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am 21. Juni 2011
Bis auf wenige scheinen mir die negativen Rezensionen von folgender Gestalt zu sein: "Ich habe mich an meine alte Kamera gewöhnt und habe keine Lust, mich umzugewöhnen", "die ersten 200 Bilder waren alle unscharf" usw. -

Die Nikon P500 ist nunmehr meine dritte Bridgekamera. Zuerst hatte ich eine Konica Z5 mit 12x Zoomobjektiv und Weitwinkel / Teleaufsatz, danach eine Kodak Z650 mit 24x Zoom, und nun eben die Nikon P500 mit 36x Zoom. Alle Kameras sind von dem Gefühl, welches man für diese entwickeln muss, völlig unterschiedlich - man erwartet von einem Fahrschüler ja auch nicht, dass er sofort den Druckpunkt der Kupplung findet, und wundert sich nicht, wenn die ersten Fahrversuche abgewürgt werden!

So erging es mir auch mit der Nikon P500. Von den ersten Aufnahmen waren viele unscharf, aber schon von Anfang an war ich vom Bildstabilisator und von der Lichtausbeute bei Dämmerung begeistert. Wenn man sich ein wenig mit der Kamera beschäftigt stellt man auch fest, dass es für fast jedes der in anderen Rezensionen beschriebenen "Probleme" eine einfache Lösung gibt.

Beispielsweise die Aussage, die Nikon versuche, alle Bilder so hell wie möglich zu machen: das stimmt in der Tat. In der Standard Einstellung wird die Belichtung so ausgemessen, dass es ein taghelles Ergebnis gibt - was natürlich bei Stimmungsbildern in der Dämmerung nicht erwünscht ist. Tipp: Das Einstellrad auf "Nachtaufnahme" stellen, oder im Motivprogramm "Dämmerung" auswählen, oder anfangen, fotografieren statt knipsen zu lernen und im manuellen Modus Belichtungszeit und Blende selbst einstellen.

Apropos manueller Modus: Das Einstellen von Belichtungszeit und Blende geht sehr einfach einhändig. Man wechselt mit einem Druck zwischen Belichtungszeit und Blende und stellt an einem Daumenrädchen die gewünschten Werte ein. Außerdem hat man die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Autofokus Messmethoden zu wählen: mitte, mehrpunkt, usw. und man kann einen nahezu beliebigen Punkt mit dem Cursor als Messpunkt auswählen (meine derzeitige Lieblingsmethode). Natürlich ist es nicht einfach, mit dem ganz manuellen Fokus die gewünschte Schärfe zu erreichen. Tipp: Übung macht den Meister! Das kann man ganz einfach einüben, wenn man sich mehrere Gegenstände auf einen Tisch stellt und entlang derer verschiedene Schärfepunkte einstellt. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass die Nikon mir diese Freiheit gibt, um den Fokus unter Kontrolle haben zu können! Ein kleiner, durch das riesige Zoom Objektiv erkaufter Nachteil ist, dass die Blende erst bei 3,4 losgeht (und enden tut sie bei 8,0) - Kenner wissen, dass also nur ein bedingter Schärfeverlauf möglich ist. Aber hey: One size fits all gibt es nicht :-)

Der Bildstabilisator ist phantastisch. Ich habe aus der ruhigen Hand mit vollem 36x Zoom bei Sonnenlicht eine Kirche scharf einfangen können. Das war einer meiner ersten Versuche mit der Kamera, was für mich fast an ein Wunder grenzte (nach meinen Erfahrungen mit anderen Bridgekameras). Ich weiss nicht, wieso andere Bediener der Kamera das nicht schaffen. Natürlich schadet ein Stativ auch nix. Wer in der Preisklasse auch noch eine Topp Auflösung erwartet, der sollte sich noch mal fragen, warum gute Zoomobjektive für Spiegelreflexkameras zwischen 500 und 1000 EUR kosten. Natürlich erkennt man den einzelnen Faden einer Feder eines fliegenden Vogels bei 36x Zoom nicht mehr unbedingt. Auch die Reflektion auf den Augen eines weit entfernten Rehs geht eher unter. Wer das will, sollte auf eine DSLR mit gutem Zoomobjektiv sparen.

Der Autofokus arbeitet recht flott. Schneller als bei meiner alten Kodak. Und, wie oben schon beschrieben, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den AF zu kontrollieren.

Folgende Motivprogramme habe ich bisher ausgiebig getestet: Dämmerung (funktioniert wunderbar, um dunklere Stimmungen einzufangen), Tierporträt schiesst eine Serie von Bildern und hat sogar eine "Tiergesichtserkennung", so dass automatisch ein Katzenkopf / Hundekopf fokussiert wird, was bei einer weissen Katze schneller funktioniert als bei einer schwarzen vor dunklem Hintergrund :-), Nachtaufnahme ist ganz besonders grandios, da eine recht geringe Belichtungszeit gewählt wird und das Bild direkt in der Kamera aufgehellt wird - sehr gute Ergebnisse.

