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am 10. Dezember 2014
Abgesehen vom Kitobjektiv war dies mein erstes Objektiv.
Seitdem habe ich es fast ohne Unterbrechung an meiner Nikon D5100 und möchte es nicht mehr missen!
Auch will ich hier nicht lauter Daten aufschreiben, mit denen die wenigsten etwas anfangen können...

Es ist für mich eine super Portraitlinse, die ich aber oft für Makroaufnahmen nutze.
Angehängt habe ich 3 verschiedene Bilder, schaut sie euch einfach an.
Auf meiner Seite alexandra-photography.de sind alle Bilder mit diesem Objektiv aufgenommen worden.

Klar, könnte es einen Ticken schärfer sein, aber das könnte jedes Objektiv.
Es ist klein und leicht, beschwert somit die Kamera kaum und die Arme tun nicht weh ;)

Ich würde die Linse jederzeit wieder kaufen! Gerade für jemanden der ein gutes Objektiv für wenig Geld sucht, wie es bei mir der Fall war. Bereut habe ich es bis heute nicht, besitze es nun schon ein Jahr lang.
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am 19. März 2010
Ich habe das Objektiv seit ca. 3 Monaten und verwende es vor allem, wenn es dunkler ist und ich trotzdem aus der Hand schießen möchte. Daher habe ich die Blende meist offen bis ganz offen. Es ist meine erste und zur Zeit einzige lichtstarke Linse, deshalb nehme ich sie im Dunklen für "alles" - also alles, was ich damit irgendwie hinbekomme: Portraits, aussen, innen, Dinge... Ich betreibe die Linse an einer Nikon D300s, an der ich üblicherweise RAW schieße, also (leider) keine Kamera-interne Korrekturen bekomme.

Technisch positiv:
- scharf, auch ganz offen. Keine für mich sichtbare Verschlechterung an den Rändern (aber ich habe bislang auch keine dahingehend kritischen Motive fotografiert... werde ich das jemals tun?). Ich bin in Sachen Schärfe tendenziell überempfindlich.
- Vignettierung diskret genug, um mich so gut wie nie zu stören. Ich schaue ab und zu gezielt hin, und selbst _bemerken_ tu ich sie eher selten.
- Verzeichnung schwach genug, um mich bis jetzt gar nicht zu stören.
- sehr günstiger Preis
- praktisch schwerelos
- Verbindung zur Kamera ist aus Metall, und eine Gummidichtung ist auch am Flansch.
- Nichts dreht oder bewegt sich (aussen) beim fokussieren. Die Linse dürfte daher niemals Staub einatmen.

Technisch negativ:
- Das Bokeh ist schlecht, zumindest wenn ganz offen (Glanzlichter stören mit akzentuierten Rändern). Stört mich häufig, hat mir schon das ein oder andere Mal ein Bild verhauen oder wesentlich schwächer gemacht.
- (laterale) CAs bei großen Blendenöffnungen können so stark sein, dass sie ab und zu schon stören (ich korrigiere sie dann und das kostet etwas Zeit und ist generell bäh).
- Der Fokusring fühlt sich nicht gerade toll an, hat was von wenig passgenauem Billig-Plastik.
- Deutliche Geisterbilder möglich, wenn Lichtquelle im Bild.
- ist mir persönlich noch nicht passiert und finde gerade die Quelle nicht: Lichtquellen wie Straßenlaternen können einen Grünschleier (ich glaub es war grün) über das ganze Bild werfen. Ist jemandem passiert, der Nachtaufnahmen in der Stadt macht.
- Keine Entfernungsskala mit Schärfentiefe-Markierungen (hätte die Schärfentiefe-Markierungen ab und zu gerne als Orientierung gehabt...).

