einem Bändchen gehalten. Das ist bei der Nikon wie gesagt nicht so. Gerade für einen schnellen Schnappschuss ist das natürlich schlecht. Zuerst wundert man sich, dass der Monitor schwarz bleibt, dann erinnert man sich an den Deckel, nimmt ihn ab, weiß nicht wohin damit und verstaut ihn in der Hosentasche (...und dort wird er auch beim nächsten Waschgang der Hose wieder gefunden). Also was bleibt? Ich empfehle gleich ein Schutzfilter anzubringen (ist ja mit dem vorhandenen Gewinde möglich), dann kann man den Schutzdeckel gleich weglassen.

- So, jetzt mal was zur Bildqualität. Kurz gesagt, für das Fotobuch und 10x15 Ausdrucke hervorragend und auch für die Darstellung am HD Monitor perfekt. Was will man mehr? Keiner erwarte hochaufgelöste DIN A3 Ausdrucke oder Highendaufnahmen einer 36 Megapixelkamera, die auch mal das 4- oder 5fache kosten darf. Sieht man das Gesamtkonzept, bekommt man einen sehr großen Zoombereich (28 bis 200 mm bei Kleinbildformat), einen Funktionsumfang einer DSLR (gut, bei Blende 8 ist Schluss) und eine kompakte Bauweise, die trotzdem noch gut in der Hand liegt. Wer jetzt noch das gewisse Gespür für Fotografie besitzt, einigermaßen mit Zeit und Blende umgehen kann und den Isowert nur bis annehmbare 400 aufdreht, der bekommt erstaunlich gute Bilderqualität und vielleicht auch Fotos hin. In der Preisklasse gibt es da absolut nichts zu meckern.

- Der Videomodus ist Nikon mittlerweile so wichtig geworden, dass er sogar zwei Bereiche auf dem Programmwahlrad bekommt. Einmal für die automatische Aufnahme und einmal mit zusätzlichen manuellen Möglichkeiten. Für den, der nur draufhält und abdrückt reicht die Automatik, bei der die Helligkeit und der Fokus nachgeregelt werden. Wer alles selber machen möchte dreht das Wahlrad noch eine Nummer weiter. Jetzt kann man Zeit und Blende bestimmen, über Fokuseinstellungen entscheiden und sogar den Isowert einstellen (welcher Camcorder kann denn das?). Die Bildqualität ist sehr gut (kommt natürlich darauf an, wie man die Einstellmöglichkeiten anzuwenden weiß). Aber... ja es gibt leider ein "Aber". Bei starken Schwenks gibt es immer diesen stroboskopartigen Effekt. Das Auge erkennt hier ein Ruckeln und ich frage mich, wie das bei 25p zustande kommen kann? Ich weiß es nicht. Die 30p gibt es nur, wenn man die Videoeinstellung auf NTSC stellt.

- Bei den ISO-Werten finde ich toll, dass man auch eine Höchstgrenze angeben kann (200, 400, 800 ISO) und es kann sogar ein ND Filter zugeschaltet werden.

-Benutzt man den Selbstauslöser, wird dieser nach dem gemachten Foto wieder auf das normale Auslösen zurückgestellt. Für stationäre Produktfotografie, bei der man mit Selbstauslöser arbeitet, ist diese Vorgehensweise der Kamera eher schlecht.

- Im Automodus gibt es mir zu wenig Hilfe. Hier wäre es toll, wenn man mal eine Aufforderung bekommen würde, den Blitz zu benutzen oder ein Stativ. Aber leider nichts dergleichen. Ein Laie wird hier sehr gefordert, da selbst bei einer Verschlusszeit von 1" keine Meldung kommt (z.B. ein Verwackelungssymbol oder blinkende rote Werte), dass die Aufnahme aus der Hand nicht gelingen kann. Ich vermute, das ist der Grund weshalb viele unschöne und verwackelte Aufnahmen entstehen und die Kamera auch mit einem Rezensentenschnitt von 3,5 auskommen muss.

- Auch ohne SD Speicherkarte kann die Nikon 12 jpeg-Aufnahmen in bester Qualitätsstufe machen und wenn man mal eine Reihe von Ebay Bildern anfertigen möchte, gehen im VGA Modus sogar 785 Bilder. Wie oft ist es mir bei anderen Kameraherstellern schon passiert, dass ich gerade keine SD Karte zur Hand hatte und dann keine Aufnahme machen konnte.

- Das Stativgewinde ist wieder mal nicht in der optischen Mitte und ermöglicht auch keinen schnellen Zugang zu Akku und Speicherkarte. Was soll eigentlich dieser Blödsinn immer, den kein Kamerahersteller gebacken bekommt?

- Panoramaaufnahmen können manuell angefertigt werden (man macht Einzelaufnahmen und baut diese später mit einer Software zusammen) oder automatisch, dabei bewegt man die Kamera gleichmäßig von einem Ende zum anderen. Die automatische Panoramaaufnahme baut die Aufnahmen wirklich sehr gut zusammen. Was mir aber aufgefallen ist, die Bildqualität leidet sehr und von der Auflösung bekommt man in der Höhe höchstens 560 Pixel, im Hochformat höchstens 1080 Pixel geboten. Schade!