Achja, die ISO habe ich begrenzt auf 160-400. Mehr möchte ich meiner neuen Bridge nicht zumuten. In Ausnahmefällen schalte ich dann eben höher, aber wirklich gebraucht habe ich das bisher noch nicht. Langzeitbelichtungen mit Stativ gelingen sehr wunderbar.

Fazit: Würde mir die Kamera jederzeit wieder kaufen, da sie mir als Hobby Fotograf eine Menge an kreativen / manuellen Einstellmöglichkeiten bietet, für fast jede Situation ein optimiertes Motivprogramm vorhanden ist, der Bildstabilisator an ein Wunder grenzt, und das ganze auch noch zu einem erschwinglichen Preis.

Wer sich die Kamera ebenso kaufen möchte, der sollte direkt nach dem Kauf folgende Einstellungen vornehmen: ISO begrenzen, Autofokusprogramm auswählen, welches einem liegt, die Motivprogramme ausprobieren und dann den "Druckpunkt" erfühlen.
2121 Kommentare| 350 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. März 2011
Seit gestern besitze ich endlich die P500.

Sie liegt direkt gut in der Hand und die zu bedienenden Taster sind sehr gut angeordnet. Die zusätzliche Zoomwippe am Objektiv ist jedoch das non plus Ultra...besser geht es nicht!!!
Beim Anschalten sticht einem sofort das Display ins Auge, scharf und brillant wie noch bei keiner anderen Kamera gesehen! Das Klappen reicht völlig aus und ist auch nicht so störanfällig.
Die Programmvielfalt ist unglaublich groß und für jede Situation ist was dabei. Hervorheben will ich die 2 verschiedenen Panoramafunktionen, einmal zum schwenken oder zum selbst ansetzen, grad so wie jeder mag.
Ansonsten kann man die Fotos als Jpeg. auch wunderbar am PC nachbearbeiten. Man hat da mit den heutigen Programmen alle Möglichkeiten und braucht kein RAW, wenn man nicht grade ein Profi-Fotograf ist die ja eh reine DSLR für 1000€ und weitaus mehr besitzen.
Die Fotos an sich haben eine prima Qualität und vom Rauschen ist nix zu sehen, was mich bei vielen Tests von anderen Kameras irritiert hat. Da ich aber kein Fotolabor zuhause habe oder die Fotos nicht als riesige Leinwand ausstelle, sehe ich diese Werte nicht als relevant an!
Wer mal was selbst ausprobieren möchte, hat auch alle Möglichkeiten, ob alle Werte selbst zu bestimmen oder nur einen...ganz wie man will.
Auch was sie in der Dämmerung oder Dunkeln noch hinbekommt (ohne Blitz), war ich überrascht...hervorragend!!!
Über das Objektiv will ich nicht viele Worte verlieren, da lasse ich die Werte im Weitwinkel und Tele selber sprechen. Das ist für so eine Kompakte Weltklasse und man kann sie dennoch ruhig halten...großartig!!!

Als einzigen Negativpunkt ist für mich die Akkuleistung zu nennen. Die ist mit ca.220 Bildern für heutige Verhältnisse schwach, dafür sind Ersatz-Akkus aber günstig zu bekommen und das Gewicht(ca.500g) ist dadurch optimal.
Bei meiner ersten "Spielerei" gestern hat es jedoch lange gehalten, bin zufrieden und werde das noch ausgiebig Testen wenn "wir" uns besser kennen gelernt haben.
Das man die ausführliche Bedienungsanleitung nur noch als CD und kein externes Ladegerät mehr dabei bekommt ist ja leider fast normal geworden. Dafür gibt's aber hervorragende Universal-Ladegeräte und man muss nicht auf den jeweiligen Hersteller zurückgreifen :-)

Alles in allem ist es die perfekte Kamera für Leute die viele Einstellmöglichkeiten mögen aber auch einfach mal drauf los knipsen wollen ohne viel Zubehör mit sich rumzuschleppen und mit einem super Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ich bin mehr als zufrieden und würde sie wieder kaufen!!!
2727 Kommentare| 197 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Hier meine Videorezension zur Nikon P500. Ich habe die Kamera mit der Firmware Version 1.0 getestet.
Da das Video nur begrenzt Platz bietet, habe ich nicht alle technischen Aspekte unter bringen können, hoffe aber, alles Wichtige aufgeführt zu haben. Die genauen technischen Daten erhalten Sie hier bei Amazon.de.

Nun sind Super-Zoom-Bridge-Kameras in der Regel immer einem Kompromiss unterlegen, denn von einem Weitwinkel bis zum Tele stufenlos zu zoomen, erfordert eine große Genauigkeit der Linsengruppen. Dabei soll die Kamera einigermaßen kompakt bleiben, was einen kleinen Sensor zur Folge hat.
Da diese Kamera-Typen preislich auch nicht über eine DSLR hinaus wandern dürfen, werden die Grenzen, in denen sich die Hersteller bewegen können schnell deutlich.

