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Nikon AF-S 28-300mm 1:3.5-5.6G ED VR Objektiv inkl. HB-50 (77 mm Filtergewinde)
 
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Nikon AF-S 28-300mm 1:3.5-5.6G ED VR Objektiv inkl. HB-50 (77 mm Filtergewinde)

von Nikon
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Produktmerkmale

  • Naheinstellgrenze: 0,50 m
  • Maximaler Abbildungsmaßstab: 1:3,1
  • Optischer Aufbau: 19 Linsen in 14 Gruppen
  • 2 Fokusmodi
  • Lieferumfang: Gegenlichtblende, Objektivbeutel, Objektivdeckel, hinterer Objektivdeckel

Produktinformation

Technische Details [0,69MB PDF]
  • Artikelgewicht: 798 g
  • Produktgewicht inkl. Verpackung: 1,3 Kg
  • Versand: Dieser Artikel wird, wenn er von Amazon verkauft und versandt wird, nur in folgende Länder versandt: Deutschland
  • Modellnummer: 2191
  • ASIN: B003ZSHNEA
  • Im Angebot von Amazon.de seit: 19. August 2010
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 404 in Kamera & Foto (Siehe Top 100 in Kamera & Foto)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung


AF-S NIKKOR 28-300 mm jetzt bei Amazon.de

AF-S NIKKOR 28-300 mm 1:3,5-5,6G ED VR

Reaktionsschneller Alleskönner

Wenn keine Zeit für den Objektivwechsel bleibt oder kleines Gepäck gefragt ist, spielt das neue Nikon Super-Zoom seine Stärken aus.

Oft stellt sich vor der Fototour die Frage, welche Objektive man einpacken soll. Wenn es eine kleine Ausrüstung mit dennoch umfassendem Brennweitenangebot sein soll, dann schlägt die große Stunde des neuen AF-S NIKKOR 28-300 mm 1:3,5-5,6G ED VR. Das bildstabilisierte Super-Zoom für das NikonFX-Format-Kamerasystem bietet mit seinem fast 11-fachen Zoom eine enorme Vielseitigkeit. Dabei ist es Nikon gelungen, den riesigen Brennweitenbereich bei aufwändiger optischer Konstruktion und hochwirksamem Bildstabilisator in einem sehr kompakten Objektiv von nur 11,5 cm Länge unterzubringen. Zu großer Mobilität und Flexibilität gesellt sich der ebenfalls wichtige Vorteil der Reaktionsschnelligkeit. Während andere noch mit dem Objektivwechsel beschäftigt sind, ist man fotografisch weiter am Ball und verpasst keine Chance, entscheidende Momente festzuhalten.

Blitzschnell kann jeweils aus dem großen Angebot die optimal geeignete Brennweite gewählt werden. Die Fotoausbeute ist im Vergleich zum „Objektivwechsler“ in Situationen mit begrenztem Zeitfenster deutlich besser. Zusätzlicher Pluspunkt ist die ungestörte Konzentration auf das Fotografieren. Da kein Objektivwechsel nötig ist, bleibt auch das empfindliche Kamerainnere bei widrigen Witterungs- oder Umweltbedingungen geschützt. Eine Dichtungsmanschette um das Metallbajonett unterstützt den Schutz zusätzlich. Zwei weitere Merkmale gefallen dem Fotografen: Zum einen hat Nikon die zweite Generation des optischen Bildstabilisatorsystems eingebaut. Dieses gestattet die Verwendung von bis zu vier Stufen längeren Belichtungszeiten. Das ist ideal bei schwachem Licht und besonders bei Teleaufnahmen mit ihrer höheren Verwacklungsgefahr. Im Modus „Active“ optimiert sich das System auf gröbere Erschütterungen, wie sie etwa bei Aufnahmen aus einem Fahrzeug vorkommen. Zum anderen besitzt das NIKKOR eine Naheinstellgrenze von nur 0,5 m über den gesamten Brennweitenbereich. Bei 300-mm-Telestellung ergibt sich dabei ein Abbildungsmaßstab von 1:3,1, der faszinierende Nahaufnahmen erlaubt. Zwei ED-Glas-Linsen und drei Asphären sorgen innerhalb der optischen Konstruktion für brillante Bildqualität und der Silent-Wave-Motor für schnellen, leisen Autofokus.


