Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Großartiges Cover-Album: Furiose Montage mit kleinen Aussetzern, 7. November 2008
Trackliste mit Interpreten:
1) DeVotchKa: Ouverture
2) Danny Elfman: Opening
3) Marilyn Manson: This Is Halloween
4) The All-American Rejects: Jack's Lament
5) Amiina: Doctor Finkelstein/In The Forest
6) Flyleaf: What's This?
7) The Polyphonic Spree: Town Meeting Song
8) The Vitamin String Quartet: Jack and Sally Montage
9) Sparklehorse: Jack's Obsession
10) Korn: Kidnap the Sandy Claws
11) Rise Against: Making Christmas
12) Yoshida Brothers: Nabbed
13) Rodrigo y Garbriela: Oogie Boogie's Song
14) Amy Lee: Sally's Song
15) Rjd2: Christmas Eve Montage
16) Plain White T's: Poor Jack
17) Datarock: To the Rescue
18) Shiny Toy Guns: Finale/Reprise
19) Danny Elfman: Closing
20) The Album Leaf: End Title
Dass hier Tim Burtons Leib-Komponist Danny Elfman, der im englischen Orignal Jack die Stimme leiht, die Chance nutzt, als Sprecher in Vor- und Abspann aufzutauchen, ist ein gelungener Gag am Rande, zumal er das sogar noch besser macht als es Patrick "Captain Picard" Stewart im Original-Soundtrack tat.
Das Album ist eine furiose Montage, die die Handlung von "Nightmare before Christmas" zwar mit den großartigen Originaltexten und -Songs, aber in unterschiedlichen Stilrichtungen völlig neu aufführt. Hierbei trüben zwar ein, zwei zu radiotaugliche Rocktitel jene Atmosphäre, die ansonsten einfühlsam um alle Titel gesponnen wird, das lässt sich jedoch verkraften, da sich gleich diverse Perlen der Popmusik unter den Covern befinden, die fast neun-minütige Rockoper von The Polyphonic Spree sei hier allen anderen voran erwähnt, sie allein schon lohnt den Kauf des Albums.
Bei "Nightmare Revisited" ist man zum Glück noch einen gigantischen Schritt weiter gegangen als bei den Bonustracks der Neuausgabe des Soundtracks von 2006, wo auf einer zweiten CD als Zugabe Coverversionen zu finden waren, damals teils gedoppelt, aus dem Zusammenhang gerissen. Merkwürdigerweise - oder vielleicht auch als Ausschlaggeber - findet sich - einzig - "This Is Halloween" von Marilyn Manson sowohl auf "Revisited" als auch unter den Bonustracks von 2006. Ist Fiona Apples jetzt zwei Jahre altes "Sally's Revenge" richtig gut, hätte der Song aber zum Beispiel tatsächlich auf "Revisited" nicht ganz so gut wie die Interpretation von Evanescence-Sängerin Amy Lee gepasst. Und "Kidnap the Sandy Claws" von She Wants Revenge etwa war doch mehr "nur" ein schöner Popsong, der aber aus der akustischen Aufführung einer längeren Handlung sicher ausgebrochen wäre. So gesehen kann "Nightmare Revisited" sicherlich als Konzeptalbum voller Coverversionen bezeichnet werden. Die Wahl von Marilyn Mansons "This Is Halloween" für das Album halte ich selbst für nur so gerade eben vertretbar, fast schon zu Mainstream-Popsong - die Fassung von 2006 von "Panic! At The Disco" wäre, wenn man denn schon bereits veröffentlichtes Material wieder verwerten wollte, die bessere Wahl gewesen. Aber vergessen wir an dieser Stelle die Bonustracks von 2006. Sie waren eine schöne Beigabe zum Original-Soundtrack. Die neue "Nightmare Revisited" ist viel mehr.