Meine Erfahrung:
Mir macht die Linse viel Freude. Bei Tageslicht und draussen (ich bin viel in der Landschaft und Natur unterwegs) verwende ich sie zwar nur, wenn ich sehr wenig Tiefenschärfe will, da sonst mein Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR Objektiv (bildstab.) inkl. HB-39 Objektiv bei der Brennweite eine subjektiv ebenbürtige Bildqualität liefert. Wenn das Licht aber schwächer wird, ist so gut wie immer das 35mm drauf. Das Bild im Sucher ist schön hell (im Vergleich zu dem oben genannten langsamen Zoom), Autofokus an meiner Kamera niemals ein Problem und sehr schnell. Die Linse ist federleicht und kompakt, praktisch schwerelos. Dank der großen Blendenöffnung kann ich innen bei künstlichem Licht ohne Blitz fotografieren; ich hasse Blitz. (Noch mehr, als ich es hasse, mich dann mit dem widerlichen Licht von Energiesparlampen herum zu schlagen... noch...). Wenn ich geringe Schärfentiefe will (ohne ein Tele zu benutzen), verwende ich diese Linse auch. Die Naheinstellgrenze ist nah genug für alles außer Makros, die man mit so einer Brennweite aber eh nicht machen will, weil man dann viel zu nah ran muss. Fotografieren mit dem Objektiv macht mir meistens Freude: das, wozu ich mir die Linse gekauft habe, macht sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten und gemessen am Preis sehr gut. Für Portraits ist sie natürlich etwas zu kurz, aber bei vielen anderen Spielereien ist sie nicht im Weg und verrichtet ihren Dienst meist einfach so, wie ich mir das vorstelle. Sie ist aber auch nicht perfekt, ab und zu nerven CAs und vor allem das Bokeh sowie mögliche Geisterbilder.

Gemessen an dem Preis verkrafte ich, dass die Linse noch viel besser sein könnte. Sie macht sich in den allermeisten für mich relevanten Situationen sehr gut, und mir wenig Probleme. Ich habe viel Spaß damit und kann mit ihr Bilder machen, die ich ohne sie nicht machen könnte. Ich würde sie deshalb wieder kaufen.

Zum Schluss, da ich hier so viel davon lese: bei all meiner Freude über dieses Objektiv stimme ich jetzt nicht mit in den "Nie wieder Zoom!"-Chor ein. Nicht in puncto "Zoom-Objektive machen dumm": klar verleiten Zoom-Objektive zu gedankenloser Komposition, aber nur wenn man faul ist und nie über seine Bilder nachdenkt. Ich kaufe auch nicht das "Festbrennweiten liefern eine ach so viel bessere Bildqualität" Argument. Nicht im Jahre 2010, nicht wenn man sich ein halbwegs gutes Zoom-Objektiv kauft, nicht wenn man beim knipsen halbwegs weiß was man tut. Die Abbildungs-Qualität von meinem Standard-Zoom macht mich happy, und ich behaupte, dass ich schon viel zu überempfindlich bin, was das Gestarre auf Pixel bei 100% Vergrößerung und dergleichen mehr angeht. Der Grund, warum ich diese Festbrennweite sehr schätze, und ich auch mit dem Kauf einer etwas längeren Festbrennweite liebäugele, ist die Lichtstärke für low-light und wenig Schärfentiefe. Also schöne Dinge, die ich damit tun kann, die ich sonst nicht tun kann. Daher meine generelle Empfehlung: kaufen Sie diese Linse nur, wenn Sie Bilder machen möchten, die Sie ohne diese Linse nicht machen können (Stichwort z.B. low-light).
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am 25. Juni 2013
Einleitung

Ich habe dieses Objektiv bei Erwerb meiner Nikon D5100 zusätzlich zum Kit-Objektiv im hiesigen Mediamarkt erworben. Als Umsteiger, aus dem Minoltabereich habe ich Festbrennweiten aufgrund ihrer Schärfe und Lichtstärke immer sehr geschätzt und das sollte auch hier nicht anders werde. Mittlerweile nutze ich das Objektiv an der D7100. Bitte beachtet, die folgende Rezension erschließt aus meiner eigenen Meinung, meiner Art zu Fotografieren und meinen Bedürfnissen.