AF-S NIKKOR 28-300 mm jetzt bei Amazon.de
Übersicht:
  • Allroundobjektiv mit leistungsstarkem 10,7-fach-Zoom.
  • Vielseitiger Brennweitenbereich von 28 bis 300 mm.
  • Hervorragende optische Eigenschaften.
  • Bildstabilisator der zweiten Generation mit Modi »Normal« und »Active«. Ermöglicht das Fotografieren mit um eine Entsprechung von bis zu vier Blendenstufen längeren Belichtungszeiten.
  • Zwei Linsen aus ED-Glas (Extra low Dispersion) und drei asphärische Linsen sorgen für hohe Auflösung und guten Kontrast.
  • Silent-Wave-Motor (SWM) für schnellen und geräuscharmen Autofokus.
  • Eine Zoom-Arretierung bei 28 mm sichert das Objektiv beim Transport.
  • Metallbajonett mit Dichtungsmanschette.
Weitgespanntes 10,7-fach-Zoom

Der große Zoomfaktor von 10,7 macht das AF-S NIKKOR 28-300mm 1:3.5-5.6G ED VR zum perfekten Allround-Objektiv. Mit seinem außergewöhnlichen Brennweitenbereich von 28 bis 300 mm richtet sich dieses Objektiv vor allem an jene, die ein einziges Allround-Objektiv, möglichst für sämtliche Aufnahmesituationen, verwenden möchten. Es eignet sich optimal für Reisen mit leichtem Gepäck oder standortgebundenes Arbeiten ohne Objektivwechselmöglichkeit. Dank der gleitenden Lichtstärke konnten Größe und Gewicht des Objektivs auf ein Minimum reduziert werden.

Fortschrittliches Bildstabilisierunssystem

Die zweite Generation des exklusiven Nikon VR Bildstabilisierungssystems bietet Flexibilität bei Freihandaufnahmen über den gesamten Brennweitenbereich hinweg. Der Einsatz von bis zu vier Stufen längeren Belichtungszeiten ist sowohl im „Normal"- und im „Active"-Modus des VR-Systems möglich, der z.B. für Aufnahmen aus Fahrzeugen konzipiert ist, wo gröbere Erschütterungen herrschen. Das optische Bildstabilisatorsystem sorgt auch für eine Stabilisierung des Sucherbilds und damit für einen präziseren Autofokus und eine genauere Wahl des Bildausschnitts.

Dies ist besonders bei den längeren Brennweiten des 300-mm-Zoombereichs relevant, wo leichte Kamerabewegungen sonst schnell zu Unschärfen führen können.

AF-S NIKKOR 28-300 mm - Der Aufbau des Objektivs
Modernster optischer Aufbau

Ungeachtet des hohen Zoomfaktors ist das Objektiv mit zwei Linsen aus ED-Glas und drei asphärischen Linsen ausgestattet, um das Risiko von bei Superzoom-Objektiven möglichen Aberrationen effektiv zu kontrollieren. Die Naheinstellgrenze von 50 cm bietet zusätzliche Flexibilität bei allen Brennweiten und erlaubt einen Abbildungsmaßstab von bis zu 1:3,1 bei 300mm Telestellung.

Schnelle Bedienung

Der Silent-Wave-Motor (SWM) sorgt im gesamten Zoombereich für einen präzisen und ungewöhnlich leisen Autofokusbetrieb. Ein Sperrschalter verhindert ein selbsttätiges Verstellen der Brennweite in 28mm Stellung für Transportzwecke (beispielsweise durch das eigene Gewicht bei einer transportbedingten Neigung). So bleibt das Objektiv auch dann kompakt, wenn es gerade nicht verwendet wird. Das Objektivgehäuse besteht zum Großteil aus Magnesium und steht damit für besondere Stabilität und eine ausgewogene Handhabung.

Produktbeschreibungen

NIKON AF-S 28-300mm 1:3.5-5.6G ED VR

Hochleistungs-Zoomobjektiv im FX-Format mit vielseitigem Zoombereich für Weitwinkel- wie auch für Teleaufnahmen. Das Objektiv verfügt über einen leistungsstarken 10,7-fach-Zoom und einen Brennweitenbereich von 28 bis 300 mm, der die meistgenutzten Brennweiten abdeckt. Die zweite Generation des Nikon-Bildstabilisatorsystems erlaubt den Einsatz von bis zu vier Stufen längeren Belichtungszeiten und liefert scharfe Aufnahmen auch bei schwächerem Licht. Die praktische Kombination aus maximaler Flexibilität und kompakten Abmessungen (11,5 cm Länge) machen es zum perfekten Objektiv für 'unterwegs'.


