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Nightcast
 
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Nightcast

Fabian Ramseyer , Philip Reich    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Movieman.de

Vergleicht man "Nightcast" mit großen Kinofilmen, dann schneidet er natürlich ganz schlecht ab. Wenn man aber bedenkt, dass es sich hier um einen semiprofessionellen Film handelt, der mit wenig Geld gedreht wurde, großteils auf Laien als Schauspieler zurückgreifen musste und dennoch ziemlich aufwendig aussieht, dann muss man auch zugestehen, dass Filmemacher Marco von Moos schon ganz gute Arbeit geleistet hat. Die Geschichte ist eine Mischung aus "Universal Soldier" und beliebigem Superheldenfilm - Nightcast selbst sieht dem Toxic Avenger ähnlich - und ist sicher nicht originell, aber erfrischend genug, wenn man bedenkt, dass dies ein Film ist, der mit einem kaum existenten Budget produziert wurde, aber dennoch versucht, eine große Geschichte zu erzählen. Hiesige Amateurfilmer halten sich in der Regel an Splatter in rauen Mengen, um filmische Unzulänglichkeiten zu verbergen. Das passiert hier nicht.  Perfekt ist auch "Nightcast" nicht, aber auf dem Low-Budget-Sektor durchaus nicht uninteressant und für Fans von Amateurfilmen definitiv empfehlenswert. Nebenbei erwähnt: Dass die Figuren allesamt englische Namen haben, wäre nun wirklich nicht notwendig gewesen. Fazit: Günstiger semiprofessioneller Film, der mit kleinem Geld eine große Actiongeschichte zu erzählen versucht.

Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild leidet unter der schwachen Kompression. Der Ton ist ordentlich. Wo diese DVD punkten kann, ist das unglaublich umfangreiche Bonusmaterial.

Bild: Das größte Problem bei der Bildqualität ist die Kompression, was nicht verwundert, wenn man bedenkt, dass es noch mehr als vier Stunden an filmischem Bonusmaterial gibt, so dass die Scheibe schlichtweg proppevoll ist. Das sorgt aber leider dafür, dass starke Blockbildung in fast durchgehender Form zu sehen ist (00:37:19). Dazu kommt, dass die Kanten recht unsauber gearbeitet sind und Treppchenbildung immer wieder auffällt. Dazu kommt teils leichtes Flimmern. Die Farben sind sehr matt ausgefallen, so dass sich teilweise ein Look ergibt, der an Schwarzweiß erinnert, was aber wohl nicht Absicht war. Der Kontrast ist überzeichnet, so etwa bei hellen Flächen, die richtiggehend strahlen (Kittel bei 00:21:30).

Ton: Der Ton liegt nur in DD 2.0 vor. Die Dialoge sind sauber verständlich, was daran liegt, dass der Film im Studio nachsynchronisiert wurde, da man bei den Dreharbeiten auf den Ton verzichtete. Die Effekte, etwa Schüsse oder auch vorbeifahrende Autos oder Sirenen sind gut in den Tonmix eingearbeitet. Damit einher geht eine ansprechende räumliche Darbietung. Der Mix ist einigermaßen dynamisch und sauber umgesetzt. Für einen Film dieser Kostenklasse sicherlich hochwertig.

Extras: Was das Bonusmaterial betrifft, so lässt man hier keine Wünsche offen. Der Regisseur spricht einen Audiokommentar, der recht enthusiastisch daherkommt. Er spricht auch u.a. davon, wie der Monsterheld Nightcast seinen Namen bekommen hat, was überraschenderweise einfacher ist, als man es erwarten würde. Das Making Of ist in drei Teile aufgeteilt: Vorproduktion, Dreharbeiten und Nachproduktion. Jeder Punkt hat noch einige Unterpunkte wie Casting, Synchronisation, Visuelle Effekte oder auch Premiere. Insgesamt hat dieses Making Of eine Laufzeit von mehr als vier Stunden, womit wirklich keinerlei Fragen offen bleiben. Ob man bei einem semiprofessionellen Film einen derartigen Hintergrund benötigt, ist natürlich eine andere Frage, aber vor allem für Anfänger, Amateure und Hobbyfilmer ist das extrem aufwendige und umfassende Making Of natürlich auch eine Goldgrube, da man sehen kann, wie mit relativ geringem Aufwand ein relativ aufwendiger Film entstanden ist. Außerdem gibt es noch den Trailer und ein paar Bloopers. --movieman.de