Die P500 bildet hier leider keine Ausnahme von der Regel und so muss man mit ihr schon diverse Kompromisse eingehen:

Sie besteht z.B. vollständig aus Kunststoff und macht im Vergleich zur Konkurrenz (Panasonic FZ / Sony DSC-Hx) keinen allzu wertigen Eindruck.
Die Abdeckung für die Anschlüsse wirkt geradezu billig und auch das Akkufach überzeugt ebenfalls nicht recht.
Die Mechanik des Objektivs wirkt bei voll ausgefahrenem Tele recht wackelig.
Um die Bedienung des Zooms steht es ebenfalls nicht sonderlich gut. Da rutscht man schnell mal um 100 oder 200mm Brennweite hin und her, da der Motor immer gleich sehr große Sprünge macht; trotz zweistufiger Wippen.
Lediglich im Video-Modus arbeitet der Zoom annehmbar langsam, aber leider deutlich hörbar.

Bei der Auswahl der Bedientasten und deren Positionierung hat Nikon dagegen alles richtig gemacht. Und das klappbare LCD Display mit 910.000 Pixeln ist eine richtige Augenweide, welches auch bei Sonnenlicht gut ablesbar ist. Der LCD Sucher ist dagegen nur einfache Kost, aber alles in allem ausreichend - solange man nicht manuell fokussieren möchte - die Vergrößerung bei der manuellen Scharfstellung ist sowohl im LCD-Sucher, als auch auf dem Display so winzig und undeutlich, dass man nur erahnen kann, was man dort macht. Wirklich brauchbar ist der manuelle Fokus daher nicht.

Dies mag am Ende aber alles am kleinen 1/2,3" Sensor der P500 liegen. Mit gerade mal 6x5mm und einer Packdichte von 12 MPx befindet er sich an der oberen Grenze dessen, was noch als Sinnvoll zu bezeichnen ist.
Der Fakt, dass es sich nun um einen C-MOS Sensor mit rückwärtiger Belichtung (Backlight Illumination) handelt, soll Bildrauschen, besonders bei schlechten Lichtverhältnissen, verhindern. Dabei ist der Sensor gegenüber der alten Technik quasi umgedreht und das Licht kann direkt das Silizium treffen, statt zuerst durch die Metallschicht dringen zu müssen.
Dem nachgelagert ist es der Bildprozessor, der das Endprodukt auf die SD/SDHC/SDXC Karte schreibt.
Der Interne Puffer reicht der P500 aus, um kurze Hochgeschwindigkeitsaufnahmen zwischen zu speichern und anschließend auf eine Speicherkarte zu schreiben. Videos werden nur mit eingelegter Speicherkarte im H.264 Codec in Full HD bei 30 Bildern/s aufgenommen.

Die Kamera kennt nur das JPEG Format und die Einstellmöglichkeiten belaufen sich auf die Bildgröße und zwei Kompressionsraten: Normal und Fein. "Normal" ist als Standard voreingestellt, was aber keine guten Fotos liefert und nur für unwichtige oder kleine Bilder geeignet erscheint. Im Modus "Fein" sollte dann ganze Potential der Kamera ausgeschöpft werden. Ein RAW Format gibt es nicht.
Ebenso wenig wie die Möglichkeit ein externes Mikrofon oder einen externen Blitz anzusteuern. Dies ist zumindest bei einer Konkurrenz möglich (Panasonic Lumix FZ 100).
Dafür stimmt aber der Rest des Funktionspaketes. HDR, Belichtungsreihen, Panoramas und jede Menge Scenen-modi runden das Paket gut ab.
Art-Filter gibt es dagegen nur nachgelagert in der Kamerainternen Bildbearbeitung. Hier hat Olympus derzeit die Nase ganz weit vorn und bietet solche bereits bei der Aufnahme an.

Am Ende des gesamten Bildprozesses bleibt bei mir aber nur ein verzogenes Gesicht.
Das, was ich von der Speicherkarte auf meinen Monitor zu sehen bekam, missfiel auf ganzer Linie:

Insgesamt hat die P500 im Weitwinkelbereich ein drastisches Problem mit Verzeichnungen und Randunschärfen.
Außerdem gibt es über das gesamte Bild verteilt unscharfe Bereiche, die selbst auf einem DIN A4 Ausdruck sofort erkennbar sind.
Dies darf in dieser Preisregion dann aber nicht mehr sein und den Vergleich zu meiner Sony DSC-H20, welche in etwa 60% der P500 kostet(e), kann sie sich nicht stellen...
Bei Gras stelle ich eine deutliche Farbabweichung in Richtung Gelbgrün fest.
Wenn es der P500 zu schummerig in Sachen Lichtverhältnissen wird, fängt sie an sehr verwaschene Bilder abzuliefern.
Dank der Möglichkeit ein ISO-Limit einzustellen (200 oder 400 ISO) entsteht zwar kein bzw. kaum Sensorrauschen, der Bildprozessor überdeckt aber alles mit Unschärfe und ausfransenden Kontrasten.