- Die üblichen Scene-Programme werden angeboten, darunter sogar Food und Nachtaufnahmen aus freier Hand, bei der mehrere Aufnahmen übereinander gelegt werden. Tolle Sache!

- Drei benutzerdefinierte Wahlprogramme können angelegt werden. Finde ich sehr praktisch, da man auf die Schnelle gleich seine individuellen Vorgaben erreichen kann.

- Die Naheinstellgrenze liegt bei etwa 10mm im Nahaufnahme-Modus. Da entstehen schon sehr gute Makroaufnahmen.

Fazit: Trotz der vielen kleinen Kritikpunkte mach die Kamera Spaß. Ich habe sie an zwei Wochenenden auf Ausflügen dabei gehabt. Da ich mir viel Zeit für das Fotografieren nehme, ist die Bildqualität natürlich immer an der Grenze des machbaren und somit auch immer sehr gut. Die Kamera ist also eher was für den ambitionierten Fotografen. Ein Laie wird im Automatikmodus keine Freude haben, da die Kamera hier einfach zu wenig unternimmt, dass die Aufnahmen auch gelingen. Für die ruckelnden Videoaufnahmen und die schlechte Automatikunterstützung ziehe ich zwei Stern ab. Also gute 3 Sterne.
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am 29. Januar 2015
Habe mich intensiv mit der Kamera auseinander gesetzt und unzählige Tests und Rezensionen gelesen. Mein Fazit: super Kamera, die Bilder haben eine herausragende Bildqualität. Besser geht immer, bspw. mit Festbrennbereich-Objektiven oder Objektiven mit minimalem Zoom. Wer also vergleicht, der sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Wie gesagt, wer einfach nur tolle Bilder schießen will, macht mit der Kamera nichts falsch.
Ich kann die Kamera nur wärmstens weiterempfehlen und habe zu dem 7,1 fach Zoom in Verbindung mit f2 keine bessere Alternative gefunden. Was mich darüber hinaus noch verwundert sind die Inhalte der vielen Rezensionen, die die eigentliche Beurteilung über die optische Qualität der Kamera, wenn überhaupt, nur am Rande erwähnen. Wichtiger scheint jenen Leuten die tausend technischen Schnickschnack-Spielereien zu sein oder das Rumreiten auf Marketing-Argumenten, die nichts zur Sache tun.
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am 29. Dezember 2013
Die P 7800 ist eine Kompaktkamera für ambitionierte Hobbyfotografen, die keine Spiegelreflexkamera mit sich herumtragen möchten, aber die Einstell- und Bildgestaltungsmöglichkeiten einer Spiegelreflex in Anspruch nehmen wollen. Nur zum Knipsen ist die P 7800 zu groß, zu schwer und zu teuer.

Bevor ich mir diese Kamera kaufte, habe ich intensiv Testberichte gelesen, die allesamt zeigten, dass die P 7800 zwar gut ist, nicht aber perfekt. Überwiegend wurde kritisiert, dass die Abbildungsleistung so ihre Schwächen aufweist und zwar in den Bereichen der Verzeichnung, insbesondere im Weitwinkel und Tele, sowie im Schärfeabfall zu den Bildrändern hin. Darüber hinaus wurde die Arbeitsgeschwindigkeit des Autofokus als etwas "träge" beschrieben.

Das Objektiv, so meine Erfahrungen mit der Kamera, verzeichnet tatsächlich im Weitwinkel tonnenförmig und im Tele kissenförmig, was man bei Porträt- oder Landschaftsaufnahmen aber nicht sehen kann, was aber bei Architekturbildern zu sehen ist. Allerdings hat die Kamera eine sehr wirkungsvolle Verzeichnungskorrektur, die das optische Manko nahezu 100% verschwinden lässt. Zum Rand hin lässt die Schärfe tatsächlich nach, was ich sehen konnte, als ich Testbilder eines Zeitungstextes aufnahm. Im normalen Fotoalltag habe ich diesen Schärfeabfall aber nicht wirklich wahrgenommen. Generell ist die Schärfe bei der Kamera gut und der Autofokus sitzt.
Wirklich langsam, wie in Tests beschrieben, habe ich den Autofokus nicht empfunden. Allerdings habe ich bisher auch noch keine schnellen Objekte in der Bewegung fotografiert, sondern nur statische. Der Permanentautofokus, den man einstellen kann aber sicher bei Fotos nicht muss, ist aber tatsächlich langsam, allerdings auch verlässlich.
Schön ist die Lichtstärke des Objektivs, kombiniert mit dem Bildstabilisator. Dies lässt viele Aufnahmesituationen im niedrigen ISO Bereich zu; denn so richtig scharf und detailliert sind die Bilder mit der P 7800 nur etwa bis ISO 800, dann beginnen Rauschen, Rauschunterdrückung und damit einhergehender Detailverlust in der Darstellung. Das ist jetzt sicherlich "Meckern" auf hohem Niveau aber wer sich so eine Kamera zulegt, so meine Meinung, möchte Ergebnisse, die wenigstens etwas an eine Spiegelreflex erinnern sollten. Klarstellen muss man aber auch, dass der für eine Kompakte relativ große 1/1,7 Zoll CMOS Sensor der P 7800 natürlich nicht die Leistung, insbesondere im Rauschverhalten, bringen kann, wie ein großer Spiegelreflexsensor.
Die Farbdarstellung sowie Belichtungsmessung sind aus meiner Sicht gut. Am Weissabgleich gibt es auch nichts zu meckern. Eine Abdunkelung der Bildecken (Vignettierung) oder das Auftreten von Farbsäumen konnte ich bisher gar nicht feststellen.
Kurzum, die Bildqualität ist für eine "Kompakte" gut bis sehr gut und das 28-200mm Objektiv liefert für seine wirklich große Brennweitenbandbreite, die immer optische Kompromisse mit sich bringen muss, gut ab.

