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Das beginnt beim sehr harten Opener "Precious Jerusalem", setzt sich bei der interessant arrangierten Ballade "The Maiden And The Minstrel Knight" fort und endet bei dem großartigen Longtrack "And Then There Was Silence". Die technischen Leistungen der Truppe sind ebenfalls hervorragend, und die Produktion wirkt trotz fast unendlich vieler Spuren zu keiner Sekunde überladen, sondern immer nachvollziehbar. Mit diesem Album haben sie es tatsächlich geschafft, ihren großen Vorbildern Queen wieder ein Stückchen näher zu sein. --Boris Kaiser
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fesselnd!,
Von naranha (Bonn) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: A Night at the Opera (Audio CD)
Wieder einmal hat Blind Guardian bewiesen, dass Musik auch verdammt gut klingen kann, wenn sie aus mehr als drei Akkorden besteht. Das neue Album ist einfach bombastisch und bis ins Detail so liebevoll ausgearbeitetet, dass man gar nicht mehr aufhören kann, den Krehfeldern zuzuhören. Zeitlos und trotzdem bewegend, traditionell aber auch komplett anders, als alles bisher Dagewesene. Den Stil, den Blind Guardian bereits in Nightfall in Middleearth angeschlagen hat, wird auf dem neuen Album noch weiter ausgearbeitet. Das heisst konkret: noch mehr Instrumentenvielfalt, noch bessere Refrains und fesselnder denn je. Die Songs, die mir im neuen Stil am besten gefallen sind das leicht orientalisch angehauchte 'Precious Jerusalem', ähnlich wie 'Under the ice' und 'Battlefield'. 'Sadly sings Destiny' und 'Punishment Devine' sind die besten Anwärter für zukünftige Klassiker und sind eher dem alten Image der Band angepasst. Im Kontrast dazu steht die Ballade 'The Maiden and the Minstrel Knight', die mit einer enormen orchestralen Untermalung begleitet wird. So geht es weiter durch das ganze Album: jedes Stück ist einzigartig und komplett anders. Das Album endet schließlich mit dem komplexesten und gigantischsten aller Stücke: 'And Then There was Silence'. Was bei der Vielfalt meiner Meinung nach ein wenig verloren geht, ist die Möglichkeit, es selbst nachzuspielen, eine Akkustikgitarre reicht dafür nicht mehr aus (ich bin schon mal gespannt wie Blind Guardian das Album live performen wird). Trotzdem ist es ein Klasse Album und hat 5 Sterne (so fern man Musik in so einfachen Kriterien bewerten kann) mehr als verdient.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Weniger ist oft mehr!!!!,
Von Schnellwelz "GGans" (Detmold) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: A Night at the Opera (Audio CD)
Dieses Sprichwort hat schon meine in der Zwischenzeit verstorbene Großmutter immer gesagt und damit hatte sie auf jeden Fall Recht. Und eben diese alte Weisheit trifft auch völlig auf das letzte Blind Guardian Studioalbum zu. A Night at the Opera klingt auf jeden Fall sehr überladen. Es ist voll gepackt mit den unterschiedlichsten Melodien, Rhythmuswechseln und Hooklines. Darüber wäre ich bei Dream Theater oder anderen Progbands erfreut. Nicht so bei den Fantasymetallern aus Krefeld. Vergeblich sucht man auf der 2002er Veröffentlichung der deutschen Ausnahmeband nach dem einstigen Markenzeichen: Anspruchsvoller und dennoch eingängiger Powermetal, der sich beim ersten Hören in den Gehörgängen festsetzt und da auch nicht mehr heraus weichen möchte.Vereinzelt kann man bei Liedern wie Battlefield, The Soulforged oder Age of False Innocence diese Trademarks noch erahnen, aber sie verklingen unter dem übertriebenem Progmantel mit denen sie verhüllt wurden. Richtiggehend belanglos klingt dann noch die Ballade The Maiden and the Minstrel Knight. Ein absolut gescheiterter Versuch an alte Perlen wie A Past and a Future Secret oder Mordred's Song anzuknüpfen. Insgesamt ist die Scheibe nicht schlecht. Es wäre auch unfair so zu urteilen, bei der ganzen Arbeit, die Blind Guardian wahrscheinlich invesiert haben, um dieses Epos zu erschaffen. Außerdem zeichnete sich diese Marsch-Richtung schon bei der 1998 erschienenen Nightfall in Middle Earth CD ab. Dennoch bevorzuge ich eher die drei eingängigsten Werke von Blind Guardian: Tales from the Twilight World, Somewhere far beyond und Imaginations from the Other Side. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wenn bloß jede Oper so rocken würde...,
Von
Rezension bezieht sich auf: A Night at the Opera (Audio CD)
Blind Guardian wissen halt immer, wie man sich selbst übertrifft, auch wenn man es im Grunde genommen nicht mehr schaffen kann. Das beweist eindeutig diese Scheibe. Bombast wird hier ganz groß geschrieben, ohne die Wurzeln der Band zu verraten. Von Songs wie Battlefield und Under the ice kriegt man vor lauter Begeisterung Gänsehaut. Alles ist an der Platte grandios gelungen. Kürschs Gesang ist wieder einmal hervorragend geworden. Wenn die Songs eines Albums einem nicht mehr aus dem Kopf gehen, hat die Band ihren Zweck erfüllt. Fans dieser Metalsorte müssen sich diese CD besorgen, da führt halt kein Weg vorbei!
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