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Night Train: Kriminalhörspiel. Mit Musik von Tom Waits [Audiobook] [Audio CD]

Martin Amis , Tom Waits , Simone von Zglinicki , Hilmar Eichhorn , Hans Teuscher
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Der Audio Verlag (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898131793
  • ISBN-13: 978-3898131797
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 12,4 x 0,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 840.071 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Rezension

Hat Jennifer Rockwell Suizid begangen oder wurde sie ermordet? Auf Detective Mike Hoolihan, die nach 20 Jahren Mordkommission meint, alles gesehen zu haben, kommt ein ganz besonderer Fall zu. Immerhin verdankt sie Jennifers Familie ihren geglückten Alkoholentzug. Jennifer, erfolgreiche, schöne und charakterstarke Astrophysikern, in einer festen Beziehung lebend, hatte so gar keinen Grund sich umzubringen. Dieser Überzeugung ist nicht nur ihr Vater. Mike, selbst ein festes Bild von Jennifer im Kopf, verdächtigt schließlich Jennifers Partner Trader. Emotional tief von dem Tod berührt, führt die Klärung des Falls Mike immer wieder zurück in die Abgründe ihrer eigenen Vergangenheit: Alkoholismus und sexueller Missbrauch durch den Vater! Sie droht selbst aus ihrem mühsam erarbeiteten Gleichgewicht zu fallen. Als schließlich zwei Fakten auf dem Tisch liegen - Jennifers heimlicher Lithiumgebrauch und das unwiderrufliche Ergebnis der Obduktion - bleibt nur noch die Frage "Wer war Jennifer" und was hat sie dazu gebracht, sich für immer aus dem Leben zu schießen?

Martin Amis, einer der bekanntesten Schriftsteller Englands, Zyniker und lange Zeit unter dem übermächtigen Vater leidend, hat mit "Night Train" weit mehr als einen spannenden Kriminalroman geschrieben. Nacht und Finsternis, der Suizid, und der Schmerz, der bei jedem so groß werden kann, dass man nicht mehr leben will, sind die Requisiten seiner Story. Keine Musik könnte diese Abgründe, diese Sinnlosigkeit und Verzweiflung besser begleiten als die Songs von Tom Waits. "Night Train" ist eine Inszenierung mit Polizeijargon, die einem an die Nieren geht, bis zum Schluss. Großartig: Simone von Zglinicki , die seit 1974 am Deutschen Theater in Berlin spielt. Kriminalhörspiel mit Musik von Tom Waits, Spieldauer: ca. 56 Minuten, 1 CD. Mit Booklet.

-- culture.text


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein "Nichts-stimmt"-Fall 12. Dezember 2002
Format:Audio CD
Am Anfang war alles ganz klar. Da ist eine Polizistin, die - wie in den leisen und manchmal auch lauteren Zwischentönen zu vernehmen - am Rande der seelischen Gesundheit steht und ihrem Chef die Nachricht des Selbstmordes seiner Tochter überbringen muss. Mike Hoolihan ist ein alter Hase und wäre in jedem anderen Krimi ein übergewichtiger Mann mit einem langen Mantel und tiefer Stimme. Jedoch ist Mike eine Frau - sie ist Mordpolizei. Ihre Berichte haben Präsidiumsqualität und ihre Gedanken bestechen durch ihre pointierte, analytische Schärfe. Obschon Mike eigentlich schon alles gesehen hat, vermag der Tod Jennifer Rockwells sie aus der Bahn zu werfen. Die Frage, ob es sich tatsächlich um Selbstmord oder nicht vielmehr um Mord handelt, lässt Mike nicht ruhen, denn dies ist ein „Nichts stimmt"- Fall.
Hinter dieser ungewöhnlichen Story von großer Spannung, die nicht als klassische Kriminalgeschichte zu bezeichnen ist - kein übliches Indiziensammeln und am Ende war's der Gärtner -, verbirgt sich der tiefe psychologische und zugleich schonungslose Einblick in das Leben von Menschen, die wissen, was sie tun, aber nicht mehr wissen wofür.
Die Beschreibungen der Szenen sind von enormer Bildkraft und mit dem Großmeister der Melancholie Tom Waits unterlegt. Wenn er singt, spürt man den Regen auf der Haut von Mike. Die Eindringlichkeit dieses Hörerlebnisses ist nicht zuletzt der großartigen Hauptdarstellerin Simone von Zglinicki zu verdanken.
Kurzum: ein Hörspiel, das mir unter die Haut gegangen ist, in dem man bei jedem erneuten Hören noch etwas Neues entdecken kann, eben weil es als eine Art philosophischer Gesellschaftsstudie über die Grenzen eines konventionellen Krimis weit hinausgeht! CD, 56 Min., mit liebevoll gestaltetem Booklet!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Düsterer Krimi mit Blick in Abgründe 12. März 2001
Format:Taschenbuch
Martin Amis Roman "Night Train" ist eine düstere Reise in das Innenleben einer Polizistin, die einen Selbstmordfall auf ihren Echtheitgehalt überprüft. War es nicht doch Mord ? "Night Train " ist zugleich Metapher für die häßliche Wohnung (an der jede Nacht lärmend ein Zug vorbeidonnert ), der Polizeibeamtin Mike Hoolihan sowie auch für die beginnende, fesselnde Fahrt ins Innenleben von Opfer und der nach der Warheit suchenden Protagonistin. Amis schreibt in einer kühlen, ja lakonischen Sprache, skizziert in kurzen Kapiteln eine Story, die mit dem Genre Kriminalroman spielt aber viel mehr fast schon eine existentialistisches Spiel ist. Die Frage nach Mord oder Selbstmord fesselt einem auf der einen Ebene, doch Amis versteht es in einfachen aber präzisen Bildern auch eine Metaebene zu konstruieren, welche das Buch in ein höchst verblüffendes psyschologisches Spiel verwandelt. An dieser Mixtur kommt der Leser nicht vorbei."Night train" ist Hochspannung, wäre der Roman ein ein Film, dann würde er im im Noir Stil mit Jazz als Soundtrack daherkommen. Die Suche nach der Warheit wird bei Amis zum brillanten Vexierspiel das den Leser garantiert nicht kalt läßt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich bin Polizei 23. Mai 2010
Format:Taschenbuch
"Ich bin Polizei, mein Name ist Detective Mike Hoolihan.
Ich bin auch eine Frau."