Wie erwartet ist der Bildstabilisator im vollen Telebereich bei freihändig geschossenen Fotos völlig überfordert und nur mit aufgelegter, oder durch ein Stativ unterstützter Kamera hat man die Chance verwacklungsfreie Bilder zu erhalten. Dies war dem Fotografen zwar von vorn herein klar - aber selbst dann passiert es, dass weit entfernte Schriften ausgefranst oder mit einem Doppler-Effekt aufwarten - daher heißt es bei Verwendung des Teles und einem Stativ den Bildstabilisator abzuschalten. Für Schnappschüsse mit schnell wechselnden Brennweiten also kaum mehr brauchbar.

Mein Fazit:

Die P500 kann mich nicht überzeugen, da sie zu viele Extreme in sich vereinen will, dazu aber nicht die technischen Mittel besitzt, um dies adäquat umzusetzen. Daher ist sie in meinen Augen ein auf das Extrem zugespitzter Kompromiss - und seien Sie ehrlich - wollen sie einen solchen eingehen?

Ich kann hier nur an die Vernunft appellieren und rate dazu sich etwas mehr auf einen sinnvolleren Zoombereich und bessere Verarbeitung zu konzentrieren.
Vielleicht gelingt es Olympus mit der neuen SZ-30MR diesen Spagat aus Zoom, Bildqualität, Ausstattung und Preis besser hin zu bekommen, als Nikon es mit der P500 versucht hat.

2 Sterne für die gute Ergonomie, Bedienbarkeit und Ausstattung der Kamera - aber kräftiger Abzug für die maue Bildqualität und allgemeine Wertigkeit.
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am 1. Oktober 2011
Ich habe mir die Coolpix P500 zugelegt, weil meine alte Kamera (inzwischen 11 Jahre alt) den Geist aufgab. Genauer genommen mussten stets Außenaufnahmen von gravierendem Blaustich befreit werden. Danach waren die meisten Aufnahmen nur noch Müll! Anders bei der Coolpix P500. Am Abend fotografierte ich mit einem Stativ und maximalem Zoom ein Flugzeug im Abendrot. Ich dachte eigentlich "Naja...vielleicht wird's ein Foto mit dem Kratzer drin." WEIT GEFEHLT! Das Ergebnis verblüffte mich total, denn der Flieger flog in etwa 20km Entfernung und war auf dem Foto deutlich zu erkennen. Sogar seine aufleuchtenden Positionslampen sind auf dem Foto zu sehen - Kurz: Ein Fotozufall, wie man ihn selten bekommt.
Ein Bewerter schrieb, dass die ersten Aufnahmen unscharf wurden - das kann ich nicht bestätigen. Überwältigt war ich von der Kameraautomatik, die sich selbsttätig mehrere markente Punkte der bevorstehenden Aufnahme heraus sucht und sich daraufhin scharf stellt. Sie ist Leichtgewichtig und intuitiv zu bedienen. Ich kann das Produkt wärmstens empfehlen.
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am 3. Mai 2011
Seit Monaten suchte ich nach einer schnellen Kamera mit größerem Zoombereich und ließ mich durch die extremen Wechselbäder von Pro- und Kontrarezensionen gehörig verunsichern. Behauptete ein Rezensent, dass das Produkt A viel schlechter sei als das bewährte Produkt B, ergab die Nachforschung bei B, dass dieses auch nicht das Gelbe vom Ei darstelle, sondern C das Nonplusultra sei! Auf diese Weise "informiert" trug ich meine Kaufabsichten zu Grabe und beschloss, noch zu warten. Aber worauf? Dass irgendwann eine Wunderkamera käme, die es allen recht macht? Kurzerhand wischte ich alle Bedenken vom Tisch und bestellte die Nikon Coolpix P500, die von Amazon wie üblich prompt geliefert wurde plus Reserveakku, Ladegerät und Tragetasche. Und dann kam der lang herbeigesehnte Augenblick: das erste Foto! Ich begann sofort mit dem Crashtest: Maximaler Zoom, freihändig, im Automatik (= Laien-)modus - klick! Resultat: Ich war einfach platt!!! Der angeblich so laute Zoom flüsterleise, der angeblich unwirksame Bildstabilisator phänomenal, das Bild einwandfrei. Mittlerweile habe ich schon 2000 Fotos geschossen und bin von der Kamera begeistert! Sie ist sehr schnell hat alle positiven Eigenschaften, die in vielen Rezensionen bereits beschrieben worden sind. Und sie verfügt über einen Zoombereich, mit dem das Fotografieren erst so richtig Spaß macht!
Natürlich zeichnen die Objektive einer Spiegelreflexkamera genauer und wer gerne mit mannigfachen Einstellungen von Blende, Belichtungszeit, Farbabgleiche, Empfindlichkeit usw. spielt, wird mit der P500 nicht zufrieden sein. Dafür kann er aber auch keine Schnappschüsse machen, denn bis er das Teleobjektiv aus seiner Satteltasche ausgepackt und montiert hat, ist das Motiv längst futsch! Hier ist die Nikon in ihrem Element: Bildausschnitt zoomen, auf Signal für Scharfstellung warten, klick! Sollte die Scharfeinstellung einmal nicht klappen, ändert man einfach den Zoom oder geht in den manuellen Modus oder visiert einfach das nächste Motiv an!
Fazit: Großartige Kamera!

