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Night Work
 
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Night Work

Scissor Sisters Audio CD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (25. Juni 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Polydor (Universal)
  • ASIN: B003H4QOM4
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 45.471 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Night Work 3:07EUR 0,99
Anhören  2. Whole New Way 2:54EUR 0,99
Anhören  3. Fire With Fire 4:13EUR 0,99
Anhören  4. Any Which Way [Explicit] 4:41EUR 0,99
Anhören  5. Harder You Get 3:05EUR 0,99
Anhören  6. Running Out 3:08EUR 0,99
Anhören  7. Something Like This 3:02EUR 0,99
Anhören  8. Skin This Cat 2:40EUR 0,99
Anhören  9. Skin Tight 3:25EUR 0,99
Anhören10. Sex and Violence 4:10EUR 0,99
Anhören11. Night Life 3:37EUR 0,99
Anhören12. Invisible Light 6:14EUR 0,99


Produktbeschreibungen

motor.de

Nach einem ordentlichen Zweitwerk kehren die Scissor Sisters mit "Night Work" dorthin zurück, wo sie gebraucht werden. Auf der Tanzfläche und nicht bei "Wetten, dass ...?". Was nicht stimmte, wusste Jake Shears auch nicht so genau. Aber das etwas nicht stimmte, war nicht nur dem Sänger der New Yorker Scissor Sisters klar. So landete der erste Versuch, Album Nummer drei aufzunehmen, im Müll. Nachdem sie ihren zweiten Langspieler "Ta Dah!" weltweit live präsentiert hatten, fand sich das Quartett 2007 im Studio wieder - orientierungslos. Erst anderthalb Jahre später sollten sie eine Ahnung davon bekommen, wohin die Reise für sie gehen sollte.

2004 veröffentlichten die Scissor Sisters ihr selbstbetiteltes Debüt und sorgten mit ihrem Glam-Pop für Staunen. Der Nachfolger geriet zwei Jahre später ein wenig zur Muppet Show. Reichlich Make Up, Synthetik, Plastik - und reichlich Hits, die sie massenwirksam bis in die Studiodeko von "Wetten, dass ... ?" beförderten. Zwar haben die Scissor Sisters noch immer einen Hang zur großen Geste, doch Sänger Jake Shears hat sich zwischenzeitlich als Musicalschreiber austoben können. Ab Frühling 2011 wird das auf den "Stadtgeschichten" von Armistead Maupin basierende Stück in San Francisco zu sehen sein. Auch zur Freude von Shears' Kollegin Ana 'Ana Matronic' Lynch, die dankbar ist für die seine kreative Zweitbeschäftigung. Schließlich werden die Scissor Sisters in der Disco gebraucht. Und die bekommt sie. "Night Work" besticht mit durchsexualisierten Songs, die immer noch mit Elton John-Gedächtnis-Piano-Passagen aufwarten oder wahlweise mit Bee Gees-Falsett. Doch Band und Produzent Stuart Price haben aufgeräumt, den Firlefanz wieder zurück in die Klamottenkiste zu den Federboas gelegt. Klarer, stärker und weniger schrill klingen die neuen Stücke. Dass sich das durchaus mit großen Momenten und Kitsch vereinbaren lässt, beweist die erste Single "Fire With Fire". Trotz fehlender Ballade demonstrieren die Scissors Sisters Vielfältigkeit: "Harder You Get" ist eine unironische Rock-Nummer mit ungewohnt schweren Gitarren, "Any Which Way" der verlorene Song auf dem Soundtrack von "Saturday Night Fever" und "Invisible Light" klingt nach Kunstnebel und dramatischem Augen Make Up - dem perfekten Disco-Auftritt. Das Album ist Jakes Hypothese von Disco 2.0., dem Studio 54, wie es heute klingen könnte und eine gelungene Hommage an das New York bevor der Punk kam. Die Vision dazu erfasste Jake Shears übrigens eines Nachts in einem Berliner Club. Auf der Tanzfläche. Dort wo er auch mit den Scissor Sisters schließlich wieder hin wollte.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Disco Fete 25. Juni 2010
Von V-Lee TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Es war ja schon bei der letzten Platte abzusehen - der Zug fährt ab in Richtung Disco. Die Sisters machen das hier aber wesentlich cleverer und auch kreativer, als bspw. Madonna auf ihrem ,Confessions' Album, denn hier wird nicht gesampelt oder Disco House gemacht, nein hier wird zusammengeklaut was das Zeug hält, und das alles wieder neu zusammengesetzt (und das ist jetzt nicht einmal böse gemeint).

Die Stimme klingt oft nach den Bee Gees, manchmal nach der männlichen Boney M. Stimme, ABBA Chorgesänge beim Refrain werden verwendet, Arrangement Ideen von Blondie's Discotracks übernommen, Moroder Sequencer Passagen eingebaut und zusätzlich verpasst man dem Ganzen auch noch einen leichten 80er Jahre wave-pop touch. Klar auch die klassischen und dramatischen 70er Jahre Disco Streicher dürfen nicht fehlen. Alles schon mal dagewesen - ja stimmt, aber nicht in dieser Mischung.

