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Night of the Living Dead (Uncut Version)


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Produktinformation

  • Darsteller: Judith O'Dea, Duane Jones, Karl Hardman, Keith Wayne, Judith Ridley
  • Komponist: Scott Vladimir Licina
  • Künstler: George A. Romero, John A. Russo, Regis Survinski, Russell Steiner, Tony Pantanello
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL, Vollbild
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: KSM GmbH
  • Erscheinungstermin: 8. Juni 2007
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 96 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (107 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000NVL8WA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 60.694 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Wenn ein geliebtes Familienmitglied stirbt, wünscht sich wohl jeder, dass der Dahingeschiedene wieder aufersteht. So geht es auch dem Geschwisterpaar Barbra (Judith O'Dea) und Johnny, die das Grab ihres Vaters besuchen wollen. Aber nicht jeder Wunsch, der sich erfüllt, stellt einen Segen dar. Auf dem Friedhof werden die beiden von einem eigenartigen Mann angegriffen. Johnny kann den Angreifer auf sich lenken, geht aber vermutlich tödlich getroffen zu Boden. Barbra kann fliehen und flüchtet sich in ein abgelegenes Haus, in dem sie auf den ebenfalls Schutz suchenden Ben (Duane Jones) trifft.

Night Of The Living Dead

Night Of The Living Dead

Night Of The Living Dead

Auch im Keller haben sich Menschen vor den seltsamen Angreifern verbarrikadiert. Nach und nach müssen Barbra, Ben und ihre unfreiwilligen Gefährten einsehen, dass sie auf sich gestellt sind und dass ihre Angreifer keine normalen Menschen sein können. Aus dem Fernsehen erfahren sie schließlich die grauenvolle Wahrheit: kosmische Strahlung lässt die Toten ihren Gräbern entsteigen. Und die Dahingeschiedenen verspüren einen Heißhunger auf lebendes Fleisch. Barbras und ihre kleine Schar stehen auf der Speisekarte. Werden die Überlebenden entkommen, oder werden auch sie von den wandelnden Toten in ihren Reihen aufgenommen werden, auf ewig verdammt im Untot umherzuirren?

Schlurfende Untote, die Jagd auf verschreckte junge Leute machen und sie nach und nach einkreisen sind ein beliebtes Thema der Medien. Videospiele und Filme lieben das geradlinige Setting, das Spiel mit der Angst, wenn die Protagonisten ohnmächtig vor den unaufhaltsam heranrückenden untoten Horden zurückweichen müssen. Für jeden erschlagenen Zombie tauchen zwei weitere auf, jeder Freund, der fällt, schließt sich unweigerlich der Armee der Toten an. Wehe dem, der zu lange zögert, den geliebten Menschen endgültig zu erlösen, denn die Zurückgekehrten kennen weder Familie noch Freunde. Mit diesen Stilmitteln sorgen Zombieschocker seit jeher für wohligen Schauer. Tatsächlich aber handelt es sich bei dem Genre um eines, das oft nur wenig Neues zeigt, hat der Horrorfan doch schon alles irgendwo einmal gesehen.

Night Of The Living Dead

Night Of The Living Dead

Night Of The Living Dead

Grund genug aber, sich George A. Romeros Filmklassiker Night Of The Living Dead anzusehen, denn dieser Kultfilm von 1968 gilt als der Zombiefilm schlechthin, gilt als Pionier eines Genres, das er definierte und der schier unzählige Nachahmer fand. Kaum jemand hätte wohl jemals mit dem überragenden Erfolg dieses mit einem heute geradezu lächerlich geringen Budget realisierte Filmwerk gerechnet.

Aber Nachahmer und Fortsetzungen ließen nicht lange auf sich warten, so ist für 2010 mit Survival of the Dead der jüngste Spross der Reihe angekündigt. Night Of The Living Dead gilt heute als Kult, nicht nur unter Genrefans, zwischenzeitlich wurde der Streifen in die Filmsammlung des Museum of Modern Art aufgenommen und als erhaltenswertes Kulturgut in der National Film Registry eingetragen. Die Wirkung des Films auf die Medienkultur lässt sich kaum in Worte kleiden, doch ob Sie sich nun für Mediengeschichte interessieren oder einfach ein Fan des Genres sind, diesen Meilenstein der Filmkultur des 20. Jahrhunderts sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

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George Romeros in Schwarz-Weiß gedrehter Zombie-Klassiker aus dem Jahr 1968 besticht noch Jahrzente später durch verstörende Bilder.

