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Mit zahlreichen Vorzügen wartet das neue AF-S NIKKOR 24-120 mm 1:4G ED VR auf. Das 5-fach- Zoom für FX-Format-Kameras eignet sich ideal als universelles Standardzoom, da es vom ausgeprägten Weitwinkel (24 mm) bis zum mittleren Tele (120 mm) einen einzigartigen Brennweitenbereich abdeckt. Dabei ist die durchgängige Lichtstärke von 1:4 insbesondere bei Teleaufnahmen von Vorteil. Sie bietet, z. B. im Vergleich zu Objektiven mit gleitender Lichtstärke von bis zu 1:5,6, die Verwendung kürzerer Belichtungszeiten und die Möglichkeit, das Hauptmotiv durch geringere Schärfentiefe hervorzuheben.
Unterstützend wirkt der hocheffektive Bildstabilisator (VR = Vibration Reduction) von Nikon. Selbst bei sehr wenig Licht lassen sich noch scharfe Fotos aus der freien Hand schießen, da der Bildstabilisator den Einsatz von bis zu vier Stufen längeren Belichtungszeiten erlaubt. Im Modus „Active“ stellt sich das System sogar auf besondere Erschütterungen ein, wie sie beispielsweise in einem bewegten Fahrzeug vorkommen. Für die schnelle und geräuscharme Fokussierung sorgt der eingebaute Silent-Wave-Motor und spezielle Abdichtungen gestatten auch die Verwendung in staubiger oder feuchter Umgebung.
Weniger ins Auge fallen die Feinheiten, die Nikon im Inneren des AF-S NIKKOR 24- 120 mm 1:4G ED VR integriert hat. Seine hervorragende Bildqualität erhält das viel vielseitige Zoom u.a. durch zwei ED-Glas-Linsen und drei asphärische Linsen. Gegen Geisterbilder und Streulichteinflüsse hat sich die aufwändige Nanokristallvergütung bewährt.
Das mit gut zehn Zentimetern Baulänge sehr kompakte Wechselobjektiv macht auch bei Nahaufnahmen eine gute Figur. Es erreicht einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:4,2 in Telestellung bei 45 Zentimetern Aufnahmedistanz. Das außergewöhnliche Standardzoom von Nikon bietet insgesamt viel kreativen Spielraum zum attraktiven Preis.
Nikon hat ED-Glas (Extralow Dispersion) mit dem Ziel entwickelt, die Produktion von Objektiven mit erstklassiger Schärfe und Farbkorrektur durch Minimierung der chromatischen Aberration zu ermöglichen. Einfach ausgedrückt handelt es sich bei der chromatischen Aberration um eine Art von Bild- und Farbstreuung, die entsteht, wenn sich Lichtstrahlen unterschiedlicher Wellenlänge durch optisches Glas bewegen. In der Vergangenheit waren zur Korrektur dieses Problems für Objektive spezielle optische Elemente erforderlich, die anomale Dispersionseigenschaften aufwiesen, insbesondere Kalziumfluoridkristalle.
Fluorit ist jedoch relativ instabil und reagiert auf Temperaturschwankungen, was sich durch Änderung des Brechungsindexes des Objektivs negativ auf die Fokussierung auswirken kann. Daher haben Entwickler und Ingenieure bei Nikon in gemeinsamen Anstrengungen das ED-Glas entwickelt, das alle Vorteile, jedoch keinen der Nachteile von kalziumfluoritbasiertem Glas aufweist. Infolge dieser Innovation hat Nikon mehrere Arten von ED-Glas für unterschiedliche Objektive entwickelt. Sie zeichnen sich selbst bei größten Blendeneinstellungen durch eine erstaunliche Schärfe und einen hervorragenden Kontrast aus. Somit stellen Nikkor-Objektive der EDSerie einen Beleg für die überragende Bedeutung von Nikon bei der Innovation und Leistungssteigerung von Objektiven dar.
Stellen Sie sich vor, Sie könnten ein Objektiv scharfstellen, ohne dass es seine Größe ändert. Genau dies ermöglicht die IF-Technologie von Nikon. Alle internen optischen Bewegungen werden auf das Innere der nicht ausfahrbaren Objektivfassung beschränkt. Dies ermöglicht einen kompakteren und leichteren Aufbau sowie eine geringere Naheinstellgrenze. Darüber hinaus wird auch eine kleinere und leichtere Linsengruppe zur Fokussierung für schnelleres Scharfstellen verwendet. Das IF-System findet in den meisten Nikkor-Teleobjektiven und einigen Nikkor-Zoomobjektiven Anwendung.
Der objektivbasierte Bildstabilisator erzeugt ein stabiles Bild im Sucher und stellt damit eine leistungsfähige Bildauswahl-Hilfe. Somit kann sich der Fotograf auf Bildausschnitt, Komposition und Scharfeinstellung für die perfekte Aufnahme konzentrieren. Auch wenn der Dauerbetrieb des Bildstabilisators das Fotografieren meistens vereinfacht, gibt es Gelegenheiten, in denen der Wahrnehmungsunterschied von Bewegungen durch das Auge und im Körper beunruhigend wirken kann. Um dies zu vermeiden, können die meisten VR-NIKKOR-Objektive umgeschaltet werden: Stabilisierung ständig oder nur im Moment der Aufnahme.
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