Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Commander Vimes auf Zeitreise, 2. November 2002
Eigentlich sollte Vimes es inzwischen ja besser wissen: Jedes mal, wenn er sich darüber beklagt, dass sein Job zu langweilig geworden ist, passiert etwas, das ihn eines Besseren belehrt. Dieses Mal wird er durch eine magische Explosion in der Unsichtbaren Universität in die Vergangenheit katapultiert und wird dort, aus vollkommen logischen Gründen, sein eigener Ausbilder. Während er versucht, sich im Ankh-Morpork seiner Jugend zurecht zu finden, muss er sich mit der städtischen Geheimpolizei herumschlagen, eine Revolution anführen und natürlich darauf achten, dass sein jüngeres Selbst ein guter Wachmann wird. Eine Warnung: Dies ist wahrscheinlich das düsterste Discworld-Buch bislang. Wem Jingo schon zu ernst war, der sollte um Night Watch einen weiten Bogen machen. Es geht um Krieg und Tod und Menschlichkeit (bzw. den Mangel daran) und lässt einen nicht mehr los, bis man die gesammten 364 Seiten ausgelesen hat. Ein besonderer Reiz liegt natürlich darin, dass man viele der bekannten Discworld-Charaktere wiedertrifft. Man erfährt etwas über die Vergangenheit von Vimes selbst, Colon, Nobby, Dibbler, Lord Vetinari, Reg Shoe (inklusive dramatisch-heroischer Todesszene) und vielen anderen. Ein wirklich faszinierendes Buch und für Fans der Discworld-Serie ein Muss!
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
...die dunkle Seite der Scheibenwelt??, 3. Januar 2003
Von Ein Kunde
Im Großen und Ganzen schliesse ich mich den vorangegangenen Rezensionen an. Hinzufügen möchte ich jedoch, dass ich den Eindruck gewinne, Terry Pratchetts Schreibstil und der damit verbundene Humor erreichen eine andere Stufe. Wo ich zuvor von einer Seite laut lachend auf die nächste blätterte, schmunzel ich jetzt eher nachdenklich, wenn überhaupt... Dieses Buch ist spitze, das ist keine Frage, jedoch überwog diesmal nicht die ironische Komponente, die das Herz so erfrischt. Wo sonst dem Menschen ein Spiegel vorgehalten wird, um ihn zu zeigen wie pfiffig, phantasievoll und, manchmal auch, lächerlich er ist, so wird ihm jetzt eher die dunkle Seite gezeigt, zu der er fähig ist. Es gibt "Gut" und "Böse", aber häufig ist dieses versteckt unter einem Deckmantel, einer Definition, so wie der Wolf im Schafspelz. Der Kampf zwischen diesen Fronten findet statt, aber welche Seite gewinnt? Kann man den Zeitablauf ändern, wenn man zukünftiges Wissen hat? Würde alles besser laufen, wenn man es ändert? Schlechter? Lohnt es sich, zu hoffen und zu kämpfen und wenn ja, wofür?? Wieder hat Terry Pratchett mich zum Nachdenken gebracht. Auf ein andere, eher ernste Weise als sonst, aber ebenso intensiv. Zwar bin ich mehr der Mensch, der gerne lacht, trotzdem werde ich auch diesen Pratchett nicht nur einmal lesen!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Es hört nicht auf!, 17. Februar 2003
Pratchett wird (immer noch und immer wieder) besser und besser. Waren seine Scheibenwelt-Romane anfangs eher witzige Fantasy, hat sich inzwischen eine eher philosophische Grundlinie herausgebildet, die immer noch mit wirklich gutem Humor durchsetzt ist. Nun gut, teilweise ist dieser Humor nur für Stammleser verständlich, besonders dann, wenn Pratchett einmal wieder eine seiner Kernfiguren in den Mittelpunkt eines Romans stellt.Dieses Mal ist es Samuel Vimes, Hauptmann der Wache und Adliger - erinnert man sich noch an seine Anfänge als vom Job "irgendwie angenervter" Nachtwächter? Davon ist nichts übrig geblieben. Vimes hat sich durch die verschiedenen Romane, in denen er bzw. die Wache im Mittelpunkt standen, zu einem der glaubwürdigsten, weil dreidimensionalsten Charaktere der gesamten Scheibenwelt-Serie entwickelt, was "Night Watch" deutlich unterstreicht. Vimes findet sich nach einem Blitzschlag urplötzlich 30 Jahre in der Vergangenheit wieder - zusammen mit dem gefährlichen Mörder Carcer, den er, als der Blitz sie beide traf, gerade im Begriff war festzunehmen. Natürlich trifft er auf niemand Geringeren als sich selbst - den jungen Vimes, den er zu einem anständigen Wachmann ausbilden will. Die Zeiten sind alles andere als ruhig, eine Revolution steht an, und Vimes schlüpft in die Rolle des von Carcer ermordeten Wachmanns John Keel, eines Revolutionshelden, zu dem er erst noch werden soll... LESEN! ALLERWÄRMSTE EMPFEHLUNG!!
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