17. April 2012: Beinahe ein Jahr nachher eine kleine Liebeserklärung:
Nach ca. 7000 Aufnahmen kann ich die positiven Eindrücke in den obigen Zeilen nur bestätigen! Mittlerweile habe ich mich auch etwas in das Kameramanual eingearbeitet, was sehr lohnenswert ist, weil man erfährt, über welch immense technischen Fähigkeiten das Gerät verfügt und wie einfach es eigentlich ist, diese auch alle zu benützen. Lassen Sie sich also nicht durch die auf den ersten Blick riesige Bedienungsanleitung abschrecken und probieren Sie die vorhandenen Einstellungsmöglichkeiten ruhig aus! Diese können Sie kurzerhand speichern und jederzeit im Nu abrufen!
Die Kamera ist mir in diesem Jahr eine unverzichtbare, zuverlässliche Ausflugs- und Reisebegleiterin geworden. Ihr Superzoom macht in Verbindung mit dem tadellosen Bildstabilisator ganz einfach unendlichen Spaß! Und die mit ihr einfach durch Knopfdruck aufgenommenen Filme sind von 1A-Qualität!
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am 5. Mai 2014
Diese Rezension ist rein subjektiv, ich bin kein Experte, das mal vorab ...

Eigentlich wollte ich mir eine neue Nikon P520 kaufen,
war dann aber für eine Hobbykamera vom Preis abgeschreckt.

Die P500 von vor einigen Jahren erschien mir da passend:

- Ich wollte beim Fotografieren durch ein Okular anvisieren können
- Ich brauche für mein Hobby nicht mehr als 12 Megapixel
- Ich wollte einen qualitativ annehmbaren optischen Zoom
- Ich wollte auch manuell fotografieren können
- Ich wollte ein gutes, neigbares Display für Videoaufnahmen

All das bietet mir die P500;

außerdem war mir die Qualität der Videoaufnahmefunktion besonders wichtig. Diese war und ist grandios.
Da sich in den Jahren seit der P500 bis heute in dieser Serie nicht gravierendes geändert hat,
ist die P500 für mich nahezu perfekt.

Kleines Manko für mich, dass mit speziellen Nikon Akkupacks befeuert wird.
Die neue Generation der P-Serie kann mit AA Batterien/Akkus betrieben werden.
Der Nikon Akku ist bei spätestens 300 Bildern, mit ein- und ausschalten, nach einem halben Ausflugstag schon am Ende.
Am besten gleich ein Ldegerät mit Ersatzakku von NO NAME (günstig zu kriegen) dazukaufen, dann passt es wieder.

Der Zoombereich ist unglaublich, die Bildqualität bei GUTEN Lichtverhältnissen auch im grossen Zoombereich gut.
Bei wenig Licht - z.B. im Wald schlechte Bilder (für meinen Geschmack), weil wegen hohem Iso Wert körnig und platt.
Am besten den Iso Bereich im Menue auf max. 400 begrenzen und längere Auslösezeiten in Kauf nehmen.

Videoqualität wie gesagt top, allerdings hört man beim Zoomen den Motor etwas in der Aufnahme brummen.
Der Autofokus ist beim Video filmen befriedigend ... ja befriedigend, aber nicht für schnelle Zoom/Motiv - Wechsel geeignet.

Urlaubs- Freizeit- und Ausflug Filmer/Fotografen wie ich werden mit dieser Kamera Ihre Freude haben.

... und ich habe das Teil gebraucht in perfektem Zustand von einem super freundlichen Privat-Verkäufer für 140,-- € incl. Tasche, Akkulader & Zusatzakku kaufen können.

Ich habe lange gehadert, neues Modell oder Vorgänger ...
... ABER ...
... jetzt würde ich es jederzeit WIEDER so machen !!!
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am 28. März 2011
Seit ca. 1,5 Wochen habe ich nun die Nikon Coolpix P500. Es ist eine Rezension von Ottonormalverbraucher für Ottonormalverbraucher.

Ich habe kleine Hände und die P500 liegt gut in meiner Hand. Auch komme ich mit dem abgelegten Daumen an keine Knöpfe (was bei einer anderen Kamera durchaus passiert ist), um dabei versehentlich etwas zu verstellen.

Das Display ist wirklich toll und den Sucher kann man als Fotolaie auch gut verwenden. Das klappbare Display trägt zu einem weniger verkrampften Halsmuskel bei.
Die einzelnen Einstellungen kann man auch als Neuling recht schnell verstehen und sich durch alles durchprobieren. Trotzdem kann ich jedem ans Herz legen, sich mal das Benutzerhandbuch (das nur auf CD vorliegt und mehr als 200 Seiten umfasst) durchzulesen.
Im Automatikmodus gelingen die Bilder für Ottonormalverbraucher schon gut, doch man kann mehr rausholen, wenn man mit den verschiedenen Modi (P, S, A, M) fotografiert.