Will man ihnen ein Kompliment machen, dann könnte man sagen, die Scissor Sisters sind für Disco das, was Franz Ferdinand für den New Wave Rock sind - ganz gewitzte Diebe, die aus Versatzstücken aller möglichen acts wieder etwas Neues basteln.

Die single ,Fire with Fire' mit ihrem Mitsing-Refrain wird uns in den nächsten Monaten von Funk und Fernsehen sicher wieder bis zum Erbrechen um die Ohren geschleudert werden, denn die ist genau das wovon der Top Manager des Major Labels denkt, wie ein zu promotender Hit zu klingen hat.

Nachhaltigkeit wird diese Musik genauso wenig haben, wie ,Tah Dah', aber gewitzt gemacht und um Längen unterhaltsamer und stimmungsmachender als die olle Gaga ist das allemal. Das soll nun kein Qualitätskriterium sein und mir persönlich sagt diese Musik auch gar nicht zu, aber für die cleverness dieses Album muss man alleine schon 4 Sterne vergeben. Kunst geht anders, das soll's in diesem Fall aber auch nicht sein, und wenn eine Platte schon so offensichtlich ,Kommerz!!!' brüllt, dann soll der wenigstens gut gemacht sein.

Den 5ten Stern bring' ich aber beim besten Willen nicht über's Herz, weil für einen Klassiker à la ,Bad Girls' oder ,Saturday Night Fever' hier halt einfach das Herzblut und die innere Überzeugung fehlt. Auf jeden Fall gutes Dancefloor Futter für diese Saison, auf das sich in diversen Remixen wahrscheinlich sogar die Haute Volee der Club und House DJs einigen kann. Achja, der zweite Hit wird dann übrigens ,Skin Tight' sein, aber das Album ist eh eine einzig Disco-Fete und wäre der ideale Soundtrack zur Fortsetzung von Club 54...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Das Cover verspricht Flashdance, Footloose und 80er Kitsch en masse, und man wird nicht enttäuscht. In die Disconummern haben sich zudem wavige Klänge gemischt, und so klingt das Ganze wie eine wilde Mischung aus Saturday Night Fever, Donna Summer und Visage.
Die Melodien sind diesmal nicht ganz so groß, zudem gibt es wie bisher bei jedem Sisters-Album ein paar überflüssige Füllnummern, dennoch klingt das Album rund und abwechslungsreich und wartet hier und da mit wirklich genialen Soundideen auf.
Meine Bewertung zu den Tracks:

1. Night Work 9/10
Ein Disco-Stampfer. Guter Opener, aber ohne das letzte Quentchen Genialität, dass die Gruppe auf früheren Alben bewiesen hat. Trotzdem geil, daher 9 Punkte.

2. Whole New Way 9/10
Ein cooler, funkiger Song mit einprägsamem Refrain, den ich so nicht von den Scissor Sisters erwartet hätte.

3. Fire with Fire 5/10
Die erste Singleauskopplung erreicht mich irgendwie gar nicht. Zu sehr Pet Shop Boys, sehr kitschige, berechenbare und unoriginelle Melodie, die weh tut. Kann sein, dass das im Radio verlangt wird, aber ich halte Fire with Fire für einen der schlechtesten Sisters-Songs jemals. Würde auch von Modern Talking interpretiert funktionieren, und das sagt alles.

4. Any Which Way 10/10
Der erste richtige Höhepunkt des Albums. Für gewöhnlich hauen mich ein, zwei Songs eines jeden Scissor-Sisters-Albums komplett um. Dies ist der erste auf Night Work.. Any Which Way ist groovy, funky, ironisch. Ein super Dancetrack mit geiler Bassline, sexy Backgroundgesang von Kylie Minogue und einem gesprochenen Monolog von Ana Matronic, der mich laut auflachen ließ. Dieser Song hat Alles und hält, was Fire with Fire verspricht. Hoffentlich demnächst als Single.

5. Harder You Get 9/10
Jake Shears kann offenbar nicht nur wie die Bee Gees klingen, sondern auch wie Marilyn Manson. Die schweinischen Gitarren und der Dibdibdib-Backgroundgesang (ich lach mich tot) setzen dem verhalten groovenden Song zwei extra Sahnehäubchen auf.

6. Running Out 10/10
Irgendwie Dexy Midnight Runners auf Speed. Ein weiteres Highlight - verrückt und verspielt wie kaum ein anderer Song des Albums. Sieht so aus als gewänne Night Work in der Mitte gewaltig an Fahrt!

7. Something like this 10/10
Und es geht super weiter. Sehr technisch und kühl, aber mit einem Ohrwurm-Refrain, der mir seit Tagen nicht aus dem Ohr geht. Pop muss manchmal doof sein, um zu funktionieren, und Something like this is doof im besten Sinne.

