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Auf dieser Doppel-CD, die an 24 Abenden in der Londoner Royal Albert Hall aufgenommen wurde, tritt Clapton mit der klassischen Vier-Mann-Besetzung auf oder brilliert mit einer üppig besetzten Neun-Mann-Band. Weiterhin ist er mit einer Allstar-Bluesformation zugange, die mit den Gitarreros Buddy Guy, Robert Cray und Jimmie Vaughan sowie der Pianolegende Johnnie Johnson hochkarätigst besetzt ist und spielt zuletzt gemeinsam mit einem vollbesetzten Symphonieorchester unter der Leitung von Michael Kamen.
Viele seiner Fans werden die Bluesabteilung am meisten schätzen, aber, und das zeigt dieses Album, Clapton ist ein Blues- und Rockgitarrist, der in jeder Besetzung zu brillieren versteht. --Daniel Durchholz
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
"Welcome to the Royal Albert Hall, the annual dust-up!",
Von
Rezension bezieht sich auf: 24 Nights (Live from Royal Albert Hall) (Audio CD)
Mit dieser Doppel-CD (der Titel ist eine Anspielung auf sein Live-Album "Just one Night" von 1980), aufgenommen Anfang 1990 und Anfang 1991, stellte Eric Clapton seine Vielseitigkeit unter Beweis. Sie ist in vier Sektionen unterteilt: 4 Piece Band, Blues Band, 9 Piece Band und Orchestra. Außer bei den Blues-Aufnahmen ließ er sich dabei durchgehend von seiner mittlerweile bewährten "4 Piece Band" begleiten: Greg Phillinganes (Keyboards & Gesang), Nathan East (Bass & Gesang) sowie Steve Ferrone (Schlagzeug). Der Schwerpunkt der Titelauswahl lag auf alten Cream-Hits sowie seinem damals aktuellen Album "Journeyman".Die Illustrationen besorgte ein gewisser Peter Blake, der bereits für die Hülle der Sgt. Pepper's verantwortlich gezeichnet hatte und 2006 das Cover von Oasis' "Stop the Clocks" entwerfen würde. Den Begleittext lieferte Derek Taylor, ehedem als Pressesprecher etc. für die Beatles und die Byrds tätig. Es war nur angemessen, dass Erics 4-Mann-Band gleich zu Anfang abgespeckte, aber druckvolle und inspirierte (Badge, White Room) und gar etwas verspielte Versionen (Sunshine of your Love) der genannten Cream-Titel ablieferte; Running on Faith würde ein Jahr später (auf "Unplugged") auf dem dritten Eric Clapton-Album in Folge erscheinen (den Soundtrack "Rush" mal nicht mitgezählt), ebenso wie Old Love, was Erics Wertschätzung für diese Songs zum Ausdruck brachte. In der Blues Band spielten u.a. Buddy Guy (g), Robert Cray (g), Johnnie Johnson (p, aus dem Chuck Berry Trio) und Erics Schlagzeuger aus seiner Siebziger Band, Jamie Oldaker. Trotz dieser illustren Besetzung klingen die Blues-Aufnahmen weitgehend blutarm; nicht mal Johnnie Johnsons Pianosolo kann es rausreißen. Ich würde die Versionen "gepflegt" nennen, aber das sollte Blues nicht unbedingt sein. Watch yourself wirkt noch erfrischend ungeprobt, aber gerade Have you ever loved a Woman ist die langweiligste und leidenschaftsloseste von allen von Erics offiziellen Versionen. Für die Blues-Abteilung gibt es auch den einen Punkt Abzug. Mit der 9 Piece Band (aufgestockt um Chuck Leavell (keyb), Phil Palmer (g), Ray Cooper (perc) sowie Katie Kissoon und Tessa Niles (b-voc)) legt Eric dann richtig los: Pretending ist eine ganze Klasse besser als auf "Journeyman"; Bad Love erinnert in Riff und Aufbau mehr als nur entfernt an die Version von Badge zu Eingang der CD. (Wer mehr von dieser Besetzung hören resp. sehen will, sei auf die "Knebworth"-CD (Before you accuse me, Tearin' us apart) bzw. -DVD (Sunshine of your Love) verwiesen.) Ab hier wird es dann besinnlicher: die fast dreizehnminütige Version von Old Love (in der Vinyl-Fassung auf gut die Hälfte gekürzt) wird dank ihrer Dynamik und ihrer fast lyrischen Instrumentalpassagen nie langweilig. Wonderful tonight (als Edit auf CD-Single und auf "Chronicles" veröffentlicht) entwickelt über 9 Minuten Spielzeit (atmo-)sphärische Qualitäten. Von der Orchester-Abteilung (unter Leitung von Michael Kamen) hätte ich mir noch eine etwas abwechslungsreichere Songauswahl gewünscht. Immerhin schafft die Orchestrierung von Bell Bottom Blues einen reizvollen Ausgleich für das im Vergleich zur Originalversion etwas fehlende Feuer. Aus Hard Times hätte man ein bisschen mehr machen können. Edge of Darkness (aus einem Film oder einer Fernsehsendung) ist nicht so bekannt, etwas zum Zuhören, mit grandiosem Finale. Die digitale Produktion (DDD) verleiht den Aufnahmen Dynamik, ein transparentes Klangbild und genügend Druck; und Eric hat es sich nicht nehmen lassen, anzumerken, dass sämtliche Aufnahmen unbearbeitet geblieben sind: "No fixes, no overdubs." "24 Nights" ist eine sehr unterhaltsame, abwechslungsreiche und gut klingende Liveaufnahme, die mir immer wieder Spaß macht (ich finde, die End-Achtziger Keyboards werden hier langsam wieder angemessen in ihre Schranken verwiesen). Ich habe Eric Clapton am 5.3.1990 in der Festhalle gesehen und hätte mich gefreut, wenn er auf dieser CD noch ein paar weitere Titel von diesen Konzerten wie Can't find my Way home oder Layla untergebracht hätte. Auf Maxi-CD erschienen zusätzlich: Layla (Band Intro), Cocaine, No Alibis und I shot the Sheriff; sollte das Album neu aufgelegt werden, würde ich mir diese 4 Titel ebenfalls als Bonustracks wünschen. Begleitend zu diesem Album ist die gleichnamige DVD erschienen; auf ihr fehlen allerdings die Songs Badge und Hoodoo Man. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wahnsinn!,
Rezension bezieht sich auf: 24 Nights (Live from Royal Albert Hall) (Audio CD)
Habe diese CD per Zufall gefunden. Fast alle letzten Clapton CDs waren einfach zu seicht - aber das hier ist der musikalische Hammer! Meine Güte, wie mitreißend kann Musik sein, wenn sie von Künstlern gemacht wird und nicht von HipHop- und was weiß ich für Produzenten! Dieses Ding für 9¤ stellt extrem Vieles in den Schatten!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
es lohnt sich!!!,
Von mathis@matterhorn.ch (München, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: 24 Nights (Live from Royal Albert Hall) (Audio CD)
Diese Doppel-CD ist, wie fast alles von eric clapton, ein meisterwerk. allein eine fast 14 minuten lange life-version von "old love" ist schon jedes geld wert. wenn sie dann noch mit so viel gefühl und so viel power gespielt wird, wie es eigentlich nur eric clapton kann, dann ist der einzige rat zu dieser CD: KAUFEN!!! ein Muß für jeden Clapton-fan!
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