Wenn man sich nach 5-6 Jahren eine neue Kamera zulegt, ist man vom Fortschritt schon begeistert.
Die P500 ist durchaus für Schnappschüsse geeignet. Bei guten Lichtverhältnissen. Wenn es dunkler wird, hatte sie ' in meinen Händen jedenfalls ' hier und da schon ihre Probleme, schnell scharf zu stellen. In Situationen, in denen ich früher nicht mal daran dachte, meinen Fotoapparat zu zücken, weil ich nur dunkles Geschmiere aufgenommen hätte, werde ich mir diesen Griff nun angewöhnen können. Die Fotos in dunklen Umgebungen (also die, die ich bis jetzt gemacht habe) sind zwar nicht gestochen scharf (für die 100% Gucker erst recht nicht), aber sie macht Aufnahmen, die man trotzdem gebrauchen kann, statt eben keine von diesen Momenten zu haben (ich denke, für nette DVD-Fotoshow- Abende und Erinnerungsfotos fürs Album ist es völlig okay).
Zum Thema Schnelligkeit kann ich einen Spruch meines Mannes erwähnen. Er ist noch mehr Ottonormalo als ich, nahm die Kamera zur Hand (im Automatikmodus), knipste und fragte: 'Wie? Schon fertig?' Auch ging er in einen Raum ohne Fenster, ließ das Licht aus und kam ganz aufgeregt zurück: 'Guck mal, da kann man im Dunklen sogar ohne Blitz was sehen. Und nicht mal so schlecht!' (Ich muss hier jetzt nicht dazu sagen, dass das Bild verwackelt war, als sei er bei der Auslösung gehüpft ' aber es war ein Bild da auf dem man auch erkennen konnte, was fotografiert wurde! Allerdings nichts für 100% Gucker!! Auch wird man davon keinen brauchbaren DIN A 4 Ausdruck machen können, aber ' immerhin).
Die Bilder bei Sonnenschein sind natürlich toll. Wenn es dunkler wird, sind sie für mich auch noch toll. Jedoch kann ich einige hier verstehen, wenn sie sagen, dass die Bilder verrauscht sind oder matschig oder zu geweichzeichnet. Bei 100% betrachtet trifft das durchaus zu. Ich kann die Kamera mit keiner anderen ihrer Konkurrenz vergleichen. Daher kann ich als Laie nur sagen, dass 100% Gucker nicht zufrieden sein werden. Ich bin kein 100% Gucker und bin daher zufrieden.

Die Nahaufnahmen machen mich derweil auch glücklich. Ich musste allerdings schon etwas hin und her probieren, um die geeignete Einstellung zu finden (Automatik geht aber durchaus). Das Problem steht derweil noch hinter der Kamera, was ich deshalb nicht der P500 anlasten möchte. Trotzdem kann man z.B. auf einem Foto schon die Wimpern eines Auges erkennen und auch den Pollenstaub auf Blütenblättern.

Meine Tiere werden übrigens nicht alle erkannt bei 'Tierportrait'. Die Katzen ja, unser Hund nein. Der Hund meiner Schwester allerdings schon. Bessere Ergebnisse habe ich bei den Tieren jedoch erzielt, wenn ich die Sportautomatik genutzt habe.

Was mir mitunter ' sogar als Laie ' aufgefallen ist, dass die Kamera bei Gegenlichtaufnahmen doch etwas überbelichtet. Allerdings glaube ich, dass es da ebenfalls eine Einstellung gibt, damit dies nicht mehr passiert. Die Kamera kann so viel, dass man in so kurzer Zeit nicht alles finden kann (erst recht nicht als Laie). Und wenn man eine Kamera der 'Urzeit' hat, die über solche Einstellungen nicht verfügt, muss man sich erst mal richtig einarbeiten.
Bei vollem Zoom empfinde ich es enorm, was der Bildstabilisator leistet. Ich habe eine recht unruhige Hand und die Kamera hat somit viel zu tun. Die Ergebnisse bei vollem Zoom sind für mich okay. Für 100% Gucker allerdings nicht!
Der volle Weitwinkel lässt diverse Geraden am Bildrand schon schief erscheinen. Aber das war mir vorher klar, da ich schon Beispielbilder gesehen habe und nehme es hin. Ich muss gegenüber meiner alten Kamera nun aber nicht mehr so weit weg vom Motiv. Und mein Motiv muss ich auch nicht mehr über die Abhangkante schicken, um es einzufangen. Am Grand Canyon kann das mitunter sehr gefährlich sein, zu sagen: 'Noch einen Schritt zurück, bitte!' Da sind mir Verzeichnungen schon recht.
Die Easy-Panoramafunktion finde ich toll. Den Panoramaassistenten habe ich zwar mit der Kamera ausprobiert, aber ich habe noch nicht geschaut, wie man die Bilder am PC zusammenfügt. Sollte aber auch für mich als Anfänger machbar sein.
Einen Filtereffekt habe ich auch mal ausprobiert. Finde ich eine nette Spielerei; muss aber nicht sein. Ein Schwarzweiß-Foto, wo nur die Zunge und der Spielball vom Hund rot sind, ist mal ganz nett.

