Pressestimmen
Pressenotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 09.12.1999
Diese Würdigung des Musikerehepaars, gerade rechtzeitig zum 70.Geburtstag von Nikolaus Harnoncourt erschienen, will offenbar schon im Titel historische Gerechtigkeit herstellen, schreibt Götz Thime. Denn ohne Alice Harnoncourt, Geigerin und Assistentin ihres Mannes, ist sein beruflicher Erfolg undenkbar. In diskreter und kluger Montage, lobt Thime, hat die Autorin Daten und Gesprächsaussagen zusammengestellt, auf eine Chronologie dabei verzichtet und stattdessen Schwerpunkte gesetzt, beispielsweise den des Aufbaus des Ensemble "Concentus Musicus" seit 1953. Der Rezensent zeigt sich nur am Ende überrascht davon, dass Harnoncourts Musizierstil als "wienerisch" bezeichnet wird, wo dem luxemburgisch-lothringischen Adelsspross doch sonst eher "Nüchernheit" nachgesagt wird.
© Perlentaucher Medien GmbH
--
Perlentaucher.de
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Über den Autor
Monika Mertl Monika Mertl, geboren in Wien, lebt als freie Musikpublizistin in Wien. Studium der Theaterwissenschaften, Germanistik und Romanistik. Vielfältige Tätigkeit für Fachmagazine, Tageszeitungen und Hörfunk sowie für Plattenfirmen und kulturelle Institutionen, etwa das Wiener Mozartjahr und das Theater an der Wien. Autorin und Dramaturgin. Seit 2001 im Auftrag des Residenz Verlags Herausgeberin des Almanachs der Salzburger Festspiele. 1999 erschien ihre Harnoncourt-Biographie „Vom Denken des Herzens“, die in mehrere Sprachen übersetzt und 2004 neu aufgelegt wurde, 2003 das gemeinsam mit Milan Turkovic verfaßte Buch über die Geschichte des Concentus Musicus „Die seltsamsten Wiener der Welt“.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Gebundene Ausgabe
.