In einem Vorort Pittsburghs werden die Bewohner von Zombies verfolgt, die es nach Menschenfleisch dürstet. In einem Haus, dessen Besitzer den Zombies bereits zum Opfer fiel, suchen zwei voneinander unabhängige Gruppen Zuflucht vor den Untoten. Durch Radio und Fernsehen erfahren sie, dass man extraterrestrische Strahlung für die Zombieangriffe verantwortlich macht, die sich mittlerweile über das gesamte östliche Gebiet der Vereinigten Staaten erstrecken.

Sobald die Flüchtlinge in der Falle stecken, verlagert Romero den Fokus auf die Probleme, die innerhalb der Gruppe auftreten, als man versucht mit der scheinbar aussichtslosen Situation umzugehen. Was folgt, ist die Untersuchung menschlicher Verhaltensweisen, die von Ängsten und Eigensinn geprägt sind und viele davon abhalten, sich für allgemein verbindliche Belange zu engagieren.

Romero macht zwischen den Zombies und den organisierten Jägern keinen Unterschied. Beide erscheinen seelenlos. Der Film lässt sich auch als Kritik am männlichen weißen Establishment lesen. Es ist kein Zufall, dass eine Frau und ein Schwarzer die beiden Figuren sind, die am vernünftigsten handeln. Es ist genauso wenig ein Zufall, dass die Fortsetzung Dawn of the Dead in einem riesigen Einkaufszentrum spielt, das von Untoten belagert wird -- eine treffende Analogie zur Konsumgesellschaft. --Bryan Reeseman -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "michaelbueker" am 15. Oktober 2004
Format: DVD
Zunächst möchte ich mich für die vier Sterne "entschuldigen" - der Film hätte mit Sicherheit fünf verdient, jedoch ist es die Gestaltung der DVD, die das Gesamtprodukt herunterzieht.
Zunächst zum Film:
Als "alter Streifen" möchte man meinen, der Film könne einen sowieso nicht mehr schocken und lohne sich höchstens als Teil einer Sammlung. Doch weit gefehlt - "Nicht of the Living Dead" ist ein Film mit eingehender, nervenaufreibender Story, einer düsteren Atmosphäre und gut inszenierten Effekten, die ohne Schwarz-Weiss überhaupt nicht mehr möglich sind.
Die fesselnde Storyentwicklung, die sowohl schnell und präzise die Regeln der erschaffenen Welt aufstellt, als auch auf packende Weise das Ausmaß der Katastrophe dämmern lässt lässt den Zuschauer während des Films kaum los. So ist dann auch die Handlung selbst clever konstruiert, sodass der Zuschauer selbst zum Schluss noch überrascht wird. Der Schluss selbst ist genauso unerwartet wie eingehend - selbst der Nachspann ist noch schockierend in seiner Bildsprache.
Alles in allem ein Film, der in keiner Sammlung fehlen darf, aber trotzdem auch große Unterhaltung bietet.
Nun zur DVD:
Das Cover und die Box sind angemessen gestaltet, das Bild von Kyra Schon eindringlich und düster. Leider kann sich dieser Eindruck im DVD-Menü nicht halten: In grünen Lettern und einer Schrift, die von den Flinstones stammen könnte, prangt der Name des Film über den Auswahloptionen, die Synchronstimme von Barbra jammert unaufhörlich "Johnny, Johnny" im Hintergrund, und ein paar Bilder wie aus einem schlechten Gruselkabinett bilden den Hintergrund.
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148 von 159 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von H. Engelmann am 5. Dezember 2005
Format: DVD
Zur Klarstellung und Beendigung der Diskussion unter den Rezensenten hier der Inhalt der Box - soweit heute bekannt, der VÖ Termin hat sich auf 03/2006 verschoben:

DVD 1: die ungekürzte Original s/w-Fassung des Films
-> Der Film hatte in Deutschland ursprünglich eine FSK 18 Freigabe. Man hat ihn für diese VÖ neu geprüft wobei er natürlich nach heutigem Stand auch eine Jugendfreigabe erhalten hat. Er ist also wirklich uncut.

DVD 2: die colorierte Fassung des Filmes
Auch diese ist uncut, erscheint erstmals in Deutschland auf DVD, gab's aber schon auf VHS. Diese wurde irgendwann mal erstellt um den Film einem aktuellen Publikum nahe zu bringen, das grundsätzlich keine s/w Filme schauen möchte. Ist absolut überflüssig, da der Original Film als s/w Film konzipiert und umgesetzt wurde, insofern nimmt die Colorierung dem Film seine Stimmung.

