Erneut ist es Marduk, einer der brutalsten und kompromißlosesten Formationen (und es will etwas heißen, einen Superlativ innerhalb einer ohnehin extremen Musikform zu bekleiden) dieses Genres gelungen, eine ungeheure Attacke gegen Licht, Leben und Christentum zu führen. Rasende Drums, die jedoch nie unsauber klingen und selbst beim brachialsten musikalischen Gemetzel einen tonnenschweren Groove vermitteln, wuchtige Gitarrenwände und der überaus wütende und aggressive Gesang des Frontmannes erschaffen ein flammendes Inferno, inmitten welchselbigem dem Hörer der Tag des Jüngsten Gerichtes anzubrechen scheint... Im zweiten Teil dieser Platte befaßen sich Marduk mit der Legende, welche sich um Vlad Tepes, den Kaziklu Bay, ranken. Mit mächtiger musikalischer Unterstützung wird der Werdegang des Mannes, welchem ein gewisser Bram Stoker die Figur des Dracula auf den Leib dichtete, von der Geburt bis zum Tode inszeniert. Welch eine fruchtbare Zusammenkunft! Die Taten dieses Mannes lassen sich gänzlich in der kompromißlosen Härte und grausamen Brutalität der Musik dieser Gruppe assoziieren. Gewaltig! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)