35mm entsprechen durch den Cropfaktor der APC-Sensoren in etwa der 50mm Kleinbildbrennweite und bieten eine natürliche Perspektive. 50mm Kleinbild ist die Brennweite, in dem das menschliche Auge üblicherweise wahrnimmt. Dies verleiht den resultierenden Fotos eine sehr intuitive Ästethik, denn sie lassen den Betrachter die Welt sehen, wie er sie gewöhnt ist. Fotografen wie Henri Cartier-Bresson haben ihr ganzes Leben lang nichts anderes verwendet als ihre 50mm Festbrennweite. Dieses

Objektiv kann ich uneingeschränkt als Immerdrauf empfehlen, mehr braucht man eigentlich erst mal nicht.

Das Objektiv ist klein und handlich, nicht besonders schwer und ausgesprochen gut verarbeitet. Besonders mit der D5100 liegt das die Kombination ausgewogen in der Hand.

Da ich davon ausgehe, dass Du, wenn Du bis hier hin gelesen hast, gerade über die Anschaffung eines weiteren Objektives nach deinem Kitobjektiv (wahrscheinlich zu klapprig und zu lichtschwach), nachdenkst und dich noch an das Nikon-Universum herantasten möchtest. Deswegen möchte ich unbedingt erwähnt haben, dass es sich hier um ein DX-Objektiv handelt, welches nicht uneingeschränkt an Vollformatkameras verwendet werden kann.
Ein tolles und sehr umfangreiches Review findet ihr bei Ken Rockwell: http://www.kenrockwell.com/nikon/35mm-f18.htm

Anwendung

Ich habe das 35mm mit der D5100 als festes Team benutzt. Das Kitobjektiv (18-105mm) lag die meiste Zeit unbenutzt in der Tasche. Das 35mm schlägt sich tagsüber hervorragend und besonders wenn es dunkelt oder bei Kunstlicht lässt sich wirklich einiges aus den Motiven rausholen ohne einen Blitz (meine Empfehlung: Nikon SB400) benutzen zu müssen.

Das Objektiv ist noch, aber nur bedingt für Portraits tauglich. Man muss schon recht nah an die Person ran um den gewünschten Ausschnitt zu bekommen und Tiefenschärfe mit Bokeh zu erzeugen.

Technisches

Das meiste könnt und solltet ihr bei Ken Rockwell nachlesen (link oben).
Die Verarbeitung ist super, besonders in diesem Preissegment über jede Kritik erhaben.
Die Schärfe ist toll, jedoch verglichen mit anderen Festbrennweiten von Nikon (z.B. 50mm 1.8 G oder 85mm 1.8 G) verhältnismäßig lausig. Dies gilt auch für die Farben und das Bokeh.

Der Autofokus arbeitet zügig und findet schnell den Schärfepunkt. Leider empfinde ich den AF-Motor als ein wenig laut.
Wenn man eine Festbrennweite verwendet, dann oft wegen der lichtstarken Optik. Meiner Meinung bildet das 35mm schon bei Blende 1.8f ordentlich ab. Bei Blenden über 2.4f wird es richtig super.
Vergleich 50mm

Das 50mm 1.8G ist exakt genauso teuer und wurde von mir kürzlich ebenfalls im Mediamarkt erworben. Die Schärfe, die Farben und auch das Bokeh ist erstklassig und dem 35mm in jeder Hinsicht überlegen. Vielleicht liegt es daran, dass das 50er ein FX-taugliches Objektiv ist, das 35mm ein DX gerechnetes. Damit liegt beim 50er der kleinere APS-C-Sensor im “Sweetspot”.

Der Autofokus arbeitet ein wenig schneller, “sucht” aber häufiger nach dem Schärfepunkt. Ich rechne das mal der höheren Brennweite zu.
50mm sind in Sachen Brennweite schon Geschmacksache und nicht mehr ganz so universell wie die 35mm, die eigentlich immer irgendwie passen. 50mm schränken die Motivwahl ein wenig ein. Geschmacksache.

Im Gegensatz zum 35er würde ich das 50er für Portraits geeignet empfehlen. Das Bokeh ist toll und lässt sich leicht erzeugen, die Schärfe sitzt und auch bei Offenblende erzeugt das 50er bessere Ergebnisse.
Insgesamt ist es sicher Geschmacksache, ob man mehrere Festbrennweiten oder lieber ein lichtstarkes Universalzoom verwendet. Ich bevorzuge Festbrennweiten und benutze das 50er als auch 35er gleichermaßen.