So beginnt der Roman, der (k)ein Kriminalroman ist.

Er ist eher ein Spiel.
Ein großartiges Spiel mit Sprache, die um die
(aus Sicht eines Krimileserseher eher langweilige)
Geschichte der Aufklärung eines Selbstmords gerankt wird.

Deshalb empfehle dieses Buch auch nicht seiner Handlung wegen.
Sondern vor allem wegen der spürbaren Lust des Autors
an der Sprache, so z.B.:

"...Er heißt Bax Denzinger und ist in seinem Fach
eine große Nummer. Er ist wirklich groß und breit:
kein Parkettknacker wie mein Tobe, aber doch der
klassische bärtige flammenäuge feuchtlippige
Standardbär mit (man kann darauf wetten) einem
zolldicken Pelz den ganzen Rücken herunter.
Ja, einer von den Typen mit totalem Dschungelbewuchs.
Die kleine Öffnung um die Nase ist die einzige
Öffnung im Regenwald. ...

(Dank auch an den Übersetzer für Worte wie Sehung,
Schlagzeilenmaschinchen, Lustgeruch, Stimmungsverheerer...)

Auch die von Anderen bereits erwähnten psychologischen
Betrachtungen und das Innenleben der Protagonistin
machen dieses Buch lesenswert.

Daher 4 Sterne - auch wenn ich den Schluß nicht verstehe.
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1.0 von 5 Sternen Ein Stern ist noch zuviel 2. Juli 2013
Von L. Ursula
Format:Audio CD
Noch nie habe ich ein so schlechtes, wirres, unlogisches Hörbuch gehört.(und ich höre jede Woche mindestens 2 ). Ständig Geheule und Gejammere! Absolut nervig die Musik zwischendurch ! War froh, als es nach 1 Stunde endlich vorbei war.
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5.0 von 5 Sternen Kriminalfall unspektakulär, Hörspiel herausragend! 1. September 2006
Format:Audio CD
Simone von Zglinicki (im Fernsehen als Staatsanwältin Mitterer im Leipziger Tatort) interpretiert die Polizistin Mike Hoolihan als knallharte Bullin und sensible Frau. Natürlich berührt sie der Fall auf sehr persönlicher Ebene und sie versinkt im stark romantisierten Ermittlerinnen-Blues. Sie leidet am Leben, ihrem Beruf und sich selbst. Der vorbeifahrende Nachzug vor ihrem Fenster reißt Mike aus ihrem Grübeln und spendet Trost. Mit Tom Waits und großen Schlucken aus der Schnapsflasche schafft sie es durch die Nächte. Herrliche Gedankencollagen gesitern durch ihren Kopf und ins Ohr des Hörers.

Raffiniert ist die Kriminalhandlung tatsächlich nicht, das Hörspiel aber unheimlich atmosphärisch, poetisch und hochgradig mediengerecht. Es gibt so wenige gute Hörspiele und noch weniger, die man wieder und wieder hören will. „Night Train“ ist für mich in jedem Fall eins davon und der Kaufpreis bestens angelegt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Gute Story genial umgesetzt
Als Hörbuch perfekt, nichts zu verbessern (außer der schwachbrüstigen Eisenbahn-Klangkonserve). Lesen Sie weiter...
Am 2. Januar 2006 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen depressiv Veranlagte, sollten dieses Hörspiel meiden.
dieses hörspiel ist geschmackssache. die inszenierung ist nicht schlecht, aber meinen geschmack traf sie nicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2005 von apfelsino
2.0 von 5 Sternen Kein Fall für mich
Das Kriminalhörspiel war für mich sehr enttäuschend. Die Geschichte fängt spannend und viel versprechend an aber es kommt nichts Besonderes, sie wird langweilig... Lesen Sie weiter...
Am 7. August 2005 veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Kein Fall für mich
Das Kriminalhörspiel war für mich sehr enttäuschend. Die Geschichte fängt spannend und viel versprechend an aber es kommt nichts Besonderes, sie wird langweilig... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. August 2005 von "isko4"
1.0 von 5 Sternen so interessant wie eine Fahrt im Nachtzug...
Manchmal koennte man sich selbst in den Hintern kneifen.
Immer dann, wenn man was kauft, was sich als totaler Flop herausstellt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. September 2002 von Artefakt
1.0 von 5 Sternen Wirr, öde und nervig zugleich - nicht das Geld wert!
Da grunzt ein alter Joe Cocker Verschnitt sein fades Trallala und zwischendurch säuselt die Heldin ihre inneren Monologe ins Mikrophon. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Mai 2002 von Starbuck
5.0 von 5 Sternen Das Ideal einer atmosphärischen Umsetzung
Das Hörbuch ist zum Teil noch eine etwas merkwürdige Form: Ein Buch, veröffentlicht gesprochen in Stapeln von CDs - wie soll ich die konsumieren, vor allem mich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. April 2002 von Frank Schmidtsdorff
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