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70 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von man X
Eigentlich ist der Kauf des 28-300mm bei mir aus der Not der Stunde entstanden: mitten in Japans Tsunami-Krise war das Nikon 70-200mm, wenn überhaupt, nur noch zu Mondpreisen zu bekommen. Ich hatte gerade meine Sigma 2,8/24-70 und 2,8/70-200 verkauft, weil mir jeweils innerhalb eines Jahres mitten im Shooting der Autofokus verreckt war und ich brauchte dringend ein Telezoom.
Wissend das ein Super-Zoom immer ein Kompromiss ist, bin ich mit diesem Kompromiss sehr zufrieden! Richtig, es reicht weder in der Lichtstärke noch in der Auflösung an das mehr als doppelt so teure Nikon 2,8/70-200 heran. Aber das wäre auch Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Für die viele fotografischen Aufgaben reicht es aus. Es ist sehr kompakt und hat, Nikon sei Dank, ein 77mm Filtergewinde. Wer, wie ich, Polfilter u. dergleichen verwendet, weiß es sehr zu schätzen, wenn er nicht für jedes Objektiv zusätzliche Filter kaufen muss, denn das 77mm Filtergewinde hat sich bei Objektiven der gehobenen sowie der Profi-Klasse als Quasi-Standard entwickelt.
Das Objektiv ist auch -wie die Profi-Klasse- mit einer Gummilippe am Bajonett als Regen und Staubschutz ausgestattet.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich hiermit bei einigen Profis und einigen die sich dafür halten oute: ich finde das Objektiv gut und werde es nicht hergeben, auch wenn ich jetzt das ursprünglich gewünschte 2,8/70-200 bekomme. Ich fotografiere nämlich kein Millimeterpapier und schaue dann auf einem 24 Zoll IPS-Panel Monitor nach, ob bei 300% Ansicht die Linien noch stimmen. Ich mache Landschaften und real Life und da kommt das Objektiv ausreichend gut. Ein großer Fotograf hat einmal gesagt: "Die beste Fotoausrüstung ist die, die man dabei hat!" Und da ich kaum Fotos im Studio sondern dort mache, wohin ich meine Ausrüstung vorher getragen habe, hat das Nikon 28-300 einige schlagende Argumente auf seiner Seite. Zudem begegnet man heutzutage immer mehr Zeitgenossen, die der Fotografie wenig aufgeschlossen gegenüber stehen: mit einer großen Kamera plus einem fetten Tele rückt man in deren Augen schon sehr nahe an die Kategorie "Paparazzi" und die Mütter holen Ihre Kinder rein. Das 28-300 ist wie gesagt kompakt und relativ unauffällig. Nur Kenner der Materie wissen, dass es ein sehr potentes Objektiv ist.
Für manche Fotografen gehört eine Kamera grundsätzlich auf ein Stativ - erst recht bei Telebrennweiten. Am besten auf ein Gitzo ohne Mittelsäule, um jegliche Bewegung zu auszuschließen. Aber mal abgesehen von dem zusätzlichen Gewicht ist der Aufbau eines Stativs bei vielen Fotosituationen viel zu langwierig und zweitens oft verboten oder zumindest unerwünscht. Hier macht sich Nikons VR II bezahlt. An einer APS-C Kamera habe ich das Pendant bis zu 450 mm Brennweite und es ist unglaublich welche Fotos mir damit bei relativ langen Verschlusszeiten schon aus der Hand gelungen sind.
Farben und Kontraste kommen gut, chromatische Aberrationen (Farbsäume an den Kanten) werden ohnehin von den guten Nikon Kameras (ich glaube alle Bodys von der D90 aufwärts) eliminiert und Reflexe halten sich in gut verträglichen Grenzen.
CONTRAS
-wenn man nach dem Fokussieren zoomt, muss das Motiv erneut scharf gestellt werden. (das ist bei vielen anderen Objektiven aber auch so)
-mit abnehmender Fokusdistanz sinkt die Brennweite, d.h. bei der minimalen Entfernungseinstellung von 50 cm hat man keine 300mm, sondern nur noch ca. 130-150 mm Brennweite. (da ich aber z.B. eine Spinne formatfüllend fotografieren kann, reicht mir das trotzdem, zumal bei allen Telezooms die ich kenne, die minimale Aufnahmedistanz wesentlich höher liegt z.B. 140 cm beim 2,8/70-200 oder 150 cm bei dem 70-300)
-Die Arretierung bei 28mm hat mich zunächst genervt. Aber beim Hiking fährt das Zoom sonst tatsächlich ungewollt aus. Bei Zooms, die ihre Länge beim zoomen nicht verändern (z.B. beim 2,8/70-200) gibt es solche Probleme natürlich nicht. Diese sind aber von vorne herein deutlich länger ...und schwerer. Und selbst das Nikon Profi-Zoom 2,8/24-70 fährt beim zoomen aus.
VORSCHLAG: Holen Sie sich zusätzlich das Nikon AF 1,8/50 D. Angesichts der hohen Leistung dieses Objektives bekommt man es fast geschenkt (es verzeichnet weniger als das 1,4/50mm). Außerdem ist es so kompakt, dass man es sogar in die Hosentasche stecken könnte. Wenn Sie dann auf ein Motiv stoßen, bei dem die Abbildungsleistung besonders kritisch ist (z.B. weil Sie eine sehr große Vergrößerung machen wollen) sind Sie gut gerüstet.