Fazit

Ich kann diese 35mm Festbrennweite jedem empfehlen, der vielleicht noch nicht genau weiß, was er will und sich an die Thematik herantasten möchte. Eine tolle, universelle und günstige Optik. Besonders an den “kleinen” DSLRs von Nikon macht das Objektiv eine ausgewogene Figur. Mit diesem Objektiv macht ihr wirklich nichts verkehrt!
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am 17. August 2014
Für alle, die im DX neben dem Kit-Objektiv (die meisten haben wohl das 18-105mm) ein lichtstarkes Portrait-Objektiv sich zulegen wollen...

Ich bin kein Blitzfan, obwohl ich einen Aufsteckblitz mir zugelegt habt und den auch einsetze. Wenn irgendwie möglich, bevorzuge ich es Personen/Gruppen auf Events/Feiern ohne großen Trimtram, Ablenkung und Aufmerksamkeit zu fotografieren. Da aber ausreichend Licht notwendig ist um nicht ins unendliche ISO-Rauchen zu dunkler Bilder zu gelangen, ist alternativ zum Blitz ein sehr lichtstarkes Objektiv erforderlich (bzw. eine sehr gute rauscharme Kamera, wo man dann aber eher im Vollformatbereich sich umsehen sollte).
Ich hab mich für meine D90 für das Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G entschieden unter Berücksichtigung folgender Punkte:

(+/-) Abbildungsleistung OK
(-) Autofokus ...ist nicht der schnellste
(-) sieht sehr nach Plastik aus
(+) schöne Bokeh-Effekte möglich (geringe Tiefenschärfe)
(+) Lichtstärke ist einfach nur klasse
(+) Preis - supergünstig
(+) sehr kompakt und leicht, ideales Zweitobjektiv zum Mitnehmen (lässt sich einfach verstauen/mitnehmen)

Wenn man die maximal große Blende (1,8) wählt, sollte man sich aber im Klaren sein, dass man beim Fokussieren besser in die Autofokussteuerung eingreifen sollte, da eben die geringe Tiefenschärfe dazu führen kann, dass der Autofokus ggf. vielleicht im Gesicht Haare, aber nicht die Augen scharf stellt. Das Objektiv ist hinsichtlich der Brennweite (35mm) eher nicht für Architekturfotografie oder Gruppen über 4 Leute geeignet (nur so zur Vorstellung, was man mit 35mm noch so drauf kriegt).

Kann das Objektiv aufgrund des unschlagbaren Preises weiterempfehlen. Klasse Objektiv für Portraitfotografie.

Wem Abbildungsleistungen wichtiger sind, vielleicht auch ein gewisser variabler Brennweiten-Spielraum (z. B. auch Eignung für größere Gruppen und Architekturfotografie) und zudem ein größeres Budget zur Vergügung hat, dem empfehle ich eher das Sigma 18-35 1:8 DC HSM (ca. 700EUR) - deutlich teurer, aber auch hier, für das was man bekommt, Top-Preis-Leistungsverhältnis!

Ergänzung:
Wen's interessiert, hier ein Tipp für das Fokussieren, gerade bei großen Blenden...
Menü-> Individualfunktionen -> Autofokus -> Messfeldsteuerung -> Einzelmessfeld
hier habe ich meins eigentlich standardmäßig in der Mitte positioniert. Über die Pfeiltasten kann man das Einzelmessfeld verstellen. Wenn man nun ein Portrait machen möchte... ->fokussiere ich mit dem Messfeld die Augen meins Gegenübers -> drücke+halte dann die Taste "AE-L/AF-L" (=hält den Fokuspunkt), passe dann den Bildbereich an (in der Zwischenzeit kann man Auslösetaste wieder loslassen, da der Fokuspunkt über AE-L/AF-L bereits festgestellt ist) -> und drücke dann erst richtig die Auslösertaste durch.
Hört sich beim ersten Mal vielleicht kompliziert an, ich löse mittlerweile aber schon gar nicht mehr anders aus, ist totaler Automatismus bei mir geworden. Die Technik hat den Vorteil,
(+) das man scharfe Gesichter hat,
(-) aber auch leider den Nachteil, dass man bei Kameraübergabe vergessen kann, dass die Autofokusfunktion noch auf Einzelmessfeld steht und Kamera-Laien (bzw. die Nikon nicht kennen) nur unscharfe Fotos produzieren (mir schon des Öfteren passiert), da der Fokuspunkt irgendwo im Hintergrund liegt
-> Es rät sich daher bei Kameraübergabe a) über das o.g. Menü wieder die "Automatische Messfeldgruppierung" zurückzustellen oder b) eher den Automatikmodus direkt zu wählen (besser ein nicht so ideales Foto, als ein nicht brauchbares Foto).
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am 4. Juli 2009
Über dieses Objekt ist ja schon viel diskutiert und geschrieben worden. Es ist richtig, technisch 100%ig perfekt ist das Objektiv nicht:

* Ja, man kann CAs entdecken. An der D90 mit der automatischen CA-Korrektur ist das aber vollkommen vernachlässigbar, und auch an der D60 stören sie nicht wirklich.
* Ja, es hat eine gewisse tonnenförmige Verzerrung. Bei geraden Linien im Bild fällt sie schon auf, aber falls sie aufgrund des Motivs tatsächlich mal stören sollte, kann man sie sehr gut mit einer Bildbearbeitung wie PTLens vollständig entfernen.
* Mancherorts wurde ein unruhiges, unschönes Bokeh beschrieben. Mir ist das auch mal aufgefallen, unter den bisher 1000 Aufnahmen waren aber 1-2, die dieses Phänomen zeigten. Das nächste Bild in fast der selben Aufnahmesituation zeigte es aber wiederum nicht ' merkwürdig. Diesen Ausschuss im Promillebereich kann ich aber noch verkraften.

Daneben muß man aber den ungeheuren Spaß erwähnen, den dieses Objektiv macht:

* Sehr scharfe Bilder, gute Farben und Kontraste
* Sehr lichtstark. Ich konnte selbst in Situationen, in denen mein 16-85er Objektiv mit VR schon längst schlapp gemacht hätte, noch problemlos Freihand-Aufnahmen machen.
* Dank der 1.8er Blende kann man wunderbar mit der Schärfentiefe spielen, wie man es mit einem normalen Zoom unterhalb der Profiliga nie könnte.
* Die Brennweite ist ideal und dieses Objektiv ist mein neues Immerdrauf, von Landschaft über Architektur bis Portrait. Abgesehen von meinem Ultraweitwinkel und meinem Macro-Objektiv für den Nahbereich habe ich es seit dem Kauf nie mehr abgenommen.

Insgesamt also eine klare Kaufempfehlung, es macht einfach schöne Bilder, ist nicht zu teuer, und ich finde, es bringt einem das Sehen und gutes Fotografieren bei ' mehr als jedes Zoom-Objektiv.
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am 1. April 2012
Also,
Ich benutze dieses Objektiv nun seit knapp 2 Monaten, und es ist für mich einfach Perfekt.Es ist ein kleines Immer-drauf-Objektiv, und sollte in wirklich keiner FotoTasche fehlen. Ich fotografiere Viel im Studio, aber nie in einer fest aufgebauten "Anlage" Mal hier mal dort, mal in der Garage, mal im Ankleidezimmer, das Problem dabei ist meist nur, das manche Räume einfach sehr klein sind, und ich auf eine kleinere Brennweite nicht verzichten kann, zudem möchte ich durch abblenden aber auch gleich eine Vernünftige Schärfe im Schärfebereich, ohne gleich auf Blende 9 zu landen.

Dieses Objektiv macht in Meinen Augen schon ab Blende 2 Knack Scharfe Bilder, und der Effekt der Tiefenschärfe ist Wahnsinn.

Was mir aber vor allem durch dieses Objektiv bewusst geworden ist, wie viel Spaß es macht draußen zu fotografieren,
Die Farben werden toll und der oft wirklich Störende und nervige Hintergrund einfach Ausgeblendet.