Nicht so überzeugt bin ich von der Leistung des eingebauten Blitzes; den empfinde ich als echte "Funzel". Bei Innenaufnahmen zeigte sich zwar eine Belichtungskorrektur um eine Blende nach oben recht wirkungsvoll, um den schwachen Blitz gut zu kompensieren; diese Maßnahme ist aber, insbesondere bei Außenaufnahmen, wo ich den Blitz gern zur Objektaufhellung bei Gegenlicht verwende, kein Allheilmittel (ggf. Überbelichtung als Folge). Insgesamt ist es ratsam, bei dieser Kamera einen Aufsteckblitz in der Reserve zu haben.

Absolut überzeugend ist das Gehäuse mit seinen zahlreichen und optimal platzierten Bedienelementen. Große Menuesuchen sind hier nicht notwendig, da alle wichtigen Funktionen "in Griffnähe" sind und die Kamera sich wunderbar bedienen lässt. Besonders schön finde ich die beiden Funktionstasten, die mannigfaltig individuell belegt werden können, so z. B. mit dem künstlichen Horizont, Gitterlinien oder dem Belichtungsmessmodus. Nikon SLR Kenner finden sich mit der P 7800 sofort zurecht und sie finden die gewohnte hochwertige Haptik und Verarbeitung. :o) Das Gehäuse besteht überwiegend aus Metall und hat einen schön griffig gummierten runden Griff, der eine einhändige Bedienung locker möglich macht. Die knapp 400 Gramm schwere Kamera liegt schön in der Hand. Für die Hosentasche ist sie aber eindeutig zu groß.

Nicht so doll ist leider der Plastikdeckel für das Akkufach am Gehäuseboden; der ist dünn und wirkt "sehr billig".

Überzeugt hat mich auch der elektronische Sucher, der alle relevanten Fotodaten einblendet und wirklich nützlich ist. Er ist, wenn auch in so manchem Testbericht kritisiert, viel besser als die optischen Minisucher einiger Konkurrenzprodukte.

Das Klappdisplay, das teilweise sogar aus Metall besteht, ist super in der Abbildungsleistung, knackscharf, hell und kontrastreich. Was aber fehlt, ist ein Arretierungsmechanismus, wenn man es an das Kameragehäuse anklappt. Es ist sitzt zwar fest aber zur Perfektion fehlt diese Arretierung.

Was mich stört ist, dass der Objektivdeckel keine Öse für eine Schnur und damit keine Möglichkeit hat, dieses verlustgefährdete Teil an der Kamera zu befestigen. Nimmt man den Deckel ab, muss man ihn in der Hand halten oder in eine Tasche stecken, das stört mich persönlich. Hier ist Basteln angesagt, um eine Öse in diesen Deckel zu brennen oder bohren oder ähnliches.

Fazit:
Als Besitzer einer Nikon D 40, D 80 und D 300s kann ich die P 7800 als Begleitkamera für Spiegelreflexfotografen oder aber auch als hochwertige Kompaktkamera für sonstige ambitionierte Fotografen empfehlen.
Ich denke, wenn Nikon der Kamera zukünftig noch einen größeren Sensor und einen stärkeren Blitz spendiert, nähert sich das Gerät immer mehr dem Optimum.

Die Canon Powershot G1x, die aber über 100,- EURO teurer ist, hat einen deutlich größeren Sensor (annähernd Spiegelreflex Halbformat Niveau) und einen sehr starken Blitz, ist aber eben auch nicht perfekt, vielleicht aber als Alternative noch einen Blick wert; denn die Bildqualität ist uneingeschränkt top und das Gehäuse noch wertiger (Testberichte und eigene Erfahrung).

Wer eine kleinere und deutlich günstigere Alternative von Nikon sucht, sollte sich die Coolpix P 330 mal ansehen. Sie hat, wie die P 7800, auch einen 1/1,7 Zoll CMOS Sensor (12 Megapixel) und verfügt ebenso über die kreativen P, Tv, Av und M Steuermöglichkeiten, wird laut Tests einschlägiger Zeitschriften in der Bildqualität aber von der P 7800 geschlagen.
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