VideoMarkt

In der Horrorzukunft haben ein reicher Geschäftsmann und sein sadistischer Sohn Staat und Polizei unter ihre Kontrolle gebracht und bekämpfen die längst in die Kanalisation geflüchteten letzten Widerständler mit einer hochgerüsteten Söldnerarmee. Als einer der letzten aufrechten Cops fällt ihnen Harry Brighton zum Opfer. Doch Brighton wird nicht begraben, sondern zu einem genetisch modifizierten Superkrieger hochgerüstet. Der aber hat keine Lust, für die Söldner zu morden, sondern sucht lieber nach seiner Identität.

Video.de

Dank Marco von Moos und seinen unerschrockenen Mitstreitern haben nun auch die Eidgenossen ihre Antwort auf "Robocop" und den "Toxic Avenger". Bzw. einen gesichtslosen Herren in einem Gummikostüm, der aus dem Stand Kasernenmauern überspringt und im Alleingang Panzer stoppt. Natürlich wird er gut Freund mit den Kanalratten und rettet den Tag in diesem Orwell-inspirierten Low-Budget-Actionfilm, der wie eine Art Leistungsschau der beteiligten Computertrickser wirkt, dem SF-Fan aber wenig Neues und das Alte kaum sonderlich überzeugend bietet.

Blickpunkt: Film

Ein aufrechter Polizist wird ermordet und vom Militär in einen Superkrieger verwandelt. Doch das Ergebnis funktioniert nach eigenen Regeln. Low-Budget-Action nach Schweizer Rezept.

Kurzbeschreibung

Das Militärsprojekt "NightCast", in dem mit Hilfe eines Serums "Supersoldaten" zu Kampfmaschinen gezüchtet werden sollen, geht fürchterliches schief: Einem der Supersoldaten gelingt es, aus dem Forschungslabor zu fliehen und in der Stadt unterzutauchen - ohne jegliche Erinnerung an sein früheres Leben. Stück für Stück versucht er nun herauszufinden, was mit ihm geschehen ist und wer er in seinem früheren Leben war. Wild entschlossen macht er sich auf, um sein altes Leben zurückzuholen und sich an denjenigen zu rächen, die ihm das angetan haben. Ein harter Kampf ums Überleben beginnt...

Produktbeschreibungen

Deutschland Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Deutsch ( Dolby Digital 2.0 ), Deutsch ( Untertitel ), Englisch ( Untertitel ), WIDESCREEN (2.35:1), BONUSMATERIAL: Bilden Von, Biographien, Kommentar, Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Vergleicht man "Nightcast" mit großen Kinofilmen, dann schneidet er natürlich ganz schlecht ab. Wenn man aber bedenkt, dass es sich hier um einen semiprofessionellen Film handelt, der mit wenig Geld gedreht wurde, großteils auf Laien als Schauspieler zurückgreifen musste und dennoch ziemlich aufwendig aussieht, dann muss man auch zugestehen, dass Filmemacher Marco von Moos schon ganz gute Arbeit geleistet hat. Die Geschichte ist eine Mischung aus "Universal Soldier" und beliebigem Superheldenfilm - Nightcast selbst sieht dem Toxic Avenger ähnlich - und ist sicher nicht originell, aber erfrischend genug, wenn man bedenkt, dass dies ein Film ist, der mit einem kaum existenten Budget produziert wurde, aber dennoch versucht, eine große Geschichte zu erzählen. Hiesige Amateurfilmer halten sich in der Regel an Splatter in rauen Mengen, um filmische Unzulänglichkeiten zu verbergen. Das passiert hier nicht. Perfekt ist auch "Nightcast" nicht, aber auf dem Low-Budget-Sektor durchaus nicht uninteressant und für Fans von Amateurfilmen definitiv empfehlenswert. Nebenbei erwähnt: Dass die Figuren allesamt englische Namen haben, wäre nun wirklich nicht notwendig gewesen. Fazit: Günstiger semiprofessioneller Film, der mit kleinem Geld eine große Actiongeschichte zu erzählen versucht. ...Nightcast ( Night cast )
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