Der einzige Minus Punkt sind wohl wirklich die Outside, bei manchen Bildern auftretenden Chromatischen Aperationen (CA's)
Aber hei? Soll ich heulen ? Das ding kostet 180 Euro! Wer ne Perfekte Linse will der muss halt 800€ Mehr bezahlen.
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am 6. April 2009
Positiv fällt der zunächst Lieferumfang auf: Neben den üblichen Abdeckungen werden die passende Streulichtblende (wichtig) und ein Transportbeutel (ganz nett) mitgeliefert. Die Vearbeitung der Linse ist sehr gut.
Die Brennweite entspricht mit dem üblichen DSLr-Crop-Faktor in etwa der eines 50mm Objektivs am 35mm KB-Film. Somit handelt es um eine klassiche "Normalbrennweite", mit der sich die meisten Situationen abbilden lassen.

Zu Bildqualität:
Die Bilder sind auch bei Offenblende 1.8 im Zentrum sehr scharf, leicht nachlassend in den Randbereichen. Blendet man jedoch auf 2.5 - 2.8 ab, erhält man eine wirklich exzelllente Qualität über den kompletten Bildbereich, die man bei einem "Superzoom" Objektiv vergeblich sucht. Verzerrungen und Vignettierungen sind im praktischen Betrieb nicht zu erkennen.
Durch die phänomenale Auflösung ist es damit möglich, die Auflösung aktueller DSLRs auszureizen. Die Schärfe und Auflösung macht es möglich, aus Bildern gezielte Auschnittsvergrößerungen zu erstellen. Die für diesen Preis enorme Lichtstärke macht das Objetiv zum idealen Begleiter für Available Light Fotografie.
Bei kleinen Blenden lassen sich mit dem Objektiv Objekte sehr schön freistellen. Somit sind auch Portraitaufnahmen ein ideales Einsatzgebiet.
Das Bokeh ist dabei sehr "angenehm" und weichzeichnend.

Der eingebaute Autofokus ist sehr schnell, leise und präzise. Schön ist die Möglichkeit, den Autofokus jederzeit manuell zu übersteuern, um auch in schwierigen Situationen jederzeit die volle Kontrolle über die Bildschärfe zu behalten. Da der Ultraschall-Autofokus im Objektiv verbaut ist, ist im Gegensatz zum Nikkor 50mm / 1.8 auch der Einsatz an den Nikon Einsteiger-DSLRs (D40, D60) problemlos möglich.

Die angesprochenen CAs sind konstruktionsbedingt im Labortest offesichtlich höhere als beim 50mm / 1.8. Im praktischen Einsatz konnte ich dies bisher nicht bestätigen.
Einziger "Nachteil" am Objektiv ist, dass man eigentlich kein anderes Objektiv mehr benutzen möchte und wirklich >90% aller Bilder mit dieser Linse anfertigt. Durch das gute Preis-Leistungsverhältnis ist die Linse ideal für "Festbrennweiten-Einsteiger", man wird damit schnell erkennen, wieso diese Objektive Superzooms überlegen sind. Das Objektiv hat wirklich das Zeug zum "Immer drauf".
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am 17. November 2012
Zunächst zum Lieferumfang: Komplett! Der Objektivbeutel ist ein nettes Add-on, Gegenlichtblende und Objektivdeckel sind wichtiges Zubehör. Insgesamt komplett bei Top-Verpackung.
Dazu kommt eine tolle Verarbeitung, die bei einem Objektiv dieser Preisklasse positiv auffällt. Das Metallbajonett "fühlt sich sehr gut an". Auch der "plastikene" Stellring hat mich überrascht.

Nun zur Leistung:

Kurz, das Objektiv macht Spaß. Durch seine Lichtstärke setze ich es überall da ein, wo das Licht schwach wird, Kunstlicht nicht gewünscht ist. Die Bildschärfe im Zentrum bei komplett offener Blende ist dabei erstaunlich. Kontrast und Farben sehr gut. Bei Blenden bsi 2,8 nimmt die Bildqualität zu, die Bilder sind über den gesamten Bildbereich gestochen scharf.
Portraits sind die Stäke des Objektivs. Das weiche und angenehme Bokeh bei toll ferigestelltem Objekt im Fokus trägt dazu bei. Verzeichnungen oder Vignettierung fällt mir nicht auf.

