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113 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nikon hat fast alles richtig gemacht!, 21. Oktober 2011
Nur GPS muss man ausschalten, wenn man länger als einen Tag draußen ist. Ich bin vom Fotofach, gehe Wandern und Klettern, und habe folgende GPS-Kameras selbst gestestet: * Fuji FINEPIX XP30 (14 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, bildstabilisiert, GPS, bis 5m wasserdicht) * Casio Exilim EX-H20G (14 Megapixel, 10-fach opt, Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, GPS, bildstabilisiert, als einzige kein Outdoor-Gehäuse) * Panasonic Lumix Tough DMC-FT3EG (12 Megapixel, 4,6-fach opt. Zoom, 6,7 cm (2,7 Zoll) Display, GPS, Full HD, bildstabilisiert, 12m wasserdicht, 2m stoßgeschützt) * Nikon Coolpix AW100 (16 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert, wasserdicht bis 10m, kälteresistent, GPS) * Sony DSC-TX100Vx (16 Megapixel, 4-fach opt. Zoom, Full HD Video, GPS, 8,9 cm (3,5 Zoll) Display, bildstabilisiert) NIKON AW100: + Super schnell eingeschaltet und geschossen, keine Verzögerung beim Schuss oder der Verarbeitung + Hervorragende Bilder bei Tageslicht und Blitz auf dem Niveau der Sony. Besser geht in dieser Klasse nicht. Farbwiedegabe sogar noch besser als die Sony. + Rote Augen kein Thema, Nikon konnte das schon immer + Sehr geringes und gleichmäßiges Rauschen, praktisch keine Flecken + Gute Akku-Standzeit bei ausgeschaltetem GPS. + Zwei Metallbefestigungsösen, kann klassisch um den Hals getragen werden. + 40,5mm-Filtergewinde (!) + Einhandbedienung oder mit dicken Handschuhen Zweihandbedienung über separates Action-Bedienkonzept) + Abdeckklappe für Akku und Anschlüsse mit vollflächigem Silikongummi und doppelter Verriegelung sehr robust! + Zusätzlich zum Schwenkpanorama (wie überall: nur reduzierte Auflösung) auch klassischer Panoramaassitent (volle Auflösung) + GPS-Lokalisierungsdauer: Draußen oder nahe an einem Fenster klappt es schnell (wenn der letzte Gebrauch weniger als 6 Stunden her ist, ca. 10 bis 20 Sekunden bis zum Signal, andernfalls <= 1 Minute. Ohne Signal werden keine GPS-Koordinaten gespeichert, es kann aber fotografiert werden.). - Wie fast alle GPS-Kameras außer Casio H20G: Mit eingeschaltetem GPS nach einem Tag alle. - GPS: Im Haus kein Empfang, dann gibt es auch kein GPS-Tag des Bildes - Kamera kann nur mit Akku-Entnahme geladen werden. Outdoor hat man aber keine Steckdosen! USB-Laden erwähnt die Anleitung nicht. - Bei Kunstlicht zu wenig Ausgleich, sehr rote Fotos. - Die Anleitung erwähnt keine Möglichkeit, die Karten zu aktualisieren. Geht wohl nicht. Mir ist unverständlich, warum Nikon in der Kamera einen G-Sensor (Bewegungssensor) einbaut, diesen aber nicht wie Casio batteriesparend zur Positionsbestimmung ohne GPS einsetzt. (Vielleicht hat Casio da ja ein Patent drauf.) Ohne die negative Batteriewirkung des GPS (Casio zeigt, dass es anders geht), wäre die Nikon der Top-shot im GPS-Kompakt-Segment. ALLE IM VERGLEICH (Rangfolge) Ohne die Fuji, weil die sich mangels Bildqualität selbst disqualifiziert hat. * Qualität Tageslichtaufnahmen: Nikon++, Sony++, Panasonic++, Casio+ (gute Mittelklasse, immer noch sehr akzeptabel) * Qualität Blitzlicht: Nikon++, Sony++, Casio+, Panasonic+ * Qualität Kunstlicht: Casio++, Sony+, Panasonic+, Nikon+ (zuviel Rot) * Rote-Augenproblem: Nikon++, Casio++, Sony+, Panasonic+- * Batteriestandzeit ohne GPS: Casio++++ (!), Nikon++, Sony+, Panasonic+ * Batteriestandzeit mit GPS: Casio++++ (!), Nikon-, Sony--, Panasonic-- * Robustheit: Panasonic++, Nikon++, Sony- (Display), Casio-- (kein Outdoor-Gehäuse, ausfahrendes Objektiv) * Bedienung: Casio+++, Nikon++ (Löschen umständlich), Panasonic- (Szene-Modes frickelig), Sony-- (Touchscreen unbrauchbares Konzept, Sonnenlichproblematik, Kälte, Handschuhe) * Einhandbedienung, z.B. beim Klettern: Nikon+++, Casio+ (Einschalter zu klein und schlecht platziert), Panasonic+, Sony--- (nicht möglich) ZUSAMMENFASSUNG Wer mit GPS fotografieren will, der muss sich entscheiden: Will ich wirklich immer daran denken, das GPS daheim wieder auszuschalten, damit die Kamera beim nächsten Gebrauch noch Strom drin hat? Ist es akzeptabel, dass Fotos manchmal ohne GPS-Tag aufgenommen werden? Oder bin ich alternativ bereit, stets 10 bis 20 Sekunden zu warten, bis die Lokalisierung erfolgt ist? Dann ist die Nikon die erste Wahl, wer ein Vollmetallcase will greift zur wesentlich langsameren und batteriefressenderen Panasonic. Wenn ich aber mehrere Tage wandern gehe oder immer und überall sofort verlässlich Geo-Tags im Bild haben möchte, ohne das mir der Strom ausgeht, dann gibt es derzeit nur zwei" Möglichkeiten: Die Casio EX-H20G ... oder ein iPhone 4S. Mit beiden darf man aber nicht tauchen, stolpern oder im Sand buddeln. ;-)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Im Vergleich zur Olympus Tough TG-810 klarer Sieger!, 23. Januar 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Über die AW100 wurde schon viel rezensiert, deshalb möchte ich mich auf, die für mich, wesentlichen Dinge beschränken. Zudem habe ich die Möglichkeit, die Nikon Coolpix AW100 direkt mit der Olympus Tough TG-810 zu vergleichen. Zur AW100. Die AW100 ist, wie von Nikon gewohnt, tadellos verarbeitet. Für den Qualitätseindruck gibt es volle 5 Sterne. Das Display hat eine gute Auflösung und Helligkeit. Handling und Bedienbarkeit sind bei der Nikon sehr gut. Auch die Bildqualität der Nikon verspricht nicht zuviel. Sie hat eine sehr harmonische Farbwiedergabe. Das Rauschverhalten ist, trotz der 16 MP, ebenfalls wirklich gut. Ich denke, dass auch anspruchsvolle Fotografen an der Bildqualität wenig auszusetzen haben dürften. Etwas weniger gut finde ich, dass das Objektiv, bzw. die Objektivöffnung bei der Nikon ungeschützt ist. Es gibt keine automatische oder manuelle Abdeckung. Somit ist sie sehr empfindlich für Staub, Schmutz und Fingerabdrücke (was die Bildqualität beeinträchtigt). Gerade eine Outdoorkamera ist hier doch etwas mehr gefährdet. Ein besonderes Highlight ist der Full HD-Videomodus. Dieser funktioniert bei der AW100 in sehr guter Qualität. Auffallend ist, dass der optische Bildstabilisator wirklich gute Arbeit leistet. Das kann man leider nicht von jeder Kamera behaupten, meistens ist der Bildstabilisator im Videomodus sehr schwach (z.B. Nikon S9100). Und die Funktion des Bildstabilisators ist gerade bei Videoaufnahmen sehr wichtig! Im Vergleich zur Olympus Tough TG-810. Das Gehäuse hat bei beiden Kameras fast die gleichen Abmessungen. Die Olympus ist aber gefühlt deutlich schwerer (216 Gramm) als die Nikon (174 Gramm). Dafür hat die Olympus ein Metallgehäuse, die Nikon "nur" ein Kunststoffgehäuse. Haptik, Handling und Bedienbarkeit sind bei der Nikon aber definitiv besser. Die Olympus hat eine automatische Objektivabdeckung/Objektivschutz. Das Display der Olympus hat die doppelte Auflösung (920.000 Pixel) als das der Nikon (460.000 Pixel). In der Praxis merkt man davon nicht viel, erst Recht, da das Display der Nikon eine bessere