Ja, der liebe Akku. Ich hatte da so meine Probleme. An drei Tagen war ich kurz davor, die Kamera abzugeben. Den einen Tag schaffte ich 9 Aufnahmen, danach 32 und dann immerhin 78 Fotos, bevor sich die Kamera nicht mehr einschalten ließ. Nun habe ich den Akku mehrmals aufgeladen (mittels beiliegendem Netzladegerät und/oder MH-61 Ladegerät, das ich dazu bestellt habe) und es klappt. Auch ein paar Einstellungen (Display dunkler eingestellt, Ausschaltautomatik auf 1 min und keine Anzeige nach Aufnahme) haben bestimmt dazu beigetragen. Die Bildanzahl hat sich nun normalisiert und wenn ich jetzt einfach 'nur knipse', komme ich auf mehr als 220 Aufnahmen, kann auch noch Bilder ansehen und löschen. Ich hoffe, das bleibt so. Andere Kameras halten länger durch ' habe ich gelesen ' aber wenn man Ersatzakkus (die habe ich mir ebenfalls dazugekauft) hat, ist es auch okay.

Gefilmt habe ich nur ein paar Mal. Eher nur, um zu kontrollieren, ob sie tatsächlich filmt (ich wollte Fotos machen; ich habe noch eine Videokamera, die für die Filme zuständig ist). Mein PC hält bei FullHD leider nicht durch und zeigt die Filme nur ruckelnd an. Die Kamera zeigt es jedoch ohne Ruckeln. Dieses Slowmotion und Fastmotion finde ich witzig und eine nette Spielerei, die so manch einer sicher gebrauchen kann. Beim Zoomen habe ich ein leises Rauschen im Ton, das ich persönlich nicht als lästig empfinde. Ich muss dazu sagen, dass der kurze Film in einem sehr ruhigen Garten aufgenommen wurde. Vielleicht hört man das Rauschen in lauterer Umgebung gar nicht?!

Die vielen Motivprogramme bieten für jede Situation etwas und man versteht sie auch recht schnell, wenn man sowas zuvor nicht kannte. Ich empfinde das alles als gutes Allroundpaket, wo für jeden etwas dabei ist. Sowohl für die Automatiknutzer, als auch für die Manuellen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich mit der Kamera jetzt sehr zufrieden bin. All das ist natürlich meine völlig subjektive Ottonormalverbraucher-Meinung, die bei Leibe nicht allgemeinverbindlich ist, erst recht nicht für ambitionierte Fotografen und 100% Gucker. Auch würde ich nicht hingehen und die Fotos mit Bildern einer DSLR vergleichen. Ich denke, da vergleicht man dann Obst mit Gemüse. Meinen Bedürfnissen wird sie gerecht. Und mehr muss sie ja für mich auch nicht erfüllen. Fotos habe ich übrigens auch eingestellt.
Ich gebe allerdings trotzdem nur 4 Sterne, weil:
Amazon gibt 5 Sterne vor und die würde ich für die Kamera (jetzt vorerst nach so kurzer Zeit; sollte sich etwas daran ändern, werde ich das ergänzen) auch geben. Aber ich ziehe einen Stern (halbe Sterne gibt es ja nicht) ab für folgendes:
-kein externes Ladegerät vorhanden
-die Akkuleistung
-die Blinzel- und Lächelautomatik hält nicht das, was sie verspricht
-mein Hund wird nicht erkannt (okay, das ist jetzt wirklich nicht ausschlaggebend)
-das zugegeben etwas 'matschige' Aussehen der Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen
-manchmal wird ein blauer Himmel zu einem blassen grau (dies liegt aber wohl eher an dem Problem hinter der Kamera)
-das Überbelichten bei Gegenlicht (s.o.)
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am 16. September 2011
Ich komme aus dem DSLR-Lager und habe mir diese Cam für eine Afrika-Reise gekauft. Das klappbare Display und vor allen Dingen der enorme Brennweitenbereich, haben mich angesprochen. Nachdem ich etliche Rezensionen duzrchgelesen hatte u. somit in etwa die Stärken und Schwächen dieser Cam "erahnen" konnte, habe ich bei Amazon auf den Bestellbutton gedrückt. Die Cam war rasend schnell bei mir, in dieser Hinsicht macht Amazon so schnell keiner etwas vor.