FAZIT: Wer die Brennweiten 28-300 mit Festbrennweiten abdecken und die Kosten und das Gewicht dafür tragen kann und will, der ist hier falsch. Für die, die leicht unterwegs sein wollen, sehe ich bei diesem Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich mehr Vor- als Nachteile.
Diversen Berichten nach zu urteilen scheint es bei dieser Linse eine gewisse Serienstreuung geben. Von meinem Objektiv ausgehend kann ich sagen, dass dieses Objektiv für alle, die sich ein Reisezoom wünschen oder denen das Nikon 2,8/70-200 zu teuer ist eine Empfehlung wert ist.
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77 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian Starke VINE™-PRODUKTTESTER
Dieses Objektiv hat mich anfangs zweifeln lassen;
kursieren doch die unterschiedlichsten Meinungen über das 28-300mm in der Weltgeschichte herum.

Ich gebe zu, dass meine ursprüngliche Erwartungshaltung nicht besonders groß gewesen ist.

Ein mehrtägiger Test an meiner D3 und D3S, also am Vollformatsensor,
förderte erstaunliche Ergebnisse zutage.
Das Zoom funktioniert, in Anbetracht seines günstigen Preises, ausgesprochen gut.
Der visuelle Eindruck der Fotos war von vornherein überzeugend;
lediglich das Bokeh könnte schöner sein - der Hintergrund wirkt leicht "matschig".

Über den Widerstand beim Zoomen braucht man nicht zu streiten;
den Objetivtubus ziert schließlich kein goldener Ring und gefertigt wird das
gute Stück nicht in Japan, sondern in Thailand.
Bisher eher wenig sinnvoll finde ich die Arretierungstaste des Zooms.
Diese soll verhindern, dass die Linse beim Transport durch ihr Eigengewicht automatisch ausfährt.
Ich bin gespannt, wann sich die nötige Leichtgängigkeit (um nicht zu sagen "Spiel")
einstellt.
Dennoch ist die Verarbeitung des Glases recht ordentlich.

Der Punkt ist letzendlich Folgender:
Deutlich höherklassige Optiken kosten eine Menge Geld.
Will man qualitativ wesentlich bessere Fotos, vorallem hinsichtlich Grundschärfe und Auflösung,
müssen ca. 4500,-- EUR mehr in die Hand genommen werden.
Dafür investiert man dann in die Nikkore 14-24mm f2.8, 24-70mm f2.8 und 70-200mm f2.8.
Allerdings trägt der geneigte Pixelfreund auch 2,6 kg Mehrgewicht mit sich durch die Landschaft.

Fazit:
Wer ein durchaus gelungenes Zoom für kleines Geld, Reise oder den täglichen Schnappschuss sucht,
ist mit dem 28-300mm Nikkor sehr gut bedient.
Die von mir bevorzugte Blende ist 8 oder 11.
Zu lange Belichtungszeiten kompensiere ich über die ISO-Einstellung oder den Bildstabilisator.
Die meisten Abbildungsfehler lassen sich vollkommen problemlos in Photoshop entfernen.
Verarbeitungsmängel werden gerne (im Rahmen der Gewährleistung) vom freundlichen Nikonservice beseitigt.