Abbildungsqualität hat. Die Bildqualität der Olympus ist bei Aufnahmen im Freien (bei schönem Wetter) etwas besser als die der Nikon. Man muss aber zugeben, dass die Olympus hier außerordentlich gut abschneidet. Bei schwächerem Licht (Innenaufnahmen) dreht die Nikon aber den Spieß um; es ist unglaublich, wie viel besser hier die Nikon ist. Der Blitz hat einen besseren Wirkungsgrad und die Aufnahmen sind sehr detailreich (trotz erhöhtem Bildrauschen). Die Olympus kann der Nikon hier keinesfalls das Wasser reichen. Der Bildstabilisator agiert bei der Nikon etwas besser als bei der Olympus. Auch im Videomodus ist die Nikon klarer Sieger; Full HD (1080p) statt HD (720p) und besserer (wirkungsvoller) Bildstabilisator. Fazit: Die Nikon Coolpix AW100 ist eine wirklich gute Outdoorkamera. In der Gesamtpalette der Bildqualität schlägt sie sich hervorragend. Der Full HD Videomodus ist super! Auch am Handling gibt es für mich nichts auszusetzen. Von mir mit gutem Gewissen 5 Sterne!
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33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Wasserdicht, robust & kompakt mit gewissen Abstrichen bei der Bildqualität, 7. Dezember 2011
-- Vorwort -- Ich war gerade 4 Wochen in Ecuador einschließlich Galapagos. Fürs Schnorcheln mit Meeresschildkröten und Seelöwen braucht es da einfach eine wasserdichte Kamera. Ein Unterwassergehäuse ist mir zu schwer und zu sperrig, daher gesellt sich für die Dauer des Urlaubs eine wasserdichte Kompakte als Zweitkamera zu meiner D300. Als zufriedener Nikon-Nutzer freute ich mich natürlich, dass Nikon gerade noch rechtzeitig ihre erste wasserdichte Digicam vorgestellt haben, die AW100. Auf dem Papier klingt diese ja schon mal ganz ordentlich, vor allem der für Kompakte eher außergewöhnliche CMOS-Sensor. Weniger vielversprechend klingt für mich die Auflösung, 16MP sind für eine Kompakte mit integrierter Optik in meinen Augen zu viel. Soweit die Theorie. Tests waren vor 2 Monaten noch Mangelware, daher musste ich die AW100 einfach selbst ausprobieren. Sicherheitshalber dachte ich mir bestelle ich meine "zweite Wahl" gleich mit - die Panasonic FT3. So kann ich in Ruhe zu Hause vergleichen und habe dann im Urlaub auf jeden Fall eine funktionierende Zweitkamera. Deren Vorgänger FT2 hatte ein Bekannter beim Raften dabei und die Bilder sind recht brauchbar geworden. Zudem bin ich derzeit im Alltag oft mit einer LX3 unterwegs und bin mit deren Bildqualität und Bedienung sehr zufrieden. Klar, an die LX3 wird weder die FT3 noch die AW100 heranreichen, aber die LX3 ist nunmal nicht wasserdicht... -- Vergleich Panasonic Lumix FT3 und Nikon AW100 -- Die FT3 beeindruck auf den ersten Blick. Das Metallgehäuse, bei meinem Exemplar in Orange, macht einen sauber verarbeiteten Eindruck und liegt durch die angedeutete Griff-Form recht gut in der Hand. Allgemein überzeugt der Materialmix. Die AW100 hingegen scheint aus einer Art Kunstoff-Compount gemacht zu sein, es fühlt sich ähnlich an wie die neueren Nikon-Linsen. Dieses wirkt auf nicht ganz so hochwertig wie das Metallgehäuse der FT3, ist aber weit entfernt von Billig-Haptik. Auch hier gibt mir der Materialmix direkt ein sehr wertiges Gefühl, lediglich einen Tick hinter der FT3. Dafür ist aber auch das Gewicht laut Waage um 20g (also gut 10%) geringer. In Summe also erst mal ein Patt. Nettes Detail bei Nikon: eine Art "Abstandshalter" an der Rückseite verhindert, dass das Display verkratzt, wenn man die Kamera auf dem Rücken auf den Tisch legt - allerdings