DVD 3: Bonusmaterial, Dokumentation(en) zum Film
-> enthält die Doku "Reflections of the living dead" in deutscher Erstveröffentlichung, sowie Interview(s), Trailer, Slideshow, Artwork & Poster.

Dies ist sicherlich die interessanteste (bzw. jetzt die einzige interessante) deutsche Veröffentlichung von NIGHT OF THE LIVING DEAD, keine Frage.

Zum Film selbst nur so viel: NIGHT ist der 1. Teil der DEAD Reihe von George A Romero. Er ist sicherlich einer der besten Zombie Filme wo gibt, einer der wenigen mit ner intelligenten Story. Anspielungen auf die gesellschaftlichen Themen seiner Zeit, Rassenkonflikt (der Held ist Afroamerikaner), Vietnamproblematik etc. Und dass das Museum of Modern Art ihn in seine Filmsammlung aufgenommen hat sagt ja auch einiges aus.
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tobias Homann am 2. August 2004
Format: DVD
"Die Nacht der lebenden Toten" von George A. Romero ist der Klassiker unter den Horrorfilmen, der Meilenstein seines Genres. Oft wurde sein Prinzip kopiert, nie wirklich erreicht. Er ist der Auftakt einer Trilogie, die mit "Dawn of the Dead" und "Day of the Dead" komplettiert wird. In Schwarz-Weiß gelingt es diesem Film bei geringer Handlung, eine absolut unheimliche Atmosphäre zu schaffen, die den Zuschauer nicht so schnell wieder loslässt. Der durch heutige Splatterorgien abgestumpfte Zuschauer wird fliegende Gedärme und abgetrennte Gliedmaßen vermissen. Jenem sei gesagt, dass ein Horrorfilm auch ohne übermäßige Mengen an Blut furchteinflößend sein kann (wie z.B. "Halloween" von 1978). Davon abgesehen war dieser Film für damalige Standards schon sehr gewaltig. Es ist schließlich nicht Romeros Schuld, dass heutige Teenager mehr nach Blut dürsten als die von ihm erschaffenen Zombies. Außerdem gelingt es dem Regisseur durch ein unvorhersehbares und schockierendes Ende, eine Gesellschaftskritik in den Film einzuflechten, die gerade in unserer Gegenwart an Aktualität schwer zu übertreffen ist.
Fazit: Mann kann eigentlich keine Vergleiche ziehen; man kann nicht sagen, dass dieser Film nicht so gut sei wie die aktuellen. George Romeros Klassiker ist und bleibt die Traummarke, an der heutige Produktionen sich in Sachen Qualität messen lassen müssen.
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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mr. am 7. Juli 2004
Format: DVD
Ich möchte direkt vorweg nehmen das "Die Nacht der lebenden Toten" alle neueren Horrorklassiker (selbst "Halloween") extrem alt aussehen lässt. Ich war immer ein Fan der "Halloween"-Reihe, besonders vom ersten Teil und auch Freddy Krueger brachte mich schon des öfteren zum Schwitzen. Natürlich haben auch diese Filme ihren Reiz aber Romeros schaurig genialer Horror aus dem Jahr 1968, ist der wohl unheimlichste Film von allen. Das liegt nicht zuletzt an der ungewöhnlichen Kameraarbeit. Weitere wichtige Bestandteile sind die brillianten Darsteller (allen voran Duane Jones), die gruseligen Hintergrundtöne und natürlich der Umstand, das der Film in S/W gedreht wurde. Dazu die überzeugenden Laiendarsteller als Zombies, die sich unheimlich klapprig durch die Nacht bewegen und noch dazu (wirklich) beängstigend "realistisch" wirken.(wenn es Zombies gibt dann sehen die wohl so aus)

Am besten schaut man sich diesen Klassiker Nachts, aber nur zu Zweit an. Ich bin immer wieder aufs neue beeindruckt, wie der Grusel wirkt und selbst dann noch, wenn man den Film schon kennt. Ich sah ihn zum ersten Mal als Jugendlicher und bekam teilweise richtig Panik. Erstaunlich finde ich, das der Film ab 16 freigegeben wurde, da selbst diese übliche (so läuft er im TV), leicht gekürzte Fassung ziemlich unter die Haut geht. Auch wenn die Geschmäcker verschieden sind - "Scream" ist im direkten Vergleich zum einschlafen harmlos. Dort sind es die Splatterszenen die schocken wollen, doch bei "Night of the living dead" (OT) ist es die ganze Atmosphäre, die über die gesamte Filmlänge unangenehm berührt.

Definitiv ist dieses Werk verstörend und teilweise ziemlich eklig.
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