Das Cover von "Night Walks" drückt die Musik recht passend aus. Die Musik ist eher melancholisch, manchmal düster und geht in die klanglische Breite. Dass das nicht in Bombast oder gar Kitsch abrutscht, dafür sorgen zwei Schlagzeuger, die dem Ganzen eine feste Struktur verleihen.
Und so enthält "Night Walks" keine eingängigen Melodien oder knackige Licks, die sich einem in den Kopf eingraben. Aber das macht gar nichts: Die Musik erzeugt von der ersten bis zur letzten Nummer einen zwingenden Fluss, in dem sich alles um Rhythmus und Klang dreht. Dabei verweist es auf Filmmusik genauso wie auf Jazz (was hauptsächlich dem Einsatz der Drumsets zu verdanken ist), sowie auf Ambient, Dub und Trip Hop ...
Dabei werden Akustisches und Elektronisches geschickt verwoben - etwas was mir sowieso gut gefällt.
Es lohnt sich, näher hinzuhören. Hoffentlich kommt noch mehr nach!