Eigentlich wollten Paul Brtschitsch und Jens Beese (strom./ Hamburg) vor längerer Zeit einfach ein, zwei Tracks zusammen produzieren. Aus der langen Zeit ist auch gleich ein ganzes Album entstanden. Und dieses Album zeigt, dass ein oder zwei Tracks noch lange nicht gereicht hätten um ihren kreativen Output zu befriedigen. Sei es melodiös, sei es treibend, sei es tanzbar oder wie auch immer. Grenzen haben sich die beiden nicht gesetzt. Und das kann man auch raushören. Aber viel wichtiger: Es kann sich hören lassen. Kein Konzeptalbum, was den Status des „Wir müssen alles abdecken“ für sich in Anspruch nimmt. Es ist auch keine Ansammlung fröhlicher quietschender und zirpenden Tracks wie man sich in letzter Zeit allzu oft ins Nest gelegt bekommt. Nein, dieses Album verfolgt keinen Trend, sondern vereint deren Produzenten-Erfahrungen. Hier findet sich die Tragik in ihrer Fröhlichkeit und umgekehrt wieder. Demnach stellt sich auch nicht die Diskussion, ob es ein Album für zu Hause oder die Tanzfläche ist, denn dafür ist es, ja, genau: zu vielseitig. Persönlicher Favorit: Scree