nur, wenn dieser eben ist. Hinsichtlich der Handhabung haben beide Ihre vor und Nachteile: Nimmt man die AW100 nach der FT3 in die Hand, merkt man sofort, dass diese winzige Verdickung am rechten Rand der FT3 mit nur angedeuteter Griffmulde bereits einiges bringt und die FT3 dadurch spürbar besser in der Hand liegt. Dennoch braucht der Nikon-Nutzer keine Angst zu haben: der Auslöseknopf der AW100 ist angeraut, so dass der Finge gut darauf haften bleibt. Mit feuchten Händen ist die Nikon aufgrund im eher rauen Kunststoffgehäuse zudem deutlich griffiger, als das glatte Metall der FT3. Also ein Remis um bei Schach-Metaphern zu bleiben. Beim Einlegen der Akkus und Speicherkarten schaue ich mir gleich mal den Verschluss der "Luke" an. Auf den ersten Blick wirkt das kleine Riegelchen zum Verschluss der Panasonic nicht so, als könne es zusammen mit der regelrecht filigran anmutenden Dichtung 12m Wassertiefe trotzen. Immerhin gibt es einen weiteren Schieber zur Verriegelung um versehentliches Öffnen zu vermeiden, aber ein gewisser Zweifel bleibt. Das sieht bei der Nikon doch schon deutlich besser aus - zumindest von außen. Öffnet man aber die Klappe, zeigt sich, dass der aufwändige Dreh-Drück-Mechanismus ebenfalls nur ein winziges Riegelchen betätigt, das die Klappe auf eine nur unwesentlich dickere Dichtung drückt. Erneut Zweifel - das soll wasserdicht sein?!? Doch dazu später mehr. Vorerst muss ich mich mit einem erneuten Gleichstand begnügen - so kommen wir nicht weiter. Bei beiden Kameras sitzt das Glas der Linse in einer Vertiefung und ist so auch ohne Objektivdeckel erst mal gegen mechanische Beschädigung geschützt. Leider ist die Umrahmung dieser Vertiefung bei beiden Kameras aus glattem, reflektierendem Material - wer kommt denn auf so eine Idee? Das ist ja genauso, als würde ich die Gegenlichtblende meiner SLR innen glänzend beschichten. Je nach Sonnenstand kann es durch diesen reflektierenden Innenrand zu Reflektionen kommen, die wiederum hässliche Ringe auf dem Bild hinterlassen. Hmpf... Also schalten wir die beiden Schätzchen mal ein. Das Menü von Nikon ist für mich als D300-Besitzer die erste große Enttäuschung. Dachte ich doch, alles genau da zu finden, wo ich es erwarten würde. Dem ist leider nicht so. Offensichtlich arbeiten die Abteilungen für Kompakt- und DSLR-kameras bei Nikon nicht sonderlich eng zusammen. Es kommt sogar noch schlimmer - selbst nach längerer Bedienung wirkt das Menü der AW100 nicht sonderlich durchdacht. Ständig sucht man wieder nach Optionen etc. Anders bei der Panasonic - alles ist genau da, wo ich es als LX3-Besitzer erwarte, und neue Funktionen sind zumindest logisch in das Menü integriert. Punkt für die FT3. Die mechanischen Nehmer-Qualitäten der beiden Kandidaten kann ich schlecht vergleichen - immerhin muss ich eine der Kameras ja noch zurückschicken. Aber Schnorcheln werde ich mit einer der beiden Cams ohnehin - da möchte ich dann schon sicher sein, dass sie das auch aushält. 10m gibt Nikon an, Panasonic sogar 12m, aber so tief werde ich erstens nicht schnorcheln, zweitens traue ich den Kameras das auch nicht zu. Aber 1-2m sollten sie schon schaffen. Da bei der Panasonic Lumix FT2 diverse Berichte im Netz über Undichtigkeit stänkern, will ich diese 1-2 m Wassertiefe auf jeden Fall testen. Allein deswegen ins Schwimmbad zu fahren - nö. Das ungenutzte Regenabflussrohr aus dem Keller kommt mir da gerade recht. Unten wasserdicht verschlossen passen die Kameras nebeneinander wunderbar hinein. Um Kratzer zu vermeiden werden