Besonders faszinierend sind die vielen Facetten, die hier das "Grusical" in ganz neuer Form präsentieren, aber (fast) immer stimmig - so abwegig die einzelnen Stücke auch zunächst erscheinen mögen. Schon DeVotchKa führen mit ihren russischen Klängen wunderbar in die Atmosphäre der Geschichte ein - man kann sich problemlos in ein kleines transsylvanisches Dorf zu Zeiten Frankensteins versetzt fühlen. :-) Auch die asiatischen Klänge (die, beliebtes Stilmittel vielen Horrors, dem Klang einer Spieldose ähneln) der Yoshida Brothers, oder etwa die Latino-Gypsy-Klänge von Rodrigo Y Garbriela verzaubern. Beide übrigens instrumental, das Tracklisting entspricht diesbezüglich exakt der Soundtrack-Vorlage; mit einer bemerkenswerten Ausnahme: "Oogie Boogie's Song" ist hier ebenfalls instrumental, im Vergleich zum Original-Soundtrack gehen hier also textliche Inhalte und damit Handlung verloren - da hilft es, das Original zu kennen. Davon abgesehen könnte diese CD ohne den Film bestehen, aber es ist dennoch überaus empfehlenswert, ihn zu sehen.
Außerdem instrumental: das Vitamin String Quartet, das seine Sache sehr gut macht (Apocalyptica lässt grüßen), außerdem Datarock, Amiina und The Album Leaf. Sollten Sie alle diese Bandnamen noch nie gehört haben? Machen Sie sich nichts draus. Anders als bei den Hunderten fieser Coverplatten, wo Nullachtfuffzehnbands schlimme Machwerke produzieren, gibt es hier zwar Überraschungen - aber keine unliebsamen.
Es ist aufregend zu hören, wieviele Bezüge auf die unterschiedlichsten Arten von Musik auftauchen, die sich mit Grusel, Goth, Stummfilm, Musical, Humor ... kurz der schrägen Welt von Tim Burton assoziieren lassen.
Ob diese Platte wirklich uneingeschränkt etwas für Fans des Soundtracks ist, darf stark bezweifelt werden - dafür ist dieses Album doch zu eigenständig und meist zu weit vom Original entfernt: zum großen Glück! Es ist eine lange Scheibe, in deren Musik man sich verlieren kann. Immer und immer wieder, vorläufig. Man könnte nun noch zum Beispiel die Dresden Dolls oder Regina Spektor vermissen, oder oder oder. Das Album ist trotzdem nahezu perfekt.
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5.0 von 5 Sternen
Nicht nur für eingefleischte Fans ;-), 30. Mai 2009
Eine wunderbare Zusammenstellung der verschiedensten Interpreten (Korn, Flyleaf, Marilyn manson, All american Rejects, Evanescence,...) die der Musik des fabelhaften Dany Elfmans ein ganz neues Gesicht geben. Es ist wirklich für jeden was dabei ;-) Teilweise finde ich einige Versionen auf dieser CD sogar besser als die Orginale ("Kidnap the Sandy Claws" von Korn zum Beispiel), aber ein paar Tracks haben meiner Meinung nach auch eine neue (unpassendere) Stimmung bekommen, wie z.Bsp. "What's this?" von Flyleaf. Trotzdem bekommt die CD von mir 5 Sterne, was eigentlich schon wieder zu wenig ist.
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5.0 von 5 Sternen
Tolle CD für Fans des Soundtracks, 16. Oktober 2008
Ich konnte schon einmal reinhören und bin begeistert! Es sind zum Teil sehr interessante Cover-Versionen der bekannten Lieder aus dem Soundtrack drauf. Mein absoluter Favorit ist Amy Lee ( von Evanescence) mit " Sallys Song"
Ich denke nicht das die CD jedem Fan des original Soundtracks gefallen wird, wer aber eine moderne Version hören will ist da gut beraten. Ich kann es kaum erwarten bis die CD im Handel erhältlich ist.
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