Aufgrund des Preis-/Leistungsverhältnisses gebe ich 5 Sterne.

Schlussbemerkung:
Ich glaube mir eine Meinung erlauben zu können, da ich zwecks Broterwerb alle genannten Optiken besitze.
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68 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
All-In-One 10. November 2010
Von Amazon bestätigter Kauf
Das Nikon AF-S 28-300 ist noch relativ neu und muss sich in einem hart umkämpften Markt behaupten. Ich besitze dieses Objektiv nun etwa 7 Wochen an meiner Nikon D700, der Bildzähler ist bei über 4000, inklusive etlicher Testfotos. Den ersten richtigen Einsatz hatte das Zoom bei einem Fußballspiel, wo es auf einen schnellen und präzisen Autofokus ankommt und das Gespann Kamera/Objektiv zeigen muss, was es so draufhat. Die Ausbeute war erfreulich hoch, verglichen mit meiner D40x. Dennoch, nicht jedes Bild wurde so scharf und der Autofokus konnte sich oft nicht entscheiden, welchen Spieler er nun fokussieren sollte. Dies ist aber nicht unbedingt dem Objektiv, sondern eher meiner Unerfahrenheit mit der für mich noch neuen D700 zuzuschreiben.

Etwas später musste sich das Zoom dann in einem Kurzurlaub an der Mosel bewähren, bei bestem Wetter und den sehr schönen Herbstfarben. Und hier wurde schnell der große Vorteil des doch recht schweren Zooms deutlich - es braucht nur den Kamerabody, das Objektiv und die Sonnenblende, Wechselobjektive sind bei dem Zoombereich nicht mehr erforderlich, was gerade bei Wanderungen gewichtsmäßig ein großer Vorteil ist.

Der AF-Motor arbeitet leise und unauffällig, das Drehen des Zoomrings geht allerdings etwas schwer, aber sehr "satt", das ganze Zoom macht einen absolut wertigen und qualitativ hochwertigen Eindruck, was man bei dem Preis und von Nikon auch erwarten darf.

Durch das Vollformat der D700 sind auch sehr gute Available-Light-Aufnahmen möglich, trotz der eingeschränkten Blende von 3,5 resp. 5,6.

Der minimale Objektabstand beträgt 50 cm (gemessen vom Objekt bis Sensorfläche), was bei 300 mm einem Abstand Objekt-Linse von etwa 30 cm entspricht - beinahe schon Makrofähigkeiten.

Chromatische Aberration ist kein Thema, violette Farbsäume gibt es nicht, die "Schärfe" des Objektive ist für mich vollkommen ausreichend und sowohl für die Landschafts- als auch die Portraitfotografie bestens geeignet.

Sicher mögen Festbrennweiten mit größerer Lichtstärke und präziserer Berechnung besser sein, aber als "Immerdrauf-Objektiv" schlägt sich das Zoom sehr gut.

Negativ zu erwähnen ist der große Linsendurchmesser (77 mm), was die Anschaffung von Filtern verteuert, das Gewicht (ca. 800 Gr.), der etwas schwergängige Zoomring (das ist aber Geschmackssache), die erhebliche Weitwinkelverzerrung (Distortion) bei 28 mm, was nicht ungewöhnlich, aber störend ist. Dies kann aber mit entsprechenden Bildbearbeitungsprogrammen recht gut kompensiert werden und natürllich der erhebliche Preis.

Alles in allem dennoch sehr empfehlenswert. Objektivwechsel ist für mich ein Fremdwort geworden. Ich sehe keinen Grund, warum ich mit mehreren Zooms durch die Gegend laufen müsste (besondere fotografische Dinge mal ausgenommen wie Naturfotografie (Brennweite), Architektur (Distortion), Makro (Objektabstand)).

Man muss dieses Zoom einfach mal ausprobiert haben, beschreiben kann man es hier nur unzureichend. Ich jedenfalls bin begeistert. (Und nein, nicht weil ich nicht zugeben mag, 990 Euro in den Sand gesetzt zu haben, ich hätte es ja zurückschicken können!).

In diesem Sinne - viel Spaß damit.
Christoph
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Vor 19 Monaten von Doris Stoeckl veröffentlicht
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