beide in je einen Socken eingepackt , dann wird das Rohr mit Wasser gefüllt. Jetzt geben wir ca. 400g Digicams ins Wasser und lassen das ganze eine Stunde köcheln. Nein, köcheln natürlich nicht, einfach nur warten. In der Zwischenzeit kann ich ja etwas an diesem Text weiterschreiben... Bevor ich den gesunkenen Schatz berge, suche ich im Keller den Pümpel und drücke damit von oben ordentlich auf die Wasseroberfläche - um größere Tiefen oder kurzzeitige Druckschwankungen durch die Schwimmbewegung unter Wasser zu simulieren (was ein Glück, das mir keiner zuschaut).Dann geht's ans Eingemachte, leben sie noch? Einschalten - jaaa!. Soweit so gut, doch wie sehen die Ladeluken aus? Bei beiden sieht man, dass das Wasser bis zur Dichtung gekommen ist, aber nicht weiter. Also: Bestanden. Zwar nur 1m plus ein bisschen Zusatzdruck aber ich denke für meine Anforderungen sollte das reichen. Zur Bildqualität: Ich hatte nicht wirklich erwartet, dass die integrierten Optiken von FT3 und AW100 an meine LX3 oder gar D300 heranreichen. Und gerade von 16 hochintegrierten Megapixeln kann man bei einem derart kleinen Objektiv sicher keine tollen 1:1 Crops erwarten. Aber als ich nach einem kurzen Vergleichsshooting die Ergebnisse betrachtet habe war ich schon ziemlich geschockt. Beide Kameras enttäuschen. Schaut man sich die Bilder in der tatsächlichen Größe 1:1 an, hat man bei beiden Kameras ziemlichen Pixel-Matsch vor sich. Einerseits scheint die kompakte Optik durch die sehr hochauflösenden Sensoren überfordert zu sein. Andererseits kommt es (vor allem bei Nikon) zu deutlich sichtbaren Artefakten durch die JPG-Kompression. Formatfüllend auf die Fenstergröße eines 22"-Monitor (1650x1020) verkleinert sind diese zwar nicht mehr erkennbar, aber dafür braucht es nun wirklich keine 16MP. De facto muss man die Bilder der AW100 im Verhältnis 1:4 verkleinert betrachten um keine Artefakte mehr zu erkennen, bei der FT3 reicht 1:3. Damit kommen wir auf eine nutzbare Auflösung von ca. 4MP - für beide Kameras. Das allerdings reicht durchaus für Ausrucke bis A4! Die 16MP sind halt der Werbung und den "dummen" Verbrauchermassen geschuldet, wirklich bringen tun sie nichts. Nach dem ersten Schock über die absolut gemessen eher bescheidene Bildqualität muss nun aber eine Entscheidung zwischen AW100 und FT3 gefällt werden - denn eine der beiden geht sofort zurück, die andere soll mich im Urlaub zum Schnorcheln begleiten und kommt danach in die virtuelle Bucht. Nach längerem Hin- und Her habe ich mich schließlich entschieden, die Nikon AW100 für die Dauer des Urlaubs zu behalten. Die Bilder sind einen Tick schärfer und die Farben weniger übertrieben, als bei der tendenziell zu bunt darstellenden FT3. -- Alternativen -- Neben der Nikon AW100 und der Panasonic FT3 gibt es noch eine Reihe anderer, interessanter Kompaktkameras. Anbei eine kurze Liste möglicher Alternativen und warum ich mich gegen diese entschieden und nur die AW100 und die FT3 in die engere Auswahl genommen habe. Dabei sei aber auch gesagt, dass ich bereits Kameras von Nikon und Panasonic besitze und kenne und evtl. etwas vorbelastet gegenüber weiteren Herstellern bin, da ich mich nicht noch an das System eines dritten Herstellers gewöhnen möchte. Egal, hier die Liste: Sony Cybershot TX10 - laut diversen Tests in der Bildqualität wohl einen Tick besser als die FT3 (bisher konnte ich keinen Vergleich zur AW100 finden), aber der Schieber vor dem Objektiv erscheint mir am Strand zu...
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