Fazit:

Für mich eine Top-Ergänzung im Bereich Portrait und Innenaufnahme aber auch bei schwachem Licht im Outdoor-Bereich zu meinen beiden Standard-Objektiven 18 - 105 mm und 70 - 300mm.
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am 17. März 2014
Weihnachen 2013 bestellte ich mir die D5300 mit dem Nikkor AF-S 18-55mm 1:3,5-5,6G VR und war von den ersten Fotos ziemlich begeistert, da ich bislang nur eine kleine Coolpix zum Knipsen besaß (die der Grund für eine weitere Nikon war). Auch wenn im Dezember die Lichtverhältnisse in Deutschland nicht unbedingt zum Fotografieren einladen, wollte ich doch die neue Kamera mit Objektiv ausprobieren. Draußen ging das auch recht gut, wenn es denn mal hell wurde. Der Hauptgrund für den Kauf der Kamera ist aber meine Katze, die nur in der Wohnung lebt. Da stieß das 18-55 mit seiner Blende F/5 bei 35mm dann schnell an seine Grenzen. Die Kamera schraubte den ISO Wert oft auf über 12000 hoch, was dann auf dem grauen Fell meiner Katze in buntem Rauschen zu sehen ist. Den Blitz kann man bei Katzenaugen auch vergessen, wenn sie in die Kamera schauen. Der Wunsch nach einem lichtstärkeren Objektiv kam schnell auf und da ich die Dinge gerne festhalte, wie ich sie selbst sehe, kam mit dem Cropfaktor der Kamera nur ein 35mm in Frage. Von Nikon bin ich generell ziemlich angetan und die preiswerten DX Objektive halte ich für sehr gut, da sie klein, leicht, qualitativ hochwertig und eben sehr günstig sind. Neben dem 18-55 habe ich mir ziemlich bald das AF-S 55-200mm 1:4-5,6G IF ED VR besorgt, weil das 18-55 die 35mm Brennweite ja schließlich auch liefert und ich mir das Geld für das AF-S DX 35mm 1:1,8G eigentlich Sparen wollte. Seit heute bin ich froh, dass ich das Geld in die große Blendenöffnung investiert habe :-)
Zuerst war ich erfreut wegen der geringen Größe des Objektivs und zugleich erstaunt über das Gewicht, was gefühlt nicht weniger ist als das vom 18-55. Dabei finde ich beide Objektive ziemlich leicht und handlich. Das AF-S DX 35mm 1:1,8G ist etwas besser verarbeitet als meine beiden anderen Nikon Objektive. Der Bajonettverschluss ist aus Metall und wird mit einem Gummiring abgedichtet. Das 35mm Objektiv geht deutlich straffer auf die Kamera, aber nicht schwer. Der erste Blick durch den Sucher war dann ein deutlicher Unterschied zum Zoom Objektiv, zumal ich unmittelbar zuvor noch ein Referenzbild damit gemacht habe. Dann der Vergleich: das Kit Objektiv wird unterschätzt, denn es hat die Aufnahme sehr gut hin bekommen. Das Motiv ist scharf und der Hintergrund schön verschwommen, so wie es sein soll. Das 35mm Objektiv kann es aber deutlich besser, das Motiv ist scharf und hebt sich phantastisch vor dem nur noch schemenhaften Hintergrund ab. Außerdem ist das Bild leicht heller und die Farben lebendiger, Volltreffer! Wo ist die Katze? Dunkler Raum, dunkle Katze, geiles Foto mit knackigen Farben. Die Begeisterung nimmt zu. Es ist noch hell, also raus in den Garten und die ersten Frühlingsboten knipsen. Der Kater geht mit. Wenn er schon mal draußen ist halte ich auch die Kamera mit kontinuierlichem Autofokus drauf und freue mich, dass das Objektiv tadellos arbeitet. Einen Lautstärkeunterschied zum 18-55 konnte ich beim Fokussieren nicht feststellen. Beide Objektive sind sehr leise und arbeiten schnell. Das 55-200 gibt da schon mehr Geräusche von sich und durch den größeren Brennweitenbereich braucht es auch manchmal länger um den Fokus nach zu stellen. Die ersten