8. Skin this Cat 8/10
Ana Matronic macht auf Blondie, und das ziemlich gut. Wie meine Vorgänger fand ich den Song erst doof, seltsam ist er allemal, aber mittlerweile spukt er wie der Vorgängersong in meinem Kopf herum, was kein schlechtes Zeichen ist.

9. Skin Tight 5/10
Neben Fire with Fire der schwächste und berechenbarste Song des Albums. Aber als Prolog für Sex and Violence ist er noch okay. Es muss auch Pausenmusik geben.

10. Sex and Violence 8/10
Erinnert mich positiv an La Rouge und negativ an Madonnas etwas tumbes Confessions-Album (auch von Stuart Price produziert). Auch keine Offenbarung, aber enttäuscht auch nicht.

11. Night Life 7/10
Und noch ein bisschen Roxy Music gefällig? Nervig, abgedreht, strange. Nicht wirklich toll, aber passt an die Stelle des Albums, kurz vor dem Höhepunkt.

12. Invisible Light 12/10
Den absoluten Knaller haben sich die Scissor Sisters bis zum Ende aufgespart. Der Song ist eine epische, mystische und geradezu tranceinduzierende Offenbarung. Dico-Erleuchtung gelungen. Zwölf von zehn möglichen Punkten!

Insgesamt: Solange die Scissor Sisters mit Songs wie Invisible Light, Running Out und Any Which Way anrücken, verzeihe ich ihnen auch die eine oder andere schwache Nummer.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von hankcgn VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
..oder so ähnlich. Nachdem die erste Version nach Ratschlag von Kumpel Elton in die Tonne getreten wurde, Jake Spears sich den ausschweifenden Vergnügungen Berlins hingab und Stuart Price als Mastermind hinzugezogen wurde, kann man über das Resultat nur begeistert sein. Sicher sind einige der Tracks sehr cheesy, kokettieren arg mit Kitsch und Trash, aber deswegen lieben wir ja eigentlich die Scherenschwestern. Unterm Strich bleiben wieder einmal Ohrwurm-Kanonen a la Fire with fire oder Skin tight. Kurzum: Ein gelungenes, kurzweiliges Pop-Album, das oft und gerne unter die Gürtellinie rutscht, aber wie gesagt, dafür lieben wir die Scherenschwestern und das ist gut so!
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Hohes Suchtpotential :-)
Wer auf der Suche nach einer originellen, spannenden Band ist, die ihre cleveren Texte oft mit einem Augenzwinkern versieht und einen so gut unterhält, das man schon schnell... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Jewel veröffentlicht
Night ..... Fever !
Dieses Album läuft bei mir bereits in der Hot-Rotation. Das funky-fabulöse Dance-
Trance-Gemisch macht den quietschigen BeeGees-Sound wieder salonfähig und... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von guitarra veröffentlicht
Gute Mucke!
Ich wollte unbedingt die Hymne "Fire with fire" haben - Knaller!! Aber auch der Rest des Albums ist hörenswert und geht absolut in Ordnung.
Vor 20 Monaten von Jan-Hendrik Wolf veröffentlicht
Flotte Dancemusik für jedermann!
Ich war am Anfang etwas skeptisch, ob ich mir das Album kaufen sollte. Ich habe allerdings die vielen positiven Rezensionen gelesen, und das Album gekauft. Und ich bereue es nicht! Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Music-Killer veröffentlicht
Neuer alter unverwechselbarer Disco-Sound!
Irgendwo zwischen den BeeGees, den Pet Shop Boys und David Bowie befinden sich die Scissor Sisters, aber dennoch in einer ganz eigenen Sparte.

Klassifizierung? Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von rednets veröffentlicht
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer...
Nun also Album Nr.3; gleich mit einem innovativen Cover versehen, das ebenso ins Auge fällt wie es das homoerotische Klischee, von dem die Sisters zu einem nicht geringen... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Ulrich Groh veröffentlicht
Extraorbitant gut, Pop der Extraklasse
Ich habe lange nach einem passenden Sound für mein Sommerfeeling 2010 gesucht und ihn endlich bei Scissor Sisters "Night Work" gefunden! Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Eyox veröffentlicht
Der Hammer.
Nach der ersten Single-Auskopplung "Fire with Fire" war ich eigentlich ein wenig skeptisch. Aber nach einem paar mal Anhören geht der Song echt in den Gehörgang. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Bernd Meuser veröffentlicht
Wurde Zeit !
Ta Dah - da sind die Scherenschwestern zurück.
Nachdem der erste Entwurf des Nachfolgers von "Ta Dah" in den Müll wanderte, haben sich Jake Spears und Co. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Bernd Fleischmann veröffentlicht
Nur wenige werden ...
... genauer wissen, was die Scissor Sisters von der aktuellen deutschen Politik halten, etwas globaler betrachtet läßt sich vermuten, dass sie auf windige Finanzhaie, BP... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Martin Lorenz veröffentlicht
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