Nun habe ich die Cam einige Tage getestet u. ich bin nicht enttäuscht. Es gibt zwar bessere Kompakte, die grundsätzlich qualitativ besser Fotos machen, aber kosten eben auch deutlich mehr. Als Reisecam ist die P500 ideal.
Die Telebrennweite ist enorm und ich habe dank des enorm wirksamen Bildstabilisators sogar recht brauchbare Aufnahmen ohne Stativ bei voller Brennweite (810 mm) hinbekommen. Das ist enorm, klappt zwar nicht immer, aber immer öfter. Dazu ist noch die Qualität dieser Aufnahmen recht brauchbar. Genau das wollte ich für meine Reise, ohne eine schwere DSLR-Ausrüstung mitschleppen zu müssen. Die anderen Normaloaufnahmen sind recht gut. Gut finde ich auch, das ich sowohl im Automatikmodus, als auch völlig manuell fotografieren kann. Zudem ist die Videoqualität in Full-HD, also ideal für so kleine Filmchen zwischendurch.
Der mitgelieferte Akku ist aber recht schwach auf der Brust. Ich habe mir sofort zwei zusätzliche No Name-Akkus mit einem externen Ladegerät bestellt. Das ist alles recht preiswert und ich komme somit akkumäßig gut über den Tag, denke ich. Wass soll ich sonst noch sagen. Die Cam liegt gut in der Hand und sieht zudem noch recht hübsch aus (wie eine kleine Mini-DSLR). Das ist aber kein Kaufgrund gewesen. Entscheident für mich waren drei Faktoren: Brennweite-Klappbares Display-akzeptable Bildqualität. Dieses alles erfüllt die P500. Wer mehr will, muss auch mehr dafür ausgeben. Ich finde das Preisleitungsverhältnis dieser Cam prima. Also, für meine Zwecke die ideale Kamera.
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am 7. Juli 2011
Ich will mich jetzt nicht über alle technischen Details, Vor- und Nachteile und Vergleiche zu anderen Bridge-Kameras auslassen.

Vor dem Kauf habe ich auf idealo alle verfügbaren Tests, Vergleiche usw. dazu gelesen. Die Fachjournale bewerten dann oft das Haar in Mikron Stärke, das sie in der Suppe finden - man muss selbst ungefähr wissen, was man will.

Nickeligkeiten der P500, die auch die P100 schon hatte - plötzlich war die volle Batterie nach einem Tag leer, ohne dasss wir fotografiert hätten - ärgerlich für meine Frau...:-), denn sie hatte vorher nicht zur Probe angeschaltet, bevor sie wegfuhr (hatte die P100 anfangs auch, legte sich dann, d.h. nicht mehr aufgetaucht. Ist mir leider mit 2 Tage Bildmaterial in den Nil gefallen :-( ).

Klar, der herumpendelnde Deckel, und die Tatsache, dass sie beim Anschalten mit Deckel vor dem Objektiv bockt, na ja - allerdings, ob eine automatisch schliessende Lamelle möglich wäre, habe ich in keiner Kritik der tollen Jounalisten lesen können.
Und: bei einigen Fotos meine ich beim Weitwinkel ganz im Eck tatsächlich eine leichte Verzeichnung gesehen zu haben (ich schneide das Bild etwas zu, habe ich jetzt überlegt, so manchen Teil benötigt man oft ja doch nicht). Eine Kritik: Das verfügbare Firmware-Update (eigentlich toll, dass es das gibt) aufzuspielen gelang mir einfach noch nicht. Beschreibungen von Nikon müssen sich hier spürbar bessern.

Aber, und jetzt kommt's: In der Summe hat die P500 mich als zoomstarke Bridge überzeugt, weil sie Features hat, die eben nicht alle haben, beim Fotografieren und beim Video (u.a. Zeitlupe und Speed, einfach klasse). Ich gebe sonst auch etwas auf Stiftung Warentest, aber wenn man eine HD Auflösung in der Videofunktion nicht entsprechend abwertet, wenn eine andere Full HD hat, dann gehe ich da nicht mit dem Urteil konform, auch wenn man mehr fotografiert.
Die Bildqualität ist beeindruckend (ich hatte früher analoge Spiegelreflex-K.), die Möglichkeiten toll. Für die Praxis: Die Gummierung und Ergonomie zum Festhalten ist supergut - Da gibt es vom gleichen Hersteller und der Konkurrenz vieles Schlechtere (v.a. im Kompaktbereich). Rat: In den Laden, anfassen, Grösse live sehen.
In der Summe hat mich die Nikon noch vor den vergleichbaren Sony und Lumix überzeugt - zum 2. Mal, da ich ja letztes Jahr die P100 kaufte und (nach einer Canon Ixus 700 - OK, andere Klasse, 2 J alt) vom Ergebnis, also Schärfe und Farbe, absolut begeistert war.
Und wo konnte ich schon einmal während einer Videoaufnahme gleichzeitig ein Foto schiessen - Wäre vor einem Jahr bei der Abiturfeier unserer Tochter natürlich noch gigantischer gewesen.
Für das Geld ist sie mir sehr empfehlenswert.
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am 24. Oktober 2011
Die Nikon P500 ist eine rundum gelungene Kamera. Trotz der vielen Möglichkeiten lässt sie sich einfach und intuitiv bedienen. Die Bilder sind gut, wenn auch mit Schwächen im Telebereich. Andereseits kann eine Kamera mit einem so großen Brennweitenbereich nicht ohne Schwächen sei.

NEU:

PLUS
- inituitive Bedienung
- vielfältige Einstellungsmöglichkeiten
- super Bildstabilisator
- gute Verarbeitung

MINUS
- sehr kurze Akkulaufzeit
- schlechte Bildqualität im stärkeren Telebereich
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