Schnappschüsse vom Kater im Dämmerlicht zeigen, dass sich die Investition gelohnt hat und ich bin ziemlich begeistert vom Licht in den Fotos. Mein subjektiver Eindruck durch die eigenen Augen zu den Fotos war ein kaum merklicher Unterschied, prima! Als nächstes sind die wenigen Blüten der frühen Blumen dran. Bisher habe ich das Teleobjektiv dafür benutzt. Größtmögliche Blendenöffnung und bis an die Nahgrenze an die Blüte heran, Brennweite 200mm mit Stabilisator und die Blüte war halbwegs freigestellt. Dafür aber ziemlich dunkel und das Fokussieren von kleinen Blüten auf die Entfernung ist auch nicht unbedingt witzig ohne Stativ, trotz tollem Autofokus der Kamera. Außerdem geht das mit einem Teleobjektiv oft nur von oben herab auf die Blüte drauf. Mit dem 35mm direkt vor die Blüte, Blende F/2,2 und... Wahnsinn! Hell, detailreich und der Hintergrund bleibt auch im Hintergrund. Auch wenn Profifotografen das vielleicht ganz anders Bewerten, dieses Objektiv finde ich vom ersten Eindruck ziemlich genial und ich werde noch viel Freude damit und den dadurch gemachten Aufnahmen haben. Es war preiswert (174€ am 14.03.2014), es ist klein, leicht, lichtstark, superscharf und arbeitet schnell und leise. Für in der Wohnung die perfekte Wahl und draußen mit Sicherheit auch ziemlich reizvoll mit der Brennweite. Die Farben und Details auf den ersten Bildern waren einfach klasse. Ein Nachteil ist der fehlende Bildstabilisator besonders bei Landschaftsaufnahmen (Motiv im Vordergrund halbwegs scharf, Hintergrund verwackelt, was aber an meiner Führung liegt), ansonsten Volle Punktzahl und Danke dafür Nikon! Jetzt fehlt nur noch das 85mm Makro, natürlich auch von Nikon.
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am 11. Februar 2010
Ich habe lange überlegt ob ich nun das günstige AF 50/1,8D oder das AF-S 35/1,8G für meine Nikon D40 nehmen soll. Das ich das 50/1,8 selber scharfstellen muß war mir bekannt, hat mich aber erst mal nicht abgeschreckt. Dafür ist es schön klein! Also beide bestellt und ausprobiert. Beim Auspacken schon mal die ersten Pluspunkte fürs 35/1,8. Beutel und Gegenlichtblende dabei! Außerdem macht es im Vergleich zum 50/1,8 einen extrem wertigeren Eindruck. Material und Verarbeitung sind für mich (auch im Vergleich zum 18-55 Kit) Spitze! Nun zur Praxis: Man kann mit dem 50er wunderschön scharfe Fotos machen, aber dafür muß man sich Zeit nehmen. Der Focusring ist zwar besser zu bedienen als beim 18-55, doch gut ist was anderes! Da sich nun immer mal zu Hause aufhaltende Kinder als Motiv aufdrängen (nur leider nicht als unbewegliches), hat das 50er leider verloren, denn umhertobenden Nachwuchs von Hand focussieren ist glaub ich fast unmöglich und trotz goßem Wohnzimmer ist 50mm Brennweite an DX doch ein wenig zu viel. 35mm ist in Räumen schon besser (ideal nicht, ideal wär wohl 20mm). Aber der AF-S funktioniert! Und wie! Keine Chance für die Kinder sich durch Flucht der Verewigung des Momentes zu entziehen und das auch noch ohne Blitz! Mit D40 bei ISO 1600 und Blende 1,8 gibt es immer noch Bilder für deren Qualität man sich nicht schämen muß! Also mein Fazit: Wer auf AF-S Objektive angewiesen ist sollte sich diese lichtstarke Festbrennweite unbedingt mal zu Gemüte führen! Mir bereitet diese Linse jede Menge Freude!
Nebenbei noch ein Lob an Amazon! Bestellabwicklung, Lieferzeit und eventuelle Rücknahme sind glaub ich nirgends besser als hier!
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